Nepeta

Katzenminze, Lippenblütler, Lamiaceae

Gattung:

Nepeta umfasst etwa 287 Arten (Kew 2023) in Eurasien und Afrika. Mannigfaltigkeitszentrum sind die Steppengebiete Südwest- und Mittelasiens. Im Iran kommen etwa 70 Arten vor, in Russland 82.
 

 

Nepeta racemosa 

Trauben-Katzenminze,
Nepeta racemosa 
Lippenblütler, Lamiaceae

 

Steckbrief:

10–40 cm hohe, fertile, graugrüne, flaumige bis filzige Staude mit vierkantigen Stängeln. Blattspreiten länglich-eiförmig bis eiförmig, 1–3 cm lang, Blattgrund herzförmig, Blattrand gekerbt bis schwach gezähnt. Blütenkrone lilablau, 9–15 mm lang. Kelch 6–10 mm lang. Blütezeit April bis Oktober.
Verwechslungsmöglichkeit: Die sehr ähnliche Blaue Katzenminze, Nepeta ×faassenii, hat lanzettliche bis länglich-eiförmige Blattspreiten, einen gestutzten Blattgrund und einen grob gekerbten bis grob gezähnten Blattrand. Sie ist weitgehend steril.
 

Nutzung:

Zierpflanze, auch in Sorten wie `Grandiflora´ (Jelitto & al. 1990).
 

Ausbreitung: 

Beheimatet von Ost-Anatolien bis in den Südwest-Iran. Seit dem Jahr 1804 in Europa in Kultur bekannt (Jäger & al. 2008) und gerne als dauerblühender Bodendecker genutzt. Gegenwärtig im Gebiet vielfach subspontan auftretend.
 
DEUTSCHLAND: 
U.a. subspontan in Heidelberg, Bruchsal und Karlsruhe-Waldstadt in Baden-Württemberg (Ziegler 2010, Hassler 2021), Allbuck, Nördlingen, Harburg, Donauwörth, Winkl bei Allerdorf in der Oberpfalz und in weiteren 35 Quadranten Bayerns (Adler & al. 2017, Schuhwerk 2011, BiB 2018, Breitfeld & al. 2017), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Köln in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015), Nierstein in Rheinland-Pfalz (Kadereit & Kadereit 2011), 2011 in Bautzen und 1990 Leipzig-Schönauer Lachen in Sachsen (Otto & al. 2012, Gutte 2006), Quedlinburg in Sachsen-Anhalt (Gutte 2004) und 2014 am Reinsdorfer Wald bei Apolda in Thüringen (Peterlein 2024).
ÖSTERREICH: 
Vielfach, so 2018 bei Breitenbrunn und in Jennersdorf im Burgenland (Melzer & Barta 2005, Hillebrand & Raabe 2019), St. Jakob im Rosental in Kärnten (Glaser & al. 2025), Bad Vöslau, Greifenstein, Krems und 2019 im Uferbereich der Schwechat in Tribuswinkel bei Traiskirchen in Niederösterreich (Melzer & Barta 2005, Sauberer & al. 2020), am Bahnhof Arbing, 2011 in Linz-Urfahr, Reichenau im Mühlkreis, Wilhering, bei Esternberg und Zwettl an der Rodl in Oberösterreich (Hohla & al. 2002, Hohla 2014, Stöhr & al. 2012), mehrfach in der Stadt Salzburg, in Mattsee, St. Gilgen, Bad Hofgastein, Henndorf am Wallersee und St. Martin im Lungau im Land Salzburg (Stöhr & al. 2006, Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2008), am Grazer Schlossberg in der Steiermark (Essl & Stöhr 2006), am Hechenbergweg in Niederndorf in Nordtirol (Smettan 2012), 2011 in Lavant bei Lienz in Osttirol (Stöhr & al. 2012) und in Wien-Margareten, am Laaerberg, in Hirtenberg, bei der Rotundenbrücke, in Simmering und in der Althanstraße in Wien (Stöhr & al. 2007, Essl & Stöhr 2006, Pilsl 1997, Baldinger 2019, Melzer & Barta 2005). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1994 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. bei Gröden (Wilhalm & al. 2017).
SCHWEIZ:
Vielfach, so in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Genf, Graubünden, Neuenburg, Schaffhausen, bei Benken in St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis, Zug und Mittel-Leimbach, Gstalderweg, Bullingerstraße, Wuhrstraße und Herzogenmühle in Zürich (Infoflora 2024, Landolt 2001). Im Kanton Zürich seit 1987 an verschiedenen Orten subspontan (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1946 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1880 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1961 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2010 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Sippen:

Nepeta cyanea

Im Kaukasus ist die Kaukasische Katzenminze, Nepeta cyanea, beheimatet. Sie wird selten als Zierstaude genutzt. 
Im Gebiet 1891 adventiv für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben. .
Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt

Nepeta ×faassenii

Zu Ehren des niederländischen Pflanzenzüchters Johannes Hubertus Faassen (1892–1963) ist die Blaue Katzenminze, Nepeta ×faassenii, benannt. Die gärtnerische Hybride mit meist sterilen Nüsschen entstand um 1853 (Poppendieck & al. 2011) aus der südwesteuropäischen Iberischen Katzenminze, Nepeta nepetella, und der südwestasiatischen Trauben-Katzenminze, Nepeta racemosa
Sie wird häufig als Bodendecker und Zierstaude, auch in Sorten wie `Six Hills Giant´ oder `Superba´ (Jelitto & al. 1990) genutzt und tritt immer wieder subspontan auf, so in Mannheim in Baden-Württemberg (Junghans 2014), bei Gefrees, Bamberg, Schweinfurt, Hindelang und Pocking in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Hetzel 2006, Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Hohla 2007), in Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Frankfurt am Main in Hessen (Buttler 1998, Hand & Thieme 2023), Dannenberg und Völkenrode in Niedersachsen (Brandes 2006, Grote 2008), Köln, Wiemelhausen, Bochum-Weitmar, Hamm-Pelkum, Fröndenberg-Frömern, Werne und Bochum-Stiepel in Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015, Jagel 2021, BBV 2011, BBV 2022, BBV 2023), bei Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995), 2002 in Leipzig-Schleußig in Sachsen (Gutte 2006), Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Brandes 2007), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). In Österreich 2003 in Asphaltritzen und Ruderalfluren beim Bahnhof Jennersdorf im Burgenland (Karl 2003), Prellenkirchen, Perchtoldsdorfer Heide und Traiskirchen in Niederösterreich (Nadler & Haug 2021, Melzer & Barta 2005, Sauberer & Till 2015), Oberösterreich (Hohla & al. 2009 [in der dort zitierten Quelle Stöhr & al. 2009 nicht angegeben]), Unterpinswang in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013), Osttirol (Pagitz & al. 2023) und Breitenlee in Wien (Adler 2011). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1954 (Glaser & al. 2025). Ein Fund vom Grazer Schlossberg in der Steiermark (Leonhartberger 2004) stellt ein Kulturrelikt dar und findet deshalb hier keinen Eingang. In der Schweiz Diepflingen und Rünenberg im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und u.a. in den Kantonen Bern, Genf, Luzern, St. Gallen, Solothurn, Tessin, Waadt und Wallis (Infoflora 2024)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 

Nepeta grandiflora

Die Großblütige Katzenminze, Nepeta grandiflora, stammt aus dem Kaukasus und Osteuropa, wird in Europa seit spätestens 1806 selten kultiviert (Jäger & al. 2008) und verwildert daraus hie und da. 
So 2004 bei Memmelsdorf-Lichteneiche und von 1907 bis zumindest 2006 nahe dem Schloss Schney bei Lichtenfels in Bayern (Walter 1998, Hetzel 2006, Lippert & Meierott 2014, Hetzel 2007, Meierott & al. 2024), Nauen, Ruppin und Werneuchen in Brandenburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Hessen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Demmin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Leipzig, Tolkewitz, Bad Gottleuba und Ulberndorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Lübeck und Schmiedendorf in Schleswig-Holstein (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Herrnschwende, Erfurt, Meiningen und Hildburghausen in Thüringen (Zündorf & al. 2006) und 2009 bei Reichersberg in Oberösterreich (Hohla 2011). Bei einer Fundmeldung aus dem Jahr 1906 von Hüttenstein in Salzburg (Fritsch 1906) geht nicht hervor, ob es sich um kultivierte oder subspontan aufgetretene Pflanzen handelte. In der Schweiz ehemals Vaumarcus in Neuenburg, Solothurn, Sitten im Wallis und 1902 in der Stadt Zürich beim Talacker (Hegi 1975, Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch 1903 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1862 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1939 in Rumänien (Seebens & al. 2017) und 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Nepeta heliotropifolia

In Ostanatolien und im Nordwest-Iran ist die Kleinblütige Katzenminze, Nepeta heliotropifolia (Syn.: N. parviflora) beheimatet. Unbeständig verschleppt wird sie für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023 sub N. parviflora) und Berlin (Hand & Thieme 2023 sub N. parviflora) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt.
 

Nepeta nepetella

Sehr selten tritt auch die westmediterrane Iberische Katzenminze, Nepeta nepetella, im Gebiet subspontan auf. 
So 1904 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg angegeben (Höck 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und ehemals in den Schweizer Kantonen Bern, Schaffhausen, Waadt und Wallis (Infoflora 2024).
Die Art tritt in mehreren Unterarten mit weißen, blauen oder violettblauen Blüten auf.
 

Nepeta sibirica

In Zentralasien von Kasachstan und Russland bis Ostchina ist die Sibirische Katzenminze, Nepeta sibirica, beheimatet. 
Sie wird seit 1750 selten in der Gartengestaltung als Zierstaude genutzt (Hegi 1975), so in den Sorten `Altai´ und `Souvenir d Andre Chaudron´ und findet sich sehr selten subspontan. 
So angegeben ehemals für Kunersdorf bei Wriezen in Brandenburg (Büttner 1884, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und 1910 für Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Nepeta ucranica

Von Osteuropa bis Zentralasien ist die Ukrainische Katzenminze, Nepeta ucranica, beheimatet, die im Gebiet selten unbeständig verschleppt auftritt, so in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 1901 in Berlin-Tegel (Ascherson & Retzdorff 1902, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hassler & Muer 2022), 1893 in einer Ziegelei bei Bremen (Bitter 1893, Hegi 1975) und Niedersachsen (Hand & Thieme 2023, [wahrscheinlich die Fundangabe Bremen]). Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

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