Amelanchier

Felsenbirne, Rosengewächs, Rosaceae

Gattung:

Amelanchier umfasst etwa 24 Arten (Kew 2022) auf der nördlichen Erdhalbkugel mit Mannigfaltigkeitszentrum in Nordamerika.
 

Amelanchier lamarckii  

Kupfer-Felsenbirne,
Amelanchier lamarckii  
Rosengewächs, Rosaceae

 

Steckbrief:

4–6 m hoher, 3–5 m breiter Strauch, zunächst aufrecht, später breitwüchsig bis trichterförmig. Blätter sommergrün, wechselständig, im Austrieb kupferrot, Herbstfärbung leuchtend gelb, orange und ziegelrot. Spreite eiförmig, 4,5−8,5 cm lang, unterseits seidenhaarig. Einzelblüten sternförmig, in lockeren Trauben. Kronblätter weiß, 9–14 mm lang. Fruchtknoten oben kahl. Früchte violett, bereift, wohlschmeckend. Blütezeit April.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Ährige Felsenbirne, Amelanchier spicata, hat einen oben dicht wollig behaarten Fruchtknoten und 6−10 mm lange Kronblätter.
 

Name:

Die Art ist zu Ehren des französischen Naturforschers Jean-Baptiste de Lamarck (1744–1829) benannt, dem auch die Lamarck-Inseln in der Antarktis ihren Namen verdanken. Lamarck war Naturphilosoph, Botaniker und Zoologe. Von 1793 bis 1829 war er Professor der Zoologie mit Spezialgebiet der Wirbellosen Tiere am Jardin des Plantes. Mit `Philosophie zoologique´ formulierte er eine Evolutionstheorie, die die gemeinsame Abstammung aller Arten bestritt (Burkhardt 2018).
 

Nutzung:

Zier-, Hecken- und Obstgehölz. In den Baumschulen oft als A. canadensis bezeichnet. Die Art ist windfest, stadtklimafest und verträgt zeitweilige Nässe und Trockenheit (Bruns 2009).
 

Ausbreitung:

Ursprüngliche Wildvorkommen der Art sind heute keine bekannt. Wahrscheinlich ist die Sippe aus den beiden nordamerikanischen Arten A. arborea × A. laevis entstanden (Kew 2023). Dass Amelanchier lamarckii um 1780 in Mitteleuropa in Kultur war, steht durch Lamarcks und Ehrharts Beschreibung fest. Anderen Angaben zufolge fand sich A. lamarckii schon 1623 im Garten der Gebrüder Robin in Paris.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte die Kupfer-Felsenbirne zum Standardprogramm der größeren Grünanlagen Mitteleuropas. Ihre großflächige Einbürgerung in Nordwestdeutschland und Westeuropa begann aber mit der Nutzung als Obstgehölz. Die Früchte nutzte man zur Herstellung des „Korinthenstutens“, eines süßen Weißbrotes, aber auch für Marmeladen und anderer Produkte. Die im Gebiet vorherrschende Streusiedlung ermöglichte die Verwilderung aus den Bauerngärten und ihre großflächige Einbürgerung (Schröder 1995). Die Früchte werden gerne von Vögeln gefressen und so verbreitet.
Gegenwärtig im Gebiet eingebürgert und etabliert vor allem im Norden Deutschlands, wo die Kupfer-Felsenbirne bevorzugt die Ränder von sauren Eichen- und Kiefernwäldern besiedelt. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Nordwest-Niedersachsen zwischen einer Linie Osnabrück-Wildeshausen-Bremen im Osten und der niederländischen Grenze.
DEUTSCHLAND:
Sehr häufig in den Altkreisen Bentheim, Lingen, Bersenbrück, Leer, Ammerland und Oldenburg-Delmenhorst (Schröder 1995). Auch in Bayern lokal eingebürgert (Hetzel 2006), in Baden-Württemberg vereinzelt verwildert, so im Bruchwald westlich Gmünd und an der Bahn bei Hochdorf (Dörr & Lippert 2004) und bei Freiburg im Breisgau (Brandes 2003), Berlin (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), in Hessen u. a. in Bad Soden und Frankfurt-Griesheim (Kasperek 2009), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Köln, Blankenhagen, Pavenstädt bei Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Brackwede-Ummeln in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker 1998, Sumser & al. 2015, Kulbrock & al. 2005), bei Trier-Ehrang in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), in Sachsen seit 1949 subspontan von Dresden-Pillnitz bekannt, weiters Dresden-Prohlis, Kirchberg, bei Görlitz und Bischofwerda (Hardtke & al. 2013, Otto & al. 1996, Gutte & al. 2013), am Arendsee bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2022) und in Thüringen (Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Ganz vereinzelt, so bei Hollabrunn, Deutsch-Wagram, Gänserndorf und Strasshof in Niederösterreich, St. Florian am Inn, Duttendorf, Moosdorf, Hohenzell, Handenberg und Hehermoos in Oberösterreich (Hohla 2011, Hohla 2022), Samer Mösl in Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013), Graz-Eggenberg und St. Lorenzen im Mürztal in der Steiermark (Zernig 2002, Zernig & al. 2020) und in Osttirol (Stöhr ined.). Eine Fundmeldung von A. laevis aus Nordtirol, nämlich vom Inndamm bei Kufstein (Smettan 2012) gehört wahrscheinlich hierher zu A. lamarckii (Pagitz & al. 2023). In der aktuellen „Roten Liste und Checkliste der Farn- und Blütenpflanzen Nord- und Osttirols“ (Pagitz & al. 2023) wird das Taxon für Nord- und Osttirol angegeben.
SCHWEIZ:
Vereinzelt im Mittelland, so um Bern, Genf, Lausanne und Zürich, sonst selten (Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2023).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1876 in Belgien (Seebens & al. 2017), Italien (Zernig & al. 2020), seit 1887 in Großbritannien (Seebens & al. 2017, Zernig & al. 2020) und seit 1867 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Amelanchier alnifolia

Vor allem als Ziergehölz wird die nordamerikanische Erlenblättrige Felsenbirne, Amelanchier alnifolia, kultiviert. Von ihr befinden sich einige Sorten wie `Obelisk´ (1994) oder `Smoky´ im Pflanzenhandel. Ihre Früchte sind reich an Eisen und Kupfer, sie werden roh oder gekocht gegessen, aus den Blättern kann ein Tee zubereitet werden. Seit spätestens 1918 wird sie im Gebiet kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014) und tritt vereinzelt verwildert auf. 
So in Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), 2024 im NSG Föhrenbuck bei Nürnberg und 2010 bei der Frauenschuhstraße München in Bayern (Meierott & al. 2024), mehrfach im Osten Berlins (Seitz & al. 2012), Neuenhagen, Strausberg, Kienbaum, Golm, Groß Glienicke, Potsdam, Geltow, Wilhelmshorst, Bergholz-Rehbrücke, Karstädt und Perleberg in Brandenburg (Klemm 2006, Buhr & al. 2016, Fischer 2017), Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2010 im Biehainer Forst bei Niesky in Sachsen (Otto & al. 2011) und am Galgenberg und Krähenberg bei Halle a.d. Saale, bei Gräfenhainichen, Bitterfeld und Kemberg in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 1998, Hegi 1995). Subspontan u. a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012) und seit 2008 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Amelanchier laevis

Die ebenfalls nordamerikanische Kahle Felsenbirne, Amelanchier laevis, wird seit spätestens 1870 gärtnerisch kultiviert und als stadtklimafestes Zier- und Landschaftsgehölz genutzt. Auch in wenigen Sorten wie `Snowflakes´ (1991) oder `Majestic´ (vor 1881) im Pflanzenhandel. 
Sie wird vereinzelt subspontan angegeben, so 1992 in München-Nymphenburg und 2011 in München-Westend in Bayern (Meierott & al. 2024) und am Inndamm bei Kufstein in Nordtirol (Smettan 2012). In der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) wird die Art nicht geführt. Wahrscheinlich gehört der Nordtiroler Fund zu A. lamarckii (Pagitz & al. 2023). In der aktuellen „Roten Liste und Checkliste der Farn- und Blütenpflanzen Nord- und Osttirols“ (Pagitz & al. 2023) wird das Taxon nicht angegeben.
 

Amelanchier spicata

Im östlichen Nordamerika ist die Ährige Felsenbirne, Amelanchier spicata (inkl. A. humilis) beheimatet. Sie wird im Gebiet seit spätestens dem Jahr 1800 kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014) und tritt vor allem im Osten Deutschlands vielfach verwildert bis eingebürgert auf. Die älteste Verwilderungsmeldung findet sich aber im Westen für das Jahr 1857 aus dem Moselgebiet und war damals bereits seit 50 Jahren bekannt (Hand & al. 2016).
Weiters u.a. in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Hallstadt in Bayern (Meierott 2008), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Perleberg, Ponitz und Kunersdorf in Brandenburg (Klemm 2006), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Wildemann in Niedersachsen (Bollmeier & al. 2004), bei Trier in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), am Loreley-Felsen in Jocketa, in Wilschdorf, Nossen, Altzella, Mühlwand und Dresden-Pillnitz in Sachsen (Büttner 2017, Gutte & al. 2013, Hardtke & al. 2013), am Arendsee bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2022) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023). In Österreich am Kalenderberg bei Mödling, Baden bei Wien und im Waldviertel Niederösterreichs (Adler 2011, Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Neumayer 1924, Glaser & al. 2025). In der Schweiz an der Aare bei Bern (Thellung 1919). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und Frankreich (INPN 2021).
 
 

Quellen:

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