Name:
Benannt zu Ehren des deutsch-russischen Naturforschers und Entdeckungsreisenden Peter Simon Pallas (1741−1811), der Expeditionen durch Sibirien und das südliche Russische Reich unternahm. Pallas schrieb zahlreiche zoologische, geologische, geographische und ethnologische Werke, er befasste sich mit einem Eisenmeteoriten, einem 'Prototyp' der Pallasite und starb während seiner Arbeit an der 'Zoographica Rosso-Asiatica' in Berlin, wo er ein Ehrengrab erhielt (Burkhardt 2018).
Heimat:
Zentralasien von Kasachstan bis Ostchina.
Nutzung:
Keine. Kieler Zoologen haben aber in der schleimigen Schutzschicht der Pflanzensamen stark haftende Nanofasern aus Cellulose entdeckt, die beispielsweise in der Biomedizin zum Einsatz kommen könnten (Schaber & al. 2018).
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
1989 angegeben für Leipzig-Seehausen in Sachsen (Gutte 2006, Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---