Hordeum

Gerste, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Hordeum umfasst etwa 36 Arten (Kew 2023) mit Mannigfaltigkeitszentrum in Argentinien.
 

Hordeum jubatum 

Mähnen-Gerste,
Hordeum jubatum  
Süßgras, Poaceae
 

Steckbrief:

15–50 cm hohe Einjährige mit 2–4 mm breiten, oberseits rauen, unterseits behaarten Blättern. Blattscheiden ± abstehend behaart. Ähre 3–10 cm lang, Achse bewimpert, bei Reife zerbrechend. Seitliche Ährchen bis 3 mm gestielt, mittleres 1 mm gestielt. Granne der Hauptspelzen 6–9 cm lang, diese bei Reife stark spreizend, Ähre dadurch einer Pferdemähne ähnlich. Blütezeit Juni.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei der im Gebiet heimischen Mäuse-Gerste, Hordeum murinum, sind die Grannen der Hauptspelzen höchstens 2,5 cm lang.
 

Nutzung:

Ziergras, für die Blumenbinderei, in Begrünungssaaten.
 

Ausbreitung:

Die in Nordamerika und Nordost-Asien beheimatete Art wurde vorwiegend über amerikanisches Saatgut zur Begrünung von Straßenrändern und Böschungen eingebracht (Hohla & Melzer 2003). Sie ist in Europa seit spätestens 1782 bekannt (Jäger & al. 2008). Es ist eine salzertragende Art, die sich vor allem an den Autobahnen und in Strandwiesen der Küsten einbürgert. Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet.
 
DEUTSCHLAND:
In allen Bundesländern mit Verbreitungsschwerpunkten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen (Floraweb 2013), auch mehrfach in Baden-Württemberg, so 1974 bei Sinsheim, 1984 bei Rüblingen, 1974 bei Tiefenbach, zwischen Hummertsried und Adelshofen, 1986 Aitrach, 1975 an der A8 im Langenauer Ried, Obermoorweiler und Wangen (Sebald & al. 1998), mehrfach in Bayern, so München, Nürnberg, Haag a. d. Amper, Sonthofen-Rieden, Klosterbeuren, Stetten, Hawangen, Kempten, Leuterschach und Waltenhofen (Vollmann 1914, Dörr & Lippert 2001), Bremen (Feder 2011, Feder 2022), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück, Bergen, Luttern, Wittingen, Westerode usw. in Niedersachsen (Weber 1995, Feder 2011), 1926 Güterbahnhof Dortmund-Süd, 1927 am Güterbahnhof Düsseldorf-Derenberg, Herten-Hoheward, Werne, Bochum, Dortmund-Lanstrop und Dortmund-Hörde in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, BBV 2012, BBV 2017, Jagel 2021), Luitpoldhafen in Ludwigshafen und Gransdorf im Gutland in Rheinland-Pfalz (Lutz 1910, Hand & al. 2016), Adorf und Markneukirchen in Sachsen (Breitfeld 2021) und Artern, Bahnhof Apolda und Bahnanlage bei Heusdorf in Thüringen (Barthel & Pusch 1999, Peterlein 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1895 in Forsthof bei Nürnberg (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern, auch in Wien (FKÖ 2021). Lokal auch völlig eingebürgert, so an der Tauernautobahn in Salzburg, wo sie lokal die dominante Grasart des Randstreifens ist (Wittmann & Pilsl 1997). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1932 (Glaser & al. 2025). In Südtirol u.a. in Laas, Eyrs, Tschengls, Prad, Spondinig, Tabland und Pontigl (Wilhalm 2001).
SCHWEIZ:
Selten, so etwa bei Basel (Brodtbeck & al. 1998), in den Kantonen Bern und Genf (Infoflora 2024), im Engadin Graubündens wie am Bahnhof Samaden und Bevers (Thellung 1915), in der Waadt und im Wallis (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich von 1918 bis 2003 vereinzelt in der Stadt Zürich, so am Bahnareal bei der Langstraße, 1971 in Wädenswil-Au, in Uster und in Wetzikon (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1842 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1894 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1952 in Island (Seebens & al. 2017), seit 1900 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), seit 1887 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1904 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1890 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1903 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1900 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1967 in Litauen (Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1955 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), seit 1948 in Rumänien (Seebens & al. 2017) und seit 1835 im europäischen Russland (Sebald & al. 1998, Seebens & al. 2017).

 
 
Weitere Arten:

Hordeum bogdanii

Zu Ehren des russischen Botanikers Vasilij S. Bogdan ist die Bogdan-Gerste, Hordeum bogdanii, benannt. Sie ist vom südlichen europäischen Russland bis zur Mongolei und zum westlichen Himalaja beheimatet und wird 1955 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen angegeben (Gutte 2006).
 

Hordeum brevisubulatum

Die Kurzgrannige Gerste, Hordeum brevisubulatum (inkl. H. violaceum) ist in Asien und dem östlichsten Europa weit verbreitet. 
Sie wird 1931 eingeschleppt für Hamburg-Harburg (Meyer 1955, Hand & Thieme 2023) und 1965 für Möckern und 1954, 1955, 1957 und 1958 für die Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) angegeben.
 

Hordeum bulbosum

Vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien ist die Knollen-Gerste, Hordeum bulbosum, beheimatet. Sie wird als trockenheitstolerantes Futtergras kultiviert und in der Züchtungsforschung genutzt (Mansfeld 1986). Die Art wird eingesetzt, um haploide Weizen- und Gerstenpflanzen durch Kreuzung mit Triticum aestivum oder Hordeum vulgare zu erzeugen, gefolgt von der Eliminierung der H. bulbosum-Chromosomen aus den Nachkommen (Devaux 2003). Diese sogenannten DH-Pflanzen sind interessant für die Züchtung neuer Weizen- und Gerstensorten. H. bulbosum wird auch als Genpool für Krankheitsresistenzen bei der Verbesserung von Gerstensorten genutzt (Ullrich 2011)
Im Gebiet vorübergehend verschleppt angegeben, so 1888 in Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), Bayern (Hassler & Muer 2022), Schröders Park, Kuhwärder und Neuland in Hamburg (Schmidt 1890, Hand & Thieme 2023), Oldendorf und Seelbach in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1896 beim Schlachthaus Görlitz in Sachsen (Conert 1998, Otto 2012), Sachsen-Anhalt (Hassler & Muer 2022) und Thüringen (Hassler & Muer 2022). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht angegeben. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).

 

Hordeum chilense

Die Chile-Gerste, Hordeum chilense, kommt in Chile, auf den Juan-Fernandez-Inseln und selten in Argentinien vor und wird im Gebiet eingeschleppt für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021). Die Art wird aufgrund ihrer Resistenz gegen die Septoria-Blattfleckenkrankheit und ihrer zytoplasmatischen männlichen Sterilität für die Zucht von Gerstensorten genutzt.
 
 

Hordeum comosum

Die Schopf-Gerste, Hordeum comosum, kommt in den Steppen Südpatagoniens, in Argentinien und Chile vor und wird im Gebiet vorübergehend für Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998), Coßmannsdorf und 1951, 1952 und 1956 für die Wollkämmereiz Leipzig in Sachsen (Conert 1998, Gutte 2006), 1906 für die Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Höck 1910, Conert 1998, Hand & Thieme 2023) und für Derendingen in Solothurn (Conert 1998) angegeben. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Hordeum distichon

Die Zweizeilige Gerste, Hordeum distichon (Syn.: H. vulgare subsp. distichon) wird oft als Braugerste kultiviert und findet sich vorübergehend subspontan, so in mehreren deutschen Bundesländern (Hand & Thieme 2023). In Österreich in allen Bundesländern außer dem Burgenland bekannt (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1973 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Niedervintl und Franzensfeste (Wilhalm & al. 2009). In der Schweiz mit vorwiegend alten Funden (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024), so im Kanton Zürich 1890 bei Kilchberg, 1903 am Vorbahnhof Zürich, 2011 bei Glattfelden und bei Knonau (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Hordeum euclaston

In Südamerika ist die Argentinische Gerste, Hordeum euclaston, beheimatet. Sie wurde ehemals vor allem mit Schafwolle und Südfrüchten eingeschleppt und wird 1933, 1937 und 1939 für Salach in Baden-Württemberg (Conert 1998), 1916 und 1930 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Höppner & Preuss 1926) und 1906 und 1910 für die Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Höck 1910) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1998).
 

 

Hordeum muticum

Von Peru bis zum nördlichen Argentinien ist die Anden-Gerste, Hordeum muticum, beheimatet. Im Gebiet angegeben 1933 verschleppt in Schutt bei Salach in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2023), 1928 im Hafen Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023), Bürglen in St. Gallen und Derendingen in Solothurn (Conert 1998).
 

Hordeum pubiflorum

Die Flaumblütige Gerste, Hordeum pubiflorum, ist im südlichen Südamerika beheimatet und wird für das Gebiet 1930 eingeschleppt auf Schutt in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023) und in Sachsen (Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan u.a. auch 1957 in Großbritannien (CABI 2021).  
 

Hordeum pusillum

Vom westlichen Kanada bis Nordmexiko, auf den Bermudas und in Argentinien ist die Kleine Gerste, Hordeum pusillum, beheimatet. Unbeständig im Gebiet angegeben, so 1904 im Hafen Kehl, 1952 in Atzenbach und 1938 und 1939 in Salach in Baden-Württemberg (Höck 1910, Conert 1998, Müller 1950, Hand & Thieme 2023), 1889 bis 1895 bei der Wollwäscherei Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1924), 1912, 1914 und 1917 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), in Basel und Derendigen und Langendorf in Solothurn (Conert 1998). Subspontan u.a. auch 1888 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und 1953 in Großbritannien (Seebens & al. 2017). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1998) nicht geführt.
 

Hordeum spontaneum

Vom östlichen Mittelmeergebiet bis Zentralasien ist die Wilde Gerste, Hordeum spontaneum, beheimatet. Sie wird 1896 mit Wolle eingeschleppt für die Wollkämmerei Reiherstieg in Hamburg (Pieper 1898, Hand & Thieme 2023) angegeben. H. spontaneum gilt als Ausgangsart von H. vulgare und wird auch heute noch zur Züchtung stresstoleranter Gersten-Sorten genutzt (Bedada & al. 2014).
 
 

Hordeum stenostachys

Die Schmalährige Gerste, Hordeum stenostachys (Syn.: H. compressum), ist in Argentinien, Uruguay, im südlichsten Brasilien und im südlichen Afrika beheimatet. Subspontan im Gebiet angegeben in Bremen (Conert 1998), 1894 bis 1896 bei der Wollkämmerei Reiherstieg in Hamburg (Schmidt 1896, Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), 1928 Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1935 bei der Spinnerei Coßmannsdorf in Sachsen (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1906 bei der Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Höck 1910, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Derendingen in Solothurn und Zürich (Conert 1998). Subspontan auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Hordeum vulgare

Die Kultur-Gerste, Hordeum vulgare, wird häufig als Brau- und Futtergerste kultiviert, in Asien auch als Brotkorn und findet sich im gesamten Gebiet unbeständig verschleppt (Mansfeld 1986, Hand & Thieme 2021, Gilli & Glaser 2021)
Sie ist eine der wichtigsten Getreidearten und wurde vor etwa 10.000 Jahren in Südwest-Asien aus der Wild-Gerste, H. spontaneum, ausselektioniert. Bei der Wildgerste fallen die reifen Körner aus der Ähre und müssen mühsam aufgesammelt werden. Kulturgerste entstand wahrscheinlich durch eine Auslese der Menschen, die bevorzugt eine Mutation ernteten und pflegten, bei der die reifen Körner in der Ähre blieben (Mithen 2012)
In Mitteleuropa wird die Kultur-Gerste seit der Jungsteinzeit gebaut. Erste Nachweise aus dem Gebiet fanden sich im 6. Jahrtausend v. Chr. z.B. bei Bietigheim in Baden-Württemberg (Pienig 1989). Durch die Züchtung anspruchsloser Sorten können die Erträge mit denen von Weizen konkurrieren. Die Wintergerste wird vor allem als Tiernahrung genutzt, die Sommergerste zur Biererzeugung und zur Gewinnung von Grieß, Graupen und Malzkaffee. Da Gerste arm an Gluten ist, wird sie zum Backen selten verwendet.
Gerstenkörner senken, ähnlich wie Hafer, aufgrund der in den Zellwänden vorhandenen Beta-Glucane einen erhöhten Cholesterinspiegel und führen zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten. Die Weltproduktion lag 2018 bei 141 Mio. t.
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

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