Medicago

Luzerne, Schneckenklee, Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Gattung:

Medicago umfasst etwa 90 Arten (Kew 2023) in Eurasien und Afrika mit Mannigfaltigkeitszentrum im Mittelmeerraum. Die Abgrenzung zur Gattung Trigonella bereitet Schwierigkeiten. Das verlässlichste Mittel zur Unterscheidung der beiden Gattungen ist der Bestäubungstyp und die damit in Beziehung stehende Blütenmorphologie (Sebald & al. 1992). Nach der Bearbeitung der Gattungen durch Small & al. (1987) wurden 23 ehemalige Trigonella-Arten zu Medicago gestellt.
Alte Literaturangaben von Adventivfunden im Gebiet ohne Belege sind wegen häufiger Namenswechsel zumeist unsicher. Für den Mannheimer Hafen werden aus den Jahren 1881 bis 1909 zumindest 15 verschiedene fremdländische Medicago-Arten (disciformis, doliata, fischeriana, hybrida, laciniata, marina, monantha, murex, orbicularis, polyceratia, radiata, rigidula, scutellata, tornata, truncatula) angegeben, was anzuzweifeln ist.

 

Medicago sativa s.lat.

Echte Luzerne,
Medicago sativa s.lat.  
Hülsenfrüchtler, Fabaceae

 

Steckbrief:

20–100 cm hohe bzw. breite Staude mit weitreichendem Wurzelsystem. Blätter dreizählig mit länger gestieltem Mittelblättchen. Blättchen 1–3 cm lang, vorn meist gerundet oder gestutzt, spitz gezähnt. Blüten blau bis violett, bei Rückeinkreuzungen mit Medicago falcata auch türkisgrün, gelb oder braun, in endständigen, 5–25-blütigen, dicht gedrängten Trauben. Frucht mit 1,5–3 Schraubenwindungen, anliegend weichhaarig, 3–5 mm im Ø. Blütezeit Mai bis Oktober.
 
Anmerkung: Unter Medicago sativa s.lat. wird hier die eigentliche Echte Luzerne, Medicago sativa s.str., und die im Gebiet weit häufiger oder sogar ausschließlich kultivierte Bunte Luzerne, Medicago ×varia, verstanden, die aus der Sichel-Luzerne, Medicago falcata, und der Echten Luzerne, M. sativa s.str., bei deren Entstehung auch schon die Sichel-Luzerne beteiligt war, entstand. Dementsprechend gleitend sind die morphologischen Merkmale zwischen M. falcata und M. sativa s.str.
 

Name:

Der Name Luzerne lässt sich auf den piemontesischen Waldenser-Ort Luserna zurückführen. Von dort stammende Auswanderer gründeten 1699 bei Wurmberg nahe dem badischen Pforzheim die Siedlung Lucerne und brachten die Art als Kulturpflanze mit. Von da aus begann deren Ausbreitung in Europa unter dem Namen Luzerne (Wohlgemuth & al. 2020).
 

Nutzung:

Futter-, Nahrungs- und Gründüngungspflanze. Luzerne, auch Alfalfa genannt, wird meist als Silage oder Grünmehl für Pellets genutzt, primär als Futter für Hochleistungsmilchkühe wegen seines hohen Proteingehalts und seiner gutverdaulichen Ballaststoffe. Die weltweite Luzerne-Produktion als Futterpflanze liegt bei jährlich etwa 400 Millionen Tonnen und zählt damit zu den führenden Futterleguminosen.
2005 wurde in den USA das erste gentechnisch veränderte Alfalfa sowohl als Nahrungs- als auch als Futtermittel zugelassen. Die von Monsanto entwickelte Sorte ist gegen das Breitbandherbizid Glyphosat resistent. Im ersten Anbaujahr 2006 wurde dieser Alfalfa in den USA auf einer Fläche von rund 80.000 bis 100.000 Hektar angebaut. Neben den USA hat die Sorte auch in Kanada und Japan eine Zulassung.
Außerdem wird Alfalfa als Keimsprosse kultiviert. Sie sind reich an Vitamin K, Phosphor und Zink.

 

Ausbreitung:

In Kultur entstandene Sippe, wahrscheinlich in Persien aus Medicago microcarpa (= M. sativa subsp. coerulea) × M. falcata. Die Entwicklung der Sippe ist eng mit der früheren Entwicklung der Pferdezucht im Nahen und Mittleren Osten verbunden (Small 2011). Von Persien aus ist sie laut Plinius im 5. Jahrhundert v.Chr. nach Griechenland und noch vor der Zeitenwende ins weitere Südeuropa gekommen. Im 17. Jahrhundert gelangte die Pflanze über die Alpen nach Mitteleuropa. Gegenwärtig im Gebiet häufig und darüber hinaus in großen Teilen der Erde vorkommend.   
DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ:
Häufig.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1819 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1830 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Luzerne und Wiesen-Klee wurden im 19. Jahrhundert nach Australien und Neuseeland zu Anbauzwecken eingeführt. Da dort die bestäubungsrelevanten Hummeln fehlen, kam es zu keinem nennenswerten Samenertrag. Auf Vorschlag von Charles Darwin wurden daraufhin 4 Hummelarten importiert, um die Bestäubung sicherzustellen.

 
Weitere Arten:

Medicago arabica

Der mediterrane, seit spätestens 1862 im Gebiet bekannte Arabische Schneckenklee, Medicago arabica, findet sich im Gebiet stellenweise verschleppt bis etabliert. 
So in Esslingen, Karlsruhe und Ulm in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Märtz 2010, Fiedler 1936), in Bayern 2016 in München-Obermenzing, 1990 am Kaffelsteinweg bei Kreuzwertheim, Blaichach, Bahnhof Ungerhausen bei Memmingen und 2013 auf einer Böschung am Main bei Würzburg, dort mit Einbürgerungstendenz (Dickoré & Springer 2016, Meierott 1991, Dörr & Lippert 2004, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Bremen (Feder 2022), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Wiesbaden-Igstadt in Hessen (Streitz 2005), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Osnabrück, im Weser-Elbe-Gebiet und Hannover in Niedersachsen (Weber 1995, Feder 2010, Feder 2022), Bochum-Querenburg, Geseke im Kreis Soest, Herzogenrath-Straß, Meerbusch-Langs-Kirst, Köln, Duisburg-Mündelheim, Duisburg-Ehingen, Düsseldorf-Bockum, Königswinter, 2021 in Voerde, 2020 in Geseke, 2021 in Meerbusch, 2021 in Oberhausen-Röttgersbach, 2022 in Meerbusch-Ilverich, 2022 bei der Kläranlage Dormagen, 2022 in Bonn-Kessenich und 2023 auf dem Parkfriedhof Duisburg-Hochheide in Nordrhein-Westfalen (BBV 2017, BBV 2019, Jagel & Sumser 2016, BBV 2022, BBV 2023, Buch 2023), bei Nittel, Palzem, Konz, Schweigen-Rechtenbach und Trier in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Horbach 2006, Feder 2022), Saarland (Hand & Thieme 2023), Leipzig-Lindenau, Löbau, Rodewisch, Dresden, Gröba und Cossmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Gutte & al. 2013, Hardtke & al. 2013), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und früher in Großfurra, Bendeleben und Bad Tennstädt in Thüringen (Zündorf & al. 2006, Barthel & Pusch 1999). In Österreich 2024 bzw. 2025 auf Campingplätzen in Rust, Oggau, Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Podersdorf, Frauenkirchen und Markt St. Martin im Burgenland (Raabe 2025), Bad Vöslau, 2022 bei Tribuswinkel und Donaupark-Camping Klosterneuburg in Niederösterreich (Essl & Rabitsch 2002, Glaser & al. 2025, Sauberer & al. 2025, Raabe 2025), Oberösterreich (Glaser & al. 2025), 2015 im Parkrasen in Graz-Geidorf in der Steiermark (Leonhartsberger 2015) und Atzgersdorf, 2022 Jedleseer Friedhof in Floridsdorf und Campingplatz Neue Donau in Wien (Schmidt & al. 2011, Lefnaer 2023, Raabe 2025). Auch in Südtirol, so in Terlan (Wilhalm & al. 2002). In der Schweiz u.a. im Aargau (Gasser & al. 2012), 1958 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), ehemals in Gelterkinden, Liestal und im Oristal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in Basel-Stadt, Bern, Genf, Glarus (Infoflora 2024), ehemals in Graubünden (Welten & Sutter 1982), im Kanton Luzern (Infoflora 2024), Vaumarcus in Neuenburg (Moser & al. 2005), im südlichen Tessin (Infoflora 2024), im Wallis (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024) und Sihlfeld und Stampfenbach in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich ist die Art seit ihrer Erstbeobachtung 1872 im Zürcher Sihlfeld sporadisch aufgetreten, auch außerhalb der Stadt Zürich, so in Pfungen, Kemptthal, Winterthur-Töss und Samstagern. Eine Ausnahme ist der alte Botanische Garten Zürich, wo sich die Pflanze konstant seit 1878 hält (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1936 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Medicago ciliaris

Der mediterrane Gefranste Schneckenklee, Medicago ciliaris (Syn.: M. intertexta subsp. ciliaris) wird aus dem Gebiet von Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023), 1915 vom Bahnhof Willdegg im Aargau und 1916 und 1917 vom Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930) genannt. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt, auch nicht in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020). 1947 subspontan auch in Belgien (Seebens & al. 2017).
 

 

Medicago constricta

Im östlichen Mittelmeergebiet und in Vorderasien ist der Gedrängte Schneckenklee, Medicago constricta (Syn.: M. globosa) beheimatet. Er wird 1904 für den Hardplatz in Zürich angegeben (Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
 

Medicago disciformis

Mediterran ist der Diskus-Schneckenklee, Medicago disciformis, der im Gebiet 1890 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), für Bremen (Schütt 1926, Hassler & Muer 2022) und für Bad Vöslau in Niederösterreich (Melzer Herbar, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025) angegeben wird. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1994 (Glaser & al. 2024).
Subspontan 1963 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

Medicago doliata

Im Mittelmeergebiet, östlich bis in den Nord-Iran reichend, ist der Oliven-Schneckenklee, Medicago doliata, ursprünglich. Im Gebiet eingeschleppt wird er 1906 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023), 1891 für Rüdersdorf in Brandenburg (Hegi 1975, Hassler & Muer 2022) ehemals für den Güterbahnhof Dortmund-Süd und den Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hassler & Muer 2022) und 1894 für Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Subspontan auch für Belgien (Verloove 2021) und die Niederlande (FLORON 2021) angegeben.
 

Medicago fischeriana

Von den Ägäischen Inseln und der Krim bis in den Iran ist der Fischer-Schneckenklee, Medicago fischeriana (Syn.: Trigonella fischeriana) beheimatet. 
Unbeständig wird er 1884 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Subspontan u.a. auch 1902 für Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021) und die Niederlande (FLORON 2021) angegeben.
 

Medicago hybrida

In seiner natürlichen Verbreitung auf Südfrankreich beschränkt ist der Pourret-Schneckenklee, Medicago hybrida (Syn.: M. pourretii), der im Gebiet 1899 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) angegeben wird. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Der deutsche Name und das Synonym sind zu Ehren des französischen Botanikers und Geistlichen Pierre André Pourret (1754−1818) benannt. Pourret befasste sich mit der mediterranen Flora, sammelte Pflanzen für seinen eigenen botanischen Garten sowie sein umfangreiches Herbar, ging wegen der Französischen Revolution 1789 nach Spanien ins Exil, war dann Professor der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens in Barcelona. Später war er in Madrid, erlebte aber auch dort wegen der Napoleonschen Invasion Verfolgung und lebte dann zurückgezogen als Geistlicher in Santiago de Compostela und erforschte die Flora der Pyrenäen (Burkhardt 2018).
 

Medicago intertexta

Mediterraner Herkunft ist der Igel-Schneckenklee, Medicago intertexta. Er wurde früher aufgrund der auffallenden Früchte bisweilen als Topfpflanze gezogen und trat im Gebiet vorübergehend in Schwäbisch-Gmünd in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1895 in Neumarkt in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2023), 1910 auf einem Komposthaufen in Frankfurt-Sachsenhausen in Hessen (Gregor 2014), 1860 im Hafen von Osnabrück in Niedersachsen (Wilms & Beckhaus 1880, Weber 1995, Hand & Thieme 2023), 1930 am Güterbahnhof Dortmund-Süd in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023), 1934 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936), in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023), 1882 in Oberhallau in Schaffhausen und 1916 am Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1975) auf. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

 

Medicago laciniata

Der Gelappte Schneckenklee, Medicago laciniata (inkl. M. schimperiana) ist in Afrika und Südwest-Asien von Arabien bis Indien beheimatet. Ehemals mit Wolle ins Gebiet gelangt und verschleppt angegeben 1909 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1905 an einer sandigen Straßenböschung bei Sandreuth nächst Nürnberg in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), Berlin-Friedenau (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Luckenwalde, Ruppin, 1873 in Sommerfeld und 1878 bei Spremberg in Brandenburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1896 in Hamburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), im Hafen von Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), von 1913 bis 1925 mehrfach in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1989 Leipzig-Seehausen, Dresden-Kaditz und Coßmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013) und Nordhausen in Thüringen (Scheuermann & Wein 1938, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. In der Schweiz 1917 bei der Tuchfabrik Liestal im Kanton Basel-Landschaft (Hegi 1975), 1907 in der Kammgarnfabrik Derendingen in Solothurn (Hegi 1975) und 1922 bei der Tuchfabrik Wädenswil im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. 1891 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1959 in Schweden (Seebens & al. 2017) und 1897 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 
 

Medicago littoralis

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis zur Kaspischen See reichend, ist der Strand-Schneckenklee, Medicago littoralis, beheimatet. 
Adventiv wird er 1932 für den Güterbahnhof München-Süd (Meierott & al. 2024), 2024 bzw. 2025 auf Campingplätzen in Rust, Oggau, Purbach, Podersdorf und Andau im Burgenland (Raabe 2025), am Campingplatz Neue Donau in Wien (Raabe 2025), 1907 für die Malzfabrik in Solothurn und 1902, 1904, 1916 und 1917 für den Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1975, Wohlgemuth & al. 2020) angegeben. Außerdem in den östlichen USA und im südwestlichen Australien. Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 
 

Medicago marina

Auf Dünen und Sandflächen des gesamten Mittelmeergebietes und um das Schwarze Meer kommt der Meer-Schneckenklee, Medicago marina, vor. 
1909 wird die Art adventiv für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1921, Hegi 1975). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, ebenso nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992).
 

Medicago monantha

Von Anatolien und Saudi-Arabien bis zur Mongolei und nach Indien ist der Einblütige Schneckenklee, Medicago monantha (Syn.: Trigonella monantha, inkl. Trigonella incisa) ursprünglich. 
Subspontan wird er für das Gebiet vorübergehend 1906 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1895 für die Dampfmühle Hamburg-Wandsbek (Schmidt 1895, Hassler & Muer 2022), 1913 und 1914 für den Krefelder Hafen in Nordrhein-Westfalen mit russischer Wolle eingeschleppt (Bonte 1937, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und 1921 vorübergehend für Oberau bei Bozen in Südtirol (Hegi 1975) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Die Fundangabe aus Hamburg ist nach Hand & Thieme (2023) falsch. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (Hegi 1975, FLORON 2021), 1962 in Lettland (Seebens & al. 2017) und 1914 in Norwegen (Seebens & al. 2017).
 

Medicago murex

Mediterran ist der Purpurschnecken-Schneckenklee, Medicago murex. Er wird 1893 für den Mannheimer Hafen und 1931 bis 1934 für den Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Müller 1935, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1924 für Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hassler & Muer 2022), 1932 für den Güterbahnhof Dortmund-Süd in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hassler & Muer 2022), für die Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Hassler & Muer 2022), 1906 für Solothurn und 1916 und 1917 für den Züricher Bahnhof (Scheuermann 1930, Hegi 1975) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt, auch nicht in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020).
 

Medicago orbicularis

Der mediterran-südwestasiatische Scheiben-Schneckenklee, Medicago orbicularis, trat im Gebiet vereinzelt und unbeständig verschleppt auf. 
So 1988 an einem Feldweg in Schwieberdingen und 1888 und 1891 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), 1892 im Botanischen Garten Lichtenhof bei Nürnberg und 1937 auf Ladegleisen am Südbahnhof München in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896), im Hafen und 1995 in der Dessauer Straße in Hamburg (Kuschel 1998, Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2023), ehemals am Güterbahnhof Dortmund-Süd, im Düsseldorfer Hafen und 1982 in Steinhagen in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Runge 1986, Kulbrock & al. 2006), ehemals Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914), Saarland (Hand & Thieme 2023) und Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Hand & Thieme 2023). Eine ehemalige Angabe für Osttirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). Ehemals in Südtirol (Fischer & al. 2008). 1914 in Basel, ehemals in den Kantonen Genf und Solothurn, 1919 am Bahnhof Lugano im Tessin und in Zürich (Hegi 1975, Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Medicago orthoceras

Der Geradhörnige Schneckenklee, Medicago orthoceras (Syn.: Trigonella orthoceras), ist von Griechenland bis Kasachstan und Westchina beheimatet und wird für das Gebiet vereinzelt verschleppt angegeben, so 1895 für die Tegeler Straße und in Berlin-Köpenik (Schulz 1896, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1894 für Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Hamburg-Wandsbeck (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Darmstadt in Hessen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und 1942 und 1958 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Hand & Thieme 2023).
 

Medicago papillosa

Der Großfruchtige Schneckenklee, Medicago papillosa, ist im Kaukasusgebiet und in Anatolien beheimatet. 
Er wird ehemals zwischen Altdrewitz und der Drewitzer Heide in Brandenburg (Pries 1906) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Medicago polyceratia

Im westlichen Mittelmeergebiet ist der Vielhörnige Schneckenklee, Medicago polyceratia (Syn.: Trigonella polyceratia) ursprünglich. Verschleppt angegeben 1880 im Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023), 1887 bei der Merckeschen Fabrik Darmstadt in Hessen (Dosch 1887 in: Breitfeld & al. 2021), 1930 im Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023), 1893 in Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023) und 1917 auf dem Ruchfeld bei Basel (Hegi 1975). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt.
 

Medicaco polymorpha

Mediterraner Herkunft ist der Raue Schneckenklee, Medicaco polymorpha (Syn.: M. nigra; inkl. M. aculeata). Er tritt im Gebiet seit spätestens 1820 vereinzelt unbeständig auf (Müller & al. 2021)
In Deutschland in allen Bundesländern, so in Stuttgart, Hohentwiel, Biberach und bei Mosbach in Baden-Württemberg (Böckler & al. 2017, Hegi 1975, Ziegler 2010), 1995 Flurwegrain bei Weyer, 1995 Neubaugebiet Obertheres, 1907 Damm bei der Wunderburg in Bamberg, 2014 Feldwegrand bei Unteraltertheim, 1967 Müllplatz Blaichach, Cadolzburg, 1905 Bahndamm bei Nürnberg-Schweinau, 1988 Pflastersteinhaufen im Winterhafen Regensburg, 1932 als Südfruchtbegleiter auf Schutt in Neu-Ulm, 1937 Entladegleise am Südbahnhof München, 2023 Campingplatz bei Lindau und Memmingen in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), 1891 in Rüdersdorf und Schönebeck in Brandenburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Bremen (Feder 2009), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Kassel und Nauheim in Hessen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Hannover und Hafen Osnabrück in Niedersachsen (Hegi 1975, Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Köln und Dortmund in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1891 in Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Leipzig-Thekla, Dresden und Coßmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Sangershausen und Halle in Sachsen-Anhalt (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und bei Werra und Rüxleben in Thüringen (Zündorf & al. 2006). In Österreich 2024 bzw. 2025 auf Campingplätzen in Rust, Oggau, Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Podersdorf, Frauenkirchen, St. Andrä, Andau, Markt St. Martin und Burg im Burgenland (Raabe 2025), in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), auf Campingplätzen in Klosterneuburg, Tulln und Krems in Niederösterreich (Glaser & al. 2025, Raabe 2025), Graz-Puntigam in der Steiermark (Fritsch 1931, Hamburger 1948, Glaser & al. 2025), 2025 am Campingplatz Rauchenbichl (Stadtaussicht) in Salzburg (persönl. Mitt. von Peter Pilsl am 8. Okt. 2025), 1919 in Feldkirch in Vorarlberg (Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025) und 2024 bzw. 2025 auf den Campingplatzen Neue Donau und Camping West in Wien (Raabe 2025). In Südtirol ehemals bei Bozen (FloraFaunaSüdtirol 2023). In der Schweiz u.a. Aarburg und Zofingen im Aargau (Gasser & al. 2012, Hegi 1975), ehemals um Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in Basel-Stadt, Bern, Genf, ehemals Graubünden, Buchs in St. Gallen, Osterfingen in Schaffhausen, Solothurn, 1917 in Pfyn im Thurgau, bei Montricher in der Waadt und ehemals Sihlfeld, Hardplatz und Albisrieden in Zürich (Welten & Sutter 1982, Moser & al. 2005, Hegi 1975, Landolt 2001). Im Kanton Zürich ist die Art zwischen 1870 und 1930 mehrfach aufgetreten, wurde aber seither nicht mehr gefunden (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), 1865 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1866 in Irland (Seebens & al. 2017), 1929 in Estland (Seebens & al. 2017), 1949 in Lettland (Seebens & al. 2017), 1827 in Polen (Seebens & al. 2017), 1880 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1991 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Medicago praecox

In Südeuropa bzw. dem Mittelmeergebiet von Spanien bis Syrien ist der Frühe Schneckenklee, Medicago praecox, beheimatet. Verschleppt im Gebiet angegeben 1940 in Salach in Baden-Württemberg (Müller 1950), 1878 in Spremberg in Brandenburg (Probst 1949, Hand & Thieme 2023), bei Bremen (Schütt 1926), 1891 bis 1896 in Hamburg (Schube & Dalla Torre 1900, Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1936, 1955 und 1958 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), 1910 in Stedten bei Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Hegi 1975, Hassler & Muer 2022) und 1907 mit Schafwolle eingeschleppt in der Kammgarnfabrik Derendingen in Solothurn (Hegi 1975). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Medicago radiata

Der vorderasiatische Mond-Schneckenklee, Medicago radiata, wird 1897 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und für Berlin (Seitz & al. 2012) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt.
 

Medicago rigidula

Im weiten Mittelmeergebiet ist der Samt-Schneckenklee, Medicago rigidula, ursprünglich. 
Verschleppt wird er mehrfach für das Gebiet angegeben, so 1961 am Isteiner Klotz, 1931 und 1935 am Güterbahnhof Ulm und 1894 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Litzelmann & Litzelmann 1963, Müller 1935, Zimmermann 1921, Hand & Thieme 2023), Berlin-Tegel (Schulz 1896, Hand & Thieme 2023), Kremmen-Sommerfeld in Brandenburg (Büttner 1884), 1894 Hamburg-Reiherstieg (Schmidt 1896, Hand & Thieme 2023), 1922 am Güterbahnhof Essen und 1926 auf Schutt in Mülheim-Saarn in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023), Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023) und ehemals Naumburg in Sachsen-Anhalt (Breitfeld & Hertel 2013). In Österreich neuerdings am Campingplatz Neue Donau in Wien (Raabe 2025). In der Schweiz u.a. in den Kantonen Solothurn, Waadt, Wallis und Zürich (Hegi 1975, Infoflora 2024). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Subspontan u.a. 1822 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1930 in Polen (Seebens & al. 2017), 1923 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1932 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Medicago rugosa

Im Mittelmeergebiet ist der Rippen-Schneckenklee, Medicago rugosa, beheimatet. Im Gebiet vorübergehend eingeschleppt angegeben 1933 am Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2023), 1938 Ladegleise am Güterbahnhof München Süd (Meierott & al. 2024), 1895 in Hamburg-Wandsbek bei der Dampfmühle (Schmidt 1896, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), ehemals bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Hassler & Muer 2022) und 1917 am Züricher Güterbahnhof (Scheuermann 1930, Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
 

Medicago scutellata

Im weiten Mittelmeergebiet ist der Schild-Schneckenklee, Medicago scutellata, beheimatet. 
Verschleppt wird er im Gebiet mehrfach angegeben, so 1881 im Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 2014 in Unteraltertheim am Lerchenberg im Landkreis Würzburg in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1924 Hamburg-Altona (Christiansen 1924, Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), 1982 „An der Jüpke“ in Steinhagen in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2006) und ehemals bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. In Österreich in Niederösterreich (Fischer & al. 2008, Glaser & al. 2025) und ehemals Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1917 und 1918 an den Güterbahnhöfen Wolf und St. Johann in Basel, 1917 am Bahnhof Buchs in St. Gallen, 1904 und 1905 in Solothurn und 1915 und 1917 in Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Medicago sphaerocarpos

Mediterraner Herkunft ist auch der Rundfrüchtige Schneckenklee, Medicago sphaerocarpos, der für das Gebiet in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) angegeben wird. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt.
 

Medicago tornata

Im weiten Mittelmeergebiet ist der Italienische Schneckenklee, Medicago tornata (Syn.: M. obscura, M. italica) beheimatet. Für das Gebiet mit alten Angaben, so 1906 Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910), einst verschleppt im Botanischen Garten Berlin (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023 sub M. italica), 1926 im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hassler & Muer 2022) und 1894 in Getreide bei Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023 sub M. italica). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. In der Schweiz 1917 in Basel und 1916 bis 1917 in Zürich (Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Medicago truncatula

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis Saudi-Arabien und Turkmenistan reichend, ist der Gestutzte Schneckenklee, Medicago truncatula, beheimatet. 
Er wird für das Gebiet angegeben 1901 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1937 und 1938 Auslandsgleise am Zollamt bei der Güterbahn München-Süd in Bayern (Hepp 1956, Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1922 und 1924 in Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2023), 1985 beim Klärwerk Frankfurt-Niederrad in Hessen (Gregor 2014), 1929 Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023), 1937 und 1938 in Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz (Müller 1940, Hand & Thieme 2023) und 1945 und 1963 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. In der Schweiz 1917 am Güterbahnhof St. Johann in Basel, 1905 in Solothurn, Bironico und Taverne im Tessin und 1917 in Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Medicago turbinata

Für den mediterranen Kreisel-Schneckenklee, Medicago turbinata (Syn.: M. tuberculata) gibt es im Gebiet mehrere alte Fundangaben, so 1933 am Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2023), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2023), 1917, 1918 und 1924 in Hamburg (Christiansen 1928, Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), bei Göttingen in Niedersachsen (Peter 1901), 1906 in Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), 1942 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Hand & Thieme 2023), in Basel, 1915 in Solothurn und 1917 in Zürich (Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. 1859 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1888 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

 

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