Iberis

Schleifenblume, Kreuzblütler, Brassicaceae

Gattung:

Iberis umfasst etwa 28 Arten (Kew 2023), die in Europa, Westasien und Nordafrika beheimatet sind. Mannigfaltigkeitszentren sind das westliche Mittelmeergebiet und Anatolien.
 

Iberis umbellata 

Doldige Schleifenblume,
Iberis umbellata 
Kreuzblütler, Brassicaceae

 

Steckbrief:

10–40 cm hohe, oben verzweigte Einjährige mit weißen, rosa, lila oder purpurnen Kronblättern und kahlem Stängel. Blätter lanzettlich, bis 5 cm lang und 1 cm breit, ganzrandig oder mit 1–2 kleinen Zähnen, kahl. Die äußeren Kronblätter 8–15 mm lang, 2–3× so lang wie die Inneren. Fruchtstand doldentraubig, Fruchtstiele aufrecht-abstehend, kurz behaart, etwa so lang wie die Schötchen, diese flach, rundlich, vorn geflügelt und spitzwinklig ausgerandet, 7–10 mm lang, Griffel 2,5–4 mm lang. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Die ebenfalls einjährige Bittere Schleifenblume, Iberis amara, hat meist weiße Kronblätter, behaarte Stängel, gezähnte Blätter und äußere Kronblätter, die 6–8 mm lang sind.
 
 

Nutzung:

Zierpflanze, in Sorten wie `White Flash´ oder `Dwarf Fairyland Mix´.
 

Ausbreitung:

Beheimatet im Mittelmeergebiet von der Provence bis Albanien. Um das Jahr 1560 in Mitteleuropa noch ziemlich selten, breitete sich dann aber rasch aus und gehörte bereits im 17. Jahrhundert zu den häufigen Gartenblumen (Krausch 2003).
Gegenwärtig im Gebiet vielfach, aber vereinzelt subspontan auftretend. Stellenweise eingebürgert, so im Ruhrgebiet auf sonnenexponierten Hängen von Kohleabraumhalden (Düll & Kutzelnigg 2022).

 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt subspontan, so in Ankenreute, Wangen und Obermühle in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2001), Sonthofen-Rieden, Blaichach, Oberstdorf, Lindau, Niederstaufen, Opfenbach, Bösenreutin, Hurlach, Steinheim, Mindelheim, Landsberg, Kronburg, Memmingen, Kempten, Pfronten-Ried, Bamberg und Hassfurt in Bayern (Dörr 1974, Dörr & Lippert 2001, Meierott 2008), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Premslin, Fretzdorf, Holzhausen, Kyritz und Havelberg in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2023), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig, Löningen, Osnabrück und Diepholz in Niedersachsen (Brandes 2003, Weber 1995), Kamen, Paderborn, Künsebeck, Gütersloh, Langenberg, Herten-Westerholt und Köln in Nordrhein-Westfalen (Junghans 2009, Kulbrock & al. 2006, BBV 2013, Sumser & al. 2015), 1992 in der Wollstraße und ebenfalls 1992 in der Pfingstweide in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Leipzig, Serkowitz, Heidenau, Meißen-Niederfähre, Mohorn-Grund und Freital-Zauckerode in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH: 
In allen Bundesländern, so etwa bei Weppersdorf im Burgenland (Traxler 1967, Gilli & al. 2022), mehrfach im Klagenfurter Becken in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), am Bahnhof Amstetten, in Grillenberg, 2007 in Neubach bei Loosdorf und 2015 Tribuswinkelin Niederösterreich (Essl 2008, Sauberer & al. 2025), Haidershofen, bei Ternberg, in Linz bei den Bundesbahn-Werkstätten und bei der Rebensteiner Mauer in Oberdambach bei Laussa in Oberösterreich (Essl 2004, Essl 2006, Hohla & al. 2000), vielfach in der Stadt Salzburg, bei Bischofshofen, Oberndorf, Seekirchen am Wallersee, Hallein und Kuchl im Land Salzburg (Pilsl & al. 2002, Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2008, Hohla & al. 2000), bei der Kirche Riegersburg, in Knittelfeld, St. Michael, Köflach, Mixnitz, Ehrenhausen, Peggau, Zeltweg, Stadl an der Mur, Bruck an der Mur und Kapfenberg in der Steiermark (Melzer 1980, Essl & Stöhr 2006), Bad Häring, Telfs, Innsbruck und Achensee in Nordtirol (Polatschek 1999, Glaser & al. 2025), bei Anras und zwischen Matrei und Zedlach in Osttirol (Brandes 2015, Brandes 2011), ehemals bei Bregenz und 1996 Riefensberg in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001) und in Wien (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. in Klausen und Brixen (Wilhalm & al. 2007).
SCHWEIZ:
Vereinzelt, so im Aargau (Infoflora 2024), ehemals in Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Genf, Jura, Solothurn, Waadt, Wallis und Zug (Infoflora 2024) und am Zürichberg und Hardplatz in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich aktuell aus zehn Quadranten im Sihltal, Albisgebiet, in Niederhasli und Winterthur-Wülfingen (Wohlgemuth & al. 2020) bekannt.

 
ANDERER LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1879 in Belgien (Verloove 2021), seit 1925 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1983 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1858 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), Spanien (Jalas & al. 1996), Schweden (Jalas & al. 1996), seit 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), Ukraine (Jalas & al. 1996), seit 1880 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1966 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und seit 1955 in Rumänien (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Iberis gibraltarica

In Gibraltar und Marokko ist die Gibraltar-Schleifenblume, Iberis gibraltarica, beheimatet. Sie wird seit etwa 1732 gärtnerisch kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014) und 1910 für Schutt in Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz angegeben (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023).
 

 

Iberis odorata

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis zum Iran, ist die Duft-Schleifenblume, Iberis odorata, beheimatet. Sie wird ehemals für Oderberg und Schönermark bei Prenzlau in Brandenburg subspontan angegeben (Ascherson 1875, Büttner 1884, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch 1954 und 1955 in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Iberis pectinata

Auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko ist die Kamm-Schleifenblume, Iberis pectinata, beheimatet. Sie wird im Gebiet subspontan für Potsdam in Brandenburg (Schube & Dalla Torre 1900) und für den Ludwigshafener Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Iberis pinnata

Die südeuropäische Gefiederte Schleifenblume, Iberis pinnata, wurde wahrscheinlich als Südfruchtbegleiter 1935 am Hauptbahnhof in Karlsruhe und 1931 und 1933 am Ulmer Güterbahnhof in Baden-Württemberg eingeschleppt (Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2023), 1962 in Biessenhofen und 1980 bis 1997 bei Knetzgau in Bayern (Dörr 1963, Lippert & Meierott 2014), in Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), 1933 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Gutte 2006) und in Thüringen (Hand & Thieme 2023). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben. Im südlichen Wiener Becken Niederösterreichs ist sie lokal eingebürgert in Schottertrockenrasen (Fischer & al. 2008, Glaser & al. 2025), unbeständig in der Steiermark (Fischer & al. 2008) und im Wettsteinpark im 2. Wiener Gemeindebezirk (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz durchwegs alte Funde (Welten & Sutter 1982, Lauber & al. 2012), so etwa 1861 und 1902 bei Pfungen, bei Winterthur, im Stallikertal, 1882 am Zürichberg und 1888 am Vorbahnhof in Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020). Die Art gilt gegenwärtig als ausgestorben in der Schweiz, könnte hier aber indigen (gewesen) sein (so z.B. Infoflora 2024, Kew 2024).
Subspontan u.a. auch seit 1892 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in Slowenien (Jalas & al. 1996) und seit 1803 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Iberis semperflorens

Die Immerblühende Schleifenblume, Iberis semperflorens, ist in Sizilien und Tunesien heimisch. Sie wird seit etwa 1679 gärtnerisch kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014) und wird für Baden-Württemberg subspontan angegeben (Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. am italienischen Festland (Jalas & al. 1996) und in Frankreich (Jalas & al. 1996).
 

Iberis sempervirens

Mediterraner Herkunft ist die im Gebiet seit spätestens 1731 gärtnerisch kultivierte (Bärtels & Schmidt 2014) Immergrüne Schleifenblume, Iberis sempervirens. Sie ist Hauptfutterpflanze des erst vor wenigen Jahren aus dem Mittelmeerraum zugewanderten Karstweißlings, Pieris mannii (Hassler & Muer 2022). Iberis sempervirens ähnelt stark der südeuropäischen Felsen-Schleifenblume, I. saxatilis, blüht aber etwa 3 Wochen später als diese (Jelitto & al. 1990)
Sie wird gegenwärtig häufig in Sorten wie `Schneeflocke´ oder `Wintermärchen´ als Zierpflanze verwendet und findet sich gelegentlich verwildert, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Bad Berneck, bei Bischwind, Breitengüßbach und Dörfleins in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008), Berlin (Seitz & al. 2012), Hessen (Hand & Thieme 2023), Goslar in Niedersachsen (Brandes 2016), Lülsdorf, Holzwickede und Wetter-Volmarstein in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2019, BBV 2021), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023), Güssing und 2022 Loretto im Burgenland (Traxler 1987, Eigenfund Griebl 2022), 2006 Spitz a.d. Donau und 2019 bei Traiskirchen in Niederösterreich (Essl 2008, Sauberer & al. 2020), am Bahnhof St. Nikola-Struden und in Sigharting in Oberösterreich (Hohla & al. 2000, Hohla 2012), Krimml in Salzburg und mehrfach in der Stadt Salzburg (Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2008), 1935 verwildert bei der Lurgrotte nahe Semriach in der Steiermark (Jacq 2024), Osttirol (Pagitz & al. 2023), nahe der Auenhütte im Schwarzwassertal am Schrofen in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001) und Mühlberg bei Weidlingau und 2006 am Ufer des Wienfusses in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Essl 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1987 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz im Aargau (Infoflora 2024), in Rothenfluh, Oberdorf Ormalingen und Arisdorf im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura und Neuenburg (Infoflora 2024), Rüdlingen im Kanton Schaffhausen (Thellung 1915), in der Waadt, im Wallis, in Zug (Infoflora 2024) und Falätsche, Hardbrücke und Seebach in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich aktuell aus 12 Quadranten bekannt, vor allem südlich der Stadt Zürich im Sihltal, im Knonauer Amt und am Zürichsee (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. (seit) 1912 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in Slowenien (Jalas & al. 1996).
 

 

Quellen

Adler W. & Mrkvicka Ch. (2003): Die Flora von Wien - gestern und heute – Verlag des Naturhistorischen Mus. Wien, 831 S.

Ascherson P. (1875): Bericht über die Excurison nach Oderberg i. M. am 19. Mai 1875 - Verhandlungen des Botanischen Vereins für die Provinz Brandenburg 17/18: XXXVIII-XLIV.

Bärtels A. & Schmidt P. A. (2014): Enzyklopädie der Gartengehölze – Ulmer-Verlag Stuttgart, 883 S.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2013): Bemerkenswerte Pflanzenvorkommen aus dem östlichen Ruhrgebiet im Jahr 2013- Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 5: 108–129.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2019): Bemerkenswerte Pflanzenvorkommen aus dem östlichen Ruhrgebiet im Jahr 2018 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 10: 127-137.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2021): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2020 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 12: 199-278.

Brandes D. (2003): Die aktuelle Situation der Neophyten in Braunschweig. — Braunschw. Naturk. Schr. 6: 705–760.

Brandes D. (2011): Neophyten in Osttirol – Institut für Pflanzenbiologie, Technische Universität Braunschweig - Brandes Dietmar_diverse botanische Arbeiten 112_2011: 1–68.

Brandes D. (2016): Spontane Flora der Altstadt von Goslar – Braunschweiger Geobotanische Arbeiten 10: 101–121.

Büttner R. (1884): Flora advena marchica. Verh. Bot. Ver. Prov. Brandenbg. 25: 1–59.

Dörr E. (1963): Nachtrag zu den botanischen Neufunden im Allgäu 1962, naturkundliche Beiträge aus dem Allgäu – Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Arbeitskreises Kempten der Volkshochschule Kempten 7(1): 11-13.

Dörr E. (1974): Flora des Allgäus. 8.Teil: Cruciferae – Rosaceae – Ber. Bayer. Bot. Ges. 45: 83–136.

Dörr E. & Lippert W. (2001): Flora des Allgäus und seiner Umgebung Band 1 – IHW-Verlag Eching, 680 S.

Düll R. & H. Kutzelnigg (2022): Die Wild- und Nutzpflanzen Deutschlands. 9. erw. Aufl. – Wiebelsheim. 948 S.

Essl F. (2004): Floristische Beobachtungen aus dem östlichen Oberösterreich und dem angrenzenden Niederösterreich, Teil III. – Beitr. Naturk. Oberösterreichs 13: 131–183.

Essl F. (2006): Floristische Beobachtungen aus dem östlichen Oberösterreich und dem angrenzenden Niederösterreich, Teil V – Beitr. Naturk. Oberösterreichs 16: 161–195.

Essl F. (2008): Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil V - Linzer biol. Beitr. 40/1: 341–369.

Essl F. & Stöhr O. (2006): Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil III – Linzer biol. Beitr. 38_1: 121–163.

Fiedler O. (1936): Die Fremdpflanzen an der Mitteldeutschen Großmarkthalle zu Leipzig 1932–1936 und ihre Einschleppung durch Südfruchttransporte – Hercynia 1: 124–148.

Fischer M., Oswald K. & Adler W. (2008): Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol; 3., verb. Aufl. der „Exkursionsflora von Österreich“ (1994). – Linz: OÖ Landesmuseum; 1392 S.

Fischer W. (2017): Flora der Prignitz – Verhandlungen des Botanischen Vereins von Brandenburg und Berlin, Beiheft 8 – Natur & Text, 484 S.

FLORON (2021): Floron Verspreidingsatlas Vaatplanten – www.verspreidingsatlas.nl

Fukarek F. & Henker H. (2005): Flora von Mecklenburg-Vorpommern – Farn- und Blütenpflanzen. Herausgegeben von Heinz Henker und Christian Berg, Weißdorn-Verlag Jena, 428 S.

Gederaas L., Loennechen Moen T., Skjelseth S. & Larsen L.-K. (2012): Alien species in Norway, with the Norwegian Black List - http://www.scales-project.net/NPDOCS/
AlienSpeciesNorway_2012_scr_9C0ee.pdf

Gilli C., L. Schratt-Ehrendorfer, U. Raabe, T. Barta, S. Weiss, G. Király, J. Weinzettl, K. Tkalcisics, R. Albert, S. Dunkl, P. Englmaier, K. Grafl, M. Hofbauer, G. Karrer, G. Kniely, H. Niklfeld, H. Schau u. E. Wukovatz (2022): Checkliste und Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen des Burgenlandes – Land Burgenland 21: 1−80.

Glaser M., C. Gilli, N. Griebl, M. Hohla, G. Pflugbeil, O. Stöhr, P. Pilsl, L. Ehrendorfer-Schratt, H. Niklfeld & F. Essl (2025): Checklist of Austrian neophytes (2nd edition) – Preslia 97: 413−539.


Gorissen I. (2015): Flora der Region Bonn (Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis) – Decheniana-Beiheft 40. Bonn, 605 Seiten.

Gutte P. (2006): Flora der Stadt Leipzig, einschließlich Markkleeberg – Weißdorn-Verlag, Jena, 278 S.

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm

Hardtke H.-J., Klenke F. & Müller F. (2013): Flora des Elbhügellandes und angrenzender Gebiete – Sandstein-Verlag Dresden. 718 S.

Hartl H., Kniely G., Leute G.H., Niklfeld H. & M. Perko (1992): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Kärntens. — Klagenfurt, 451 S.

Hassler M. & Muer T. (2022): Flora Germanica – Bildatlas der Farn- und Gefäßpflanzen Deutschlands. 2 Bände.

Hohla M., Kleesadl G. & Melzer H. (2000): Neues zur Flora der oberösterreichischen Bahnanlagen – mit Einbeziehung einiger grenznaher Bahnhöfe Bayerns – Beitr. Naturk. Oberösterreichs 9: 191–250.

Hohla M. (2012): Bromus sitchensis - neu für Österreich, Plantago coronopus – neu für Oberösterreich sowie weitere Beiträge zur Kenntnis der Flora des Innviertels – Beiträge zur Flora des Innviertels Stapfia 97: 180–192.

Infoflora (2024): Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora – https://www.infoflora.ch/de/

Jacq (2024): Virtuelle Herbarien - Jacq Website, Herbarium WU. www.jacq.org

Jalas J., Suominen J. & R. Lampinen R. (1996): Atlas Florae Europaeae 11 – Cruciferae (Ricotia to Raphanus). Akateeminen Kirjakauppa Helsinki. 310 S.

Jelitto L., Schacht W. & Feßler A. (1990): Die Freiland-Schmuckstauden – Ulmer Verlag Stuttgart, 4. Aufl. 683 S.

Junghans T. (2009): Erster Nachweis von Orobanche hederae Duby in Ostwestfalen sowie kurze Anmerkungen zu einigen weiteren Pflanzensippen im Raum Paderborn (Nordrhein-Westfalen) - Decheniana (Bonn) 162: 79-83.



Kew (2023): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Krausch H.-D. (2003): Kaiserkron und Päonien rot - Von der Entdeckung und Einführung unserer Gartenblumen – Dölling und Galitz-Verlag. 536 S.

Kulbrock P., Lienenbecker H. & G. Kulbrock (2006): Beiträge zu einer Neuauflage der Flora von Bielefeld-Gütersloh - Teil 7 - Ber. Naturwiss. Verein für Bielefeld u. Umgegend 46: 143-288.

Landolt E. (2001): Flora der Stadt Zürich (1984–1998) Band 1 – Springer Verlag Basel. 711 S.

Lauber K., Wagner G. & Gygax P. (2012): Flora Helvetica – 5.Auflage, Haupt-Verlag Bern, 1946 S.

Lippert W. & Meierott L. (2014) – Kommentierte Artenliste der Farn- und Blütenpflanzen Bayerns – Bayerische Botanische Gesellschaft, München, 407 S.

Loos G. H. (1997): Neophytische Kulturflüchtlinge im Stadtzentrum von Kamen/Westfalen – Decheniana 150: 5-26.

Lüthi R. (2018): Flora des Oberbaselbiets 2012−2015, Östlicher Teil des Kantons Basel-Landschaft, Schweiz, Verlag Basel-Landschaft, 848 S.

Mazomeit J. (1995): Zur Adventivflora (seit 1850) von Ludwigshafen am Rhein – mit besonderer Berücksichtigung der Einbürgerungsgeschichte der Neophyten – Mitt. Pollichia 82: 157–246.

Medvecká J., Kliment J., Májeková J., Halada Ľ., Zaliberová M., Gojdičová E., Feráková V. & Jarolímek J. (2012): Inventory of the alien flora of Slovakia. – Preslia 84: 257–309.

Meierott L. (2008): Flora der Haßberge und des Grabfeldes – Neue Flora von Schweifurt. 2 Bände, IHW-Verlag, Eching.

Meierott L., Fleischmann A., Klotz J., Ruff M. & W. Lippert (2024): Flora von Bayern – Haupt Verlag, Bern, 4 Bände.

Melzer H. (1980): Neues zur Flora von Steiermark, XXII. – Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark 110: 117–126

Pagitz K., O. Stöhr, M. Thalinger, I. Aster, M. Baldauf, C. Lechner-Pagitz, H. Niklfeld, L. Schratt-Ehrendorfer & P. Schönswetter (2023): Rote Liste und Checkliste der Farn- und Blütenpflanzen Nord- und Osttirols – Natur in Tirol, Band 16.

Pilsl P., Schröck C., Kaiser R., Gewolf S., Nowotny G. & Stöhr O. (2008): Neophytenflora der Stadt Salzburg (Österreich). – Sauteria 17: 1–596.

Pilsl P., Wittmann H. & Nowotny G. (2002): Beiträge zur Flora des Bundeslandes Salzburg III – Linzer biol. Beitr. 34/1: 5–165.

Polatschek A. (1999): Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg, Band 2. Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, 1077 S.

Poppendieck H.H., Bertram H., Brandt I., Kreft K.A., Kurz H., Onnasch A., Preisinger H., Ringenberg J., Prondzinski J. & Wiedemann D. (2010): Rote Liste und Florenliste der Gefäßpflanzen von Hamburg - Dölling und Galitz Verlag München · Hamburg

Pyšek P., Danihelka J., Sádlo J., Chrtek J. jr., Chytrý M., Jarošík V., Kaplan Z., Krahulec F., Moravcová L., Pergl J., Štajerová K. & Tichý L. (2012): Catalogue of alien plants of the Czech Re­public (2nd edition): checklist update, taxonomic diversity and invasion patterns. – Preslia 84: 155–255.

Sauberer N., Gilli C., Prinz M. & Till W. (2020): Der erste Nachweis von Crassula helmsii in Österreich und weitere Nachträge (IV) zur Flora von Traiskirchen (Niederösterreich) - BCBEA 5/1  http://www.bcbea.at/wp-content/uploads/2020/01/BCBEA_5-1_25-48_Sauberer_et_al_20200124.pdf

Sauberer N., Prinz M. A. & Till W. (2025): Nachträge und Korrekturen zur Flora von Traiskirchen (V): Iris orientalis, Nicotiana sylvestris und weitere neue Arten für die Neophytenflora von Österreich und Niederösterreich. Biodiversität und Naturschutz in Ostösterreich - BCBEA 8/2: 102–114.


Schröck C., Stöhr O., Gewolf S., Eichberger C,. Nowotny G., Mayr A. & Pilsl P. (2004): Beiträge zur Adventivflora von Salzburg I. — Sauteria 13: 221–237.

Schube T. & K.W.V. Dalla Torre (1900): Bericht der Commission für die Flora von Deutschland 1896-1898. I. Phanerogamen – Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft 18: 3-72.

Sebald O., Seybold S. & G. Philippi (1990): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs, Bd. 2: Hypericaceae bis Primulaceae. Verlag E. Ulmer, Stuttgart.

Seebens H., Blackburn T. M., Dyer E. E., Genovesi P., Hulme P. E., Jeschke J. M., Pagad S., Pyšek P., Winter M., Arianoutsou M., Bacher S., Blasius B., Brundu G., Capinha C., Celesti-Grapow L., Dawson W., Dullinger S., Fuentes N., Jäger H., Kartesz J., Kenis M., Kreft H., Kühn I., Lenzner B., Liebhold A., Mosena A. (2017): No saturation in the accumulation of alien species worldwide. Nature Communications 8(2).

Seitz B., Ristow M., Prasse R., Machatzi B., Klemm G., Böcker R. & Sukopp H. (2012): Der Berliner Florenatlas – Verhandlungen des Bot. Vereins von Berlin und Brandenburg, Beiheft 7.

Sumser H., Falk G., Wieland J., Jagel A. & Bomble W. (2015): Atlas einer zweijährigen Erhebung zur Flora von Köln (2013-2015) - Bund für Umwelt und Naturschutz Köln, 206 S.

Theisinger D. & J. Hebbel (2022): Flora von Helgoland - Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg - NHG_Flora_Helgoland_2022.pdf (nhg-nuernberg.de)

Traxler G. (1967: Floristische Neuigkeiten aus dem Burgenland (l) – Burgenländische Heimatblätter 29: 145–148.

Traxler G. (1987): Floristische Neuigkeiten aus dem Burgenland (XXI) – Burgenländische Heimatblätter 49: 106–114.

Verloove F. (2021): Manual of the Alien Plants of Belgium –  http://alienplantsbelgium.be

Vollmann F. (1914): Flora von Bayern – Ulmer-Verlag, Stuttgart, 840 S.

Weber H. (1995): Flora von Südwest-Niedersachsen und dem benachbarten Westfalen – H. Th. Wenner, Osnabrück.

Welten M. & R. Sutter (1982): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen der Schweiz, 2 Bände, Birkhäuser Verlag.

Wilhalm T., Hilpold A., Stockner W. & Tratter W. (2007): Für die Flora Südtirols neue Gefäßpflanzen (4): Ergebnisse der floristischen Kartierung – Gredleriana 7: 99–126.

Wohlgemuth T., Del Fabbro C., Keel A., Kessler M. & M. Nobis (2020): Flora des Kantons Zürich. Zürcherische Botanische Gesellschaft. Haupt-Verlag, Bern.

Zimmermann F. (1913): 1. Nachtrag zur Adventiv- und Ruderalflora von Mannheim, Ludwigshafen– Pollichia 27-28: 1-44.  

Zündorf H.J., Günther K.F., Korsch H. & Westhus W. (2006): Flora von Thüringen. Weissdorn-Verlag, Jena: 764 S.