Nassella

Engelshaar, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Nassella umfasst etwa 112 amerikanische Arten (Kew 2023) mit Mannigfaltigkeitszentrum in Südamerika, vor allem in Uruguay und Argentinien.
 

Nassella tenuissima

Mexikanisches Engelshaar,
Nassella tenuissima
(Syn.: Stipa tenuissima)  
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief:

30–80 cm hohe, kurzlebige Staude mit wechselständigen, schmal-linealischen, 15–40 cm langen und 0,5–1 mm breiten, behaarten Blättern. Blütenstand silbrig, Ährchen einblütig, seitlich zusammengedrückt, Grannen 5−9 cm lang. Hüllspelzen 3–5-nervig. Blütezeit Mai bis Juni.
 

Nutzung:

Ziergras, auch für die Trockenfloristik. Bei der oft als Sorte deklarierten `Pony Tails´ dürfte es sich (meist) um die reine Art handeln.
 

Ausbreitung:

Die amerikanische Art scheint ein beträchtliches Ausbreitungspotential zu haben, denn sie ist als Gartenpflanze bislang noch relativ wenig im Handel, im Verhältnis dazu aber oft verwildert. Die Früchte werden vom Wind verbreitet oder verfangen sich dank Widerhaken leicht im Fell von Hunden oder an Kleidung, was die Fernausbreitung fördert. Nassella tenuissima wird im Gartenbau generativ vermehrt, Jungpflanzen sind im Gebiet regelmäßig erhältlich, Saatgut ist im Pflanzen-Versandhandel zu beziehen. Die Pflanze ist schnellwüchsig und kommt mitunter schon im ersten Wuchsjahr zur Blüte. Sie fruchtet regelmäßig und reichlich (Englmaier & Münch 2019).
Gegenwärtig im Gebiet vereinzelt subspontan.

 
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so ehemalige Kaserne in Kehl, 2004 bis 2012 bei der Kurpfalzbrücke in Mannheim, Sandhausen und Heidelberg in Baden-Württemberg (Amarell 2010, Junghans 2014), 2015 Bahngelände Kahl, 2007 München-Riem und 2014 Pocking in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Springer 2008, Hohla 2014, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), 2017 Praunheim, bei der Deutschherrnbrücke und im Waldspielpark Carl von Weinberg in Frankfurt und 2020 Darmstadt in Hessen (Gregor 2019, Bönsel 2009, Gregor 2022), Soest, Mülheim an der Ruhr-Holthausen, Mülheim an der Ruhr-Heißen, Krefeld-Diessem, Duisburg-Duissern, Essen-Frohnhausen, Essen-Nordviertel, Bochum-Langendreer, Viersen, Gladbeck-Brauck, Bochum-Ehrenfeld und Aachen in Nordrhein-Westfalen (BBV 2019, BBV 2021, BBV 2022, BBV 2023), Oggersheim-Ruchwende und Ruchheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit & Himmler 2016, Junghans 2016), Bischofswerda, Kiesgrube Medewitz und 2015 Salzenforst bei Bautzen in Sachsen (Otto & al. 2011, Otto 2012, Wünsche & al. 2016), 1906 Rodleben in Sachsen-Anhalt (Höck 1910, Hassler & Muer 2022) und Heide, Amrum-Nebel und Friedhof Sörup in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023).
ÖSTERREICH:
U.a. in Wulkaprodersdorf im Burgenland (Knickmann & al. 2018), Leopoldsdorf und 2023 Tribuswinkel in Niederösterreich (Knickmann & al. 2018, Sauberer & al. 2025), 2018 in Gundertshausen, Gemeinde Eggelsberg in Oberösterreich (Hohla 2018, Hohla 2018a), Lamprechtshausen in Salzburg (Pflugbeil 2015), 2023 im Friedhof beim Rathaus in Dornbirn in Vorarlberg (Hohla & Kiràly 2024) und Karlsplatz, Mollardgasse, Linke Wienzeile und Krieau in Wien (Diran 2018, Knickmann & al. 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2013 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Bozen-Gries am Beginn des alten Glaninger Weges (Wilhalm & al. 2017).
SCHWEIZ: 
Vielfach im Kanton Waadt, vereinzelt u.a. in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Genf, Schaffhausen, Tessin, Wallis und Zürich (Buholzer & al. 2017, Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1894 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1958 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), Kalifornien (Junghans 2014), Südafrika (Junghans 2014), Neuseeland (Junghans 2014) und Australien (Junghans 2014). Die Art kann in wärmeren Regionen Weidegräser verdrängen und Wolle kontaminieren. Keine andere Pflanzenart soll eine stärkere Verringerung des Weidewertes verursachen als das Mexikanische Engelshaar.
In Australien lokal invasiv und verboten einzuführen oder zu handeln. Der Schaden für die Landwirtschaft in New South Wales wurde auf 40 Mio. Dollar jährlich geschätzt (Jones & Vere 1998). Das Einfuhr- und Handelsverbot wird allerdings nicht selten umgangen. Beispielsweise importierte eine Gärtnerei 2009 Nassella tenuissima-Saatgut, indem sie es fälschlicherweise als Stipa lessingiana etikettierte, welche im Pflanzenhandel erlaubt ist (Victorian Gouverment 2009). Ein ähnlicher Verstoß 1996, als eine viktorianische Gärtnerei Samen importierte, indem sie diese mit dem früher gültigen wissenschaftlichen Namen Stipa tenuissima etikettierte (McLaren & al. 1999). Mexikanisches Engelshaar wurde auch von einer Gärtnerei in New Southwales als „einheimisches Gras Austrostipa elegantissima“ verkauft (Everett & Torres 1998).
 
Weitere Arten:

Nassella filiculmis

Im südlichen Südamerika ist das Fädige Engelshaar, Nassella filiculmis (Syn.: Stipa filiculmis) beheimatet. Es wird 1914 und 1924 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen angegeben (Bonte 1930, Conert 1998, Hand & Thieme 2023). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

 

Nassella formicarum

Im südlichen Südamerika in Uruguay und Argentinien ist das Ameisen-Engelshaar, Nassella formicarum (Syn.: Stipa formicarum) beheimatet. Es wird angegeben für Hamburg-Wilhelmsburg (Meyer 1955, Hand & Thieme 2023), von 1889 bis 1918 mehrfach bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1924, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1930 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1932 bei der Spinnerei Coßmannsdorf und Dresden in Sachsen (Probst 1949, Conert 1998, Hand & Thieme 2023) und Rodleben in Sachsen-Anhalt (Conert 1998, Hand & Thieme 2023). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Nassella hyalina

Ebenfalls im südlichen Südamerika in Uruguay und Argentinien ist das Glasige Engelshaar, Nassella hyalina (Syn.: Stipa hyalina) beheimatet. Es wird selten in der Gartengestaltung als Ziergras verwendet und ehemals als Wolladventive fürs Gebiet angegeben, so 1894 bei der Wollkämmerei in Hamburg-Reiherstieg (Schmidt 1895, Hassler & Muer 2022), 1967 und 1981 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) und 1910 Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Conert 1998, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Nassella juergensii

In Brasilien, Uruguay und Argentinien ist das Jürgens-Engelshaar, Nassella juergensii (Syn.: Stipa juergensii) beheimatet. Benannt zu Ehren des deutschen Botanikers Carl (Carlos) Jürgens (†1905), der die Pflanze am Rio Grande do Sol in Südamerika erstmals sammelte. Jürgens war Vorsitzender der deutschen Kirche und Schule von San Carlos de Bariloche in Argentinien. Die Art wird für 1914 adventiv für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen angegeben (Bonte 1930, Conert 1998, Hand & Thieme 2023).
 

Nassella manicata

Im westlichen Südamerika ist das Manschetten-Engelshaar, Nassella manicata (Syn.: Stipa manicata) beheimatet. Es wird im Gebiet 1906 vorübergehend für die Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Höck 1910, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Nassella mucronata

Von Mexiko bis Bolivien ist das Spitze Engelshaar, Nassella mucronata (Syn.: Stipa mucronata, Lorenzochloa mucronata) verbreitet. Adventiv wird es 1936 für Salach in Baden-Württemberg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1893 für Hamburg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1913 bis 1915 und 1923 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998, Hand & Thieme 2023) und 1906 für Rodleben in Sachsen-Anhalt (Conert 1998, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Nassella neesiana

Ganz vereinzelt verschleppt oder aus gärtnerischer Kultur verwildert tritt das südamerikanische Uruguay-Engelshaar, Nassella neesiana (Syn.: Stipa neesiana) im Gebiet auf, so 1936 in Salach in Baden-Württemberg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1898 bei der Humboldt-Mühle in Berlin-Tegel (Schulz 1898, Seitz & al. 2012), 1881 in Neuruppin in Brandenburg (Scholz 1967), Hamburg-Wilhelmsburg (Meyer 1955, Hand & Thieme 2023), 2017 in Frankfurt-Praunheim in Hessen (Gregor 2019), 1913 und 1915 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023) und 1904 bei der Hautwollfabrik Rotleben in Sachsen-Anhalt (Höck 1910, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch 1894 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1916 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1945 in Portugal (Seebens & al. 2017) und seit 1978 auf Korsika (Seebens & al. 2017). Lokal invasiv in Südafrika. 
Die Art ist zu Ehren von Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776−1858) benannt, deutscher Arzt, Botaniker und Naturphilosoph, außerdem Professor der Botanik in Erlangen, Bonn und Breslau und Präsident der Leopoldina (Burkhardt 2021). 1819 traf Nees auf Johann Wolfgang von Goethe, dessen „Metamorphosen“ ihn seit langem begeisterten. Deshalb benannte er ein Malvengewächs, welches er von Maximilian Prinz zu Wied aus Brasilien erhalten hatte, als Goethea cauliflora.
 

Nassella philippii

Im südlichen Südamerika von Uruguay bis Chile ist das Philippi-Engelshaar, Nassella philippii (Syn.: Stipa philippii) beheimatet. Benannt ist es zu Ehren des deutschen Botanikers Rudolf Philippi (1808−1904), der sich besonders um die Flora Chiles große Verdienste erwarb. Philippi war auch Zoologe und Lehrer, unterrichtete 1835 bis 1851 in Kassel und wanderte 1851 nach Chile aus. Dort war er ab 1853 Professor der Botanik und Zoologie in Santiago de Chile und ab 1874 Direktor des Museo nacional de Chile (Burkhardt 2018). Die Art wird 1910 adventiv für die Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Conert 1998) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 
 

Nassella trichotoma

Von Südbrasilien bis Argentinien ist das Argentinische Engelshaar, Nassella trichotoma (Syn.: Stipa trichotoma) beheimatet. Es wird in der Gartengestaltung als „Chilenisches Nadelgras“ eingesetzt und wird im Gebiet als Wolladventive von 1889 bis 1921 mehrfach für Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1924, Conert 1998, Hand & Thieme 2023) angegeben. 1965 auch auf Korsika (Seebens & al. 2017).
 

Quellen

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