Prunus

Kirsche u.a.; Rosengewächs, Rosaceae

Gattung:

Prunus umfasst, inkl. Amygdalus, Armeniaca, Cerasus, Laurocerasus, Maddenia, Padellus, Padus, Persica und Pygeum, etwa 340 Arten (Kew 2023) und ist fast weltweit verbreitet. Manche Taxonomen unterteilen Prunus in die oben genannten Gattungen, doch unterstützen molekulargenetische Arbeiten eine solche Aufteilung nicht.
 

Prunus laurocerasus 

Echte Lorbeerkirsche,
Prunus laurocerasus  
Rosengewächs, Rosaceae

 

Steckbrief: 

Bis 6 m hoher, immergrüner Strauch oder Baum. Blattspreiten lederig, kahl, breit-lanzettlich, 10–15 cm lang, ganzrandig, oberseits glänzend und dunkelgrün, unterseits heller, Blattrand oft nach unten gebogen. Blüten weiß, in 10–15 cm langen, aufrechten Trauben. Früchte kugelig, glänzend schwarz, 7–10 mm im Ø. Blütezeit April bis Mai.
Verwechslungsmöglichkeit: Die westmediterran-makronesische Iberische Lorbeerkirsche, Prunus lusitanica, hat gewellte und gesägte Blattränder und blüht erst im Juni.
 

Name:

Im Pflanzenhandel wird die Art durchwegs Kirschlorbeer genannt, was irreführend ist, handelt es sich doch um eine Art Kirsche und nicht um einen Lorbeer.
 

Nutzung: 

Ziergehölz, vor allem als Heckenpflanze. Die Art ist hitze- und trockenheitsverträglich, rückschnittvertragend, schattenverträglich und unempfindlich gegenüber Wurzeldruck (Bruns 2009). In Georgien auch als Obstpflanze kultiviert, in Australien als Windschutzgehölz. Sie wird in zahlreichen Sorten von alphabetisch `Alister´ bis `Zita´ gezogen. In Mitteleuropa gängige Sorten sine etwa `Etna´ (1993), `Novita´ (nach 2002) und `Otto Lyken´ (1940) (Bärtels & Schmidt 2014). Aus den Blättern wird eine Grundsubstanz für pharmazeutische Präparate gewonnen (Mansfeld 1986).
 
Anmerkung: Alexander der Große soll auf seinem Zug nach Indien viele Pferde dadurch verloren haben, dass diese ungehindert Blätter der Lorbeerkirsche fraßen. Rehwild hingegen schadet die Pflanze nicht.
 
 

Ausbreitung: 

Beheimatet von Südost-Serbien bis in den Nord-Iran. Der französische Gelehrte Pierre Belon (1517–1564) beschrieb die Pflanze auf seiner Reise durch den Vorderen Orient 1546–1550, wo die Lorbeerkirsche schon als Zierstrauch in Gärten gezogen wurde. Aus türkischen Gärten kam die Art schließlich nach Italien und wurde 1558 in Pisa und Genua kultiviert. 1574 erhielt der in Wien tätige Botaniker Carolus Clusius eine Pflanze aus Konstantinopel und vermehrte diese. Die Jungpflanzen gab er weiter und so kam der Strauch bald in andere Botanische Gärten. 1592 erstmals in Basel, 1597 in England (Hegi 1995). Aufgrund seiner Schnittverträglichkeit wurde er mit der Zeit zu einer beliebten Heckenpflanze in Gärten, Parks und Friedhöfen.
Seit etwa der Jahrtausendwende ist eine verstärkte subspontane Ausbreitung im Gebiet zu beobachten. Dabei wirken sich offensichtlich vor allem die über alle Monate hinweg wärmeren Klimabedingungen mit mehr Sommertagen und die Verlängerung der Vegetationszeit positiv auf die Möglichkeit der Keimung sowie der Blüten- und Fruchtbildung aus. Offenbar profitiert die Lorbeerkirsche auch von milden Novembertemperaturen und insbesondere von einer Verschiebung der Vegetationszeit bis in den Dezember (Hetzel 2013).
Erste subspontane Vorkommen sind im Gebiet aus dem Tessin seit etwa dem Jahr 1950 bekannt (Walther 2000). Gegenwärtig ist die Art im Gebiet weit verbreitet und vor allem in den Regionen mit großen Seen wie im südlichen Tessin, im Bodenseegebiet und im Zürichsee-Umland vielerorts eingebürgert.
DEUTSCHLAND:
Erste subspontane Vorkommen sind seit den 1980er-Jahren in Rheinland-Pfalz (Adolphi 1995) und Berlin nachgewiesen (Kowarik 1992). Weiters u.a. im Tettnanger Wald bei Oberdorf und Edingen bei Mannheim in Baden-Württemberg (Junghans 2015), bei Gottmannshofen, im Hornau-Wald bei Hörmannshofen, bei Kempten-Steufzgen, in Oberaudorf und Niederaudorf und 2020 im Zechwald bei Lindau in Bayern (Adler & al. 2017, Dörr & Lippert 2004, Smettan 2016, Bauer 2021, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), vielfach in und um Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & al. 2012, Gregor & Kasperek 2021), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013), Bochum-Querenburg, Bo-Ehrenfeld, Bo-Weitmar, Witten-Annen und Wetter-Wengern in Nordrhein-Westfalen (BBV 2009, BBV 2021), Palzern, Kenn, Mehring, Saarburg-Beurig, Rheingönheim und Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Mazomeit 2005), Saarland (Hand & Thieme 2024), 2005 Leipzig und Sohl in Sachsen (Gutte 2006, Breitfeld 2021), am Arendsee bei Salzwedel und Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2022, Frank 2018) und 2020 in Schnakenbek und 2022 in Kiel-Hasseldieksdamm in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023). Gegenwärtig in fast allen deutschen Bundesländern, lokal etabliert, mit invasivem Potential (Frank 2018).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, vor allem im Bodenseeraum, begünstigt durch die dortigen milden Winter, so bei Hohenreute, zwischen Bregenz und Mehrerau und am Pfänder in Gipfelnähe (Dörr & Lippert 2004). Hier lokal bereits der häufigste Strauch im Unterwuchs. Sonst vereinzelt, so 2022 bei Rechnitz im Burgenland knapp vor der ungarischen Grenze bei Bozsok-Rohonc und 2022 im Nikitscher Wald bei Nikitsch (Eigenfund Griebl 2022, Hohla & Kiràly 2024), Kärnten (Glaser & al. 2025), 2008 bei Bad Fischau, 2009 in Schiltern, 2010 in Hollenstein an der Ybbs, 2010 bei Tullnerbach-Pressbaum und Nackter Sattel bei Gießhübl in Niederösterreich (Essl & Follak 2010, Adler 2010), 2002 im Leitenwald bei Braunau, weiters Seewalchen, Riedau und Huttendorf in Oberösterreich (Hohla 2005, Hohla & al. 2009), Mönchsberg in der Stadt Salzburg (Hohla 2014), 2009 in der Grazer Franckgasse, Kanzel in Graz-Andritz und 2024 in Neurath bei Stainz in der Steiermark (Essl & Follak 2010, Wendelin 2016, Eigenfund Griebl 2024), Innsbruck-Hötting in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013, Pagitz & al. 2023), Osttirol (FKÖ 2021, Pagitz & al. 2023) und 2008 im 9. und 18. Wiener Gemeindebezirk (Essl & Follak 2010). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1999 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in der aktuellen Neophytenliste Österreichs (Glaser & al. 2025) für Kärnten angegeben, allerdings ohne Quelle. In Südtirol u.a. an der Talfer bei Bozen (Wilhalm & al. 2004).
SCHWEIZ:
Seit etwa 1950 subspontan aus dem Tessin bekannt (Walther 2000). Hier besonders in den seenahen Wäldern des Süd-Tessins etabliert. Die Art breitet sich aber auch zusehends nördlich der Alpen aus. Bei der genauen floristischen Durchforschung Zürichs wurden in mehr als der Hälfte der Untersuchungsflächen verwilderte Jungpflanzen gefunden (Landolt 1997). Im Kanton Zürich war die Art schon vor 1900 in Gärten anzutreffen, verwilderte jedoch kaum. Aktuell wurde sie im Kanton in 66 % der Quadranten festgestellt (Wohlgemuth & al. 2020). Auch sonst vielfach und im Mittelland fast flächendecken (Infoflora 2024), so 24 Fundorte im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018). Unter den Gehölzen ist die Lorbeerkirsche nach der Robinie der zweithäufigste Neophyt der Schweizer Wälder (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 2001 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1982 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Prunus armeniaca

Häufig als Obstgehölz kultiviert wird die zentralasiatische Aprikose, Prunus armeniaca, in Österreich Marille genannt. Der Name Aprikose leitet sich von lat. praecoquum (= frühreifer Pfirsich) ab. Die Aprikose ist seit alter Zeit und in vielen Sorten in Kultur (Bärtels & Schmidt 2014)
Im Gebiet vereinzelt subspontan, so u.a. in Mannheim, Stuttgart und Heslach in Baden-Württemberg (Junghans 2014, Böcker & al. 2014), 1985 nahe des Naturschutzgebietes „Blaugrashalden“ bei Veitshöchheim in Bayern (Meierott & al. 2024), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), in einer Kaimauer am Oberhafenkanal in Hamburg reich blühend, aber nicht fruchtend (Poppendieck & al. 2011), Sachsen (Müller & al. 2021), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024), im Nordburgenland und Rechnitz im Südburgenland (Gilli & al. 2022, Traxler 1971), Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), 2007 Zöbing in Niederösterreich (Essl 2008), Oberösterreich (Hohla & al. 2009), Kapuzinerberg und Hellbrunn in Salzburg (Pilsl & al. 2008), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Industriebrachen in Wien (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1965 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Bozen (Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz vor allem im Rhonetal des Wallis und im Kanton Genf, sonst u.a. im Aargau, in Basel-Landschaft, in den Kantonen Bern und Graubünden, am Genfer See in der Waadt, am Neuenburger See, im Tessin und in Zug (Welten & Sutter 1982, Hegi 1995, Infoflora 2024). Inwieweit es sich bei den Fundpunkten in Infoflora (2023) um subspontan aufgetretene oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir nicht bekannt. Im Text: Kultivierter Neophyt: nach dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten(?) (Infoflora 2023). Im Kanton Zürich 1915 beim Belvoir, 1929 in Horgen, in Winterthur und im Knonauer Amt (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
 

Prunus cerasifera

Die von der Balkanhalbinsel bis Nordindien beheimatete Kirschpflaume, Prunus cerasifera, wird als Zier- und Obstgehölz genutzt und in Sorten von alphabetisch `Aurea´ bis `Zygmunt´ kultiviert. 
Sie findet sich seit etwa dem Jahr 1500 in Kultur und wird in Baumschulen vielfach als Veredelungsunterlage für Pflaumen verwendet (Krüssmann 1978)
Sie wird generativ über Samen vermehrt und weist deshalb eine große Vielfalt an Blattformen und Blatt- und Fruchtfarben auf (Wohlgemuth & al. 2020). Die Kirschpflaume ist stadtklimafest, trockenheitsvertragend, nässevertragend und windfest (Bruns 2009)
Als Ziergehölz ist sie vor allem in der dunkelblättrigen Kulturvarietät cvar. pissardii (=`Atropurpurea´) im Pflanzenhandel, die um 1880 aus Persien nach Europa kam. Weitere im Pflanzenhandel befindliche Sorten sind etwa `Hessei´ (um 1906) und `Nigra´ (1916) (Bärtels & Schmidt 2014). `Trailblazer´ ist eine Hybride von etwa 1953 aus P. cerasifera mit P. salicina `Shiro´ mit besonders schmackhaften Früchten (Bärtels & Schmidt 2014)
 
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und lokal eingebürgert. Die Art zählt zu den Neophyten, die sich problemlos in die heimische Vegetation eingliedern (Reichert 2008).
 
In Deutschland in allen Bundesländern (Floraweb 2013, Hand & Thieme 2024) und vielerorts verwildert bis eingebürgert mit Verbreitungsschwerpunkten in Hamburg, Hessen und Rheinland-Pfalz (Floraweb 2013). In Österreich in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025). In der Schweiz vor allem im Mittelland vielfach. Die Art wurde um das Jahr 1900 im Kanton Zürich oft kultiviert, gegenwärtig ist sie hier subspontan aus 18 Quadranten bekannt (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1974 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
Selten verwildert auch die purpurblättrige Kulturvarietät cvar. pissardii (=`Atropurpurea´), so etwa 2022 bei Hornshof im Landkreis Celle in Niedersachsen (Langbehn 2023).

 

Prunus cerasus

Die Sauerkirsche, Prunus cerasus, auch Weichsel genannt, stammt aus dem Kaukasusgebiet, ist wahrscheinlich als natürliche Hybride aus P. avium × P. fruticosa in Persien entstanden und wird seit der Römerzeit häufig als Obstgehölz kultiviert. Fruchtsorten sind etwa `Schattenmorelle´ oder `Köröser´, Ziersorten sind u.a. `Plena´ (1851), `Rhexii´ (1594) oder `Semperflorens´ (vor 1623) (Bärtels & Schmidt 2014). Die Art tritt in zwei Unterarten auf, in der baumförmigen subsp. cerasus und in der strauchigen, ausläufertreibenden subsp. acida.
Vereinzelt verwildert die Art bzw. bürgert sich lokal ein. In Deutschland weit verbreitet, so im Oberrheinischen Löß- und Kalkhügelland, im Fränkischen Jura, auf der Schwäbisch-Bayrischen Hochfläche, Kaiserstuhl in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992), Unterfinningen in Bayern (Adler & al. 2017), Berlin (Seitz & al. 2012), mehrfach in der Prignitz Brandenburgs (Fischer 2017), Hamburg (Poppendieck & al. 2011), Frankfurt am Main-Sachsenhausen und bei Hochstadt in Hessen (Gregor & al. 2012), um Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (Hand & Thieme 2022), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2022), Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022), Saarland (Hand & Thieme 2022), Fockeberg, Kleinstädteln und Oberholz bei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2022), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2022) und im thüringischen Saalegebiet, so um Arnstadt, im Reisdorfer Wald, Kellgraben bei Pfuhlsborn und Eckolstädt bei Apolda (Hegi 1995, Zündorf & al. 2006, Peterlein 2024). In Österreich im Burgenland (FKÖ 2021), in Kärnten (FKÖ 2021), in Prellenkirchen und bei Straßhof im Marchfeld Niederösterreichs (Nadler & Haug 2021, Stöhr & al. 2009), St. Georgen bei Obernberg und Überackern in Oberösterreich (Hohla 2014), Salzburg (Pflugbeil & Pils 2013), Graz-Ries in der Steiermark (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025), Innsbruck-Gluirsch in Nordtirol (Polatschek 2000), Lienz in Osttirol (Polatschek & Neuner 2013), Feldkirch in Vorarlberg (Amann 2016, Polatschek 2000) und Wien-Auhof im 14. Bezirk (Stöhr & al. 2009). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1909 (Glaser & al. 2025). Bei der Osttiroler Fundangabe handelt es sich um kultivierte Pflanzen (Pagitz & al. 2023). In Südtirol bei Schluderns und Sand und im Matscher Tal (Wilhalm & al. 2013, Naturmuseum Südtirol 2018). Zerstreut in der Schweiz, so etwa Kolbenhof, Hirslanden, Höngg und Seebach in Zürich (Welten & Sutter 1982, Landolt 2001, Lauber & al. 2012, Hegi 1995, Infoflora 2024). In den Tieflagen der Schweiz war die Sauerkirsche in den 1970er-Jahren noch weit verbreitet, heute ist sie vielerorts verschwunden. So war sie im Kanton Zürich um das Jahr 1900 aus 29 Quadranten bekannt, seit 2000 nur noch in 6 Flächen nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Prunus domestica subsp. insititia

Die mediterrane Krieche, auch Hafer-Pflaume oder Spänling genannt, Prunus domestica subsp. insititia (Syn.: P. insititia) ist mit den Römern nach Mitteleuropa gekommen und wird als Obstgehölz und Veredelungsunterlage kultiviert und verwildert nicht selten daraus. 
Aus Berlin ist die Sippe seit 1805 nachgewiesen (Seitz & al. 2012), aus Mecklenburg-Vorpommern seit 1812 (Wredow 1812), aus Sachsen seit 1821 (Hardtke & al. 2013). In Deutschland in fast allen Bundesländern, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), in Bayern mehrfach verwildert, etwa auf der Luimoosalpe am Südhang des Senkele, um Augsburg, Regensburg, Gimpertshausen, Weismain, Siedamsdorf, Isling, Adlitz, Marloffstein, Eschenau, Georgensgmünd, Stauf, Rechenberg bei Nürnberg und Windsheim (Dörr & Lippert 2004, Vollmann 1914, Hand & Thieme 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), im Hamburg bereits 1909 als eingebürgert eingestuft (Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2024), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), in Osnabrück-Gertrudenberg in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), zwischen Pelm und Moß, bei Wallendorf und der Hungerburg im Moseltal in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Adorf in Sachsen (Breitfeld 2021), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024). In Österreich in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), so etwa Silz in Nordtirol (Polatschek 2000), Lienz in Osttirol (Polatschek 2000), Feldkirch und Bings in Vorarlberg (Amann 2016, Polatschek 2000) und Laaerberg, Leopoldsberg, Stammersdorf, Neuberg, Rodaun, Kalksburg und Liesing in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz vielfach, besonders im Mittelland und im Rhonetal, so etwa Altlauf Lanzrain und zwischen Soodstraße und Sihlweidstraße in Zürich (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024, Landolt 2001).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Prunus dulcis

Die südwestasiatische Mandel, Prunus dulcis, wird gewöhnlich in der var. dulcis als Süße Mandel verzehrt, der das giftige Amygdalin fast völlig fehlt. Die Domestikation dürfte in Armenien, Aserbaidschan und Persien vonstattengegangen sein. Die Mandel dient zur Herstellung von Marzipan und der seit dem Mittelalter bekannte Mandelmilch. Diese spielt in den Mittelmeerländern eine große Rolle, wird aber auch bei uns als wohlschmeckender, kalorienarmer Milchersatz wiederentdeckt. Mandelmilch kommt auch in der Kosmetik zum Einsatz. Mehr als die Hälfte der Mandel-Weltproduktion stammt aus Kalifornien, was nach Dürren in diesem Land für zunehmende Wasserknappheit sorgt. Für einen Kilogramm Mandeln werden 15.000 Liter Wasser benötigt.
 
Im Gebiet an wärmebegünstigten Orten seit dem 16. Jahrhundert kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014) und daraus zuweilen verwildert, so bei Jois im Burgenland (Walter 1994, Gilli & al. 2022), 2007 bei der Alaunbachstraße in Krems, 2019 bei Traiskirchen und 2019 bei Möllersdorf in Niederösterreich (Essl 2008, Sauberer & al. 2020) und am Sieveringer Friedhof, Krapfenwaldl und Mukental in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1968 (Glaser & al. 2025). In Südtirol bei Meran und Bozen (Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz besonders im Rhonetal des Wallis, sonst ganz vereinzelt in den Kantonen Genf, Tessin, Waadt, Zug und Zürich (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024), so 1904 in den Kiesgruben beim Hardplatz in der Stadt Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Prunus ×eminens

Die Steppenkirsche, Prunus ×eminens, ist hybridogen aus Weichsel, P. cerasus, und Zwerg-Weichsel, P. fruticosus, entstanden. Sie wird oft nicht von der Zwerg-Weichsel, P. fruticosus, unterschieden. 
Gärtnerisch in wenigen Sorten wie `Umbraculifera´ (vor 1966) genutzt und im Gebiet sehr zerstreut subspontan, so in Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Sachsen (Hand & Thieme 2024), Schwabhausen, Wandersleben, Wechmar, Mühlberg und Wachsenburg in Thüringen (Zündorf & al. 2006), im pannonischen Gebiet von Burgenland, Niederösterreich und Wien (Fischer & al. 2008) und in der Steiermark (Fischer & al. 2008)
Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Prunus incisa

In Japan ist die März-Kirsche, Prunus incisa, beheimatet. Sie wird im Gebiet seit 1910 in mehreren Sorten wie `Kojou-no-mai´ (vor 1985), `February Pink´ (vor 1971) oder `Cunera´ (1985) als Ziergehölz kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014)
Im Gebiet sehr selten subspontan, so 2014 bis 2020 an drei Stellen im Kiefernforst Meilwald bei Erlangen in Bayern (Meierott & al. 2024) und in Niedersachsen (Hand & Thieme 2024). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Prunus lusitanica

Die Portugiesische Lorbeerkirsche, Prunus lusitanica, ist in 3 Unterarten in Südwest-Europa, Marokko und auf den Kanaren beheimatet. Sie wird seit etwa 1648 gärtnerisch genutzt und in der heimischen Gartengestaltung in Sorten wie `Myrtifolia´ (1892) oder `Variegata´ (1865) verwendet (Bärtels & Schmidt 2014). Sehr selten findet sie sich subspontan, regelmäßig nur im Kanton Genf, sonst vereinzelt u.a. in den Kantonen Aargau, Bern, Nidwalden, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). Der Status in der Schweiz ist allerdings unklar. So findet sich bei Infoflora (2024) unter Verbreitung in der Schweiz: „selten verwildert“ und unter Status: „Kultivierter Neophyt: nach dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten“. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. seit 2001 auch in Belgien (Seebens & al. 2017) und seit 1972 in Irland (Seebens & al. 2017).
 
 

Prunus persica

Der ostasiatische Pfirsich, Prunus persica, wird im südlichen China seit mindestens 6000 v.Chr. ausgelesen und gelangte über Persien zu den Römern, die ihn „malum persicum“, Persischer Apfel, nannten. Aus den Samen von Pfirsich und Aprikose stellt man Persipan her, das dem aus Mandeln gewonnenen Marzipan ähnelt, aber preisgünstiger ist. Auch das Aroma des Amaretto-Likörs stammt meist aus den Samen des Pfirsichs. 
P. perisca wird häufig als Obstgehölz kultiviert, aber auch als Ziergehölz in Sorten wie `Red Peachy´ (1987) oder `Klara Mayer´ (etwa 1890) (Bärtels & Schmidt 2014). Verwildert im Gebiet gelegentlich, vor allem in Weinbergen, auf Industriegelände und in der Nähe von Aussichtspunkten (Ausspuckverbreitung).
So etwa 1989 bei Ziegelhausen, 1989 in Heidelberg und 1962 Nittel bei Stuttgart in Baden-Württemberg (Adolphi 1991, Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024), in Bamberg, Schweinfurt, bei Nördlingen, Landsberg, Hawangen und Schongau in Bayern (Meierott 2008, Adler & al. 2017, Dörr & Lippert 2004), Berlin (Hand & Thieme 2024), Geltow, Potsdam, Kartzow, Uetz, Fahrland und Bergholz-Rehbrücke in Brandenburg (Buhr & al. 2016), innerstädtisch in Hamburg durch weggeworfenen Kerne, so etwa Waltershof am Burchardkai (Poppendieck & al. 2011, Jehlik 1994), Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & Kasperek 2021), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), Leverkusen, Menden, Bahnhof Roisdorf, Siegburg, Troisdorf, Beuel, Stenzelberg, Drachenfels bei Königswinter, Bad Honnef, Hagen-Haspe und Hans-Böckler Straße in Bochum in Nordrhein-Westfalen (Adolphi 1991, Gorissen 2015, BBV 2020, Jagel 2021), längs der Eisenbahnlinie zwischen Mundenheim und Rheingönheim und bereits in der 2. Generation in der Nähe des Bahnwärterturms bei der Müllverbrennungsanlage Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2024), Leipzig-Möckern, Gauernitz, Radebeul, Dresden und Weida in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke 2013), am Arendsee bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2022) und auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022). In Österreich im Nord-, Mittel- und Südburgenland (Gilli & al. 2022), Wiener Neustadt, Baden und 2020 Sooß bei Bad Vöslau in Niederösterreich (Essl 2008, Essl & Stöhr 2006, Eigenfund Griebl 2020), ehemals bei der Ruine Schaumburg bei Eferding, 2005 in Ort im Innkreis, 2020 in Duttendorf und 2020 in einem Wald bei Rödham, Gemeinde Kirchheim im Innkreis in Oberösterreich (Hohla 2006, Hohla & al. 2009, Hohla 2022), seit 1891 in der Stadt Salzburg, 2015 bei Bad Vigaun im Tennengau und 2004 beim Bahnhof Hallein im Tennengau Salzburgs (Pilsl & al. 2008, Pflugbeil & al. 2017), Steiermark (FKÖ 2021), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), Debant in Osttirol (Stöhr 2020), Schlins in Vorarlberg (Amann 2016) und Ecke Holubstraße/Engerthstraße, Modecenterstraße, Wientalstraße und Handelskai in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Essl 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1965 (Glaser & al. 2025). In Südtirol mehrfach im Etsch- und Eisacktal (FloraFaunaSüdtirol 2023). In der Schweiz besonders in den Kantonen Genf und Tessin, sonst nur vereinzelt, so in einer Deponie bei Bennwil im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und Hardplatz in Zürich, 1929 in Horgen und im Knonauer Amt (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
Auch die
Nektarine, Prunus persica var. nucipersica, konnte subspontan im Gebiet gefunden werden. Hans-Helmut Poppendieck fand 1999 fruchtende Pflanzen am Mittelstreifen der Breiten Straße in Hamburg-Altona nahe dem Hamburger Fischmarkt. Eine Erklärung für das Vorkommen liegt auf der Hand: Fischmarktbesucher haben sich Nektarinen gekauft und die Kerne hier ausgespuckt (Bertram & al. 2000).
 

Prunus serotina

Im östlichen Nordamerika vom kanadischen Neuschottland bis ins Bergland von Guatemala ist die Herbst-Traubenkirsche, Prunus serotina, beheimatet. Sie wurde 1623 in Europa in Frankreich eingeführt und ist im Gebiet seit dem Jahr 1685 bekannt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Pflanze als Zierbaum in vielen europäischen Gärten und Parks kultiviert (Kowarik 2010). `Pendula´ (1882) ist eine schwachwüchsige Sorte mit überhängenden Ästen (Bärtels & Schmidt 2014)
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen planmäßige forstliche Versuchsanbauten. Seit etwa 1920 wurde sie in Belgien und den Niederlanden ab Mitte des 20. Jahrhunderts in Norddeutschland zur Festigung binnenländischer Dünen gepflanzt. In Deutschland erreichte die Wiederaufforstung nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt. Zwischen 1950 und 1980 wurden in Deutschland großflächig aufgeforstet (Krumm & Vitková 2016). Die Art ist stadtklimafest, windresistent, übersteht längere Trockenperioden, schattenverträglich, schnellwüchsig, fruchtet ab dem 7. Jahr und verträgt Salzluft in Meeresnähe (Bruns 2009). Die Keimung erfolgt anders als bei allen anderen Prunus-Arten unter der Erde. Ihr leicht bitteres Fruchtfleisch ist essbar. Die Vermehrung findet sowohl generativ durch Verdauungsausbreitung von Wildtieren als auch vegetativ durch Wurzelbrut und Stockausschlag statt (Petersen 2015).
Als invasive Art wird mittlerweile versucht, die Herbst-Traubenkirsche zu bekämpfen. Dies wird etwa in Form von Ziegenbeweidung (Marabini 2014) und des Violetten Knorpelschichtpilzes, Chondrostereum purpureum, erprobt.
Die unreifen Beeren werden von der Kirschessigfliege, einem Schädling des heimischen Obstbaues, befallen (Poyet & al. 2014). Die Herbst-Traubenkirsche ist Wirtspflanze der Grünen Pfirsichblattlaus, die wiederum Überträger einer Viruserkrankung der Zuckerrüber ist. Aber auch positive Aspekte sind bekannt, so ist die Herbst-Traubenkirsche Raupennahrungspflanze des Segelfalters Iphiclides podalirius (Landeck & al. 2000).

 
Erste Verwilderungen sind seit 1825 aus Berlin, 1887 aus Brandenburg, 1900 aus Hamburg und der Schweiz seit 1918 bekannt (Kowarik 1992, Hegi 1995, Möhl & al. 2014). In Deutschland in allen Bundesländern. Gegenwärtig weit verbreitet und häufig, besonders im norddeutschen Tiefland und in anderen Sandgebieten. In Österreich selten, so im Südburgenland (Gilli & al. 2022), zwischen Lendorf und Waltendorf bei Klagenfurt in Kärnten (Leute 2003), Niederösterreich (Fischer & al. 2008), 1995 bei Traun und 2003 in Blankenbach, Gemeinde Braunau in Oberösterreich (Hohla & al. 2009, Hohla 2022), Salzburg (FKÖ 2021), Graz und 2019 Loipersdorf in der Steiermark (Schrammel & al. 2019, Eigenfund Griebl 2019), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), aus Osttirol seit dem Jahr 2016 bekannt (Pflugbeil & Moosbrugger 2016, Pilsl 2017, Stöhr 2017) und Wien (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1984 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz vor allem im südlichen Tessin (Bellosi & al. 2011) und im Kanton Zürich (Möhl & al. 2014, Infoflora 2024), sonst vereinzelt, so in den Kantonen Aargau (Infoflora 2024), am Liestaler Schleifenberg und im Zeglinger Oberort im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Genf, Luzern, Thurgau, Uri und 2013 in Visp im Wallis (Möhl & al. 2014, Infoflora 2024). Im Kanton Zürich vor dem Jahr 2000 in 3 Quadranten, aktuell in 11 Flächen rund um den Uetliberg und im Glatttal (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), lokal invasiv in Dänemark (Seebens & al. 2017), seit 1922 in Italien (Seebens & al. 2017), lokal invasiv in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1932 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 2000 in Irland (Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1976 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). In den Niederlanden wurde die Art zwischen 1963 und 2008 landesweit bekämpft, allerdings ohne langfristigen Erfolg trotz geschätzter Kosten von 200 Mio € (Wohlgemuth 2020).
 

Prunus ×subhirtella

Die Winter-Kirsche, Prunus ×subhirtella, ist eine Kulturhybride aus der japanischen Prunus incisa und der japanisch-koreanischen P. itosakura
Sie wird in mehreren Sorten wie `Pendula´ vor allem aufgrund ihrer sehr frühen Blütezeit als Ziergehölz gehandelt und konnte im Gebiet im Tessin subspontan gefunden werden (Infoflora 2023).
 

Prunus virginiana

Selten als Zier-, Obst- und Forstgehölz wird die aus Nordamerika stammende, seit 1724 in Europa in Kultur befindliche Virginische Traubenkirsche, Prunus virginiana, kultiviert. Sie findet sich in Sorten wie `Canada Red´ (vor 1985) oder `Shubert´ (1950) im Pflanzenhandel (Bärtels & Schmidt 2014). Die Art ist Futterpflanze für die Raupen von Ringelspinner-Arten der Gattung Malacosoma, die als Schädling für Obstgehölze gilt. 
Im Gebiet vereinzelt subspontan, wie etwa in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 2004 Bamberg in einer Brache in der Emil-Kemmer-Straße, 2004 in der Zeller Straße in Schweinfurt und in Hof a. d. Saale in Bayern (Hetzel 2006, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), vielfach und etabliert in Berlin (Seitz & al. 2012), in Neuenhagen, Groß-Glienicke, Golm, Potsdam und Fahrland in Brandenburg (Klemm 2006, Buhr & al. 2016), 2011 am ehemaligen Flugplatz Frankfurt-Bonames in Hessen (Gregor & al. 2012), Mönkweder Wald bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Beddingen bei Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), Schlossmauer Allner in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), 1996 in Bieleboh bei Bautzen in Sachsen (Otto & al. 1997, Hassler & Muer 2022), bei Köllme in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2002), Kneisslmoor in Salzburg (Pilsl & al. 2008) und Bahnhof Zeltweg in der Steiermark (Melzer 2000). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2000 (Glaser & al. 2025).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1933 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

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