Ornithogalum

Milchstern, Spargelgewächs, Asparagaceae

Gattung:

Ornithogalum umfasst bei weiter Gattungsauffassung inkl. Aspasia, Avonsera, Galtonia, Honorius und Loncomelos etwa 214 Arten (Kew 2023). Sie sind von England bis Afghanistan und in Afrika inkl. Madagaskar beheimatet. Mannigfaltigkeitsgebiet ist Südafrika mit etwa 70 Arten.
Die von manchen Taxonomen abgetrennte Gattung Honorius umfasst etwa 4 Arten. Loncomelos wurde von Rafinesque 1837 von Ornithogalum abgetrennt. Die Gattung umfasst etwa 32 eurasiatische Arten (Speta 2006). Loncomelos ist durch Blätter ohne weißen Mittelstreif, einen langen Schaft mit vielblütiger, zylindrischer Traube und relativ große, kantige Samen charakterisiert.

 

Ornithogalum nutans

Nickender Milchstern,
Ornithogalum nutans
(Syn.: Honorius nutans

Spargelgewächs, Asparagaceae
 

Steckbrief: 

20–60 cm hohe Staude mit lockerblütiger Traube als Blütenstand. Blätter grundständig, lineal, hohlrinnig, mit hellem Mittelstreifen. Blüten zuerst aufrecht, dann nickend. Perigonblätter außen mit silbrig-grünem Mittelstreif. Fruchtknoten etwas kürzer als der Griffel. Blütezeit April bis Mai.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim Grünen Milchstern, Honorius boucheanus, ist der Fruchtknoten ± so lang wie der Griffel, die Perigonblätter haben außen einen breiten, dunkelgrünen Mittelstreif, die Blütentraube ist dichtblütig.
 

 

Nutzung: 

Zierpflanze. Die Zwiebeln sind roh, gekocht oder geröstet essbar.
 

Ausbreitung:  

Nach Mitteleuropa gelangte die von Bulgarien bis Anatolien beheimatete Art um 1594 durch den italienischen Apotheker Ferrante Imperato (1560–1625), der Zwiebeln an Carolus Clusius schickte. Um 1620 wurde die Pflanze bereits im herzoglich braunschweigischen Garten zu Hessem und im Garten von Caspar Bauhin in Basel kultiviert. Fortan verbreitete sich der Nickende Milchstern vor allem in Botanischen Gärten und Parkanlagen. 1787 wurden die ersten Verwilderungen aus Obstgärten in Berlin gemeldet und ab dem 19. Jahrhundert liegen Angaben zahlreicher weiterer Verwilderungen vor, so etwa 20 Fundorte im Jahr 1884 aus Brandenburg (Krausch 2003). Gegenwärtig weit verbreitet und vielerorts eingebürgert mit Verbreitungsschwerpunkten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Wien.
DEUTSCHLAND:
In allen Bundesländern, vielerorts eingebürgert, besonders oft in Sachsen und Sachsen-Anhalt (Floraweb 2013). Im Garten von Schloss Paretz bei Potsdam ist die Pflanze zur Blütezeit zu einer kleinen Attraktion geworden. In Berlin seit 1787 bekannt (Seitz & al. 2012), im Kirchhof Kreuzburg, Park Mesendorf und in der Prignitz Brandenburgs seit 1957 von Wittenberge angegeben (Klemm 2008, Fischer 2017), in Hamburg seit 1887 in Booths Garten (Christensen 2000, Ringenberg & Poppendieck 1996). Weiters u.a. in Lindau, im Schlosspark Kirchheim und Memmingen in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Lippert & Meierott 2014), Rostock, Schwerin und Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005, Kintzel & Möller 2008), Gravenhorst und bei Lastrup im Kreis Cloppenburg in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Schloss Bentlage nahe Rheine in Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Leipzig und Adorf in Sachsen (Gutte 2006, Breitfeld 2021), alter Parkdamm bei Müncheln und Park Sagisdorf in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2001, John & Stolle 2002), Plön und Lübeck in Schleswig-Holstein (Christensen 2000) und Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als indigen für Deutschland geführt.
ÖSTERREICH:
In fast allen Bundesländern aus ehemaligen Kulturen verwildert (Fischer & al. 2008). In Wien schon zu Zeiten August Neilreichs (1803–1871) „längst eingebürgert“ und „stellenweise häufig“ (Neilreich 1846), in Salzburg bei Hellbrunn (Meingast 1919). In Südtirol vielfach im Etschtal (Wilhalm & Hilpold 2006).
SCHWEIZ:
Vor allem im Mittelland, so Liebegg im Kanton Aargau, bei Basel, in den Kantonen Bern, Genf, Graubünden, Neuenburg, Schaffhausen, Waadt, Wallis und Zug (Infoflora 2024). Aus dem Kanton Zürich liegen aus dem 19. Jahrhundert mehrere Fundmeldungen aus Äckern und Wiesen in der Region Andelfingen, Otelfingen und Wipkingen vor. Nach 1930 wurde die Art nur noch in einer Fläche bei Otelfingen gefunden (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1912 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Ornithogalum balansae

Der im weiten Kaukasus-Gebiet beheimatete Zwerg-Milchstern, Ornithogalum balansae, kam 1884 in die europäische Gartenkultur und wird selten als frühblühende Zierstaude genutzt. Sehr selten findet sich die Art im Gebiet subspontan, so 2019 bei Waren in Mecklenburg-Vorpommern mit Einbürgerungstendenz (Hassler & Muer 2022). Die Art ist zu Ehren von Gaspard Joseph Benedict Balansa (1825−1891) benannt. Balansa war französischer Botaniker und Forschungsreisender, der u.a. in Nordafrika, Vorderasien, Neukaledonien, Paraguay, Java und Indochina Pflanzen sammelte (Burkhardt 2018).
 

Ornithogalum boucheanum

Fraglich ist der Status des Grünen Milchsterns, Ornithogalum boucheanum (Syn.: Honorius boucheanus), der dem Nickenden Milchstern ähnlich sieht, mit dieser Art auch Naturhybriden bildet, aber insgesamt eine nördlichere Verbreitung hat. 
Möglicherweise ist die Art im Süden des Gebiets, so etwa im pannonischen Österreich auch ursprünglich. Kew science (2023) gibt die Art als ursprünglich für Österreich an.
 
In Deutschland in fast allen Bundesländern (Hand & Thieme 2023), so in der nördlichen Oberrheinebene und Oberschwaben in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 2016 im Bauernwald in Nürnberg-Ziegelstein, mehrfach bei Regensburg, 2006 bis 2011 am Bernlochner Schluchtweg bei Landshut und im Regnitzgebiet in Bayern (Hassler & Muer 2022, Meierott & al. 2024), in Berlin seit 1830 bekannt (Seitz & al. 2012), in der Prignitz in Brandenburg seit 1934 aus Havelberg bekannt, weiters im Park in Mesendorf, Kirchhof Groß Welle und Amtsgarten Bad Wilsnack in Brandenburg (Fischer 2017, Klemm 2002), Alstergärten bei Biß und Wandsbeker Schulgarten in Hamburg (Christensen 2000), Hessen (Hassler & Muer 2022), Kirchhof Meierstorf, Kirchhof Suckow und seit 1880 in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Knitzel & Möller 2008, Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), Deidesheim in Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hassler & Muer 2022), Plöner Schlossgarten und Gutspark Waterneversdorf in Schleswig-Holstein (Christensen 2000) und Eisleben in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2002). In Österreich vor allem im pannonischen Osten vielfach, ausnahmsweise auch inneralpin, wie etwa in Lienz in Osttirol (Stöhr 2016). Zufolge der „Roten Liste und Checkliste der Farn- und Blütenpflanzen Nord- und Osttirols“ (Pagitz & al. 2023) sind Angaben für Nord- und Osttirol irrig. In der Schweiz in den Kantonen Genf und Zürich (Infoflora 2024). Die Art wird in der "Flora von Zürich" (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt

 
Benannt zu Ehren der Brüder Peter Karl Bouché (1783−1856) und Peter Friedrich Bouché (1785−1856). Beides waren deutsche Gärtner und Botaniker, die die elterliche Gärtnerei weiterführten. Karl Bouché wurde später Inspektor des Botanischen Gartens in Berlin-Schöneberg (Burkhardt 2018).
 

Ornithogalum candicans

Der Glänzende Milchstern, Ornithogalum candicans (Syn.: Galtonia candicans), im Pflanzenhandel meist Sommerhyazinthe oder Kap-Hyazinthe genannt, ist in Südafrika beheimatet und wird im Gebiet selten als Zierstaude genutzt. Die Art vermehrt sich leicht durch Samen, der leicht keimt und nach zwei Jahren blühfertige Zwiebeln bringt (Jelitto & al. 1990). Subspontan konnte die Art mitten in einem Wald in Dösen in Sachsen (Gutte 2014) gefunden werden. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angegeben. Im Gartenbau wird die Pflanze meist weiterhin innerhalb der Gattung Galtonia geführt, benannt zu Ehren des britischen Naturforschers und Schriftstellers Fracis Galton (1822−1911). Galton war Meteorologe, Geograph, Afrikaforscher und Genetiker. Er war, wie auch sein Cousin Charles Darwin, ein Enkel von Erasmus Darwin.
 
 

Ornithogalum magnum

Der Mächtige Milchstern, Ornithogalum magnum (Syn.: Loncomelos magnum) ist im Kaukasus-Gebiet beheimatet. Er wird trotz seiner prächtigen Erscheinung nur selten als Zierstaude verwendet. Seine Blätter, die sich im Frühjahr entwickeln, ziehen bereits zur Blütezeit im Mai ein. 
Subspontan wird er im Gebiet für einen Straßengraben bei Schorba in Thüringen (Schönfelder 2017, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Ornithogalum montanum

Im mittleren und östlichen Mittelmeergebiet, östlich bis zum Kaukasus reichend, ist der Berg-Milchstern, Ornithogalum montanum, beheimatet. 
Er wird sehr selten als Zierpflanze genutzt und für 1906 auf einem Acker nahe einer Gärtnerei in Speyer in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Ornithogalum narbonense

Der Narbonne-Milchstern, Ornithogalum narbonense, ist im weiten Mittelmeergebiet beheimatet und wird sehr selten als Zierstaude genutzt. 
Subspontan wird er im Gebiet ehemals für die Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944) angegeben. Eine Fundangabe für Hessen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als irrig geführt. Subspontan u.a. 1998 für Norwegen angegeben (Seebens & al. 2017).
 

Ornithogalum oligophyllum

Der Wenigblättrige Milchstern, Ornithogalum oligophyllum, ist eine südosteuropäisch-südwestasiatische Art, die seit Ende des 19. Jahrhunderts sehr selten im Pflanzenhandel zu finden ist, dann aber oft als „Ornithogalum balsanae“. 
Selten subspontan, so etabliert am Donatsfriedhof in Freiberg in Sachsen (Gutte & al. 2013), vorübergehend in Wolkersdorf in Niederösterreich (Rozanek 2020) und in Osttirol (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2012 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in der “Roten Liste und Checkliste der Farn- und Blütenpflanzen Nord- und Osttirols“ (Pagitz & al. 2023) nicht geführt.
 

Ornithogalum ×vigeneri

Der Vigener-Milchstern, Ornithogalum ×vigeneri (Syn.: Honorius ×vigeneri) ist die Hybride aus Nickendem Milchstern, O. nutans, und Grünem Milchstern, O. boucheanum. Er wurde zu Ehren des Wiesbadener Floristen Anton Vigener (1840−1921) benannt, der sie erstmals im Biebricher Schlosspark gesammelt hat. Vigener war viele Jahre Vorstandsmitglied des Nassauischen Vereins für Naturkunde und leitete die botanische Abteilung. Sein Herbarium bildet eine der Säulen der wissenschaftlichen Sammlung des Museums Wiesbaden.
Die Hybride findet sich vor allem in Parkanlagen und Schlossgärten. Über die Häufigkeit der Hybride zwischen Ornithogalum boucheanum und Ornithogalum nutans liegen unterschiedliche Angaben vor: Während Franz Speta sie dort, wo beide Elternarten zusammen vorkommen, für häufig hält, tritt sie nach Jäger (1989) nur sehr selten auf und ist als Pentaploide auch offenbar steril. Andere Botaniker wie Verloove (2021) geben für die Hybride eine Fertilität und ein Auftreten auch ohne die Elternarten an. Wiederum andere Botaniker, wie Langbehn (2018) geben die Hybride für lokal häufiger als die Elternarten an. Fundmeldungen liegen u.a. vor aus Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Ludwig & Lenski 1969, Hand & Thieme 2023), Neukloster, Neustrelitz und Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern (Krull 1992, Fukarek & Henker 2005, Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023), Metahofpark Graz in der Steiermark (Melzer 1975, Glaser & al. 2025) und Wien (Ludwig & Lenski 1969).
 

Quellen

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