Geropogon

Bocksbart, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Monotypisch.
 

Geropogon hybridus

Kahler Bocksbart,
Geropogon hybridus
(Syn.: Tragopogon hybridus, T. glaber)  
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief:

Bis 60 cm hohe, milchsaftführende Einjährige mit blaugrünen Blättern und Trieben. Blätter linealisch, 2−5 mm breit. Hüllblätter 2−3× länger als die hellrosa Zungenblüten. Zungenblüten 5−12, meist 8. Achänen geschnäbelt, Schnabel kürzer als die Frucht. Blütezeit April bis Juni.
 

Heimat:

Weites Mittelmeergebiet, östlich bis ins Kaukasus-Gebiet.
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Unbeständig u.a. als Südfruchtbegleiter eingeschleppt.
DEUTSCHLAND:
Unbeständig eingeschleppt 1898 angegeben für den Hafen Mannheim in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023 sub Tragopogon hybridus) und 1931 für Köln-Deutz und 1927, 1931 und 1932 für Dortmund in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1938, Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023 sub Tragopogon hybridus). Die Art ist in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht enthalten.
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ:
1917 am Bahnhof Basel, 1918 am Bahnhof Buchs in St. Gallen, 1935 bis 1937 in Solothurn und 1916 in Zürich (Wagenitz 1987). Die Art ist in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht angegeben.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).

 

Quellen

FLORON (2021): Floron Verspreidingsatlas Vaatplanten – www.verspreidingsatlas.nl

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm

Höck F. (1910): Ankömmlinge in der Pflanzenwelt Mitteleuropas während des letzten halben Jahrhunderts, XXVI - Beihefte zum Botanischen Zentralblatt 26: 391-433.

Hupke H. (1938): Adventiv- und Ruderalpflanzen der Kölner Güterbahnhöfe, Hafenanlagen und Schuttplätze. 1. Nachtrag – Repertorium specierum novarum regni vegetabilis XV. Beihefte CI: 187-204.



Sebald O., Seybold S, Philippi G. & Wörz A. (1996): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs, Bd. 6: Valerianaceae bis Asteraceae. Verlag E. Ulmer, Stuttgart.,

Wagenitz G. (1987): in Gustav Hegi – Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band VI, Teil 4, 2.Auflage. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg. 863 S.

Wohlgemuth T., Del Fabbro C., Keel A., Kessler M. & M. Nobis (2020): Flora des Kantons Zürich. Zürcherische Botanische Gesellschaft. Haupt-Verlag, Bern.