Phalaris

Glanzgras, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Phalaris umfasst etwa 17 Arten (Kew 2023) in Eurasien, Amerika und Afrika (Baldini 1995). Verbreitungsschwerpunkte liegen im Mittelmeergebiet und in der warm-gemäßigten Zone Südamerikas.
 

Phalaris canariensis 

Kanarien-Glanzgras, Kanariengras
Phalaris canariensis 
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief: 

15–40 cm hohe Einjährige mit 5–8 mm breiten Blättern. Blatthäutchen 3–5 mm lang, gestutzt. Oberste Blattscheide spindelförmig aufgeblasen. Blütenstand dicht, eiförmig, 1,5–3 cm lang. Ährchen einblütig, in eiförmiger Ährenrispe, mit 4 Hüllspelzen, die beiden unteren 7–8 mm lang, weiß mit 2 grünen Streifen, am Kiel geflügelt, die beiden oberen häutig, ca. halb so lang wie die Deckspelze, wie diese von den unteren Hüllspelzen umschlossen, grannenlos. Blütezeit Juni bis August.
 

Name:

Das Kanariengras hat seinen Namen von der Verwendung als Futter für exotische Vögel. Die meisten Vorkommen gehen wohl auf ausgekeimtes Vogelfutter zurück. Wird anderes Vogelfutter verwendet oder die Vogelzucht aufgegeben, so verschwindet auch das Kanariengras (Wohlgemuth & al. 2020).
 

Nutzung: 

Zier- und Vogelfutterpflanze, auch als Stützpflanze in Erbswickengemengen genutzt (Breitfeld 2021).
 

Ausbreitung: 

Beheimatet auf den Kanarischen Inseln und in Nordwest-Afrika. In Italien seit 1532 in Gartenkultur belegt, in Deutschland seit 1539 durch Hieronymus Bock. Auch Conrad Gessner nennt das Kanariengras 1561 in seinem Horti Germaniae als Gartenpflanze und im 17. Jahrhundert war die Art in Mitteleuropa ein beliebtes Ziergras (Krausch 2003). In neuerer Zeit auch häufig mit Vogelfutter eingeschleppt (Sebald & al. 1998), über weggeworfenen Vogelsand (Düll & Kutzelnigg 2022) und vielfach über Klärsubstrate verbreitet. Gegenwärtig im Gebiet vielfach und weit verbreitet, aber stets unbeständig.
DEUTSCHLAND:
In allen Bundesländern unbeständig, so 1999 bei Eichenberg, 1966 am Güterbahnhof Wangen, bei Bruchsal, Obergrombach, Durlach, Karlsruhe und Mingolsheim in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2001, Hassler 2021), bei Bamberg, Haßfurt, Schweinfurt, Neustadt an der Saale, Blaichach, Sonthofen, Faulenbach, Altstädten, Fischen und Oberstdorf in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001), Berlin-Neukölln (Sukopp & Schneider 2013), Perleberg und Satzkorn in Brandenburg (Fischer 2017, Kummer & Buhr 2006), Hamburg (Kuschel 1998, Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2024), Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bevenrode und Lehndorf in Niedersachsen (Brandes 2003), Dortmund-Buchholz, Bielefeld, Borgholzhausen, Versmold, Amshausen, Halle-Künsebeck und Steinhagen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016, Lienenbecker 1980, Kulbrock & Lienenbecker 2002), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Schäfer 1965, Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2024), Saarland (Hand & Thieme 2024), Löbau, Leipzig und Brunndöbra in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006, Breitfeld 2021), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern unbeständig (Glaser & al. 2025), so etwa Güssing und Grodnau im Burgenland (Traxler 1984, Gilli & al. 2022), mehrfach im Klagenfurter Becken in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), Mödling, Eggenburg, Stein a. d. Donau und Kottingbrunn, Möllersdorf, Traiskirchen, Tribuswinkel und Schlosspark Laxenburg in Niederösterreich (Janchen 1977, Sauberer & Mrkvicka 2020, Sauberer & al. 2025, Sauberer & al. 2025a), Mühlheim, Obernberg am Inn, an der Mühlkreisbahn bei Pürnstein, in Asten, Hargelsberg, Kronstorf und Steinbach a. d. Steyr in Oberösterreich (Hohla 2001, Hohla & al. 2002, Essl 1999, Essl 2004), Siggerwiesen, Schmiedingerstraße, Robinigstraße und Maierwiesweg in der Stadt Salzburg (Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2008), Graz Griesplatz in der Steiermark (Melzer 1991, Glaser & al. 2025), bei Vils, Pflach und zwischen Häselgehr und Elmen in Nordtirol (Dörr & Lippert 2001), Bannberg in Osttirol (Maier & al. 2001), 1989 bei Lingenau, in Altach, Dornbirn, Feldkirch, Lustenau und zwischen Bersbuch und Bezau in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001, Maier & al. 2001) und im Anton-Baumann-Park, an der Kreuzung Staudgasse/Martinstraße und der Kreuzung Nordwestbahnstraße/Pappenheimgasse in Wien (Essl 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1795 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. in Meran, Bozen, Brixen, Sigmundskron, Lana, Untermais, Wangen im Sarntal, Stofels und Eppan (Kiem 1978, Wilhalm 2001).
SCHWEIZ:
In tieferen Lagen vielfach und vorübergehend, so im Aargau, im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen, in Ruchfeld in Basel-Landschaft, in den Kantonen Freiburg, Graubünden, Jura, Neuenburg, Gennersbrunn in Schaffhausen, in den Kantonen Solothurn, Thurgau, Waadt, Wallis und mehrfach in Zürich (Baumgartner 1985, Thellung 1915, Thellung 1919, Welten & Sutter 1982, Landolt 2001, Infoflora 2024). Die aktuellen Fundstellen im Kanton Zürich liegen im Limmattal, Stadt Zürich, Sihltal/Albis und Oberes Glatttal (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1847 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1960 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1882 in Bosnien-Herzegowina (Seebens & al. 2017), seit 1791 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1846 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1933 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1800 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1816 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1887 in Island (Seebens & al. 2017), seit 1866 in Irland (Seebens & al. 2017), in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1908 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1873 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1781 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1867 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1854 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Phalaris angusta

In Nord- und Südamerika ist das Schmalrispiges Glanzgras, Phalaris angusta (Syn.: P. chilensis, P. angustifolia) beheimatet. Wie einige andere Glanzgras-Arten ist P. angustata für das Vieh giftig und kann bei Rindern und Schafen, die das Gras fressen, neurologische Schäden wie Zittern und Krämpfe verursachen (Gava & al. 1999). Im Gebiet mehrfach unbeständig verschleppt angegeben, so 1903 am Güterbahnhof Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg (Thellung 1905, Hand & Thieme 2024), die Angabe aus Freiburg ist nach Sebald & al. (1998) unsicher, 1927 in Hamburg-Finkenwerder (Meyer 1955, Hand & Thieme 2024), Osnabrück, Elmendorf und Hannover in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), ehemals Ürdingen, Emmerich und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998, Höppner & Preuss 1926, Hand & Thieme 2024), Rodleben in Sachsen-Anhalt (Probst 1949, Conert 1998, Hand & Thieme 2024), Basel, Liestal in Basel-Land und Zürich (Conert 1998). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Phalaris aquatica

Im Mittelmeer- und Kaukasusgebiet ist das Knollen-Glanzgras, Phalaris aquatica, beheimatet. 1778 wurde die Art in Großbritannien erstmals als Fasanfutter und Wilddeckung kultiviert und 1912 erstmals als subspontan gemeldet (CABI 2022). Gegenwärtig kommt es vielfach verwildert in Südafrika, Australien, Neuseeland und den USA vor. Aus Australien sind neurologische Schäden bei Kängurus bekannt, die Knollen-Glanzgras ästen (Printz & Kearney 2018). Im Gebiet nur vorübergehend angegeben, so 1929 auf einem Schuttplatz in München-Pasing in Bayern (Lippert & Meierott 2021, Meierott & al. 2024), bei der Wollkämmerei in Bremen (Conert 1998), ehemals bei Jever in Niedersachsen (Hagena 1839, Hand & Thieme 2024), 1926 im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), 1964 bis 1980 mehrfach in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) und Bürglen in St. Gallen (Conert 1998). Subspontan u.a. 1861 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

Phalaris brachystachys

Im Mittelmeergebiet und in Südwesteuropa ist das Kurzährige Glanzgras, Phalaris brachystachys, beheimatet, welches im Gebiet unbeständig als Begleiter von Ansaaten und als Südfruchtbegleiter eingeschleppt auftritt. 
So 1953 in Atzenbach und 1933, 1935, 1941 und 1954 am Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975, Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2024), 1937 am Münchner Südbahnhof und 1999 bei Naisa in Bayern (Meierott & al. 2024, Meierott 2008), 1878 und 1897 in Kremmen-Sommerfeld in Brandenburg (Ascherson & Graebner 1898, Hand & Thieme 2024), 1931 in Hamburg-Harburg (Meyer 1955, Hand & Thieme 2024), 1970 bis 1973 in Hannover-Döhren in Niedersachsen (Schmidt 1973, Hassler 2020), Güterbahnhof Dortmund und Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2024), 1937 bis 1942 bei der Mitteldeutschen Großmarkthalle Leipzig und 1981 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Fiedler 1944, Gutte 2006), 1947 beim Stall- und Futtergebäude im Internierungslager Wolfsberg in Kärnten (Schäftlein 1947), Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), Innsbruck in Nordtirol (Pagitz & al. 2023), ehemals Wildegg im Aargau, Basel, Birsfelden in Basel-Land, Disentis in Graubünden, Walenstadtberg in St. Gallen und Solothurn (Thellung 1919). Im Kanton Zürich 1902 beim Hardplatz und 1902 bis 1948 im Vorbahnhofgebiet in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1961 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Phalaris caroliniana

Das nordamerikanische Carolina-Glanzgras, Phalaris caroliniana, wird subspontan für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024) und 1915 für Basel (Conert 1998) angegeben. Ebenso für die Niederlande (FLORON 2021).
 

Phalaris coerulescens

Mediterraner Herkunft ist das Bläuliche Glanzgras, Phalaris coerulescens, das im Gebiet mehrfach adventiv auftrat, so 1932 in Ulm-Söflingen, 1933 in Göppingen und 1933 Karlsruhe in Baden-Württemberg (Müller 1935, Sebald & al. 1998, Jauch 1938, Hand & Thieme 2024), 1904 auf Schutt am Turnerheim Schweinau bei Nürnberg und 1988 im Winterhafen Regensburg in Bayern (Vollmann 1914, Hierl 2009, Meierott & al. 2024), 1929 Guben in Brandenburg (Lademann 1937, Hand & Thieme 2024), 1930 und 1931 am Bahnhof Hamburg-Harburg (Meyer 1955, Hand & Thieme 2024), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), 1926 und 1927 auf Schutt im Düsseldorfer Hafen, Güterbahnhof Dortmund Süd, Güterbahnhof Essen-Segeroth, 1933 Köln-Gereon und Krefeld in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hupke 1934, Hand & Thieme 2024), 1909 im Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1921, Hand & Thieme 2024), 1937 bis 1940 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Gutte 2006), 1926 Laboe in Schleswig-Holstein (Conert 1998, Hand & Thieme 2024), ehemals am Kriegsbahnhof Branzoll in Südtirol (Kiem 1978), Wildegg im Aargau, Biel, Bern, Walenstadtberg und Buchs in St. Gallen und Zürich (Conert 1998).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Phalaris minor

Vom Mittelmeergebiet bis Indien ist das Kleine Glanzgras, Phalaris minor, beheimatet. Die Art wurde 1783 als P. minor von Anders Jahan Retzius veröffentlicht und blieb bis heute unverändert, sodass es, eher ungewöhnlich im Pflanzenreich, keine Synonyme gibt. Das Kleine Glanzgras findet sich im Gebiet immer wieder vorübergehend, vor allem an Verladestellen, so auf der Friesenheimer Insel in Mannheim und 1952 bei der Spinnerei Unterhausen in Baden-Württemberg (Amarell 2010, Sebald & al. 1998), 1937 und 1938 am Südbahnhof München in Bayern (Hepp 1954, Meierott & al. 2024), 1961 Berlin-Grunewald (Scholz & Sukopp 1965, Hand & Thieme 2024), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2024), bei der Wollkämmerei Bremen (Conert 1998), 1892 bei der Holstenbrauerei Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2024), 1934 Lampertheim in Hessen (Probst 1949, Hand & Thieme 2024), 1965 bei Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2024), ehemals Güterbahnhof Dortmund Süd, Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf, Güterbahnhof Essen Ost, Düsseldorfer Hafen, Hamm und 1934 Köln-Gereon in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hupke 1935, Hand & Thieme 2024), 1939 bis 1942 bei der Mitteldeutschen Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Conert 1998, Hand & Thieme 2024), Aken in Sachsen-Anhalt (Fiedler 1936, Conert 1998, Hand & Thieme 2024), Frachtenbahnhof Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), Schlanders in Südtirol (Wilhalm 2001), Basel, Birsfelden im Kanton Basel-Landschaft, Flums in St. Gallen und Solothurn (Thellung 1919, Conert 1998). Im Kanton Zürich 1903 beim Vorbahnhof und 1903 bis 1963 beim Hardplatz in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), 1873 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1931 in Polen (Seebens & al. 2017), 1999 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), 1915 in Irland (Seebens & al. 2017), in Großbritannien (Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021) und 1961 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Phalaris paradoxa

Ursprünglich im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis Pakistan reichend, heute weiter verbreitet ist das Seltsame Glanzgras, Phalaris paradoxa. In Großbritannien wurde es 1687 erstmals kultiviert, 1859 liegen erste Verwilderungsmeldungen auf (CABI 2022)
Im Gebiet immer wieder mal vorübergehend subspontan mit Ausbreitungstendenz in den letzten Jahren, so 1901, 1902, 1905 und 2004 im Mannheimer Hafen, 1993 bei Haberschlacht und 1931 und 1933 beim Bahnhof Rottenacker in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Zimmermann 1910, Amarell 2010, Hassler 2021, Sebald & al. 1998), 2016 bei Holzhausen, 1969 Altstädten bei Oberstdorf, 1970 Buxheim, 1953 Unterharching, in Düllingen und 1956 am Südbahnhof München in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Hand & Thieme 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), ehemals bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896), Wollkämmerei Bremen (Conert 1998), 1927 Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), 1961 im alten Hafen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), 1977 Halle-Künsebeck, Düsseldorf und Köln in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker 1980, Kulbrock & Lienenbecker 2002, Weber 1995), 1957 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), 1990 bei Westerhausen und 2021 bei der Gersdorfer Burg in Sachsen-Anhalt (Herdam 1995, John & Stolle 2021), 1890 und 1909 Kiel in Schleswig-Holstein (Conert 1998, Hand & Thieme 2024), 1989 Altendorf-Poschwitz in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2024), 2020 bei Traiskirchen und 2023 bei Bruck an der Leitha in Niederösterreich (Sauberer 2020, Prinz & al. 2025), 2008 beim Sportplatz Leonding-Hart und 2025 beim Verschiebebahnhof Wels in Oberösterreich (Prinz & al. 2025), 2024 am Dölsacher Anger bei Dölsach in Osttirol (Prinz & al. 2025), Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), 1991 Bahnhof Lochau-Hörbranz in Vorarlberg (Dörr 1992, Dörr & Lippert 2001, Maier & al. 2001), ehemals Teufen in Appenzell, Landquart in Graubünden, Buchs, Wattwil, Will, Winhelm und Wittenbach in St. Gallen und Zürich (Conert 1998, Vollmann 1914). Aus dem Kanton Zürich stammt der älteste Fund von 1903, der jüngste von 1963 (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), 1892 in Norwegen (Gederaas & al. 2012), 1906 in Irland (Seebens & al. 2017), 1960 in Lettland (Seebens & al. 2017), 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), 1931 in Polen (Seebens & al. 2017), 1989 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021) und 1961 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 

Phalaris truncata

Mediterran ist das Gestutzte Glanzgras, Phalaris truncata, das adventiv 1931 und 1934 am Güterbahnhof Ulm und 1932 mit Kork eingeschleppt bei der Korkfabrik Metzingen in Baden-Württemberg (Müller 1935, Conert 1998, Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Dortmund und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Conert 1998, Hand & Thieme 2024), angegeben 1912 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hand & Thieme 2024), 1898 Dresden-Plauen in Sachsen (Schorler 1898, Hand & Thieme 2024), Basel, Solothurn und Zürich gefunden wurde (Conert 1998). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Quellen

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