Lupinus

Lupine, Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Gattung:

Lupinus umfasst etwa 612 Arten (Kew 2023) in Amerika, Afrika, Südeuropa und Südwest-Asien mit Mannigfaltigkeitszentren in Amerika und dem Mittelmeergebiet.
 

Lupinus polyphyllus  

Stauden-Lupine,
Lupinus polyphyllus  
Hülsenfrüchtler, Fabaceae

 

Steckbrief:

50–120 cm hohe Staude mit handförmig zusammengesetzten, 9–17-zähligen Blättern. Blättchen lanzettlich, 4–15 cm lang, 1–3 cm breit. Blütenstand 40–80-blütig mit blauen bis violetten, nicht selten auch rosa oder weißen Blüten. Hülsenfrucht behaart, 3−6 cm lang, mit 4−12 Samen. Blütezeit Juni–September.
 

Nutzung:

Als Zierpflanze, zur Gründüngung, Böschungsfestigung und Wildäsung. In zahlreichen Sorten wie `Gallery´, `Edelknabe´ oder `Kronleuchter´. Die besonders farbkräftigen, vom Engländer John Russell gezüchteten „Russell-Hybriden“ sind nur vegetativ vermehrbar und aufgrund der schwierigen Vermehrung aus dem Zierstauden-Sortiment verschwunden und durch fast farbtreu fallende Samensorten ersetzt worden (Jelitto & al. 1990).
 
Als Hülsenfrüchtler geht Lupinus eine Lebensgemeinschaft mit im Boden freilebenden Bakterien der Gattung Rhizobium ein. Die Lupine liefert bis über die Hälfte ihrer hergestellten Kohlenhydrate an die Bakterien ab und bezieht dafür umgekehrt von den Knöllchenbakterien organische Stickstoffverbindungen. Beide Partner profitieren durch diese zeitlich begrenzte Symbiose. Die Bakterien dringen über die Wurzelhaare in die Wurzelrinde ein. Angelockt werden sie durch spezielle, von den Wurzeln abgeschiedene Signalproteine. Die Bakterien reagieren darauf mit der Ausschüttung von Lipo-Oligosacchariden. Diese führen zu Reaktionen der Wirtspflanze. Die Wurzelhaare krümmen sich ein und drücken die Bakterien gegen die Zellwand, die daraufhin das zum Eintritt notwendige Pektin lösende Enzym Polygalakturonase ausscheidet und reichlich Zellteilungen von Rindenzellen auslöst, die schließlich zur Bildung der „Knöllchen“ führen. Die Knöllchenzellen erreichen gegenüber normalen Zellen ein bis 80-mal größeres Volumen. Diese Bindung von Luftstickstoff im Boden kann zu einer Wachstumssteigerung bei Forstpflanzen führen, andererseits auch zu einer Verarmung der Artenvielfalt.
 

Ausbreitung:

Nordamerikanische Art, im Jahr 1826 vom englischen Gärtner und Pflanzensammler David Douglas (1799–1834) nach England gebracht. 1837 war sie in Deutschland erhältlich. In Europa merkte man schnell von Zierde und Nutzen der Pflanze und begann mit der Züchtungsarbeit.
Die starke Ausbreitung in der Landschaft erfolgte allerdings durch die Nutzung der Lupine als Erosionsschutz, Äsungspflanze, Zwischensaat in Gehölzpflanzungen und als Gründünger. Gerhardt (1927) etwa lobte die Ertragssteigerung im Forst als „Erfolge, die jeden Forstmann und Waldbesitzer für die Einbringung der Lupine geradezu begeistern müsse“. Im heutigen Biosphärenreservat Rhön wurden Lupinen in den 1940er-Jahren als Untersaat von Aufforstungen eingebracht, da man sich von ihrer Stickstoffbindung ein besseres Baumwachstum versprach. In der Nachkriegszeit beschleunigte der Niedergang der traditionellen Heuwiesenbewirtschaftung die Ausbreitung der Lupine im Offenland. Die Samen sind Dunkel- und Kältekeimer und bleiben etwa 50 Jahre keimfähig. Außerdem breitet sich die Art vegetativ über kriechende Rhizome aus.

 
Im Gebiet gegenwärtig weit verbreitet, häufig und meist eingebürgert. In der Schweiz auf die „Schwarze Liste der invasiven Neophyten“ aufgenommen. Die Stauden-Lupine wird allerdings immer noch in großer Menge etwa zur Festigung von Forststraßenböschungen ausgebracht. Sie besiedelt meist Flächen wie Kahlschläge oder erosionsgefährdete Steilhänge, wo der Mensch der Natur schwere Wunden zufügte. Solange ihre Ausbringung gefördert wird, sollte es nicht wundern, dass ihre Ausbreitung fortschreitet.  
 
DEUTSCHLAND:
Erste Verwilderungen sind 1880 aus Gelbsande in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen (Fukarek & Henker 2006), 1890 dann erstmals subspontan in Bayern zwischen Erlangen und Bubenreuth (Meierott & al. 2024). Gegenwärtig in fast ganz Deutschland verbreitet und häufig (Floraweb 2013).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern verwildert und vielerorts eingebürgert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1949 (Glaser & al. 2025). Vielerorts und lokal eingebürgert auch in Südtirol.
SCHWEIZ:
Vor allem in den Alpen (Infoflora 2024).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1871 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1899 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), seit 1882 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1954 in Island (Seebens & al. 2017), seit 1949 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1826 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1807 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1921 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1931 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1877 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1941 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), seit 1957 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1910 in Slowenien (Seebens & al. 2017), seit 1895 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1911 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Lupinus albus

Die aus der ägäischen Lupinus graecus entstandene Weiße Lupine, Lupinus albus, wird als Futter-, Nahrungs- und Zierpflanze kultiviert. Ihr Anbau dürfte im antiken Griechenland begonnen haben. Von dort aus breitete sie sich in alle Richtungen aus. In Deutschland wird sie seit dem 16. Jahrhundert genannt. Seit Anfang der 1930er Jahre werden in Deutschland bitterstoffarme Formen von L. albus selektiert. Mitte der 1990er Jahre führte die Anthraknose zu einem raschen Rückgang des kommerziellen Anbaus. Die Pilzkrankheit verursachte bei der hauptsächlich angebauten Sorte ‚Amiga‘ teils vollständigen Ertragsausfall. Mit den resistenteren Sorten ‚Frieda‘ und ‚Sulimo‘ nahm der Anbau der weißen Lupine wieder zu (Arnken 2020). Dem Fraunhofer-Institut ist es mit einem patentgeschützten Verfahren gelungen, das Lupinenmehl von seinen unerwünschten Bitterstoffen zu befreien und ein geschmacksneutrales Lupinenproteinisolat herzustellen (Eisner 2015). Mit diesem Verfahren kann die in Deutschland und Mitteleuropa angebaute Lupine mit ihren positiven Eigenschaften zur Bodenverbesserung verwendet werden, um Milch- und Fleischersatzprodukte aus nachhaltiger lokaler Landwirtschaft zu erzeugen. In Österreich zählt die Lupine mit einer Anbaufläche von 427 ha (Quelle: AMA-Flächen 2021) zu einem Nischenprodukt.
 
Für die menschliche Ernährung werden die Samen weiterverarbeitet. Der giftige Bitterstoff kann durch Kochen allein nicht zerstört werden. Nach traditionellen Verfahren werden die Samen der alten bitterstoffhaltigen Sorten bis zu 14 Tage in Meer- oder Salzwasser eingelegt, um die Bitterstoffe zu entfernen und die Samen genießbar zu machen. Die neueren bitterstoffarmen Sorten müssen nicht mehr so lange eingeweicht werden, es genügen 1 bis 2 Tage.

 
Im Gebiet vereinzelt subspontan, so in Stuttgart und Dürren bei Ratzenried in Baden-Württemberg (Müller 1948, Hand & Thieme 2023), bei Hendungen, Steinfeld, Erlsdorf, Geroldswind und am Weichberg in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004), Hamburg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Offenbach am Main in Hessen (Gregor & al. 2012), Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bohmte in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Versmold-Hesselteich, 1990 in Menden, 1992 in Sunden, Hangelar, 1978 Halle-Hesseln, 1978 Borgholzhausen-Holtfeld, 1980 Ummeln und 1978 Gütersloh in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker & Sonnenborn 1979, Mieders 2006, Gorissen 2015, Kulbrock & al. 2006), Saarland (Hand & Thieme 2023), 2001 in Dürrbach bei Niesky in Sachsen (Otto & al. 2004), Tigring in Kärnten (Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Glaser & al. 2025), 1925 bei Steyeregg und 1964 bei St. Wolfgang in Oberösterreich (Hohla & al. 2009), Graz und bei Spielfeld in der Steiermark (Essl & Rabitsch 2002), im Raintal, bei Mils und beim Frauensee in Nordtirol (Pagitz 2001, Dörr & Lippert 2004) und in Vorarlberg (Amann 2016). Der subspontane Erstnachweis für Österreich erfolgte 1925 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1915 am Bahnhof Herzogenbuchsee im Aargau (Scheuermann 1930, Hegi 1975), 1917 am Güterbahnhof Wolf im Kanton Basel-Stadt (Scheuermann 1930), ehemals im Kanton Bern (Infoflora 2024), in Graubünden (Infoflora 2024), Aubonne am Genfer See in der Waadt (Infoflora 2024), im Kanton Zug und in der Stadt Zürich 1903 und 1920 am Vorbahnhof (Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1878 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1984 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Lupinus angustifolius

Mediterraner Herkunft ist die Schmalblättrige Lupine, Lupinus angustifolius, die im Gebiet seit dem 16. Jahrhundert als Zierpflanze kultiviert (Jäger & al. 2008), später dann zur Gründüngung und in bitterstoffarmen Auslesen als Nahrungs- und Futterpflanze genutzt wird, ehemals auch als Kaffeeersatz.
 
Ab Anfang der 1970er Jahre führte die Sortenentwicklung um John S. Gladstones zum Aufbau einer Lupinen-Industrie in Australien, die zwischenzeitlich vier Fünftel, rund 1 Mio Tonnen Samen, der weltweiten Produktion ausmacht. 1984 etwa wurden in Australien und Neuseeland Lupinen auf rund 500.000 ha kultiviert (Plarre 1989).
Im Gebiet tritt sie vereinzelt und unbeständig auf, so in Deutschland in Dürren bei Ratzenried in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004), Oberbechingen, Wittislingen, Hindfeld, Kimmelsbach, Sand, Oberhaid, Bamberg, Hallstadt, zwischen Wetzhausen und Wettringen, Memmingen, Herrenberg bei Kreuzthal, Kempten, Hopferau und Kirchham in Bayern (Adler & al. 2017, Meierott 2008, Hohla 2014), Berlin (Seitz & al. 2012), Chorin, Netzow und Groß-Leppin in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (FloraWeb 2013), Oberkaufungen, Oberrieden und Büdingen in Hessen (Gregor & al. 2013), Neuvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Hannover, Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Hegi 1975, Weber 1995, Brandes 2002), Geistingen, Bonn-Godesberg und Lopshorn in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Sonnenborn & Sonnenborn 2018), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Cotta, Coswig, Dresden, Radeburg, Weinböhla und 2020 bei Zittau in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Wünsche & al. 2022), Sachsen-Anhalt (FloraWeb 2013), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006).
In Österreich in Güssing im Burgenland (Traxler 1975), in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Essl & Rabitsch 2002), in Weilbach bei Zimmetholz, Hohenzell, Engelhartszell, Lambrechten und Blankenbach bei Braunau in Oberösterreich (Hohla 2002), Graz in der Steiermark (Hegi 1975, Glaser & al. 2025), zwischen Riefensberg und Krumbach in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und verwildert in Stammersdorf-Herrenholz im 21. Wiener Gemeindebezirk (Loibl 1985). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1965 (Glaser & al. 2025). Ob es sich beim burgenländischen Fund vom November 1975 von einer Straßenböschung nahe der Badeanstalt in Güssing (Traxler 1975) um einen subspontanen Fund oder eine bewusste Aussaat handelte, ist unbekannt.
In der Schweiz u.a. in den Kantonen Basel-Stadt, Luzern, Thurgau, Uri, Rolle im Kanton Waadt, im Wallis und in Zürich (Infoflora 2024, Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.

 
Subspontan u.a. seit 1861 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1895 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1902 in Schweden (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1995 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1890 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1992 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017) und seit 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Lupinus aridus

Im westlichen Nordamerika ist die Prärie-Lupine, Lupinus aridus, beheimatet. Sie wird 1910 für den Rheinhafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz angegeben (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023)
 
 

Lupinus consentinii

Im westlichen und zentralen Mittelmeergebiet ist die Verschiedenfarbige Lupine, Lupinus consentinii, beheimatet. Sie wird im Gebiet vorübergehend für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) und für Kulmbach in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024) angegeben.
 

Lupinus elegans

In Mexiko und Mittelamerika ist die Zierliche Lupine, Lupinus elegans, beheimatet. Sie wird 1910 vom Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023) verschleppt angegeben.
 

Lupinus gussoneanus

Die mediterrane Kleinblütige Lupine, Lupinus gussoneanus (Syn.: L. micranthus) ist zu Ehren des italienischen Botanikers Giovanni Gussone (1787−1866) benannt, der sich besonders um die Erforschung der Flora Süditaliens Verdienste erwarb. Gussone gründete und leitete den Botanischen Garten in Boccadifalco bei Palermo und schrieb u.a. eine „Flora Napolitana“ (Burkhardt 2018).
 
Subspontan im Gebiet angegeben 1903 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023), ehemals für Bernried-Edenstetten in Bayern (Prantl 1886, Hassler & Muer 2022), für Hessen (Hand & Thieme 2023) und für Flussschotter der Alten Donau in Wien (Janchen 1977, Walter & al. 2002 sub L. micranthus) angegeben. Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht enthalten, ebenso nicht in den "Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs" (Sebald & al. 1992). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1921 (Glaser & al. 2025).
 
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).

Lupinus luteus

Ab dem 16. Jahrhundert wird die westmediterrane Gelbe Lupine, Lupinus luteus, als Futter-, Zier- und Arzneipflanze kultiviert. 1840 wurde sie in der Altmark erstmals als Gründüngungspflanze genutzt. Um 1850 erkannte Schultz-Lupitz die Bedeutung der Gelben Lupine als Kulturbringer für leichte Buntsandstein-Verwitterungsböden. 1881 erschien seine Schrift "Reinerträge auf leichtem Boden" und 1895 "Der Zwischenfruchtbau auf leichten Böden" (Schultz-Lupitz 1881, 1895). Danach breitete sich die Gelbe Lupine vornehmlich von Preußen bis Südskandinavien und bis Russland aus. 1926 wurden etwa 150.000 ha Gelbe Lupinen angebaut, wovon rund 40.000 ha der Korngewinnung dienten. Durch geänderte agrarpolitische Rahmenbedingungen und wegen ihrer Anfälligkeit auf Anthraknose, einer Pilzerkrankung, ist die Gelbe Lupine aus dem mitteleuropäischen Anbau derzeit nahezu verschwunden.
 
Subspontan in Deutschland in fast allen Bundesländern, so am Güterbahnhof Wangen in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004), bei Rosenheim, Neuburg an der Donau, Eisenstein, Baisweil, Sulzschnei und mehrfach in den Hassbergen in Bayern (Dörr & Lippert 2004, Vollmann 1914, Meierott 2008), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), zerstreut in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Seesen, Lüneburg, Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Bollmeier & al. 2004, Hegi 1975, Weber 1995, Brandes 2003), 2003 Marienfeld und Lopshorn in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2006, Sonnenborn & Sonnenborn 2018), Zweibrücken und Petrisberg in Trier in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & al. 2016), Leipzig, Dresden, Coswig, Loschwitz, Jessen, Radeburg, Waltersdorf und Weinböhla in Sachsen (Otto & al. 1994, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (FloraWeb 2013), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1897 am Ostbahnhof Haidhausen (Meierott & al. 2024). In Österreich in den Donauauen östlich von Wien in Niederösterreich (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025) und bei Weinburg in der Steiermark (Herbar Melzer, Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1985 (Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1880 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1882 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Lupinus ornatus

In den nordwestlichen USA ist die Ansehnliche Lupine, Lupinus ornatus, beheimatet. Sie spielt in der heimischen Gartengestaltung keine Rolle, wird aber ehemals subspontan für Hamburg (Breitfeld & Hertel 2013) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Lupinus perennis

Die Ausdauernde Lupine, Lupinus perennis, ist im östlichen Nordamerika beheimatet und ähnelt der Stauden-Lupine, L. polyphyllus. Sie wurde früher ebenfalls als Zierstaude genutzt und wird sehr selten subspontan angegeben, so für Niedersachsen (Weber 1995), ehemals für den Vorbahnhof Leschwitz in Sachsen (Barber 1917) und 1917 für den Bahnhof Wolf im Kanton Basel-Stadt (Scheuermann 1930, Hegi 1975). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Janchen (1956–60) listet die Art für Österreich auf, ohne konkrete Fundorte zu nennen. Es liegen keine Belege für ein subspontanes Vorkommen in Österreich vor (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch 1899 in Norwegen (Seebens & al. 2017) und 1957 in Rumänien (Seebens & al. 2017)
 

Lupinus pilosus

Im östlichen Mittelmeergebiet ist die Behaarte Lupine, Lupinus pilosus (Syn.: L. hirsutus) beheimatet. 
Sie wird selten als Medizinalpflanze für das Vieh, als Bienenweide und vor allem in Südtirol als Kaffeeersatz genutzt. Rund um das Südtiroler Dorf Altrei ist L. pilosus eine historische Kulturpflanze. Die Samen wurden geröstet, mit Malzkörnern vermischt und in kochendem Wasser zu einem kaffeeähnlichen, aber koffeinfreien Heißgetränk namens „Altreier Kaffee“ zubereitet. 2006 gründete sich eine lokale Initiative, um den L. pilosus-Anbau in der Region Altrei als kulinarische Spezialität wiederzubeleben.
 
Verschleppt angegeben wird die Art 1901 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Hegi 1975) und ehemals für Kulmach in Bayern (Harz 1907). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben, ebenso nicht in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) und auch nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992). Subspontan u.a. angegeben für die Niederlande (FLORON 2021).
 
 

Lupinus sericeus

Die Seidige Lupine, Lupinus sericeus, ist im westlichen Nordamerika beheimatet. Sie spielt in der heimischen Gartengestaltung keine Rolle, wird aber für Hamburg (Herbarbeleg, Breitfeld & Hertel 2013) angegeben. Auch die ähnlich Lupinus ornatus soll laut Herbarbeleg vom gleichen Ort bestimmt worden sein. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
  

 

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