Hackelochloa

Grübchengras, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Hackelochloa umfasst 2 Arten (H. granularis, H. porifera) in Afrika und Südasien (Kew 2023).
 

Hackelochloa granularis 

Grübchengras,
Hackelochloa granularis  
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief:

Bis 70 cm hohe Einjährige mit behaarten Stängelknoten und behaarten Blattscheiden. Blätter 4−12 mm breit, oberseits und am Rand behaart. Blütenstand aus 2−4 Blütenrispen bestehend. Blütezeit Juli bis September.
 

Name:

Benannt zu Ehren des österreichischen Botanikers Eduard Hackel (1850−1926). Hackel war Gräserspezialist, insbesondere der Gattung Festuca, und mit der Aufarbeitung von Gräser-Aufsammlungen aus Ostasien und Südamerika beauftragt. Seine Monografie der Andropogoneen ist ein Meisterwerk deskriptiver botanischer Literatur.
 

Heimat:

Tropisches und subtropisches Afrika und Asien.
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

In tropischen Gebieten gegenwärtig fast weltweit verbreitet (Conert 1998).
DEUTSCHLAND:
1934 vorübergehend für Coßmannsdorf bei Dresden in Sachsen eingeschleppt angegeben (Probst 1949, Conert 1998, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---

 
 

Quellen

Conert H.J. (Hrsg.) (1998): in Hegi Gustav., Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band 1 (Teil 3, Poaceae), 3. Neubearbeitete Auflage, Verlag Paul Parey, Berlin, Hamburg.

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm



Kew (2023): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Probst R. (1949): Wolladventivflora Mitteleuropas – Solothurn. 192 Seiten.