Gypsophila

Gipskraut, Nelkengewächs, Caryophyllaceae

Gattung:

Gypsophila umfasst etwa 146 Arten (Kew 2023) in Eurasien, Australien und Nordafrika mit Mannigfaltigkeitszentrum von Anatolien bis Zentralasien. Etwa 35 Arten sind in der Türkei endemisch.
 

Gypsophila scorzonerifolia 

Schwarzwurzel-Gipskraut,
Gypsophila scorzonerifolia 
Nelkengewächs, Caryophyllaceae

 

Steckbrief:

40–150 cm hohe, blaugrüne, verzweigte Mehrjährige mit lanzettlichen, kahlen, zugespitzten, über 1 cm breiten, 5–10× so langen wie breiten Stängelblättern. Blütenstiele und Kelche drüsig, Kronblätter ausgerandet, 5−8 mm lang, weiß bis blassrosa. Staubblätter kürzer als die Kronblätter. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Beim im Osten des Gebietes heimischen Rispen-Gipskraut, Gypsophila paniculata, sind die Blätter schmäler als 1 cm. Das von Südost-Europa bis Zentralasien beheimatete Durchwachsenblättrige Gipskraut, Gypsophila perfoliata, hat gelbgrüne Blätter, die 2–5× so lang wie breit sind und kahle Kelche.
 

Nutzung:

Zur Begrünung von Halden, selten als Zierpflanze.
 

Ausbreitung:

Die um das Kaspische Meer beheimatete Art ist im Gebiet 1870 erstmals bei Beesenlaublingen in Sachsen-Anhalt nachgewiesen (Rauschert 1977). Schwen in Ebert (1929) schreibt: „Ursprünglich angepflanzt im herrschaftlichen Garten zu Helmsdorf. Von da Pflänzchen um 1870 auf ein Grab des Gottesacker von Beesenlaublingen versetzt, von dort abgebrochene Äste durch den Wind auf die Ränder des nebenan liegenden Gipsbruches geführt, ohne Menschenhand hier ausgesät, aber den richtigen Boden im Gips gefunden.“ Daraus lässt sich schließen, dass G. scorzonerifolia ursprünglich als Zierpflanze eingeführt wurde und dann verwilderte (Höck 1905). Um 1926 gelangte die Art auf salzhaltige Rückstandshalden bei Staßfurt (Ebert 1929, Rauschert 1977, Garve & Garve 2000) und ist seither mehrfach auf anderen Haldengeländen im östlichen Teil Deutschlands aufgetreten. Seit den 1990er-Jahren ist eine Ausbreitung nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu beobachten (Holst 1990, Fischer 1993). Gegenwärtig gehört Gypsophila scorzonerifolia zu den typischen Kali-Rückstandshalden-Bewohnern, die sich durch eine Vorliebe für Standorte mit hoher Konzentration von Salzen auszeichnen (Sommerwerk & al. 2005).
DEUTSCHLAND:    
Vor allem in Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lokal in Einbürgerung begriffen (Gutte 2006, Floraweb 2013, Zündorf & al. 2006). In Bayern unbeständig 1996 auf einem Schuttplatz bei Feucht, 1999 Lagergelände im Gewerbegebiet Neutraubling und Regensburg (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), aus Berlin seit 1968 mehrfach angegeben und lokal in Etablierung begriffen (Seitz & al. 2012), in Brandenburg beständig auf Bahngelände bei Wittenberge und 2001 am Bahnhof Groß Kreutz (Fischer 2017, Klemm 2002), in Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock, Lützow, Pasewalk und Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Celle und Hannover in Niedersachsen (Kaiser & al. 1996, Feder 2022), Hafen Emmerich in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), Ochtendung und Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hoffmann 2005, Amarell 2010), Treuen, Leipzig-Knautkleeberg, Dölitz und Wehlitz in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006) und Altenburg-Lerchenberg in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Ganz vereinzelt, so bei Parndorf im Burgenland (Melzer & Barta 2008), vor 1857 zwischen Vöslau und Gainfarn, am Truppenübungsplatz Zwölfaxing, 1991 in Wolfsthal und 1991 am Bahnhof Laxenburg-Biedermannsdorf in Niederösterreich (Beck 1890, Melzer & Barta 1991, Glaser & al. 2025), ehemals Graz in der Steiermark (Fischer & al. 2008, Essl & Rabitsch 2002) und am Frachtenbahnhof Wien-Nord, Nordwest-Bahnhof, in Donaustadt, der Edelsinnstraße und der Siebenhirtenstraße in Wien (Melzer & Barta 2003, Schinninger & Rozanek 2008). In Siebenhirten in Wien lokal eingebürgert.
SCHWEIZ: 
Ganz vereinzelt im Walliser Rhonetal (Infoflora 2024).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. 1866 und 1956 auch in Belgien (Verloove 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2011 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Gypsophila acutifolia

Im weite Kaukasus-Gebiet ist das Spitzblättrige Gipskraut, Gypsophila acutifolia, beheimatet. 
Im Gebiet wird es angegeben 1948 adventiv in einem Kräutergarten in Dachau in Bayern (Hepp 1954, Meierott & al. 2024) und ehemals für einen Gipsbruch in Könnern-Beesenlaublingen in Sachsen-Anhalt (Ascherson 1900). Die Fundmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt werden in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2022) als falsch angegeben, die für Bayern als fraglich. Inwieweit Fundmeldungen aus Österreich wie Stadl-Paura in Oberösterreich (Stöhr & al. 2006) und Kendlbruck in Salzburg (Walter & al. 2002) nicht G. scorzoneriolia betreffen, ist ebenfalls fraglich.  Die Angaben zu dieser Art aus Österreich beruhen vermutlich auf Verwechslung mit G. scorzonerifolia (Glaser & al. 2025)
Subspontan in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Gypsopila altissima

Von Russland und der Kaukasusregion bis China ist das Hohe Gipskraut, Gypsopila altissima, beheimatet. Im Gebiet subspontan für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) und Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

 

Gypsophila collina

Das Hügel-Gipskraut, Gypsophila collina, ist von Zentral-Rumänien bis zur Krim beheimatet. Es spielt in der Gartengestaltung keine Rolle, wird aber ehemals subspontan für Südtirol (FloraFaunaSüdtirol 2023) angegeben.
 

 

Gypsophila elegans

Das südwestasiatische, in Europa seit spätestens 1828 in Gartenkultur (Jäger & al. 2008) befindliche Zierliche Gipskraut, Gypsophila elegans, wird in Einjährigen-Blumenmischungen gelegentlich ausgesät und verwildert daraus. 
So um 1935 am Hauptgüterbahnhof Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), bei Holzhausen, Bamberg und Nürnberg in Bayern (Meierott 2008, Lippert & Meierott 2014), bei Rüdersdorf in Brandenburg (Ascherson 1888, Hand & Thieme 2023), Hamburg-Bahrenfeld, Hamburg-Eppendorf, Hamburg-Altona und Hamburg-Hansahöft (Christiansen 1928, Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), 1936 in Dortmund-Huckarde, 1930 bei der Gasanstalt Herne und 1917 in Essen in Nordrhein-Westfalen (Jauch 1938, Bonte 1930, Bonte 1937, Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), 1990 in Mundenheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), 1964 in einer Feldbrache bei Dölzig in Sachsen (Hempel 1965, Hand & Thieme 2023), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und 2018 auf einer rückgebauten Trasse der A4 bei Schorba in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1894 in Nürnberg (Meierott & al. 2024). In Österreich Hochstrass im Burgenland (Hohla & al. 2019), bei Moosbrunn, Angern an der March und Altenlichtwarth in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), in der Steiermark (Essl & Rabitsch 2002), Mittewald in Osttirol (Stöhr 2020) und in der Mollardgasse und beim Wilhelminenspital in Wien (Gilli 2017). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals in Birsfelden bei Basel (Thellung 1919), Randa im Wallis (Hegi 1979) und 1903 am Vorbahnhof Zürich (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), in Großbritannien (Clement & Foster 1994) und 1968 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Gypsophila perfoliata

Von Osteuropa bis Zentralasien ist das seit 1925 im Gebiet nachgewiesene Durchwachsenblättrige Gipskraut, Gypsophila perfoliata, beheimatet, das in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 1996 auf der Deponie Gosdorf bei Forchheim in Bayern (Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Mahn 1997, Hand & Thieme 2023), Celle in Niedersachsen (Kaiser & al. 1996, Garve 1999, Ellermann & Kaiser 1994, Hand & Thieme 2023), 1954 in Leipzig-Gohlis, 1962 in Böhlitz-Ehrenberg, 1962 in Wehlitz, 1999 in Zwenkau und 2017 bei Weißwasser in Sachsen (Gutte 2006, Wünsche & al. 2019), Halle an der Saale und Merseburg in Sachsen-Anhalt (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Bleicherode, Sollstedt, Unterbreizbach, Hämbach und Reust in Thüringen (Zündorf & al. 2006) vereinzelt eingeschleppt bis eingebürgert auftritt. 
Die Art ist ein Salzzeiger und tritt im Gebiet vor allem auf Salzstellen und in Tagebau-Abbaugebieten auf (Hassler & Muer 2022). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1961 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), und seit 1968 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Gypsophila pilosa

Im Mittelmeergebiet und in Südwest-Asien, östlich bis Pakistan reichend, ist das Behaarte Gipskraut, Gypsophila pilosa (Syn.: G. porrigens) beheimatet. 
Es wird verschleppt angegeben u.a. ehemals für den Mannheimer Hafen und ehemals für die Kiesgrube Basler Landstraße Freiburg in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Liehl 1904, Hand & Thieme 2023), 1979 in Gleisanlagen bei Neuenmarkt, in München-Haidhausen, 1899 bei Berg am Laim nahe München, 1995 und 1996 im Güterhafen Kelheim/Saal und 1955 am Güterbahnhof Memmingen in Bayern (Walter 1980, Breitfeld & al. 2017, Lippert & Meierott 2018, Dörr & Lippert 2001, Meierott & al. 2024), 1894 in Berlin-Köpenick (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2023), 1894 bei Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2023), ehemals Hamburg-Wandsbek (Schmidt 1894, Hand & Thieme 2023), Coswig bei Dresden, 1940 und 1956 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006) und 1979 in Klausa in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1899 (Meierott & al. 2024). In Österreich angegeben für Gleisanlagen des Bahnhofs Himberg in Niederösterreich (Melzer & Barta 1993), 1954 auf einem Schuttplatz in Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1957) und 1889 in Sandgruben bei der St. Marxer Linie in Wien (Beck 1890). In der aktuellen „Neophytenliste für Österreich“ (Glaser & al. 2025) werden die österreichischen Fundangaben als irrig bewertet. In der Schweiz für Basel (Hegi 1979) genannt. 
Subspontan u.a. auch 1866 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1892 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in Großbritannien (Clement & Foster 1994) und seit 1998 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Gypsophila viscosa

Im Nahen Osten von Anatolien bis zur Sinai-Halbinsel ist das Klebrige Gipskraut, Gypsophila viscosa, beheimatet. Im Gebiet subspontan angegeben für Brandenburg (Hand & Thieme 2023), 1904, 1908 und 1929 in Hamburg-Hansahöft (Junge 1915, Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), 1983 bei Göttingen in Niedersachsen (Garve & Lewejohann 2002) und ehemals Orpund-Gottstatt im Kanton Bern (Hegi 1979). Subspontan u.a. auch 1878 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und 1934 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

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