Mentha

Minze, Lippenblütler, Lamiaceae

Gattung:

Mentha umfasst etwa 24 Arten (Kew 2023) in Eurasien, Nordamerika, Afrika und Australien mit Hauptverbreitung in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel. In Australien und Afrika kommen nur wenige Arten vor.
Innerhalb der Gattung Mentha wurden um die 3000 Namen veröffentlicht. Die Taxonomie der Gattung wird dadurch erschwert, dass viele Arten leicht hybridisieren oder selbst von möglicherweise uralten Hybridisierungsereignissen abgeleitet sind. Samen von Hybriden führen zu variablen Nachkommen, die sich durch vegetative Vermehrung ausbreiten können. Die Gattung Mentha bildet ein komplexes Gemenge von Arten, stabilisierten und Rezenthybriden, sowie zahlreichen verwilderten Kultur- und Gartenformen. Eine genaue Bestimmung ist oft sehr schwierig und bedarf gründlicher Analyse der jeweiligen Population (Hassler & Muer 2022).

 

Mentha ×villosa 

Apfel-Minze, Hain-Minze,
Mentha ×villosa 
Lippenblütler, Lamiaceae
 

Steckbrief:

40–100 cm hohe, sterile Mehrjährige mit flaumig behaarten Stängeln und ober- und unterirdischen Ausläufern. Blätter eiförmig bis breit-eiförmig, regelmäßig und grob gesägt, runzelig. Blüten fünfzählig, in 2−5 cm langen Scheinähren. Krone blasslila. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Die Abgrenzung von anderen Sippen der Gattung ist teilweise schwierig, besonders die der putativen Elternteile Mentha spicata und Mentha suaveolens. Bei M. spicata sind die Blätter kaum bis gar nicht runzelig und länglich-eiförmig, bei M. suaveolens sind sie rund-eiförmig und kräftig runzelig.
 

Name:

In Österreich wird M. ×villosa Apfel-Minze genannt, in Deutschland Hain-Minze. Apfel-Minze wird in Deutschland M. suaveolens genannt, die in Österreich meist Rundblättrige Minze heißt. Diese uneinheitlichen deutschsprachigen Benennungen erschweren den Durchblick innerhalb der Gattung zusätzlich. Die Sippe wird oft mit M. suaveolens verwechselt (Jäger & al. 2008).
 
 

Nutzung:

Heil-, Duft- und Gewürzpflanze.
 

Ausbreitung:

Hybride aus der wahrscheinlich in Kultur entstandenen Grünen Minze, Mentha spicata, mit der mediterranen Rundblättrigen Minze, Mentha suaveolens. Heute werden üblicherweise Sippen wie Mentha ×cordifolia, M. ×niliaca oder M. ×velutina in M. ×villosa inkludiert.
Die Apfel-Minze vermehrt sich vegetativ über Ausläufer und wird durch die Eutrophierung der Landschaft gefördert (Hand & al. 2016). Sie tritt im Gebiet zerstreut subspontan auf.

 
DEUTSCHLAND:
In allen Bundesländern mit Verbreitungsschwerpunkten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, aber auch sonst vielerorts, so etwa bei Heidenheim und bei der Esslinger Burg in Baden-Württemberg (Trittler 2006, Beck 2016), neben neuen Fundmeldungen u.a. ehemals Steben in Oberfranken, 1895 bei Haßfurt und 1897 Bächlein hinter dem Tegernheimer Keller in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008, Hetzel 2006), Ruhn und Blüthen in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Wismar und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig und bei Bergen im Landkreis Celle in Niedersachsen (Brandes 2003, Langbehn & Gerken 2004), Kamen, Köln, Hamme, Kornharpen, Langendreer, Wiemelhausen und Bochum in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Sumser & al. 2015, Jagel 2021), bei Oggersheim und Rheingönheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hassler & Muer 2022), 2007 in Naundorf, Gunzen, Obersohl, Leipzig und 2009 Bloaschütz bei Bautzen in Sachen (Golde & Olias 2008, Breitfeld 2021, Gutte 2006, Otto & al. 2010), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Gerstenberg und Mockzig in Thüringen (Strumpf 1992). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1854 am Donauufer zwischen Obernzell und Erlau (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Selten kultiviert und verwildert (Fischer & al. 2008), so im Mölltal in Kärnten (Stöhr 2019), in Hollern bei Petronell und 2024 südlich von Karlslust bei Niederfladnitz in Niederösterreich (Janchen 1977, Hohla & Kiràly 2024), in der Enge Vornbach, bei Äpfelkoch, Altheim, Mehrnbach, Lohnsburg, Gimpling und im Tal der Waldaist bei Gutau in Oberösterreich (Grims 2008, Hohla 2002, Stöhr & al. 2007), in Salzburg-Stadt, Neukirchen am Großvenediger und bei Krimml im Land Salzburg (Stöhr & al. 2007), 2015 am Kanzelkogel unterhalb des Klettergartens ruderal in Gemeinschaft von Goldrute und Topinambur in Graz-Andritz und 2024 in Köflach in der Steiermark (Heimel 2015, Stöhr 2025), Nordtirol (Stöhr 2019), Mitteldorf in Osttirol (Stöhr 2019) und zwischen Kagran und Breitenlee in Wien (Janchen 1977). In Salzburg und Oberösterreich lokal eingebürgert. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1977 (Glaser & al. 2025). Bei der burgenländischen Fundmeldung aus dem Jahr 1922 aus Parndorf (Schneider 1922) geht nicht hervor, ob es sich um kultivierte oder subspontane Pflanzen handelte.
SCHWEIZ:
U.a. Bennwiler Deponie im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), im Kanton Bern (Infoflora 2024), ehemals bei Genf (Deseglise 1878), in den Kantonen Graubünden, Luzern, Waadt und Zug (Infoflora 2024) und Tiefenbrunnen, Brunnenhof, Hottingen, Klusburg, Röslistraße, Staudenbühl, Sunnau und Kilchberg in Zürich (Landolt 2001). Die Sippe wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1993 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Sippen:

Mentha ×gracilis

Die Edel-Minze, Mentha ×gracilis (Syn. M. ×gentilis), wird gerne und vielfach als Gewürzpflanze kultiviert, seltener auch als Zierpflanze in Sorten wie `Aurea´ oder `Variegata´. Es ist eine 9–20-ploide, sterile Hybride, entstanden aus der Acker-Minze, Mentha arvensis, und der Grünen Minze, Mentha spicata
Die Hybride wurde um 1908 nach Winsconsin in die USA gebracht, von wo aus sich ihre Kultur in Nordamerika ausbreitete. Das ätherische Öl wird zur Aromatisierung von Kaugummi und Süßigkeiten genutzt (Mansfeld 1986). In der vietnamesischen Küche wird das frische Kraut als Gewürz für Huhn- und Rindfleischgerichte verwendet. Der Geruch des Krautes wehrt Mäuse und Ratten ab, weshalb die Edel-Minze in Getreidespeichern zur Schädlingsabwehr Verwendung findet. Die Jahresweltproduktion liegt bei etwa 700 Tonnen, wobei das Gros in Nordamerika kultiviert und geerntet wird.
 
Die Edel-Minze findet sich im gesamten Gebiet vereinzelt subspontan, so beispielsweise 1999 Waldweg am Rommelsberg bei Kleineibstadt, 2001 Baggerseeufer bei Obereisenheim, 1991 bei Ebneth, 1957 Schneizlreutz bei Berchtesgaden, Reckendorf und Dörfleins in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), ehemals bei Eimelrode in Hessen (Gregor & al. 2012), Babenhausen, Dornberg, Bielefeld, Bochum, 1981 Ergster Heide, 1996 Sonderhorst und Werdohl in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2005, Mieders 2006), 1991 am Mundenheimer Schlittweg in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995), Dösen, Paunsdorf, Lindenthal, Lößnig und 2008 Merka bei Bautzen in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2009), bei Zehma in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2023), im Südburgenland (Gilli & al. 2022), Kärnten (Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Glaser & al. 2025), in St. Willibald, Langstraß Gemeinde Neuhofen im Innkreis, 2002 bei Gigling, Gemeinde Mehrnbach und 2010 am Rothenberg, Gemeinde Senftenbach in Oberösterreich (Hohla 2022), Salzburg (Glaser & al. 2025), in der Steiermark (Glaser & al. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), Virgen in Osttirol (Polatschek & Neuner 2013) und Feldkirch, Hofen östlich Lochau, Bezau, zwischen Patenen und Gufelgut im Montafon in Vorarlberg (Polatschek 2000, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1973 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Villnöss (Wilhalm & al. 2007). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1855 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1876 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Mentha ×piperita

Die häufig kultivierte Pfeffer-Minze, Mentha ×piperita, ist um das Jahr 1696 in England zufällig aus der Wasser-Minze, Mentha aquatica, und der Grünen Minze, Mentha spicata, entstanden und wurde von John Ray in seinem Wert erkannt. Die Angaben aus dem Altertum (bei Dioskurides und im Neuen Testament) sind sehr zweifelhaft, ebenso die angeblichen Pflanzenreste in einem ägyptischen Grab aus der Zeit um 800 v.Chr. und die Angaben über sehr alte Pfefferminz-Kulturen in China und Japan. Auch der Umstand, dass die Hybride in der Natur sehr wahrscheinlich nicht auftritt, lässt darauf schließen, dass mit den alten Aufzeichnungen andere Pflanzen gemeint waren. Der kommerzielle Anbau erfolgte ab etwa 1850 (Jäger & al. 2008).
 
Von den anderen Minzen unterscheidet sich die Pfeffer-Minze durch den hohen Menthol- und den niedrigen Carvongehalt und durch einen schärferen Geschmack, der den Namen Pfeffer-Minze erklärt. Die Sippe wird in vielen Kulturformen mit unterschiedlichen Aromen gezogen, so die Bergamotte-Minze, M. ×piperita var. citrata mit Bergamotte-Aroma, Orangen- und Zitronenminze, ebenfalls M. ×piperita var. citrata oder Schokoladen-Minze, M. ×piperita var. piperita mit einem Minz-Schokoladengeruch (Wohlgemuth & al. 2020). Zahlreiche Sorten finden sich von der Pfeffer-Minze in Kultur, so die seit 1770 bekannte helllaubige `Pfälzer Minze´, der Klon `Black Mitchem´ oder `Multimentha´, eine seit 1958 im Handel befindlichen, gegen Minzrost resistente Sorte (Mansfeld 1986, Mack 2010). Pfeffer-Minze ist eine viel genutzte Tee-, Arznei- und Gewürzpflanze, besonders geeignet bei Magen- und Darmbeschwerden, vor allem bei Koliken und Blähungen. Das für Pfefferminze typische Kältegefühl wird durch Reizung der kälteempfindlichen Nervenenden erzeugt. Überwiegen jedoch wärmeempfindliche Nervenenden, etwa an den Augenlidern, entsteht ein Wärmegefühl (Düll & Kutzelnigg 2022). Pfefferminzöl wird auch in der Sanitärtechnik verwendet, um die Dichtheit von Rohren zu testen und Lecks durch ihren Geruch aufzudecken. Pfefferminzwurzeln speichern Radium, sodass die Pflanze zur Phytosanierung von radioaktiv kontaminierten Böden verwendet werden kann.
Die Pfeffer-Minze wird feldmäßig gebaut. In Thüringen zwischen Straußfurt und Großheringen gibt es eine Eisenbahnlilie, die u.a. zum Transport der in dieser Region geernteten Kräuter, vornehmlich Pfeffer-Minze, eingerichtet wurde und die daher den Namen „Pfefferminzbahn“ heißt. In Eichenau in Bayern gibt es ein Pfefferminz-Museum.

 
Die Pfeffer-Minze tritt im gesamten Gebiet immer wieder mal verwildert oder verschleppt auf, so etwa 2011 Stuttgart-Hedelfingen, 2010 Ostfildern-Ruit und in Weil bei Esslingen in Baden-Württemberg (Smettan 2015, Beck 2016), 2003 bei Sennfeld, 2000 bei Ebing, bei Tussenhausen und Memmingen in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), bei Stavenow, Hinzdorf und Holzhausen in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), bei Ottlar, Lorch und Wiesbaden-Rambach in Hessen (Gregor & al. 2012, Streitz 2005), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Oderhaus, Clausthal-Zellerfeld, Melle, Astrup, Beienrode und Lehndorf bei Braunschweig in Niedersachsen (Bollmeier & al. 2004, Weber 1995, Brandes 2003), Kamen, Menden, Asbeck, Evingsen, Stahlhausen, Dahlhausen, beim Ümminger See, in Köln und Ruppichteroth in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Mieders 2006, Jagel 2021, Sumser & al. 2015, Gorissen 2015), Chemnitz und Bertsdorf bei Zittau in Sachsen (Grundmann 1992, Weder 1917), Opperode bei Ballenstedt in Sachsen-Anhalt (Schuster 1940), Eschefeld, Nirkendorf und Legefeld in Thüringen (Strumpf 1992, Zündorf & al. 2006), im Südburgenland (Gilli & al. 2022), Kärnten (Glaser & al. 2025), 2021 bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Sauberer & al. 2025), Waldzell, Franking und Kirchschlag in Oberösterreich (Hohla 2016), Josef-Mayburger-Kai, Kreuzhofweg und Bahnhof Gnigl in der Stadt Salzburg und Dorfbeuren im Land Salzburg (Pilsl & al. 2008, Pflugbeil 2015), Steiermark (Glaser & al. 2025), Kufstein, Kematen und Innsbruck in Nordtirol (Polatschek 2000, Glaser & al. 2025), Virgen in Osttirol (Stöhr 2009), Feldkirch, Andelsbuch und Schoppernau in Vorarlberg (Polatschek 2000) und Arsenal, Laaerberg und Hirschstetten in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). In Südtirol bei Bozen und Meran (Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz vielfach, so Reigoldswil und bei Füllinsdorf im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Bern, Genf und Bevaix im Kanton Neuenburg, Solothurn (Infoflora 2024), im Tessin (Bellosi & al. 2011), in der Waadt, im Wallis (Infoflora 2024) und in Wiedikon, Karolinenburg, Oberengstingen, Balgrist und Seebach in Zürich (Landolt 2001, Krüsi & Trachsel 2012). Im Kanton Zürich 1889 erstmals in der Stadt Zürich verwildert belegt, weitere alte Funde stammen aus Obfelden, Männedorf und Winterthur. Aktuell sind Funde aus 26 Quadranten im Kanton (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1840 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1956 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Eingebürgert auch lokal in Australien, auf den Galápagos-Inseln, in Neuseeland und den nördlichen USA.
 

Mentha requienii

Die Korsische Minze, Mentha requienii, ist auf Korsika, Sardinien und Montecristo beheimatet und wird seit dem 19. Jahrhundert selten als Zierpflanze genutzt (Jäger & al. 2008). Sie ist die Grundlage des Likörs „Créme de Menthe“. Die intensiv riechende Art ist immergrün und wird vor allem als zwergiger, nur etwa 2 cm hoch werdender Bodendecker oder als Unterpflanzung für Tröge genutzt. Als Begleiter von Gemüsearten wie Kohl dient sie zur Ablenkung von Schädlingen und zur Verbesserung des Geschmacks des Gemüses.
Für das Gebiet sehr selten angegeben, so etwa in Rasen angesät und sich flächig ausbreitend 2012 in Mistelbach in Bayern (Aas & al. in: Breitfeld & al. 2021) und in Zürich, so 1993 in Triemli, 1998 in Hardau, 1994 Kirche Neumünster, 1998 beim Corbusier-Haus und 1989 am Sportplatz Altstetten (Landolt 2001). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) und auch nicht in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020).
In Portugal, auf den Britischen Inseln und im Südosten der USA tritt die Art lokal eingebürgert auf. Sie ist zu Ehren des französischen Botanikers Esprit Requien (1788−1851) benannt, der vor allem auf Korsika und in der Provence sammelte. Requien war Direktor des Botanischen Gartens Avignon und Direktor des Calvet-Museums in Avignon (Burkhardt 2018).
 

 

Mentha ×rotundifolia

Die Rundblättrige Minze, Mentha ×rotundifolia, ist aus der Kreuzung M. longifolia × M. suaveolens entstanden. Sie wird auch als „Apfelminze“ kultiviert, verwildert leicht und findet sich im Gebiet unbeständig bis lokal eingebürgert, auch ohne die Elternarten. 
So etwa in Wiflingshausen und Stuttgart-Wartberg in Baden-Württemberg (Beck 2016, Böcker & al. 2017), 2008 am Bolzplatz in Trebgast, 2004 Gründeponie Mainlände Zeil und Neuenmarkt in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), Bleidenstadt und Wiesbaden-Frauenstein in Hessen (Streitz 2005), Seesen, St. Andreasberg, Osnabrück, Lohne und am Hehlentor Celle in Niedersachsen (Bollmeier & al. 2004, Weber 1995, Langbehn 2017), Blankenberg und Hillegossen in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Kulbrock & al. 2005), Leipzig-Fockeberg, Gaschwitz, Knauthain, Wohlbach, Schöneck, Dresden, Steinbach und Krietzschwitz in Sachsen (Gutte 2006, Breitfeld 2021, Hardtke & al. 2013), Salzburg (Glaser & al. 2025), in der Steiermark (Fischer & al. 2008), Nord- und Osttirol (Pagitz & al. 2023) und in Südtirol (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1956 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1846 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Mentha ×smithiana

Zu Ehren des englischen Botanikers und Arztes James Edward Smith (1759−1828) ist die Rote Minze, Mentha ×smithiana, benannt. Smith erwarb von den Erben Linnés dessen Nachlass wie Bücher und Herbar, was fast zu diplomatischen Verwicklungen zwischen Schweden und England führte. Er gründete mit dieser Sammlung 1788 die Linnean Society London und war bis zu seinem Tod deren Präsident. Smith unterrichtete Königin Charlotte, geb. Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz und ihre Kinder in Naturkunde und wurde 1814 in den Adelsstand erhoben. Er benutzte für seine 'Reliquiae Rudbeckianae' Platten aus Linnés Nachlass, von denen heute noch etwa 30 bei der Linnean Society erhalten sind. Sein eigener Nachlass wurde über einen Nachlassverwalter an die Linnean Society verkauft, die sich dafür hoch verschuldete (Burkhardt 2018).
Die Hybride ist aus M. aquatica, M. arvensis und M. spicata entstanden, wird auch als Raripila-Minze kultiviert und findet sich selten verwildert, so in Esslingen in Baden-Württemberg (Beck 2016), in 2003 bei Sennfeld, 1995 Deponie Forchheim Nord, 1976 Bad Wiessee, 1962 am Innufer zwischen Auggenthal und Neuhaus, Blumenau und Hirschhaid in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), 1995 in Wiesbaden-Schierstein in Hessen (Streitz 2005), ehemals in Bielefeld und 2022 im Wannetal bei Sichtigvor in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2005, BBV 2023), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), ehemals bei Steyr, Aistersheim, Urfahr, Frauenstein und Windischgarsten, 1971 in Rackersedt bei Raab und 2008 in einer Schottergrube am Rothenberg, Gemeinde Senftenbach in Oberösterreich (Hohla & al. 2009, Hohla 2022), 2008 nahe der Salzach bei Puch im Tennengau und ehemals in der Sölheimerstraße in der Stadt Salzburg (Stöhr & al. 2012, Pilsl & al. 2008), Steiermark (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025) und Sellrain, Reutte und Mieders in Nordtirol (Polatschek 2000). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1948 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Norwegen (Gederaas & al. 2012).

 

Mentha ×villosonervata

Die Gezähnte Minze, Mentha ×villosonervata, ist wahrscheinlich in Kultur aus der Ross-Minze, M. longifolia, und der Grün-Minze, M. spicata, entstanden (Jäger & al. 2008, Pilsl & al. 2008). Sie ist steril (Hassler & Muer 2022), wird als Gewürzpflanze kultiviert und verwildert daraus gelegentlich.
So 2002 am Parkplatz Breitenau bei Bamberg und 2013 im Forstpflanzengarten Bindlach in Bayern (Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2023), Leipzig-Leinestraße, Windorf, Bienitz, Medewitz bei Bischofswerda und Gunzen im Erzgebirge in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2007, Breitfeld 2021) und in Salzburg-Lehen (Pilsl & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2007 (Glaser & al. 2025). Oft wird sie mit der Apfel-Minze, M. ×villosa verwechselt, ihre Verbreitung ist daher wahrscheinlich unterrepräsentiert. Subspontane Funde sind u.a. zahlreich aus Großbritannien bekannt.
 

Quellen

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