Helleborus

Nieswurz, Hahnenfußgewächs, Ranunculaceae

Gattung:

Helleborus umfasst etwa 20 Arten in Eurasien und Marokko. Mannigfaltigkeitszentren sind die Balkanhalbinsel und Italien. Die Nieswurz-Arten sind stark giftig. Das Gift wurde bereits im Altertum zu Kriegszwecken eingesetzt. So berichtet etwa Pausanias, dass der griechische Stratege Solon im Jahr 585 v.Chr. bei der Belagerung der Festung Kirrha einen Bach mit Nieswurz vergiften ließ, um die Wasserversorgung der Stadt lahmzulegen. Die Wirkung des Helleborus-Giftes beschrieb später Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.).
 

Helleborus ×hybridus

Garten-Nieswurz,
Helleborus ×hybridus
(Syn.: Helleborus orientalis hort.)  
Hahnenfußgewächs, Ranunculaceae

 

Steckbrief:

Bis 50 cm hohe Mehrjährige mit wintergrünen Grundblättern, die zur Blütezeit ledrig sind und kahlen, 1–7-blütigen Stängeln. Meist nur ein grundständiges Blatt, dieses groß, 5–11-teilig mit ungeteiltem mittleren Abschnitt. Blattabschnitte eiförmig bis lanzettlich, scharf gesägt. Stängelblätter kleiner. Blütenhülle weiß, blass grünlich-gelb bis purpurn. Fruchtknoten auch am Grund frei.  Blütezeit Februar bis April.
Verwechslungsmöglichkeit: Die europäische Grüne Nieswurz, Helleborus viridis, hat eine grüne Blütenhülle, sommergrüne Blätter und einen Fruchtknoten, der am Grund miteinander verwachsen ist.
 

Nutzung:

Zierstaude. Kreuzungen aus nicht-stammbildenden Nieswurzen wie Helleborus orientalis, H. orientalis subsp. guttatus, H. atrorubens, H. dumetorum, H. odorus oder H. torquatus und deren Hybriden werden im Gartenbau als Helleborus ×hybridus bezeichnet, unabhängig von der Einbeziehung von H. orientalis als Kreuzungspartner (Jäger & al. 2008). Generativ entstandene Helleborus ×hybridus sind sehr variabel im Erscheinungsbild, was auch auf die verwilderten Pflanzen zutrifft. Helleborus ×hybridus wird in hunderten Sorten wie `Double Ellen Pink´ oder `Taurus´ kultiviert, wobei viele Kreuzungsprodukte nur mehr Nummern wie `HLR 140´ bekommen. Mitte des 20. Jahrhunderts begann Hellen Ballard (1909−1995) im englischen Worcestershire Helleborus orientalis mit vorrangig H. odorus, H. purpurescens und H. torquatus zu kreuzen und brachte die daraus entstandenen Formen in den Handel. Die Hybride H. lividus × H. niger wurde ihr zu Ehren Helleborus ×ballardiae genannt. In den letzten Jahren hat besonders Ashwood Nurseries in Zentralengland, die bereits für ihre Ashwood-Nieswurzhybriden bekannt sind, Hybriden zwischen H. niger und H. thibetanus als `Pink Ice´ und zwischen H. niger und H. vesicarius als `Briar Rose´ auf den Markt gebracht. Die Sortenvielfalt und –benennung ist zurzeit unüberschaubar. Bei den im Gebiet verwilderten bis lokal eingebürgerten Nieswurz-Zierpflanzen ist allerdings Helleborus orientalis hauptbeteiligt.
 

Ausbreitung:

Helleborus orientalis, die für die Zucht ursprünglich maßgebende Art ist in Europa seit spätestens 1837 in Gartenkultur (Jäger & al. 2008). Bei den meisten (allen?) Funden von H. orientalis dürfte es sich um Verwilderungen der aus Hybridisation entstandenen Sippen handeln (Radkowitsch 2010). Die Sippe galt noch um 2000 als sehr selten in Bayern, tritt aber aktuell öfters an Friedhofen, ortsnahen Hecken und Waldsäumen verwildert oder angesalbt auf (Meierott & al. 2024 sub H. orientalis agg.). Gegenwärtig vielfach verwildert, lokal auch eingebürgert, so in mehreren Wäldern im pannonischen Niederösterreich.
 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt verwildert, teilweise mit Einbürgerungstendenzen. So etwa bei Pforzheim und Langenburg in Baden-Württemberg (Jäger 2011), vielfach in München, Kastl, Flintsbach, Nußdorf, Oberaudorf, beim Schloss Graheim bei Birnfeld, beim Friedhof Hofheim, in Harsdorf, Blumenau und bei Oberbühlers in Bayern (Breitfeld & Horbach 2014, Smettan 2016, Dickoré & Springer 2011, Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Breitfeld & al. 2017), in Hessen (Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), am Bergfriedhof Bonn-Poppelsdorf, bei Burg Blankenberg, im Siebengebirge und in Köln in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Sumser & al. 2015), mehrfach in Leipzig, bei Rothschönberg, Pinkowitz, Löbau und Hartmannsdorf in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Otto & al. 2015), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und in Thüringen (Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, mit Verbreitungsschwerpunkt in den Wäldern des pannonischen Ostens, lokal auch eingebürgert. So 2024 am Marzer Kogel bei Draßburg im Burgenland (Hohla & Kiràly 2024), in Kaltenleutgeben, Kritzendorf, Baden, Schwechatauen bei Tribuswinkel, Wöllersdorf, Wieselburg, Rosaliengebirge und Deutsch-Wagram in Niederösterreich (Melzer & Barta 2001, Sauberer & Till 2015), Kürnberger Wald in Linz und am Friedhof Hochburg-Ach in Oberösterreich (Hohla 2012), am Mönchsberg in der Stadt Salzburg, in Hallein und Golling im Land Salzburg (Pilsl & al. 2008), St. Georgen ob Judenburg in der Steiermark (Melzer & Ocepek 2009), Nord- und Osttirol (Pagitz & al. 2023, sub H. orientalis), Schlins in Vorarlberg (Amann 2016) und Hörndlwald, Schönbrunn, Halterbach, Obere Lobau, Kalksburger Klause, „Am Himmel“, Hadersdorf, Salmannsdorf und Neuwaldegg in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Essl & Follak 2010, Melzer & Barta 2001, Stöhr & al. 2009). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1994 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach subspontan, so im Aargau (Infoflora 2024), im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018) und u.a. in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt und Wallis (Infoflora 2024). In Zürich u.a. am Osthang des Bühl, Hermann-Greulich-Straße, Krattenturmstraße, Spyristeig, nördlich Dreiwiesen und beim Bahnhof Kilchberg (Landolt 2001). Im Kanton Zürich in 26 % der Quadranten subspontan vorkommend (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1860 auch in Belgien (Seebens & al. 2017 sub H. orientalis, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1925 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017 sub H. orientalis), seit 1997 in Irland (Seebens & al. 2017 sub H. orientalis) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Helleborus argutifolius

Die auf Korsika und Sardinien endemische Korsische Nieswurz, Helleborus argutifolius (Syn.: H. corsicus, H. lividus subsp. corsicus), wird als langlebige Zierstaude kultiviert. 
Gelegentlich verwildert sie daraus, so 2022 an einem Mauerfuß in Gerbrunn bei Würzburg in Bayern (Meierott & al. 2024), 2009 im Botanischen Garten Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013), am Bergfriedhof Bonn-Godesberg und in Beuel-Oberkassel in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), 2019 auf Helgoland in Schleswig-Holstein, dort 2022 durch Baumaßnahmen vernichtet (Theisinger & Hebbel 2022, Hebbel 2023) und 2009 in Wolkersdorf in Niederösterreich (Rozanek 2020).
Subspontan auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1991 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017).
 

Helleborus odorus

In Südosteuropa ist die Duftende Nieswurz, Helleborus odorus (= H. viridis subsp. odorus) beheimatet. 
Sie spielt im heimischen Gartenhandel keine Rolle, wird aber für das Gebiet subspontan angegeben für Neustadt an der Weinstraße in Baden-Württemberg, wo sie 1909 auf Schutt gefunden worden sein soll (Zimmermann 1913). Möglicherweise liegt hier eine Verwechslung mit der sehr ähnlichen Helleborus viridis vor, die von Viehbauern als Mittel gegen den Rotlauf der Schweine verwendet und zu diesem Zweck vielerorts angepflanzt wurde und die daraus oft beständig verwilderte. Helleborus odorus wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt
Auch lässt sich ihr Artrang wahrscheinlich nicht aufrechterhalten und sie sollte besser als Unterart zu H. viridis geführt werden (persönl. Mitteilung von Prof. Manfred A. Fischer 2024). Subspontan in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Helleborus purpurascens

Die osteuropäische Purpur-Nieswurz, Helleborus purpurascens, verwildert ebenfalls gelegentlich und beständig in Laubwäldern und an waldigen Böschungen. 
So im Auwald zwischen Wieseratsweiler und Tannau in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2001) und 1990 am Friedhof in Ottobeuren und 1972 in einer Parkanlage in Kempten in Bayern (Dörr & Lippert 2001). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht geführt. Die Funde aus Bayern gehören nach Meierott & al. (2024 sub H. orientalis agg.) zu Helleborus ×hybridus.
 

Quellen

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