Ausbreitung:
Beheimatet im östlichen Mittelmeergebiet, auf der Balkanhalbinsel und im Kaukasus-Gebiet. Früher häufiger in gärtnerischer Kultur, heute selten und dann meist unter dem falschen Namen Alyssum argenteum im Pflanzenhandel. Gegenwärtig im Gebiet sehr vereinzelt subspontan auftretend, vor allem auf Felsen oder in Mauern.
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, so in Enzberg, 1954 Altbach, 1950 Echterdingen, 1982 Hohentwiel, 1977 Breitenstein, Friedhof Botnang in Stuttgart und Dietingen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Böcker & al. 2017), Ruderatshofen, München, Eichelsdorf, Herlheim und Bamberg in Bayern (Bauer 2013, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Potsdam-Waldstadt in Brandenburg (Kummer & Buhr 2006), Hessen (Hand & Thieme 2023 sub Alyssum murale), Zerrenthin bei Pasewalk und Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023 sub Alyssum murale), 1991 bis 1994 in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2006), ehemals zwischen Lambsheim und Frankenthal in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914), Rachlau, Reichenbach, Hirschfeld, Bischofswerda, Röhrenbach, Plaun, Rückmarsdorf, Radebeul und Reudnitz in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), bei Wormsleben in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006) und Mühlhausen, Auerstedt, Zwätzen, Bürgel, Langenberg und Wernburg in Thüringen (Zündorf & al. 2006, Peterlein 2024 sub Alyssum murale).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so im Burgenland (Walter & al. 2002, Fischer & al. 2008 [In Walter & al. (2002) aufgrund eines Herbarbelegs von H. Melzer für das Burgenland genannt, Fundort unbekannt (Gilli & al. 2022)]), in Kärnten (Hartl & al. 1992, Walter & al. 2002), Burg Krumau am Kamp, bei Klosterneuburg, Mödling, Pfaffstättner Kogel, Anninger, Pottschach und 1984 bei Klamm-Schottwien im Semmeringgebiet in Niederösterreich (Hehenberger 2020, Janchen 1977, Karrer 1991), Großtraberg, Bad Leonfelden, beim Böhmertor in Freistadt, Königswiesen, Hinterreith und um die Burg Rannariedl in Oberösterreich (Hohla 2018, Hehenberger 2020, Grims 2008), Grazer Schlossberg in der Steiermark (Leonhartsberger 2013) und 1904 auf der Tiergartenmauer des Lainzer Tiergartens in Wien (Arbesser 1904 sub Alyssum murale, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1904. In Südtirol u.a. in Ritten und bei Laatsch (Wilhalm & al. 2004).
SCHWEIZ:
Vereinzelt, so in den Kantonen Glarus, Graubünden, Schaffhausen, ehemals im nördlichen Tessin, in der Waadt, bei Siders und mehreren weiteren Orten im Wallis (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich in der Stadt Zürich, Weisslingen und Trüllikon (Wohlgemuth & al. 2020 sub Alyssum murale).