Moehringia pentandra
Fünfmännige Nabelmiere,
Moehringia pentandra
Nelkengewächs, Caryophyllaceae
Steckbrief:
Bis 10 cm hohe, meist niederliegende Mehrjährige mit ovalen, bis 15 mm langen, vorne spitzen, dreinervigen, kurz gestielten Blättern und unscheinbaren Blüten. Kelchblätter weißlich, in der Mitte grün, an der Spitze kapuzenartig. Kronblätter fehlend oder verkümmert. Fruchtkapsel kugelförmig, aus dem Kelch ragend. Blütezeit April bis Juni.
Name:
Benannt zu Ehren von Paul Heinrich Gerhard Möhring (1710−1792), deutscher Arzt, Botaniker und Ornithologe. Möhring arbeitete als Arzt in Jever und war Leibarzt von Fürst Johann Ludwig II. von Anhalt-Zerbst (Burkhardt 2018). 1749 fand er die Laugenblume, Cotula coronopifolia, bei Riepe Ochtelbur und Bangstede in Ostfriesland. Er schickte die unbekannte Pflanze zu Linné nach Uppsala, worauf sie dieser 1763 beschrieb und als Dank dafür Möhring mit der Pflanzengattung der Nabelmieren bedachte (Feder 2022).
Heimat:
Westliches und zentrales Mittelmeergebiet, Kanarische Inseln.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
1894 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---