Melilotus

Steinklee, Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Gattung:

Melilotus umfasst etwa 23 Arten (Kew 2023), die in Eurasien und Afrika beheimatet sind. Mannigfaltigkeitsraum ist das Mittelmeergebiet.
 

Melilotus indicus 

Kleinblütiger Steinklee,
Melilotus indicus  
Hülsenfrüchtler, Fabaceae
 

Steckbrief:

10–50 cm hohe Einjährige mit meist verzweigten Stängeln. Blätter dreiteilig, Blättchen verkehrt-eiförmig bis schmal-keilförmig, Nebenblätter pfriemlich. Blütenstand 1–3 cm lang, 10–50-blütig. Krone klein, gelb, 2–3,5 mm lang, Fahne und Schiffchen etwa gleich lang, Flügel etwas kürzer. Frucht kahl, 2–3 mm lang, fast kugelig, mit undeutlichen, netzartigen Rippen, zweisamig. Blütezeit Mai bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim Gefurchten Steinklee, Melilotus sulcatus, sind die Früchte 3–4,5 mm lang und konzentrisch gerippt.
 

Nutzung:

Als Gründünger und wertvolle Bienenweide. In Pakistan wird die Pflanze unter dem Namen „Sinji“ als Gemüse genutzt. Aus geschnittenem Steinklee wird Heu und Silage gewonnen. Durch das beim Trocknen der Pflanzen freiwerdende Cumarin bekommt das Heu einen Waldmeister-Duft.
 

Ausbreitung:

Selten und unbeständig eingeschleppt mit Getreide, Ölfrüchten, Gründünger, Wolle, Saatgut, Hülsenfrüchten und anderen Handelsgütern auf Bahnhöfen, Schuttplätzen, Hafenanlagen und Äckern. Vor allem alte Funde.
DEUTSCHLAND:
Stuttgart, Hohenheim, Bruchsal, über längere Zeit etabliert im Mannheimer Hafen und zwischen Hettingen und Ittenhausen in der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg (Amarell 2020, Böcker & al. 2017, Hassler 2021, Sebald & al. 1992), 2002 in einer Klärschlammschüttung in einem Steinbruch bei Münnerstadt, 1967 am Müllplatz Blaichach, Sonthofen-Rieden, 1965 auf einem Güterbahngleis im Hauptbahnhof Lindau, 1954 und 1955 am Güterbahnhof Memmingen, 1908 bei der Deponie Puchheim bei München, Augsburg, Nördlingen gegen Großelfingen und 1906 Schniegling bei Nürnberg in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & Springer 2014, Dörr & Lippert 2004, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), zehn Mal aus Hamburg gemeldet (Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2023), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Piesberg, Bad Rothenfelde und Osnabrück-Hafen in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Werther-Theenhausen, Versmold-Hesselteich, Brackwede, Köln, Werne und Borgholzhausen in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker & Sonnenborn 1979, Sumser & al. 2015, Jagel 2021, Weber 1995), ehemals Hafen Ludwigshafen, Weilerbach, Biwerbachthal, Trier und Schifferstadt in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1907, Hand & al. 2016, Zimmermann 1925), Saarland (Hand & Thieme 2023), Meißen, Radebeul, Leipzig, Dresden-Mockritz, Pirna, Groptitz, Moritzburg, Dippoldiswalde und Coßmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Fiedler 1938), nahe der Biologischen Anstalt auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), und früher Bad Tännstädt, Weimar und Eisenach in Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte um 1850 bei Augsburg (Meierott & al. 2024). Schleswig-Holstein wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als irrig geführt.
ÖSTERREICH:
Sehr selten und vorübergehend, so ehemals in Graz-Gösting und Fürstenfeld in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025). In Südtirol bei Bozen und Brixen (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
1899 erstmals in Zürich gefunden (Hegi 1975). Vorübergehend, früher häufiger, so u.a. in den Kantonen Aargau (Gasser & al. 2012), 1957, 1964, 1967, 1977 und 1980 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985), Gelterkinden, Liestal, Frenkendorf, Läufelfingen und Lausen im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024), früher um den Luganersee und im Val Onsernone im Tessin (Hegi 1975), im Thurgau (Infoflora 2024), ehemals in der Waadt und im Wallis (Welten & Sutter 1982) und bei Allmend Brunau und in der Burstwiesenstraße in Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), 1913 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1948 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Durch Verschleppung und Einbürgerung ist die Art auf fast allen Kontinenten vertreten.
 

 
Weitere Arten:

Melilotus elegans

Der Zierliche Steinklee, Melilotus elegans (Syn.: Trigonella elegans), ist im Mittelmeergebiet und im ostafrikanischen Abessinien beheimatet. Adventiv wird die Art 1935 für den Hafen Hamburg-Harburg (Meyer 1955) und 1915 zwischen Solothurn und Bellach im Kanton Solothurn (Hegi 1975) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Melilotus infestus

Aus dem Mittelmeerraum stammt der Randfrüchtige Steinklee, Melilotus infestus (Syn.: Trigonella infesta), der im Gebiet selten angegeben wird. 1916 in Mülheim-Saarn und 1917 in Essen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1926 und 1930 auf der Schlachthofinsel Dresden in Sachsen (Hardtke & al. 2013) und 1976 ein kräftiges, mehrstängeliges Exemplar auf Ablagerungen in einer Schottergrube bei Oberwölz nahe Schloss Rothenfels in der Steiermark (Melzer 1978, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Melilotus italicus

Mediterraner Herkunft ist der Italienische Steinklee, Melilotus italicus (Syn.: Trigonella italica) der im Altertum zur Dekoration und als Viehfutter genutzt wurde (Hegi 1975)
Seine Früchte sind 2−6 mm lang, kugelig, vorne abgerundet und nicht geflügelt.
Unbeständig wird die Art angegeben 1943 für Ulm-Söflingen in Baden-Württemberg (Müller 1948, Hand & Thieme 2023), ehemals unter Luzerne in Berlin-Schöneberg (Ascherson 1879, Hand & Thieme 2023), 1859 in Möglin bei Wrietzen in Brandenburg (Liebe 1859, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), ehemals in Hamburg-Wandsbek (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1926 in Dortmund-Huckarde in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937), in Sachsen (Hand & Thieme 2023) und 1902 und 1914 bei der Schwedenschanze Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023).
 

 

Melilotus neapolitanus

Im Mittelmeer- und Kaukasus-Gebiet ist der Neapel-Steinklee, Melilotus neapolitanus (Syn.: M. spicatus) ursprünglich. 
Im Gebiet vorübergehend verschleppt, so 1888 Hohenheim in Baden-Württemberg (Hegelmaier 1889), ehemals am Bahndamm bei Nördlingen in Bayern (Frickhinger 1861), ehemals Berlin-Tegel (Schube & Dalla Torre 1900), ehemals Rüdersdorf in Brandenburg (Schube & Dalla Torre 1900), 1893 in Bremen (Bitter 1893), ehemals Langenfelder Tongruben in Hamburg (Schmidt 1890), 1910 auf Kompost zwischen Sachsenhausen und Niederrad in Hessen (Gregor 2018), ehemals Papenberg bei Northeim in Niedersachsen (Brandes 1909), bei Aachen, Wilhelmshöhe, Hamm und Höxter in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1894 in Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), 1965 in Leipzig-Rosental in Sachsen (Gutte 2006), 1898 und 1899 in Magdeburg und 1999 und 2000 Halden bei Roßleben in Sachsen-Anhalt (Ascherson & Retzdorf 1902, John & Stolle 2001) und ehemals Sondershausen in Thüringen (Haussknecht 1871, Zündorf & al. 2006). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. In der Schweiz 1919 für Melide im Tessin (Hegi 1975) angegeben.
 

Melilotus polonicus

In Osteuropa und Westasien von der Ukraine bis Kasachstan ist der Polonische Schneckenklee, Melilotus polonicus, beheimatet. Im Gebiet ehemals vorübergehend verschleppt für den Münchner Südbahnhof in Bayern (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023) angegeben. Meierott & al. (2024) vermuten bei dem beleglosen Fund eine Verwechslung mit M. wolgicus.
 

Melilotus siculus

Im Mittelmeergebiet und in Eritrea ist der Sizilianische Schneckenklee, Melilotus siculus (inkl. Melilotus messanensis; Syn.: Trigonella sicula) ursprünglich. Synanthrop im Gebiet angegeben 1891 im Mannheimer Hafen und 1933 am Hauptgüterbahnhof Stuttgart in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Böcker & al. 2017), 1931 Auffüllplatz beim Neu-Ulmer Leichenhaus in Bayern (Meierott & al. 2024 sub M. messanensis), 1932 Guben in Brandenburg (Jentsch 1982 in: Breitfeld & al. 2021), ehemals auf der Schlachthofinsel Dresden und Leipzig in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Gutte & al. 2013), 1904 und 1905 in Solothurn (Hegi 1975) und 1912 und 1917 am Züricher Güterbahnhof (Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und 1929 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Melilotus sulcatus

Der Gefurchte Steinklee, Melilotus sulcatus, kommt aus dem Mittelmeergebiet und tritt im Gebiet selten unbeständig auf. 
So ehemals Stuttgart und 2008 Inselhafen Mannheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Amarell 2010), 1965 an einem Güterbahngleis am Bahnhof Lindau und 1937 am Südbahnhof München in Bayern (Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), 1929 Am Anger in Guben in Brandenburg (Lademann 1937, Hand & Thieme 2023), 1928 beim Tierpark Hagenbeck in Hamburg (Christiansen 1928), 1910 zwischen Sachsenhausen und Oberrad in Hessen (Gregor 2014), ehemals am Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf, Güterbahnhof Dortmund-Süd, auf Schutt in Mülheim-Saarn und im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hassler 2020), 1938 bei der Wollkämmerei Leipzig, Riesa und Dresden in Sachsen (Fiedler 1936, Gutte & al. 2013, Gutte 2006), Graz und Wildon in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025) und in der Schweiz einst mehrfach, so Wildegg im Aargau (Hegi 1975), 1961 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), 1918 im Oristal, 1921 in Frenkendorf und ehemals um Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), im Kanton Genf (Infoflora 2024), im Münstertal Graubündens, Buchs in St. Gallen, mehrfach im Tessin (Hegi 1975, Welten & Sutter 1982) und 1903 bis 1920 am Vorbahnhof Zürich, 1903 am Sihlquai und 1916 beim Hardplatz in Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (Hegi 1975, FLORON 2021) und 1929 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Melilotus wolgicus

Obwohl winterhart und salztolerant, wird der von Osteuropa bis Zentralasien heimische Wolga-Steinklee, Melilotus wolgicus, nur vorübergehend für das Gebiet angegeben, so im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Kreuznach, Bingerbrück und 1879 im Holzhof bei den Städtischen Lagerhäusern am Südbahnhof München in Bayern (Hegi 1975, Meierott & al. 2024), ehemals Berlin-Köpenick (Taubert 1887, Hand & Thieme 2023), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896), bei der Gröpelinger Mühle in Bremen (Bitter 1893, Hegi 1975), ehemals bei der Dampfmühle in Hamburg-Wandsbeck und 1996 beim India-Hafen in Hamburg (Poppendieck & al. 2011), 1962 Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Lüneburg in Niedersachsen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Ischeland bei Hagen in Nordrhein-Westfalen (Mieders 2006), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), mehrfach in Dresden, Bautzen und 1948 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachen (Hardtke & al. 2013, Gutte & al. 2013, Gutte 2006), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023) und Lauenburg und Kiel-Südgaarden in Schleswig-Holstein (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), 1904 in Südschweden (Hegi 1975), Dänemark (Hegi 1975), den Niederlanden (FLORON 2021), 1963 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1968 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
 

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