Ausbreitung:
Selten und unbeständig eingeschleppt mit Getreide, Ölfrüchten, Gründünger, Wolle, Saatgut, Hülsenfrüchten und anderen Handelsgütern auf Bahnhöfen, Schuttplätzen, Hafenanlagen und Äckern. Vor allem alte Funde.
DEUTSCHLAND:
Stuttgart, Hohenheim, Bruchsal, über längere Zeit etabliert im Mannheimer Hafen und zwischen Hettingen und Ittenhausen in der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg (Amarell 2020, Böcker & al. 2017, Hassler 2021, Sebald & al. 1992), 2002 in einer Klärschlammschüttung in einem Steinbruch bei Münnerstadt, 1967 am Müllplatz Blaichach, Sonthofen-Rieden, 1965 auf einem Güterbahngleis im Hauptbahnhof Lindau, 1954 und 1955 am Güterbahnhof Memmingen, 1908 bei der Deponie Puchheim bei München, Augsburg, Nördlingen gegen Großelfingen und 1906 Schniegling bei Nürnberg in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & Springer 2014, Dörr & Lippert 2004, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), zehn Mal aus Hamburg gemeldet (Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2023), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Piesberg, Bad Rothenfelde und Osnabrück-Hafen in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Werther-Theenhausen, Versmold-Hesselteich, Brackwede, Köln, Werne und Borgholzhausen in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker & Sonnenborn 1979, Sumser & al. 2015, Jagel 2021, Weber 1995), ehemals Hafen Ludwigshafen, Weilerbach, Biwerbachthal, Trier und Schifferstadt in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1907, Hand & al. 2016, Zimmermann 1925), Saarland (Hand & Thieme 2023), Meißen, Radebeul, Leipzig, Dresden-Mockritz, Pirna, Groptitz, Moritzburg, Dippoldiswalde und Coßmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Fiedler 1938), nahe der Biologischen Anstalt auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), und früher Bad Tännstädt, Weimar und Eisenach in Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte um 1850 bei Augsburg (Meierott & al. 2024). Schleswig-Holstein wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als irrig geführt.
ÖSTERREICH:
Sehr selten und vorübergehend, so ehemals in Graz-Gösting und Fürstenfeld in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025). In Südtirol bei Bozen und Brixen (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
1899 erstmals in Zürich gefunden (Hegi 1975). Vorübergehend, früher häufiger, so u.a. in den Kantonen Aargau (Gasser & al. 2012), 1957, 1964, 1967, 1977 und 1980 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985), Gelterkinden, Liestal, Frenkendorf, Läufelfingen und Lausen im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024), früher um den Luganersee und im Val Onsernone im Tessin (Hegi 1975), im Thurgau (Infoflora 2024), ehemals in der Waadt und im Wallis (Welten & Sutter 1982) und bei Allmend Brunau und in der Burstwiesenstraße in Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), 1913 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1948 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Durch Verschleppung und Einbürgerung ist die Art auf fast allen Kontinenten vertreten.