Lavandula

Lavendel, Lippenblütler, Lamiaceae

Gattung:

Lavandula umfasst etwa 41 Arten (Kew 2023), die von Makaronesien und vom Mittelmeerraum bis Ostafrika und Indien verbreitet sind. Mannigfaltigkeitszentren sind die südliche Arabische Halbinsel, Somalia, Marokko und die Inseln Makaronesiens.
 

Lavandula angustifolia  

Echter Lavendel,
Lavandula angustifolia  
Lippenblütler, Lamiaceae

 

Steckbrief:

20–60 cm hoher, aromatischer, immergrüner Halbstrauch mit aufrechten Zweigen. Blätter schmal-lanzettlich, bis 4 cm lang und 5 mm breit, mit umgerolltem Rand, besonders unterseits von Sternhaaren graufilzig. Blüten am Ende der Zweige in ährig angeordneten Scheinquirlen. Tragblätter breit-eiförmig. Krone blau bis violettblau, ca. 1 cm lang, mit vorne erweiterter Röhre, Oberlippe aufwärts gebogen, zweiteilig, behaart, Unterlippe dreiteilig. Staubblätter 4, nicht aus der Krone herausragend. Teilfrüchte eiförmig, glatt, ca. 2 mm lang. Blütezeit Juni bis August.
Verwechslungsmöglichkeit: Sehr ähnlich der im Gebiet ebenfalls kultivierte, südeuropäische Speik-Lavendel, Lavandula latifolia, der aber lineal-lanzettliche Tragblätter hat.
 

Nutzung:

Duft-, Zier-, Gewürz- und Volksarzneipflanze. In zahlreichen Sorten wie `Dwarf Blue´ (vor 1911), `Hidcote Blue´ (1959) oder `Peter Pan´ (2001). Bei den berühmten Lavendelfeldern in der Provence handelt es sich meist um Lavandin, Lavandula ×intermedia, eine natürliche Hybride von Echtem Lavendel und Speik-Lavendel.
 

Ausbreitung:

In zwei Unterarten im Mittelmeergebiet und in Zentral-Frankreich beheimatet. Durch Benediktiner-Mönche ins Gebiet gekommen und hier von Hildegard von Bingen (1098−1179) erstmals erwähnt. Im 16. Jahrhundert war der Echte Lavendel in Mitteleuropa bereits weit verbreitet in Kultur (Krausch 2003).
 
Eine Ausbreitung über Samen dürfte relativ leicht erfolgen, weil generativ entstandene Vorkommen im Gebiet vielfach bekannt sind. Durch die starke Zunahme von Pflanzungen in Gärten und öffentlichen Grünanlagen ist mit einer Zunahme von Verwilderungen zu rechnen. So weist Hetzel (2006) für wintermilde Lagen Deutschlands auf eine "...relativ starke Tendenz zur subspontanen Ausbreitung" hin.
 
DEUTSCHLAND: 
Vielfach verwildert, wie etwa 1991 in einem Steinbruch in Nußloch, in Untertürkheim, Tübingen und Rottenburg in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), Haßfurt, Schweinfurt und Oberinntal in Bayern (Meierott 2008, Smettan 2016), Berlin (Seitz & al. 2012), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Witzenhausen und Frankfurt-Seckbach in Hessen (Kasperek 2009, Buttler 1998, Gregor & al. 2012), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2016), Paderborn, Borchen, Mettmann, Witten, am Herner Bahnhof, Katharinastraße in Bochum-Innenstadt, Bo-Wiemelhausen, Bo-Höntrop, Hattingen-Niederwenigern und Düsseldorf-Altstadt in Nordrhein-Westfalen (Junghans 2019, Adolphi 2013, BBV 2010, BBV 2013, BBV 2015, BBV 2017, BBV 2022, BBV 2023), bei Piesport-Niederemmel in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Markneukirchen, Söbringen und Halle in Sachsen (Breitfeld 2021, Hardtke & al. 2013, Brandes 2006), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und im Ilm-Saale-Gebiet in Thüringen, so in Jena, Rudolstadt und Bad Blankenburg (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH:
Vielfach, so 2024 in der Schulgasse in Deutschkreutz im Burgenland (Hohla & Kiràly 2024), im Burgenland (Walter & al. 2002) konkrete Funddaten fehlen hier aber, Kärnten (FKÖ 2021), Haugsdorf, Bisamberg, Stiefern am Kamp, Ober-Kritzendorf, Hainburg a. d. Donau und 2019 in Möllersdorf bei Traiskirchen in Niederösterreich (Janchen 1977, Essl 2006, Essl 2008, Sauberer & al. 2020), 1990 in Enns, Geinberg, Waldzell und Polling in Oberösterreich (Essl 2004, Hohla 2015), Seekirchen am Wallersee, St. Michael im Lungau, Oberndorf bei Salzburg, Schallmoos und Liefering in Salzburg (Pilsl & al. 2002, Schröck & al. 2004), Graz-Jakomini, Graz-Mariatrost, Raaba und Stainz in der Steiermark (Leonhartsberger 2018, Eigenfund Griebl 2019, Eigenfund Griebl 2024), Innsbruck in Nordtirol (Brandes 2012) und am Bahnhof Lienz in Osttirol (Stöhr & Brandes 2014). Für Vorarlberg erstmals 2014 in Bregenz und Dornbirn festgestellt (Hohla 2014), in Wien am Leopoldsberg und in Weidlingau (Melzer & Barta 2001, Essl 2006). In Osttirol subspontan noch auf 1300 m Seehöhe in Obermauern (Brandes 2015). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1892 (Glaser & al. 2025). In Südtirol häufig verwildert (Fischer & al. 2008).
SCHWEIZ:
Vielfach, so im Kanton Aargau (Infoflora 2024), Zeglingen, Zunzgen, Lupsingen und Langenbruck im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Basel-Stadt (Brodtbeck & al. 1997), Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Luzern, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis (Infoflora 2024) und beim Ütlihof, im Irchelpark und in Wallisellen in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich seit 1989 an vielen Orten verwildert nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1993 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Art:

Lavandula latifolia

Der westmediterrane Speik-Lavendel, Lavandula latifolia, auch Breitblättriger Lavendel genannt, wird aufgrund seines geringeren Duftes seltener als L. angustifolia kultiviert. Adventiv wird er 1906 für eine Kiesgrube Hardau bei Zürich angegeben (Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023).
 

Quellen

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