Petrosimonia triandra
Dreimännige Petrosimonie,
Petrosimonia triandra,
Amarantgewächs, Amaranthaceae
Steckbrief:
Bis 30 cm hohe, sukkulente, graugrüne, oft rötlich getönte Einjährige mit aufrechten bis aufsteigenden Stängeln und zylindrischen, bis 50 mm langen und 1 mm breiten, fleischigen Blättern. Blüten unscheinbar, in den Achseln der Hochblätter, Blütenblätter kahl oder kurz weichhaarig. Staubblätter drei, Narbe mit 2 oder 3 Zähnen. Blütezeit im Gebiet nicht bekannt.
Name:
Die Gattung ist zu Ehren von Peter Simon Pallas (1741−1811) benannt. Pallas war deutsch-russischer Naturforscher und Geograph. Er stand unter Katharina der Große in russischen Diensten, unternahm 1768 bis 1774 eine Expedition in das südliche Sibirien, ans Kaspische Meer, in den Ural und das Baikalgebiet bis zur chinesischen Grenze. Pallas schrieb zahlreiche zoologische, geologische, geographische und ethnologische Werke und befasste sich u. a. auch mit Eisenmeteoriten (Burkhardt 2018).
Heimat:
Osteuropa bis Zentralasien.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
1900 adventiv für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910) und 1892 für den Luitpoldhafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1916) angegeben. Die Fundmeldung für Baden-Württemberg ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2024) falsch, für Rheinland-Pfalz ist die Art nicht angegeben.
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---