DEUTSCHLAND:
Vereinzelt verwildert, teilweise mit Einbürgerungstendenzen. So etwa bei Pforzheim und Langenburg in Baden-Württemberg (Jäger 2011), vielfach in München, Kastl, Flintsbach, Nußdorf, Oberaudorf, beim Schloss Graheim bei Birnfeld, beim Friedhof Hofheim, in Harsdorf, Blumenau und bei Oberbühlers in Bayern (Breitfeld & Horbach 2014, Smettan 2016, Dickoré & Springer 2011, Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Breitfeld & al. 2017), in Hessen (Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), am Bergfriedhof Bonn-Poppelsdorf, bei Burg Blankenberg, im Siebengebirge und in Köln in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Sumser & al. 2015), mehrfach in Leipzig, bei Rothschönberg, Pinkowitz, Löbau und Hartmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Otto & al. 2015), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und in Thüringen (Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, mit Verbreitungsschwerpunkt in den Wäldern des pannonischen Ostens, lokal auch eingebürgert. So 2024 am Marzer Kogel bei Draßburg im Burgenland (Hohla & Kiràly 2024), in Kaltenleutgeben, Kritzendorf, Baden, Schwechatauen bei Tribuswinkel, Wöllersdorf, Wieselburg, Rosaliengebirge und Deutsch-Wagram in Niederösterreich (Melzer & Barta 2001, Sauberer & Till 2015), Kürnberger Wald in Linz und am Friedhof Hochburg-Ach in Oberösterreich (Hohla 2012), am Mönchsberg in der Stadt Salzburg, in Hallein und Golling im Land Salzburg (Pilsl & al. 2008), St. Georgen ob Judenburg in der Steiermark (Melzer & Ocepek 2009), Nord- und Osttirol (Pagitz & al. 2023, sub H. orientalis), Schlins in Vorarlberg (Amann 2016) und Hörndlwald, Schönbrunn, Halterbach, Obere Lobau, Kalksburger Klause, „Am Himmel“, Hadersdorf, Salmannsdorf und Neuwaldegg in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Essl & Follak 2010, Melzer & Barta 2001, Stöhr & al. 2009). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1994 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach subspontan, so im Aargau (Infoflora 2024), im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und u.a. in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt und Wallis (Infoflora 2024). In Zürich u.a. am Osthang des Bühl, Hermann-Greulich-Straße, Krattenturmstraße, Spyristeig, nördlich Dreiwiesen und beim Bahnhof Kilchberg (Landolt 2001). Im Kanton Zürich in 26 % der Quadranten subspontan vorkommend (Wohlgemuth & al. 2020).