Nutzung:
Zierpflanze, Botanische Gärten.
Ausbreitung:
Beheimatet in den drei Unterarte subsp. alba, subsp. acaulis und subsp. leiosperma auf der Balkanhalbinsel und in Italien. Wird gelegentlich für schattige Trockenmauern in den beiden Unterarten subsp. alba und subsp. acaulis genutzt und versamt sich dort regelmäßig. Im Gebiet selten subspontan, lokal auch eingebürgert wie am Grazer Schlossberg in der Steiermark und an beschatteten Kalkfelsen am Staffelberg in der Fränkischen Alb Bayerns (Meierott & al. 2024).
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, teilweise auch etabliert, so in Menelzhofen in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004), ehemals beim Schloss Obertheres, dort im Gemäuer nach einer etwa 40-jährigen Existenz einer Reinigungsaktion zum Opfer gefallen, in Stützmauern am Fuß des Festungsberges in Würzburg, am Staffelberg in der Fränkischen Alb, Stadtmauer Creußen und bei der Altenburg nahe Bamberg in Bayern (Breitfeld & Horbach 2014, Hetzel & al. 1992, Meierott 2008), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), in Hamburg-Stellingen (Poppendieck & al. 2011), Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & al. 2012), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Bochum-Weitmar, Beuel, Bonn-Dottendorf, 2021 Duisburg-Dellviertel und 2022 in Werne in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021, Gorissen 2015, BBV 2022, BBV 2023), Saarland (Hand & Thieme 2024), Klessig, Meißen, Rosentitz und Maxen in Sachsen (Hardtke & al. 2013) und Schleswig-Holstein (Müller & al. 2021).
ÖSTERREICH:
Auf dem Grazer Schlossberg und beim Heldendenkmal gegenüber dem Uhrturm in der Steiermark lokal eingebürgert (Hamburger 1948, Maurer 1996, Glaser & al. 2025), sonst nur vorübergehend eingeschleppt, so in Kärnten (Glaser & al. 2025), Prellenkirchen und Perchtoldsdorf in Niederösterreich (Nadler & Haug 2021, Sauberer & Mrkvicka 2020), in der Froschauergasse in Ried im Innkreis und auf einer Steinmauer in Münzkirchen in Oberösterreich (Hohla 2014), auf einer Kanalmauer in Graz-Gösting und Knittelfeld in der Steiermark (Leonhartsberger 2019, Melzer 2005) und Ober-St. Veit und Anton-Baumgartnerstraße in Wien (Essl & Rabitsch 2002, Zacherl 2019). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1947 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Mehrfach, aber vereinzelt, so bei Bern, Genf, Chur im Kanton Graubünden, in den Kantonen Schaffhausen, Tessin und Uri, Yverdon im Kanton Waadt und Ecke Bockerstraße-Hüttenkopfstraße in Zürich (Infoflora 2024 sub Corydalis alba, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020 sub Corydalis alba).