Helianthus

Sonnenblume, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Helianthus umfasst etwa 55 nordamerikanische Arten (Kew 2023), mit Mannigfaltigkeitsschwerpunkt in den südlichen USA. Mindestens 15 Arten werden in Europa als Zierpflanzen kultiviert (Jäger & al. 2008). Die Taxonomie der Gattung Helianthus ist sehr komplex und durch gärtnerische Hybridisierung und Selektion im Gartenbau noch komplizierter geworden. Pflanzen, die derzeit in Gärten und verwildert in Europa zu finden sind, entsprechen oft nicht mehr ihren ursprünglichen Vorfahren. Eine umfassende Darstellung von Helianthus in Mittel- und Osteuropa liefert Balogh (2008).
Zahlreiche Sonnenblumen-Arten und -Hybriden wurden und werden als Zierpflanzen kultiviert, die dann vor allem in der Nähe von Siedlungen, Bächen und Gärten subspontan auftreten. Hybriden sind zwischen allen Arten möglich. Hybriden zwischen Arten mit gleichen Chromosomenzahlen sind fertil und schwierig gegen andere Sippen abzugrenzen (Heiser & Smitz 1964, Clevenger & Heiser 1963).
Helianthus-Sippen sind im Gebiet häufig subspontan anzutreffen, werden aber aufgrund des schwierigen Bestimmens selten kartiert bzw. oft verkannt und sind daher durchwegs unterrepräsentiert.
 

 

Helianthus tuberosus  

Topinambur,
Helianthus tuberosus  
Korbblütler, Asteraceae
 

Steckbrief:

150–300 cm hohe Staude mit knollig verdickten, fast kugeligen Rhizomknollen, rau behaarten Stängeln und gegenständigen, oben wechselständigen Blättern. Blätter gestielt, die Spreite eiförmig, 10–25 cm lang und 7–12 cm breit, gezähnt. Stängel mehr- bis vielkörbig. Blütenkörbe 4–8 cm im Ø, Korbboden etwas aufgewölbt. Blütezeit Oktober bis November.  
Verwechslungsmöglichkeit: Die Rhizomknollen bei der Blühfreudigen Sonnenblume, Helianthus ×laetiflorus (= H. pauciflorus × H. tuberosus) sind walzlich, dünn und bräunlichviolett gezeichnet, die Blütezeit reicht von Ende August bis Anfang Oktober.
 

Name:

Der ungewöhnliche Name „Topinambur“ stammt aus dem Jahr 1615, als ein Mitglied des brasilianischen Küstenstammes namens Tupinambá den Vatikan besuchte, während dort zur gleichen Zeit eine Probe der Knolle aus Kanada ausgestellt war, die als wichtige Nahrungsquelle präsentiert wurde und die französisch-kanadischen Siedlern half, den Winter zu überleben. Die Verbindung zur Neuen Welt führte dazu, dass der Name Topinambur auf die Knolle übertragen wurde. Diese Benennung wird heute noch im Deutschen, Französischen, Italienischen, Polnischen, Rumänischen, Russischen und Spanischen für die Pflanze verwendet. 
 

Nutzung:

Gemüse- und Arzneipflanze, auch zur Bioenergiegewinnung, als Viehfutter und als Wildäsung (Grunewald 2012, Mansfeld 1986, Cheng & al. 2009). Topinamburknollen bestehen zu 16 % aus Kohlenhydraten in Form des Mehrfachzuckers Inulin und werden seit 1922 als Nahrungsmittel zur flankierenden Behandlung von Diabetes verwendet (Stolzenburg 2005, Wohlgemuth & al. 2020). Die Knollen enthalten Polyphenole, die eine antioxidative Wirkung haben. Sie schützen die Pflanze vor Fressfeinden und schädlichen Umwelteinflüssen. Im menschlichen Körper wirken sie ähnlich, weswegen sie wertvoll für die Gesundheit sind. Bei empfindlichen Personen kann der Abbau des Inulins durch Bakterien im Dickdarm zu Blähungen führen. Topinambur wird in zahlreichen Sorten wie `Henriette´, `Völkenroder Spindel´ oder `Topianka´ kultiviert und stellt eine gute, herbstblühende Bienentrachtpflanze dar.
 

 

Ausbreitung:

Der englische Seefahrer Walter Raleigh entdeckte die nordamerikanische Pflanze 1585 in den Gärten von Indianern. 22 Jahre später brachte der französische Forscher Lescarbot die Knolle nach Frankreich, wo sie fortan in Fürstenhäusern als Delikatesse serviert wurde. Von Frankreich aus startete die weitere Verbreitung in fast alle Erdteile. Die erste Angabe aus dem Gebiet liegt aus dem Jahr 1627 von Kassel vor. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Pflanze aufgrund ihrer essbaren Knolle feldmäßig gebaut. Bis ins 19. Jahrhundert war sie eine wichtige Nahrungs- und Futterpflanze (Breitfeld & al. 2017), wurde dann aber mehr und mehr durch die Kartoffel ersetzt. Erste Verwilderungen wurden 1830 nachgewiesen (Rothmaler 2011). Gegenwärtig wohl im ganzen Gebiet lokal verwildert und vor allem an Flussufern eingebürgert (Wagenitz 1979).
Nördlich der Alpen breitet sich die Pflanze ausschließlich vegetativ durch ihre Knollen und Ausläufer aus. Topinambur ist ein typischer Gartenflüchtling. Der Sprung in die Natur und in landwirtschaftliche Flächen ist einfach und gelingt den Pflanzen häufig unbemerkt bzw. unter Mithilfe des Menschen. So beispielsweise, wenn siedlungsnah an Weg- und Uferböschungen oder direkt auf landwirtschaftlichen Flächen Gartenabfälle und Komposte abgeladen werden, in denen sich Knollen(-reste) befinden (Follak 2008).
Molekulare Daten zeigen, dass Helianthus tuberosus als Hybride aus H. hirsutus und H. grosseserratus entstand (Bock & al. 2014).

 
DEUTSCHLAND:
In allen Bundesländern, besonders häufig im Niederrheingebiet an der Sieg. Verbreitungslücken gibt es fast nur mehr im Norddeutschen Tiefland (Floraweb 2013, Walter 1992).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern etabliert (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1947 (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025). Auch in Südtirol häufig.
SCHWEIZ:
Vielfach verwildert oder eingebürgert, so in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Luzern, Neuenburg, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2024). H. tuberosus agg. wurde im Kanton Zürich bereits um 1900 an wenigen Orten als verwildert gemeldet. Landolt notierte es 1984−1998 in 15 Flächen der Stadt Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1885 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1956 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Sippen:

Helianthus annuus

Die Echte Sonnenblume, Helianthus annuus, ist in Nordamerika und im nördlichen Mittelamerika beheimatet. Sie wird häufig als Öl-, Zier- und Futterpflanze, auch als Zwischenfrucht kultiviert. Je nach Verwendungszweck gibt es 4 verschiedene Typen, den Öltyp, Futtertyp, Ziertyp und Speisetyp. Als Zierpflanze in zahlreichen Sorten wie `Double Dandy´ oder `Ring of Fire´ gezogen. 
Das Sonnenblumenöl ist aufgrund des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wertvoll für die menschliche Ernährung. Die Art ist photosyntheseaktiv: Eine große Pflanze bindet pro Tag das in einem Raum von 100 m³ vorhandene Kohlendioxid (Düll & Kutzelnigg 2022). Die Blattstiele und Blattadern der Laub- und Hüllblätter tragen kleine extraflorale Nektarien, die den ganzen Sommer über reichlich Nektar darbieten. Er wird von Ameisen und anderen Insekten aufgenommen, die als Gegenleistung vor Pflanzenschädlingen schützen (Düll & Kutzelnigg 2022). Die Wurzeln reichen bis 2 Meter Tiefe. Die Blütenkörbe bestehen aus bis zu 15.000 Einzelblüten. 
Blätter, Knospen und junge Blütenkörbe drehen sich der Sonne nach. Bei voller Blüte und fruchtend sind die Pflanzen nicht mehr beweglich. Die meisten Köpfe zeigen dann in Richtung des Sonnenaufganges (Wohlgemuth & al. 2020). Gute Bienentrachtpflanze. Der Nektar hat zur Zeit der Hauptdarbietung zwischen 10 und 14 Uhr mit ca. 35 % den höchsten Zuckergehalt. Die Verbreitung der Samen erfolgt durch Vögel, aber auch Versteckausbreitung durch Mäuse und andere Tiere spielen eine Rolle. Die Echte Sonnenblume ist Licht- und Wärmekeimer.
 
Erste Nachweise ihrer Kultur finden sich von etwa 2500 v.Chr. aus Mississippi und Mexiko. Samen gelangten 1552 durch spanische Seefahrer nach Europa, etwa 1570 erreichte sie Mitteleuropa und 1576 berichtet der flämische Botaniker Matthias Lobel, dass die Pflanze bereits in vielen Gärten als Zierde zu finden sei (Krausch 2003). Erster sicherer Nachweis einer Kultur in Deutschland stammt von Bauhin 1623 (Meierott & al. 2024).
 
In Mitteleuropa war die Sonnenblume lange Zeit nur als Zierpflanze bekannt. Der Anbau als Ölpflanze begann im frühen 19. Jahrhundert im Gouvernement Woronesch in Russland (Wagenitz 1979). Daniil Bokaryov erforschte hier eine Technologie, um aus den Samen Öl zu gewinnen. In Russland und Osteuropa wurde die Sonnenblume zu einer der wichtigsten Ölpflanzen der Erde entwickelt. Die Welternte lag 2007 bei 26 Mio. t, 2012 bei 37 Mio. t und 2018 bei 52 Mio. t. Junge Blütenkörbchen können ähnlich wie Artischocken gegessen werden (Düll & Kutzelnigg 2022).  
Die Echte Sonnenblumen kann in der Phytosanierung genutzt werden, um giftige Stoffe wie Blei, Arsen und Uran aus dem Boden zu bekommen. So wurde sie etwa verwendet, um Cäsium-137 und Strontium-90 aus einem Teich bei Tschernobyl nach der Atomkatastrophe zu entfernen (Adler 1996).
Die Ausbreitung erfolgt vor allem über Vogelfutterstreuung, Vogelverbreitung, Selbstaussaat, Verschleppung mit Gartenauswurf und Gründüngungsaussaat, so ist sie Bestandteil der Kiepenkerl-Saatmischung „Bienenfutterpflanzen einjährig“ (Kiepenkerl 2018). Im Gebiet häufig kultiviert und daraus immer wieder vorübergehend verwildert oder verschleppt, ohne Einbürgerungstendenzen. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). Im Kanton Zürich aus 15 % der Quadranten belegt (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit spätestens 1915 in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1872 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1853 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
Die Hybride aus Helianthus annuus × debilis subsp. cucumerifolius wird selten als einjährige Zierpflanze kultiviert und findet sich sehr selten subspontan, so ehedem in Wien (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025).
 

Helianthus atrorubens

Die Rotstielige Sonnenblume, Helianthus atrorubens, ist im südöstlichen Nordamerika beheimatet, wird selten als Zierstaude in Sorten wie `Monarch´ oder `Gullicks Variety´ genutzt und oft verwechselt. Die beiden Sorten sind wahrscheinlich hybridogenen Ursprungs aus H. atrorubens × H. pauciflorus entstanden (Kaiser & Offenthal 1997)
Die Art wird aus Europa seit 1732 genannt, wobei es sich wahrscheinlich aber um H. pauciflorus handelt. Die reine Art ist im Gartenbau bedeutungslos, wird aber vereinzelt in botanischen Gärten gezogen. Sie wird unbeständig verwildert angegeben, so 1894 in Berlin-Köpenick (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2023), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2023) und in Kirchham in Oberösterreich (Hohla 2001). Die alten Fundmeldungen aus Berlin und Brandenburg waren nach Herrmann (2016) wahrscheinlich unrichtig (Hassler & Muer 2022), werden aber in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) angegeben. Eine Fundmeldung für Bayern war irrtümlich und wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) und in der Flora von Bayern (Meierott & al. 2024) als irrig geführt.
 

Helianthus debilis

Im östlichen Nordamerika ist die Küsten-Sonnenblume, Helianthus debilis, in 5 Unterarten beheimatet. In Europa ist sie seit spätestens 1883 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Die Art ist trockenheits- und salztolerant. Die Funde in Europa gehören meist zur subsp. cucumerifolius (Hassler & Muer 2022). Sie wird in Sorten wie `Excelsior´ oder `Orion´ als Zierpflanze kultiviert, ähnelt H. annuus und tritt vereinzelt im Gebiet subspontan auf, so 1903 in Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg (Thellung 1907, Hand & Thieme 2023), 2001 bei der Gründeponie Coburger Straße Bamberg und 2004 bei der Deponie Steinbach in Bayern (Meierott 2008), 1914 in Hamburg (Probst 1949, Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023) und 1940 in Leipzig-Probstheida in Sachsen (Gutte 2006). In der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) wird eine Verwechslung mit H. petiolaris in Betracht gezogen. In Österreich 1971 in St. Veit an der Glan in Kärnten (Melzer 1972, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), 2019 in St. Georgen bei Obernberg in Oberösterreich (Hohla & al. 2019), Höttinger Au bei Innsbruck in Nordtirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025), ehemals auf Schutt in Tosters in Vorarlberg (Murr 1923, Polatschek 1997, Glaser & al. 2025) und in Wien (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1909 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1904 beim Hardplatz in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch 1911 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1916 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017) und seit 1973 auf den Azoren (Seebens & al. 2017).
 

Helianthus decapetalus

Im östlichen Nordamerika ist die Zehnstrahlige Sonnenblume, Helianthus decapetalus, beheimatet. Sie findet sich in Europa seit 1749 in gärtnerischer Kultur, nach anderen Angaben bereits seit 1588 (Jäger & al. 2008). Die Art selbst wird höchstens von botanischen Gärten kultiviert. Die von den Gärtnereien unter diesem Namen geführten Sorten gehören in der Regel zu H. ×multiflorus (H. annuus × H. decapetalus). Lediglich die Sorte `Jessica´ kann zu ¾ ihrer Gene H. decapetalus zugerechnet werden. 1991 von Raymond David Street selektiert und drei Jahre später in den Handel gebracht soll sie ein Kreuzungsprodukt aus H. decapetalus und H. × multiflorus `Maximus´ sein (Kaiser & Offenthal 1997).
 
Verwilderungsmeldungen liegen mehrfach vor, wobei es sich teilweise auch um H. × multiflorus (H. annuus × decapetalus) handeln könnte. So auf der Schwäbisch-Fränkischen Alb und bei Neukirchen im Regnitzgebiet in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Gatterer & Nezadal 2003), in Hamburg (Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Chemnitz, Leipzig-Wahren, Leipzig-Lützschena, Leipzig-Windorf und Leipzig-Fockeberg in Sachsen (Grundmann 1992, Gutte 2006), Elmshorn in Schleswig-Holstein (Christiansen 1929) und Gera in Thüringen (Conrad 2000). In der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) wird eine Verwechslung mit H. ×multiflorus in Betracht gezogen. In Österreich bei Ortsbach nahe Sieggraben im Burgenland (Janchen 1977, Gilli & al. 2022), in Kärnten (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), am Ufer des Saggaubaches bei St. Johann, am Ufer der Sulm bei Fresing und Heimschuh und 1949 in Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025) und 2002 am ehemaligen Frachtenbahnhof Aspang in Wien (Adler & Mrkvicka 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1949. In der Schweiz bei Basel (Brodtbeck & al. 1998), im Tessin (Infoflora 2024) und ehemals in der Haldenstraße/Friesenbergstraße und in Dunkelhölzli in Zürich (Landolt 2001). Subspontan u.a. 1923, 2011 und 2015 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1967 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), 1956 in Polen (Seebens & al. 2017) und 1957 in Rumänien (Seebens & al. 2017). Helianthus decapetalus ähnelt H. ×laetiflorusH. ×multiflorus und H. tuberosus.
 

 

Helianthus ×doronicoides

Die Gamswurz-Sonnenblume, Helianthus ×doronicoides, ist eine natürlich entstandene Hybride aus H. giganteus × H. mollis und wird in Europa seit 1800 selten als Zierpflanze kultiviert (Jäger & al. 2008).
Für Hessen wurde sie als subspontan angegeben (Hand & Thieme 2023), für Hamburg als fraglich (Hand & Thieme 2023).
 

Helianthus giganteus

Die Hohe Sonnenblume, Helianthus giganteus, ist im östlichen Nordamerika beheimatet und wird selten als Zierpflanze seit 1714 (Jäger & al. 2008) genutzt, dann meist in der Sorte `Sheilas Sunshine´. Unbeständig verwildert wird sie ehemals für den Friedhof Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), 2019 für die Sandgrube Hornhof im Landkreis Celle in Niedersachsen (Langbehn 2020) und 1966 für Leipzig-Knauthain in Sachsen (Gutte 2006) angegeben. Für den Friedhof von Mannheim ist sie als sehr fraglich einzustufen, weil Zimmermann eine unglaubwürdig große Menge an verwilderten Zierpflanzen für diese Örtlichkeit angibt. Für NRW und Sachsen wird sie in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Weiters 2017 in Salzburg (Glaser & al. 2025), in Graubünden (Infoflora 2024) und in der Waadt (Infoflora 2024). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Helianthus hirsutus

Die Behaarte Sonnenblume, Helianthus hirsutus, ist im zentralen und östlichen Nordamerika von Südost-Kanada bis Nordmexiko weit verbreitet. Sie wird bis zu 2 Meter hoch und hat schmale, lanzettliche Blätter. Die namensgebende Behaarung ist hingegen wenig auffällig. Sie spielt in der heimischen Gartengestaltung praktisch keine Rolle, wird aber 1895 subspontan für Hamburg (Höck 1902) und für Mülheim in Nordrhein-Westfalen (Keil & Loos 2005) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Helianthus ×laetiflorus

Die Blühfreudige Sonnenblume, Helianthus ×laetiflorus ist eine Naturhybride aus H. pauciflorus × H. tuberosus, die sich von Pennsylvania bis Minnesota in Prärien spontan findet (Kaiser & Offenthal 1997). Sie wird seit 1810 in Europa gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008), so in den Sorten `Grandiflorus´ und der halbgefüllten Form `Semiplenus´ (Jelitto & al. 1990).
Die Sippe tritt in Argentinien und Neuseeland eingebürgert auf, im Gebiet sehr zerstreut, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Oberaudorf, Bayerdilling, Schlömen, Marktschorgast, Altenreuth, Bad Berneck, bei Zaistershofen und Kempten-Lenzfried in Bayern (Smettan 2016, Adler & al. 2017, Breitfeld & al. 2017, Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), Klein-Lüben, Potsdam, Saarmund und Geltow in Brandenburg (Herrmann 2016, Buhr & al. 2016), im Hafen von Hamburg (Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Rheinufer Niederkassel, Rheinufer Oberkassel und bei Hersel in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), Mundenheim und Rheingönheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), Muldenberg, Hammerbrücke, Saalig, Remtengrün, Markneukirchen, Klingenthal, Zwota, Leipzig, Niederwartha, Gohlis, Radebeul, Weida und Tharandt in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). In Österreich im Südburgenland (Gilli & al. 2022), in Kärnten (Glaser & al. 2025), Zwentendorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013, Fischer & al. 2008), Pfaffing, 2016 bei Lambrechten, 2017 in Höft bei Braunau, 2019 bei Lach, 2020 in Mattighofen und Kirchham in Oberösterreich (Grims 2008, Hohla 2016, Hohla 2022), Steiermark (Fischer & al. 2008), Landeck, Zams und Pfunds in Nordtirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025), Lienz und Lavant in Osttirol (Polatschek 1997, Stöhr 2018), Tschagguns in Vorarlberg (Polatschek & Neuner 2013) und Wien (Glaser & al. 2025). Mehrfach in Südtirol, wie etwa bei Branzoll und Meran, lokal auch etabliert (Wilhalm & al. 2004)
Subspontan u.a. auch seit 1923 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) 1910 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1969 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1974 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1902 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) seit 1990 in Portugal (Seebens & al. 2017) und seit 1985 auf Korsika (Seebens & al. 2017). Helianthus ×laetiflorus wird oft mit H. tuberosus verwechselt, blüht aber bereits im Spätsommer, während H. tuberosus erst ab Oktober zu blühen beginnt (Verloove 2021).
 

Helianthus maximiliani

Im zentralen Nordamerika ist die Prinz Maximilian-Sonnenblume, Helianthus maximiliani, beheimatet. Sie ist nach Prinz Maximilian von Wied-Neuwied benannt, der sie auf seinen Reisen in Nordamerika kennengelernt hat. Sie wird selten als Zierstaude kultiviert, subspontan angegeben 1894 für Hamburg (Höck 1902, Hand & Thieme 2023) und für Sachsen (Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch 2019 in Belgien (Verloove 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994). Forschungen laufen, um aus der Art eine wirtschaftlich konkurrenzfähige mehrjährige Ölpflanze gewinnen zu können.
 

Helianthus microcephalus

Die im östlichen Nordamerika heimische Kleinkörbige Sonnenblume, Helianthus microcephalus wird meistens in der hellgelben Sorte `Lemon Queen´ kultiviert. 
Vereinzelt tritt sie verschleppt auf, so 2009 in Mörschwang in Oberösterreich (Hohla 2009).
 

Helianthus mollis

Durch die feine, dichte Behaarung der Blattunterseite zeichnet sich die Weiche Sonnenblume, Helianthus mollis, aus. 
Sie wird u.a. ehemals für Mannheim-Neckarstadt in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), 2003 bei Burgkirchen in Oberösterreich (Hohla 2006) und ehemals für Hardau in Zürich (Thellung 1915) angegeben. Die Sippe wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
 

Helianthus ×multiflorus

Eine Hybride aus H. annuus × H. decapetalus ist die Vielkörbige Sonnenblume, Helianthus ×multiflorus. Die ungewöhnliche Kreuzung entstand 1588 im Garten des königlichen Palastes „El Estoril“ in Madrid. Es wird vermutet, dass es sich um eine Zufallskreuzung handelt, eine solche Hybride wurde mit Erfolg in jüngerer Zeit nachvollzogen. Die im Laufe der Zeit entstandenen Sorten sind ebenfalls eher Zufallsprodukte, die weniger auf eine gezielte gärtnerische Züchtungsarbeit zurückzuführen sind. Das ist daran erkennbar, dass sämtliche H. ×multiflorus-Sorten aus Sports hervorgegangen sind, also aus Triebmutationen, die sich, losgelöst von der Mutterpflanze, als beständig in ihrem Erscheinungsbild erwiesen haben. Diese sind dann von ihren Findern in Vermehrung genommen und später in den Handel gebracht worden (Kaiser & Offenthal 1997).
Sie wird in Sorten wie `Bouquet d´Or´ (1848 in der belgischen Gärtnerei Louis von Houtte), `Morning Sun´, `Soleil d´Or´ (1880 entstanden bei Baylor Hartland in Irland), `Meteor´ (1895 als anemonenblütiger Sport von Georg Arends an einer `Soleil d´Or´ gefunden), `Capenoch Star´ (1938), `Morgensonne´ (um 1960 von Erwin Bruske aus Erfurt in Umlauf gebracht) oder `Triomphe de Gand´ als Zierstaude kultiviert.

 
Selten unbeständig subspontan auftretend, so ehemals angegeben für Bayern (Suessenguth 1934, Hand & Thieme 2023, Meierott & al. 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Zwentendorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Nikolsdorf und Tristacher Au bei Lienz in Osttirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025). Die Angabe für Niederösterreich ist unsicher und wird hier nicht berücksichtigt. In der Schweiz ehemals im Kanton Freiburg, ehemals im Kanton Solothurn, im Tessin, in der Waadt und ehemals im Kanton Zürich (Infoflora 2024). Die Sippe wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
 

Helianthus pauciflorus

Die nordamerikanische Raue Sonnenblume, Helianthus pauciflorus, (Syn.: H. rigidus) dürfte bereits 1732 unter dem Namen Helianthus atrorubens in Europa gewesen sein, hat sich aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der Staudengärten großflächig verbreitet und war bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine beliebte Bauerngartenstaude. Aus dieser Zeit dürften auch die meisten Verwilderungen stammen, denn danach ist sie aufgrund ihres Ausbreitungsdranges nur mehr selten in Gärten gezogen worden. 
Sorten sind etwa `Praecox´, die bereits im Juli blüht, `Ligeri´ mit langgestielten Blütenkörben, `Daniel Dewar´ mit eingerollten Zungenblüten, `Miss Melish´ (1893) mit halbgefüllten Körben oder `Oktoberstern´ als spätblühende Sorte mit schwarzbrauner Mitte.
 
In Deutschland lokal eingebürgerter Neophyt (Floraweb 2013), wahrscheinlich in allen deutschen Bundesländern – mit Sicherheit unterkartiert. In Österreich ziemlich häufig und wahrscheinlich in allen Bundesländern, sicher unterkartiert. So beispielsweise bei Güssing im Burgenland (Traxler 1984, Gilli & al. 2022), im Klagenfurter Becken in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), Traiskirchen in Niederösterreich (Sauberer & Till 2015), Augenthal, Gupfing und Bodenhofen in Oberösterreich (Hohla 2001, Grims 2008), Lienz in Osttirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025), bei Dornbirn und zwischen Bezau und Mellau in Vorarlberg (Polatschek 1997, Dörr & Lippert 2004) und mehrfach in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). Die Angaben von Prutz und Mühlau in Nordtirol (Polatschek 1997) sind irrig (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz in Ausbreitung begriffen (Infoflora 2024), so in den Kantonen Bern, Graubünden, Nidwalden, Solothurn, Tessin, Waadt, Wallis, Zug und zwischen Mettmenstetten und Knonau im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2024). Auch in Liechtenstein, so etwa bei Schaan (Waldburger & al. 2003). Wahrscheinlich in allen Regionen des Gebiets vorkommend, aber verkannt oder als Neophyt bei der Kartierung nicht berücksichtigt. Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1911 in Dänemark (Seebens & al. 2017), in Schweden (Seebens & al. 2017), Italien (Galasso & al. 2024), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1974 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
Nach Ansicht mancher Autoren (z.B. Brown 2000) sind die europäischen Pflanzen alle von H. tuberosus beeinflusst und stellen demnach H. ×laetiflorus dar. Andere Autoren teilen diese Meinung nicht (z.B. Balogh 2008, Jäger & al. 2008).
 

Helianthus petiolaris

Als Zierpflanze wird die nordamerikanische Prärie-Sonnenblume, Helianthus petiolaris, genutzt. Sie wird auch regelmäßig mit Sojabohnen eingeschleppt (Verloove 2021). Vorübergehend subspontan im Gebiet, so ehemals in Berlin-Köpenick (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2023), Rüdersdorf in Brandenburg (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2023), Hessen (Hemm 2008) und 1928 im Hafen Düsseldorf und 1930 Dortmund-Huckarde in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2023). Der Fund für Hessen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. In Österreich in Graz in der Steiermark (Fischer & al. 2008). Für Kärnten fraglich (Fischer & al. 2008, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1970, 1971 und 1978 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973, Baumgartner 1985).
Subspontan u.a. auch 1910 in Irland (Seebens & al. 2017), 1949 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1916 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1989 in Litauen (Seebens & al. 2017), 1992 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017) und 1974 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 

Helianthus salicifolius

Ebenfalls aus Nordamerika stammt die Weidenblättrige Sonnenblume, Helianthus salicifolius, die als Gartenzierstaude in Sorten wie `Low Down´ oder `Table Mountain´ kultiviert wird. 
In Europa seit spätestens 1838 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008) und selten verwildert oder verschleppt, so 1997 auf einer Deponie in Gaustadt bei Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Hessen (Hassler & Muer 2022), ehemals in den Schlossgärten Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Brockmüller 1880, Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), 1909 am Rheinufer bei Speyer in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023) und 2021 auf einer Böschung bei Kittenberg nahe Wieselsfeld östlich von Hollabrunn in Niederösterreich (Lefnaer 2021, Lefnaer 2023)
Subspontan u.a. 1952 auch in Belgien (Verloove 2021), 1973 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1993 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

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