Name:
Benannt zu Ehren des schwedischen Botanikers Pehr Löfling (1729−1756), der zunächst für und bei Linné arbeitete. Löfling kam dann durch Linné 1751 nach Spanien, wo er in der Region Madrid etwa 1.300 Pflanzen beschrieb. Später wurde er mit einer spanischen Expedition nach Südamerika entsandt, um dort den Grenzverlauf zwischen spanischen und portugiesischen Besitzungen laut Vertrag von Tordesillas festzuhalten. Löfling sammelte und beschrieb schon unterwegs Fische und Meerestiere, botanisierte dann in Neu-Andalusien (heute Venezuela) und Trinidad, starb aber bald durch Krankheit, wahrscheinlich an Malaria (Burkhardt 2018).
Heimat:
Weites Mittelmeergebiet, östlich bis in den Iran und zum Oman.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
1881, 1896 und 1910 vorübergehend im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht geführt.
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---
ANDERE LÄNDER:
Subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).