Lactuca

Lattich, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Lactuca umfasst, inklusive Cicerbita, Mycelis und Mulgedium, etwa 156 Arten (Kew 2023) in Eurasien, Afrika, Nord- und Mittelamerika. Neuere Studien zeigen aber, dass Cicerbita möglicherweise bestehen bleibt und in diese Gattung Mycelis und Mulgedium eingeschlossen gehören (Verloove 2021). Bis weitere Kenntnisse vorliegen, bleibt hier Cicerbita vorerst Teil von Lactuca.
 
 

Lactuca macrophylla 

Großblättriger Milchlattich,
Lactuca macrophylla  
(Syn.: Cicerbita macrophylla)  
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief:

60–200 cm hohe, stark behaarte Staude mit Blütenkörben in lockeren Schirmrispen. Blätter ± borstig behaart, die grundständigen ungeteilt, Spreite herz-eiförmig. Untere Stängelblätter leierförmig-fiederschnittig, mit großem Endabschnitt und jederseits höchstens einem größeren Lappen. Obere Stängelblätter mit großen, runden Zipfeln stängelumfassend. Blütenkörbe hellblau bis lila. Früchte ca. 5 mm lang, schmal berandet, 1–2 mm breit, jederseits dreinervig. Blütezeit Juni bis Juli.
 
 

Nutzung:

Selten als Zierpflanze.
 

Ausbreitung:

Die im Kaukasus und in den Gebirgen Westrusslands beheimatete Art wurde früher besonders in Parks und großen Naturgärten gezogen. Sie kann sich an geeigneten Orten lange halten und etablieren, so wurde sie nach einer alten Angabe im elsässischen Nidecktal nach über 100 Jahren wieder bestätigt (Wagenitz 1987). Im Gebiet lokal verwildert oder eingebürgert.
DEUTSCHLAND:
Stellenweise verwildert bis eingebürgert, so 1989 in der Parkanlage beim Schloss in Dätzingen und in Eppingen-Richen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hassler 2021), 1996 bis zumindest 2006 zwischen Schweinfurt und Zell, 2022 Bayreuth-Eremitage, 2014 Alpbachtal bei Tegernsee, 1939 nahe der Würmbrücke bei Starnberg, Hof/Saale, 2015 Schlosspark Ismaning nahe München und Park Schloss Prüfening bei Regensburg in Bayern (Dickoré & al. 2012, Lippert & Meierott 2014, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), als Stinzenpflanze in Berlin (Seitz & al. 2012), am alten Domfriedhof in Havelberg in Brandenburg (Fischer 2017), Wetterau in Hessen (Bönsel 1998, Hand & Thieme 2023), Schönhausen, Tressow und Parkanlagen Putzar in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2018 in Rüthen-Kallenhardt in Nordrhein-Westfalen (BBV 2019), mit Einbürgerungstendenzen in Bleialf, Prüm und Lorscheid in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), 1949 Leipzig-Gohlis, Feistenberg bei Pirna, Memmendorf bei Oederan und 2001 bei Diehsa nahe Niesky in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Kästner 1924, Otto & al. 2004), in Zwota, an der Kerbe im Landkreis Saale bei Halle und ehemals bei Zerbst in Sachsen-Anhalt (Breitfeld 2021, John & Stolle 1998, Wagenitz 1987), in Angeln, Thumby-Bienebek, 2021 in Flensburg-Am Lautrupsbach, Flensburg-Museumsberg und Flensburg-Solitüde in Schleswig-Holstein (Sauerwein 1998, Hebbel 2023) und Kleinhettstedt, Weimar, Bad Berka, Hainichen, Schleiz, Frankenheim und Schwarza in Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: 
Vereinzelt, so in den Kantonen Bern, Genf und Graubünden (Infoflora 2024), auf dem Mont Aubert im Neuenburger Jura im Kanton Waadt, hier von Baron von Büren angesalbt (Wagenitz 1987), ehemals bei Plan des Iles im Kanton Waadt (Wagenitz 1987), ehemals im Wallis (Infoflora 2024) und 1991 beim Alten Botanischen Garten Zürich und 1998 bei Wird an der Sihl im Kanton Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1948 in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
   Die Hybride mit dem Alpen-Milchlattich, L. alpina wurde bei Plan des Iles in der Waadt gefunden (Wagenitz 1987). Sie trägt den Namen Lactuca ×favrati, benannt nach dem Schweizer Botaniker und Schriftsteller Louis Favrat (1827−1893). Favrat war Spezialist für die Flora der Waadt, auch von schwierigen Gattungen wie Rosa, Rubus und Euphrasia. Er verfasste zahlreiche Artikel über das waadtländische Brauchtum und war besonders seinem Heimatort Lausanne verbunden.

 
Weitere Arten:

Lactuca sativa

Der Garten-Lattich, Lactuca sativa wird besonders als Kopf-Salat in der var. capitata häufig kultiviert. Er ist aus dem heimischen Kompass-Lattich, Lactuca serriola, hervorgegangen und tritt im Gebiet vereinzelt verwildert auf. Er ist auch in Vogelfuttermischungen enthalten und breitet sich auch über diesen Weg aus.
 
Salat wurde zuerst im alten Ägypten zur Herstellung von Öl aus seinen Samen angebaut. Älteste Hinweise auf seine Kultur finden sich um die Zeit von 2700 v.Chr. Von Ägypten ausgehend verbreitete sich der Salat über die ganze antike griechische und römische Welt. In Mitteleuropa ist Salat seit der Zeit Karl des Großen im 8. Jahrhundert bekannt. Hildegard von Bingen (1098−1179) erwähnt ihn in ihren Schriften über Heilkräuter. Kopfbildende Typen des Garten-Lattichs finden sich erstmals 1543 in Aufzeichnung und sind in Mitteleuropa entstanden (Jäger & al. 2008). Aufgrund seiner kurzen Lebensdauer nach der Ernte wurde Kopf-Salat ursprünglich relativ wenig kultiviert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden neue Verpackungs-, Lager- und Versandtechnologien entwickelt und in den 1950er Jahren wurde die Salatproduktion mit der Entwicklung der Vakuumkühlung revolutioniert. Zu den zahlreichen heute genutzten Kultursorten gehören u.a. Romana-Salat, Kopf-Salat, Pflücksalat und Eisbergsalat. Gegenwärtig beträgt die Jahresweltproduktion von Salat etwa 27 Millionen Tonnen. Salat ist reich an Vitamin K, Provitamin A, Beta-Carotin, Folat und Eisen.
 
Subspontane Funde wurden gemeldet u.a. aus Eichenberg, 1958 Wendlingen am Neckar und 1936 Ulm-Söflingen in Baden-Württemberg (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Sebald & al. 1996), bei Blumenau, Bamberg, Oberstaufen, Bronnen, Oberauerbach, Stockheim, Buxheim, Illerbeuren, Kaufbeuren, Kempten und Pfronten in Bayern (Breitfeld & al. 2017), in Berlin (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), um Frankfurt am Main in Hessen (Gregor & al. 2012), Piesberg und Wilsum in Niedersachsen (Weber 1995), Stahlhausen, Rheinufer Beuel und Bonn-Poppelsdorf in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021, Gorissen 2015), 1993 in Mundenheim und 1990 in Ludwigshafen-Luitpoldhafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), 1989 Leipzig-Seehausen in Sachsen (Gutte 2006), Steutz in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2007), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Villach in Kärnten (Pehr 1932, Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Glaser & al. 2025), Oberösterreich (Glaser & al. 2025), Hellbrunner Straße in der Stadt Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013), Schillingsdorf und Graz-Gösting in der Steiermark (Drescher 2004, Hamburger 1948), Zirl in Nordtirol (Pagitz & Lechner-Pagitz 2005), Osttirol (Pagitz & al. 2023), Vorarlberg (Fischer & al. 2008) und Wien (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1877 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz u.a. Glattfelden im Aargau, in den Kantonen Bern, Genf, Quinto im Tessin, Grens in der Waadt, im Kanton Zug und Tiefenbrunnen, Stampfenbach, Zürichhorn, Hardau und Örlikon in Zürich (Infoflora 2024, Landolt 2001). Im Kanton Zürich seit 1901 mehrfach vorübergehend nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1931 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 

Lactuca tatarica

In zwei Unterarten von Osteuropa bis China und in Nordamerika ist der Tatarische Lattich, Lactuca tatarica, beheimatet. Er tritt in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und an der Weser-Mündung bei Bremerhaven seit etwa dem Jahr 1900 eingebürgert auf (FloraWeb 2013, Feder 2022), an der Ostseeküste deutlich zunehmend (Hassler & Muer 2022). So aktuell auf Usedom, Rügen, an der vorpommerschen Küste, an der Flensburger Förde, an der Schlei, in Hamburg und an der Bremer Getreidemühle, wo jahrzehntelang Getreide aus Russland umgeschlagen wurde (Feder 2022). Anderwärts vereinzelt, so an der Spree in Berlin (Feder 2022), Nauen in Brandenburg (Hand & Thieme 2021), bei Dedesdorf an der Niederweser in Niedersachsen (Kuhbier 1977, Hand & Thieme 2021), Sachsen (Hand & Thieme 2021), Köthen in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2001, Wagenitz 1987) und Eckernförde und Großenbrode in Schleswig-Holstein (Romahn 2012, Hand & Thieme 2023). In Österreich 1988 erstmals bei Blumau im niederösterreichischen Steinfeld gefunden (Melzer 1990, Melzer & Barta 1997, Fischer & al. 2008) und in Salzburg (Glaser & al. 2025).
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1923 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1884 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1957 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1957 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1962 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Lactuca tenerrima

Der Zarte Lattich, Lactuca tenerrima (Syn.: Cicerbita tenerrima) ist im westlichen Mittelmeergebiet beheimatet und wird 1909 für die Hafenanlage Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz adventiv angegeben (Zimmermann 1913, Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023).
 

Quellen

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