O. (×)hortorum wird oft als O. acanthium kartiert, ihre Verbreitung ist sicher größer als angegeben. Gemeldet wurde die Sippe u.a. von Karlsruhe und Staffort in Baden-Württemberg (Hassler 2021), 2023 in Landsberg in Bayern (Meierott & al. 2024 sub O. acanthium, weißfilzige Kultursippe), Hamme, Harpen, Bergen, Westenfeld, Höntrop, Bochum, Münster, Everswinkel, Bergkamen, Hilden, Dorsten, Selm-Bork, Geseke, Dinslaken-Oberlohberg, Duisburg-Binsheim, Recklinghausen-Hochlarmark, Hattingen-Oberstüter, Witten-Annen, Werne, Lippstadt, Recklinghausen-Suderwich und Gangelt-Stahe in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021, BBV 2021, BBV 2022, BBV 2023), Muldenberg, Sachsengrund, Breitenfeld, Markneukirchen und Klingenthal in Sachsen (Breitfeld 2021) und 2017 im Klimagarten Gosdorf in der Steiermark (Eigenfund Griebl 2017). Bei einem Bestätigungsbesuch am 7. September 2023 im Klimagarten Gosdorf waren alle Onopordum ×hortorum-Pflanzen verschwunden, wahrscheinlich wurden sie als Unkraut empfunden und weggesäubert. "Onopordum hortorum" wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als invalider Name geführt. Die Sippe ist nicht gültig beschrieben worden.