Euphorbia

Wolfsmilch, Wolfsmilchgewächs, Euphorbiaceae

Gattung:

Euphorbia umfasst, inklusive Chamaesyce, Cubanthus, Monadenium, Pedilanthus und Poinsettia, etwa 2087 Arten (Kew 2022) und ist fast weltweit verbreitet. Der Diversitätsschwerpunkt liegt in den Tropen und Subtropen. Euphorbia ist einer der artenreichsten Gattungen von Blütenpflanzen. Versuche, Euphorbia in kleinere Gattungen aufzuspalten, blieben erfolglos, da sich immer wieder Arten fanden, die zwischen diesen Kleingattungen standen und eine Abtrennung verhinderten. Monophyletisch ist die Gattung nur, wenn diese „Kleingattungen“ innerhalb Euphorbia geführt werden. Die niederwüchsigen Wolfsmilch-Arten, Untergattung Chamaesyce, waren im 19. Jahrhundert beliebte Zierpflanzen, im 20. Jahrhundert erlosch das gärtnerische Interesse (Wohlgemuth & al. 2020).
Friedrich Zimmermann (1907, 1913, 1921) hat in seinen Publikationen über die Ruderalflora von Mannheim und Ludwigshafen eine Reihe adventiver Euphorbia-Arten angegeben. Von den hier angezweifelten Arten gibt es weder Herbarbelege noch Bestätigungen durch andere Autoren (Sebald & al. 1992).
 

Euphorbia lathyris  

Spring-Wolfsmilch,
Euphorbia lathyris  
Wolfsmilchgewächs, Euphorbiaceae

 

Steckbrief:

30–100 cm hohe, krautige, immergrüne, kahle Zweijährige mit unverzweigten, kreuzgegenständig, beblätterten Trieben. Blätter linealisch, dunkel-bläulichgrün, mit weißem Mittelnerv. Im zweiten Jahr bilden sich endständige Blütenstände mit grüngelben Hochblättern. Scheindolden 2–4-strahlig, Hüll- und Hüllchenblätter dreieckig-eiförmig. Früchte 8−11 mm lang, 8−13 mm breit. Blütezeit Mai bis August.
 

Name:

Der wissenschaftliche Gattungsname Euphorbia leitet sich von Euphorbus, einem Leibarzt von König Juba II. von Mauretanien (etwa 50 v. Chr. bis 23/24 n. Chr.) ab. Plinius der Ältere berichtet in seiner „naturalis historia“, dass Juba II. eine von ihm entdeckte Pflanze nach seinem Arzt Euphorbus genannt haben soll. Weiter beschreibt Plinius, wie aus den im Atlasgebirge wachsenden Pflanzen der Milchsaft gewonnen wurde. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um Euphorbia officinarum oder E. resinifera.
 

Nutzung:

Zierpflanze, früher auch zur Brennölgewinnung und als Arzneipflanze, auch zur vermeintlichen Wühlmausvertreibung. Die Samen dienten als „Purgierkörner“ bisweilen als Abführmittel und „gegen das Aufblähen der Kühe“ (Schwarz 1900). Die ölhaltigen Samen werden in homöopathischer Verdünnung bei Hautentzündungen und Krampfhusten eingesetzt.
Die Blütenstände der Wolfsmilch-Arten allgemein werden in erster Linie von Fliegen besucht. Der für sie bequem erreichbare Nektar wird von Drüsen abgeschieden, die sich am Rand des Blütenbechers befinden. Naschen die Tiere von dem süßen Saft, müssen sie in den jüngeren Blütenständen die Narben, in den älteren die Staubbeutel berühren und führen so die Fremdbestäubung durch. Zu den Blütengästen zählen auch gut 25 Schwebfliegenarten wie Erzschwebfliege, Wespenschwebfliege und Gelbrandschwebfliege.
Die Raupe des Wolfsmilchschwärmers, Hyles euphorbiae, ist immun gegenüber dem giftigen Milchsaft. Ihre Körperflüssigkeit enthält keine giftigen Diterpenester, wohl aber der Wolfsmilchbrei in ihrem Magen, den sie bei Gefahr ausspuckt. Mehrere weitere Schmetterlingsraupenarten leben auf Wolfsmilch, so Wolfsmilch-Rindeneule, Acronicta euphorbiae, und Wolfsmilch-Ringelspinner, Malacosoma castrensis. Auf Euphorbia spezialisiert haben sich unter anderem die Wolfsmilchwanzen-Arten Dicranocephalus albipes und D. medius.
 

 

Ausbreitung:

Bereits in der Antike als Heilpflanze bekannt und wahrscheinlich durch die Landgüter-Verordnung Karl des Großen (747–814), in der auch die Spring-Wolfsmilch als 71. Pflanze im 70. Kapitel als „lacteridas“ angeführt ist, ausgebreitet. Bereits 1543 vermerkte Leonhart Fuchs: „Wechßt fast in allen Gärten“ (Krausch 2007). Die Spring-Wolfsmilch vermehrt sich durch Samen, diese werden bis zu drei Meter weit ausgeschleudert. Die Fernausbreitung geschieht vorrangig über deponierte Gartenabfälle und Erdtransporte. Die Samen bleiben lange keimfähig, denn die Pflanze tritt nach vielen Jahren erneut an Stellen auf, die zwischendurch mit ausdauernder Vegetation bewachsen waren (Adolphi 1995). Im Gebiet gegenwärtig weit verbreitet und relativ häufig, lokal mit Tendenz zur Einbürgerung.
DEUTSCHLAND:
In allen Bundesländern, regional mit Tendenz zur Einbürgerung, so entlang der Mosel, in Teilen Bayerns (Schönfelder & Bresinsky 1990) und Teilen Nordrhein-Westfalens (Häupler & al. 2003).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1857 (Glaser & al. 2025). Auch in Südtirol.
SCHWEIZ:
Weit verbreitet im Mittelland, vor allem im Gebiet der großen Seen wie Genfer See, Bodensee, Neuenburger See, Zürichsee und im Tessin (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich in 30 % der Quadranten (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein, so Meierhof in Vaduz (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1872 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1916 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Euphorbia acuminata

Vom Mittelmeergebiet bis Westasien ist die Dunkle Wolfsmilch, Euphorbia acuminata, beheimatet, die leicht mit der Sichel-Wolfsmilch, E. falcata, verwechselt werden kann und die im Wiener Becken Niederösterreichs lokal eingebürgert auftritt. Sonst nur vorübergehend, so 1941 in Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), am Truppenübungsplatz Bruckneudorf im Burgenland (Kästner & Fischer 2008), Traiskirchen in Niederösterreich (Sauberer & Till 2015) und in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1903 (Glaser & al. 2025). E. acuminata unterscheidet sich von E. falcata durch die trüb- oder dunkelgrüne Farbe der ganzen Pflanze (bei E. falcata heller grün), die gegenüber den Laubblättern nur ganz unmerklich blasseren Hüllchenblätter (bei E. falcata fahlgrün und am Grund auffallend bleich) und vor allem durch deren nur sehr kurze Stachelspitze (bei E. falcata länger als 0,5 mm, bis gegen 1 mm!) sowie durch die purpurnen Nektardrüsen (bei E. falcata gelb).
 

Euphorbia agraria

Vor allem in Osteuropa und Kleinasien ist die Stadt-Wolfsmilch, Euphorbia agraria, beheimatet. Adventiv wird sie 1895 vom Proviantamt in Frankfurt an der Oder in Brandenburg angegeben (Huth 1896, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. 2005 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Euphorbia caesia

In großen Teilen Zentralasiens ist die Blaugrüne Wolfsmilch, Euphorbia caesia, beheimatet. Sie kommt am Truppenübungsplatz im Steinfeld nördlich von Wiener Neustadt in Niederösterreich eingebürgert vor, wurde dort lange mit Euphorbia esula oder E. seguieriana verwechselt und erst 2005 als solche erkannt (Fischer & al. 2011). Sie wird von manchen Botanikern als heimisch in Österreich geführt, doch spricht das lokale Vorkommen weit abgesprengt vom Verbreitungsgebiet gegen eine solche Einstufung.
 

Euphorbia capitulata

Auf der Balkanhalbinsel ist die Rasen-Wolfsmilch, Euphorbia capitulata, beheimatet. Sie wird sehr selten als Gartenzierstaude verwendet. 
Fundangaben gibt es 1910 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1921, Hand & Thieme 2023) und den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1914, Hand & Thieme 2023).
 

Euphorbia chamaesyce

Mediterran-westasiatisch ist die Zwerg-Wolfsmilch, Euphorbia chamaesyce (Syn.: Chamaesyce canesens) beheimatet, die im 19. Jahrhundert vielfach in Botanischen Gärten gezogen wurde (Sebald & al. 1992) und die im Gebiet ganz vereinzelt subspontan gefunden wurde, so 1905 im Schulgarten der Nebeniusschule Karlsruhe, im Botanischen Garten Freiburg und etwa 1881 und 1901 in Mannheim-Mühlau in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2023), ehemals in Tübingen und Freiburg im Breisgau in Bayern (Hegi 1975), 1910 angegeben für Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023) und 1942 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006). Die Art ist in der „Flora von Bayern“ (Meierott & al. 2024) nicht enthalten. In Österreich angegeben für Wolkersdorf in Niederösterreich (Rozanek 2015) und ehemals Hatzendorf in der Steiermark (Janchen 1956-1960, Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). Fundmeldungen für Niederösterreich werden in Glaser & al. (2025) als irrig (x) geführt. Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). Die alten Schweizer Fundmeldungen stellten sich als Verwechslungen mit E. maculata und E. humifusa heraus (Röthlisberger 2007). Subspontan u.a. auch für Belgien (Verloove 2021), 1862 für Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), für die Niederlande (FLORON 2021) und für Tschechien (Pyšek & al. 2012) angegeben.
 

Euphorbia characias

Im Mittelmeergebiet ist die Palisaden-Wolfsmilch, Euphorbia characias, beheimatet, die vor allem in jüngerer Zeit im Gebiet als je nach Region bereits winterharte Zierstaude in mehreren Sorten wie `Black Pearl´, `Forescate´, `Starbright´ oder `Silver Swan´ genutzt wird. Besonders `Black Pearl´, die sich durch fast schwarze Nektarien auszeichnet, zeigt eine gute Überdauerung der mitteleuropäischen Winter und Widerstandskraft gegenüber der Welkekrankheit Fusarium
Im Gebiet selten verwildert, so Lorch bei Stuttgart in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 2022 an einem Mauerfuß in der Friesstraße Würzburg in Bayern (Meierott & al. 2024), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), Köln-Mühlheim, 2020 am Friedhof Essen-Kettwig, 2021 in Dortmund, 2022 in Düsseldorf-Volmerswerth, 2023 Bochum-Grumme und 2023 auf dem Gelände der Ruhr-Universität in Bochum-Querenburg in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016, BBV 2021, BBV 2022, BBV 2023, BBV 2024) und angegeben ehemals für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1914, Hand & Thieme 2023). Eine Fundmeldung für Schleswig-Holstein wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als irrig geführt. 2020 in einer Gehsteigfuge in Traiskirchen in Niederösterreich (Sauberer 2020; Pflugbeil, Sauberer & Stöhr in: Gilli & al. 2021) und 2020 in Oberndorf bei Salzburg und 2020 an der Kreuzung Uferstraße/Marktstraße in Salzburg Stadt (Stöhr 2020; Pflugbeil, Sauberer & Stöhr in: Gilli & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2020 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Meran (Pflanzenbestimmung.de 2014).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien und dort lokal eingebürgert (Verloove 2013), in den Niederlanden (FLORON 2021) und in Ungarn (Király & al. 2019). Mit einer Häufung von Fundmeldungen ist in Zukunft zu rechnen.
 
Die Art tritt in der Mediterraneis in 2 Unterarten, subsp. characias und subsp. wulfenii, auf. Die subsp. characias hat meist rötlichbraune Drüsen und kurze Drüsenhörner, die subsp. wulfenii ist höherwüchsig mit gelben Drüsen und langen Drüsenhörnern (Jäger & al. 2007)
In gärtnerischer Kultur findet sich fast ausschließlich die Hohe Palisaden-Wolfsmilch, E. characias subsp. wulfenii, benannt nach dem deutsch-ungarischen Jesuitenpater Franz Xaver Wulfen (1728−1805). Wulfen hatte gehofft, von seinem Orden in fremde Erdteile gesandt zu werden, um dort naturwissenschaftlich forschen zu können. Als der Orden durch Clemens XIV aufgelöst wurde, vertiefte er seine botanischen Forschungen in den Ostalpen bis hin ins Mittelmeergebiet. 
Manche Autoren wie Clement & Foster (1994) oder Verloove (2013) sehen den taxonomischen Wert der beiden Unterarten als gering an. In Belgien variieren Drüsenfarbe und -form zudem innerhalb von Populationen (Verloove 2013).
 

Euphorbia davidii

Nordamerikanisch ist die einjährige David-Wolfsmilch, Euphorbia davidii, die in Osteuropa neophytisch bereits weit verbreitet ist, im Gebiet aber nur unbeständig auftritt, so 2007 am Hauptbahnhof Bamberg und 2010 am Bahnhof Strullendorf in Bayern (Meierott 2008 sub E. dentata, Meierott & al. 2024), 2014 im Bereich aufgelassener Abstellgleise bei Branzoll in Südtirol (Wilhalm & al. 2014), im Hafen von Basel-Kleinhüningen (Brodtbeck & al. 1997) und im Kanton Waadt (Infoflora 2024). Subspontan u.a. seit 1997 auch in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1968 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).

 
Euphorbia davidii unterscheidet sich von der sehr ähnlichen E. dentata durch größere Fruchtkapseln und Samen, breitere, elliptische Blätter und kürzere, steifere Haare. Die Art ist nach David Lee Anderson (geb. 1938) benannt, einem Ökologen, der Jahre in Argentinien verbrachte und dort die Pflanze sammelte (Sernec 2014). Populationen der heute als Euphorbia davidii bezeichneten Sippe sind in Nordamerika lange Zeit Euphorbia dentata var. cuphosperma bzw. Euphorbia cuphosperma genannt worden. In den 1980er-Jahren beschrieb Rosa Subils Euphorbia davidii als eigenständige Art, basierend auf Pflanzen, die David Anderson in Argentinien gesammelt hatte.

Euphorbia engelmannii

In Nord-Chile ist die Engelmann-Wolfsmilch, Euphorbia engelmannii (Syn.: Chamaesyce engelmannii), beheimatet. Sie ist zu Ehren des deutsch-USamerikanischen Botanikers, Arztes und Meterologens Georg Engelmann (1809−1884) benannt. Engelmann legte einen Privatgarten für den US-amerikanischen Kaufmann und Philanthropen Henry Shaw an, aus dem dann der `Missouri Botanical Garden´ wurde. Er schrieb u.a. über Koniferen, Yucca und Kakteen (Burkhardt 2018). Euphorbia engelmannii wurde im 19. Jahrhundert in mehreren Botanischen Gärten kultiviert, so Madrid 1816, Paris 1819 und Karlsruhe 1849 (Sebald & al. 1992). Sie trat im Gebiet unbeständig verschleppt auf, so angegeben 1886 am Bahndamm in Rheinweiler und in der Karlsruher Stadtgärtnerei in Baden-Württemberg (Kneucker 1895, Hand & Thieme 2023), 1857 verwildert im Botanischen Garten Berlin (Höck 1902, Hand & Thieme 2023), 1910 angegeben für den Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), 1890 verwildert im Botanischen Garten Dresden in Sachsen (Höck 1910) und in Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023). Die Pflanzen von Rheinweiler in Baden-Württemberg gehören zu E. maculata (Sebald & al. 1992). In Zürich konnte die Pflanze in einem aus Madrid importierten Blumentopf gefunden werden (Röthlisberger 2007), was freilich nichts mit einer Verwilderung zu tun hat, aber erwähnenswert ist. Bei einem (mittlerweile verschwundenen) Vorkommen in Wien (Hügin 1999) ist nicht bekannt, ob es sich um eine Kultur- oder Wildpopulation handelte (Glaser & al. 2025).
 
 

Euphorbia fragifera

Südosteuropäisch von Italien bis Bulgarien und Rumänien ist die Erdbeer-Wolfsmilch, Euphorbia fragifera, verbreitet. Sie wird selten in der Gartengestaltung eingesetzt und subspontan 1910 für den Hafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz angegeben (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023)
Unter dem Namen Euphorbia fragifera finden sich im heimischen Pflanzenhandel verschiedene Arten wie die Bunte Wolfsmilch, Euphorbia epithymoides, die Pannonische Wolfsmilch, E. glareosa oder sogar die Weidenblättrige Wolfsmilch, E. salicifolia, diese dann nicht selten unter der Bezeichnung Hohe Wolfsmilch.
 

Euphorbia glyptosperma

Die nordamerikanische Furchensamen-Wolfsmilch, Euphorbia glyptosperma (Syn.: Chamaesyce glyptosperma) konnte 1964 am Marchfeldschutzdamm an der Donau zwischen Schönau und Stopfenreuth unterhalb Wiens in Niederösterreich lokal eingebürgert gefunden werden (Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1964 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz 1994 im Rheinhafen Basel – der Fundort wurde später durch Herbizideinsatz vernichtet (Hügin & Starlinger 1998, Brodtbeck & al. 1999, Röthlisberger 2007). Subspontan u.a. auch 1997 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021).
 

Euphorbia graminea

Als Zierpflanze für Blumenkästen, Ampeln und Blumenrabatten wird die Gras-Wolfsmilch, Euphorbia graminea, häufig genutzt. Im Pflanzenhandel wird sie meist „Zauberschnee“ genannt und in zahlreichen Sorten wie `Diamond Frost´ oder `Silver Fog´ kultiviert. 
Aus der amerikanischen Ausgangssippe war 2007 durch einen deutschen Gartenbaubetrieb mittels Bestrahlung eine Mutation erzeugt worden, die Ausgangssippe dabei aber fälschlich als E. hypericifolia bezeichnet. Dieser Name findet sich auch derzeit noch oft im Pflanzenhandel (Meierott & al. 2024)
Euphorbia graminea ist in Mittel- und Südamerika heimisch und findet sich bei uns vorübergehend subspontan auf Friedhofswegen und in Pflasterfugen, so in Bayern (Lippert & Meierott 2018). Subspontan u.a. auch 2003 in Belgien (Seebens & al. 2017).
 
 

Euphorbia granulata

Von Nordwest-Afrika über Ostafrika bis Zentralasien ist die Körnchen-Wolfsmilch, Euphorbia granulata (Syn.: Chamaesyce granulata), beheimatet. Sie wird im Gebiet 1893 für Neustadt in Mecklenburg-Vorpommern (Höck 1903) angegeben. Die Fundangabe wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als irrig geführt.
 

Euphorbia griffithii

Vom zentralen Himalaya bis Südchina ist die Himalaya-Wolfsmilch, Euphorbia griffithii, beheimatet. Sie wird häufig als Zierstaude kultiviert, vor allem in den farbintensiven Sorten `Fireglow´ und `Dixter´. Subspontan konnte sie in Braunschweig-Lamme und Stöckheim in Niedersachsen (Brandes 2003) gefunden werden. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angegeben.
Der Artname ehrt den englischen Botaniker William Griffith (1810–1845), Konservator am botanischen Garten in Kalkutta. Griffith erforschte vor allem die Flora von China, Burma und Bhutan und verstarb jung in Malakka an einer Lebererkrankung. Mehrere Pflanzenarten wie Iris griffithii, Larix griffithii oder Magnolia griffithii tragen seinen Namen.
 

Euphorbia heterophylla

Im tropischen und subtropischen Amerika ist die Knick-Wolfsmilch, Euphorbia heterophylla, beheimatet. Sie tritt gegenwärtig großflächig in den Tropen und Subtropen der Erde auf und zählt in Baumwollfeldern lokal als invasives Unkraut, besonders in Indien und Thailand. Im Gebiet unbeständig für Nordrhein-Westfalen angegeben (Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch 1880 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021).
 

Euphorbia humifusa

In großen Teilen Asiens von Russland bis Japan ist die Boden-Wolfsmilch, Euphorbia humifusa (Syn.: Chamaesyce humifusa), beheimatet. Ihre Ausbreitung in Europa erfolgte kontinuierlich von Osten nach Westen (Lienenbecker & Lienenbecker 2007). Die Art wurde/wird in mehreren Botanischen Gärten Mitteleuropas kultiviert, so 1813 in Berlin. 
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet, aber trotzdem nur lokal auftretend, stellenweise auch eingebürgert, so um Regensburg, im Breisgau und in Meran. Weiters 1991 am Friedhof Kirchzarten, 1991 in Schwäbisch-Gmünd und am Hauptfriedhof Freiburg in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2023), 1896 im Stadtgarten Regensburg, im Breisgau und im Maintal zwischen Karlstadt, Würzburg und Ochsenfurt in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Greifswald und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukerek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), bei Wispelt und in Trier in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Dresden, Neugersdorf, 1951 in Leipzig-Gohlis und 1952 in Leipzig-Gundorf in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006), Sachsen-Anhalt (Müller & al. 2021) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1888 im alten Botanischen Garten München in der Elisenstraße (Meierott & al. 2024). In Österreich in allen Bundesländern, lediglich aus Osttirol bisher nicht bekannt (Glaser & al. 2025). So beispielsweise im Nord- und Südburgenland (Gilli & al. 2022), bei Feldkirchen und Kühnsdorf in Kärnten (Melzer 1995, Kniely & al. 2006), Friedhof Senning bei Korneuburg in Niederösterreich (Lefnaer 2018), Schärding und 2006 am Friedhof Wels in Oberösterreich (Hohla 2002, Stöhr & al. 2012), Hellbrunner Straße in Salzburg (Schröck & al. 2006), Leibnitz in der Steiermark (Karl 2012), am Friedhof Wilten in Nordtirol (Polatschek 1999, Glaser & al. 2025), in der Innenstadt von Feldkirch in Vorarlberg (Polatschek & Neuner 2013) und Schmelz in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1880 (Glaser & al. 2025). Aus Südtirol bereits von Dalla Torre & Sarnthein (1909) als lästiges Unkraut für Meran genannt. In der Schweiz u.a. in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Glarus (Infoflora 2024), Vicosoprano und Brusio in Graubünden (Hegi 1975, Röthlisberger 2007), in den Kantonen Jura, Luzern, Neuenburg, Schwyz (Infoflora 2024), Locarno, Lugano, Torricella, Melida, Morcote, Cademario und Monte Carasso im Tessin (Hegi 1975, Röthlisberger 2007) und in den Kantonen Waadt, Wallis, Zug und Zürich (Infoflora 2024). In Zürich seit zumindest 1902 subspontan im Botanischen Garten (Landolt 2001). Im Kanton Zürich in 7 % der Quadranten vorkommend, vor allem in der Stadt Zürich, im Glatttal und im Wehntal (Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Euphorbia iberica

Im weiten Kaukasus-Gebiet ist die Georgische Wolfsmilch, Euphorbia iberica, beheimatet. Im Gebiet lokal etabliert bei Peenemünde auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022).
 

Euphorbia indica

In Südasien von Syrien bis Thailand ist die Indische Wolfsmilch, Euphorbia indica (Syn.: Chamaesyce indica) beheimatet. Sie wurde vom Bahnhof Tainach-Stein bei Klagenfurt in Kärnten verschleppt angegeben (Hegi 1975). Die Angabe stammt von Janchen (1956–60), ist irrtümlich und zu E. nutans zu stellen (Melzer 1994, Essl & Rabitsch 2002, Glaser & al. 2025).
 

Euphorbia klotzschii

Benannt zu Ehren des deutschen Botanikers Johann Friedrich Klotzsch (1805−1860) ist die südamerikanische Klotzsch-Wolfsmilch, Euphorbia klotzschii (Syn.: Chamaesyce ovalifolia), die im Gebiet unbeständig für Berlin angegeben wird (Seitz & al. 2012). Klotzsch war Kustos am Herbar des Botanischen Gartens Berlin und beschäftigte sich u. a. mit der Pilzsystematik.
 

 

Euphorbia lamarckii

Die auf den Kanaren endemische, strauchige Lamarck-Wolfsmilch, Euphorbia lamarckii, wird für das Gebiet ehemals aus Hamburg (Schmidt 1894) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. Benannt ist sie nach dem französischen Naturphilosophen, Botaniker und Zoologe Jean-Baptiste Pierre Antoine de Monet Chevalier de Lamarck (1744−1829). Lamarck war 1759 bis 1768 in der französischen Armee, lernte an den verschiedenen Standorten die französische Vegetation kennen und verfasste darüber eine 'Flore françoise'. 1793 bis 1829 war er Professor der Zoologie am Jardin des Plantes. Er formulierte in 'Philosophie zoologique' eine Evolutionstheorie, den „Lamarckismus“, der die gemeinsame Abstammung aller Arten bestritt. Lamarck fühlte sich mit seinen Thesen oft missverstanden und starb verarmt, verbittert und blind geworden in Paris (Burkhardt 2018).
 

Euphorbia macrophylla

In Zentralafrika ist die Großblättrige Wolfsmilch, Euphorbia macrophylla, beheimatet. Sie konnte subspontan in Berlin (Seitz & al. 2012) gefunden werden. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht angegeben.
 

Euphorbia maculata  

Die nordamerikanische Flecken-Wolfsmilch, Euphorbia maculata (Syn.: Chamaesyce maculata) ist eine  5–30 cm lange, bodenanliegende, reich verzweigte Einjährige mit behaartem Stängel. Ihre Blattspreiten sind elliptisch, zumindest unterseits behaart und haben oberseits meist einem dunkelpurpurnen Fleck. Die Nebenblätter sind nicht miteinander verwachsen, die Frucht ist auf der ganzen Oberfläche anliegend behaart. Die sehr ähnliche Liegende Wolfsmilch, E. prostrata, hat ungefleckte Blätter und Früchte, die nur an den Kanten und am Grund abstehend behaart sind.
 
Die Ausbreitung der Art erfolgte in Europa von der Atlantikküste aus nach Osten. Eine wichtige Rolle bei der Einschleppung spielten dabei Botanische Gärten und Gärtnereien. So wurde die Art in Botanischen Gärten in London vor 1660 kultiviert (Hegi 1925). Am europäischen Festland ist sie seit 1689 aus dem Botanischen Garten Amsterdam bekannt.
 
Die Wolfsmilche der Untergattung Chamaesyce werden oft mit Topf- und Container-Pflanzen aus Gärtnereien verschleppt und gelangen so in Gärten, Vorgärten, Friedhöfe und auf nahgelegene Parkplätze und Innenhöfe, von wo aus sie sich anschließend weiter ausbreiten. Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und vielerorts bereits eingebürgert. 
 
Euphorbia maculata ist in Deutschland subspontan seit 1864 aus Berlin nachgewiesen (Seitz & al. 2012), 1877 aus Rheinweiler in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Schlatti 2014) und 1922 aus Bayern (Meierott & al. 2024). Gegenwärtig in allen Bundesländern vorkommend und vielerorts bereits eingebürgert. In Österreich gegenwärtig zerstreut bis häufig und etabliert in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1901 aus Linz in Oberösterreich (Hohla 1998). Verbreitet auch in Südtirol. In der Schweiz seit 1886 aus Zürich nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020), zwischen 1900 und 1920 häufen sich die Angaben aus Bahnhöfen (Schinz 1920). Seither stark ausgebreitet (Landolt 2001) und gegenwärtig in tieferen Lagen weit verbreitet (Röthlisberger 2007). Untersuchungen zeigen, dass die Art in der Schweiz viel häufiger vorkommt, als dies die offizielle Quellenlage vermuten ließe. Aus vier von den fünf größten Schweizer Städten sind aus den letzten Jahren nahezu flächendeckende Vorkommen bekannt: Zürich, Basel, Genf und Lausanne (Röthlisberger 2007). Zerstreut auch in Liechtenstein, so in Bendern und Lizka (Waldburger & al. 2003).
 
Subspontan u.a. seit 1976 auch in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1959 in Bulgarien (Seebens & al. 2017), seit 1953 in Rumänien (Seebens & al. 2017), seit 1965 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), seit 1910 in Slowenien (Seebens & al. 2017), seit 1979 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1917 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2007 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Euphorbia marginata

Die nordamerikanische Weißrand-Wolfsmilch, Euphorbia marginata, wurde im Zuge der Lewis- und Clark-Expedition 1803 bis 1806 in Rosebud County im Yellowstone-Gebiet von William Clark gefunden und kam 1811 durch John Fraser (1750–1811) nach England. In Europa wird sie seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Zierpflanze in Sorten wie `Bergkristall´ oder `Summer Icicle´ kultiviert (Krausch 2003).
Gegenwärtig vielfach unbeständig verwildert, so in Deutschland am Viernheimer Müllplatz in Mannheim in Baden-Württemberg (Buttler & Stieglitz 1976, Hand & Thieme 2023), mehrfach im Maintal zwischen Hassfurt und Bamberg und in Schongau in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004), in Berlin (Seitz & al. 2012), 1988 in Röderland-Saathain in Brandenburg (Gnüchtel & al. 1988), 1992 in Hamburg-Billbrook (Brandt & Mang 1995), 1991 in Frankfurt-Fechenheim in Hessen (Kramer 1992, Hand & Thieme 2023), Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), Erlenbach in Rheinland-Pfalz (Lang & Wolff 1993, Hand & Thieme 2023), bei Leipzig, Markkleeberg, 2013 in Diehsa bei Niesky und Coswick in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2014, Hardtke & al. 2013), Dessau und Aschersleben-Drohndorf in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2012, Herdam 1995), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und 2013 in Kunitz, 2016 in Gumperda und 2016 in Kahla in Thüringen (Schönfelder in: Breitfeld & al. 2021). In Österreich vereinzelt, so in Andau und bei Mönchhof im Burgenland (Traxler 1963, Gilli & al. 2022), Hörtendorf bei Klagenfurt in Kärnten (Melzer 1989, Glaser & al. 2025), 2006 bei Gars am Kamp und Zwentendorf in Niederösterreich (Essl 2006, Bernhardt & al. 2013), Laussa, Oberdambach und Kirchdorf am Inn in Oberösterreich (Stöhr & al. 2006, Hohla 2012), auf den Friedhöfen Mattsee und Schleedorf im Salzburger Flachgau (Stöhr & al. 2007), Graz-Thalerhof, Graz-Wienerstraße, Graz-Heimgartenweg und Zeltweg in der Steiermark (Hamburger 1948, Melzer 1995, Maurer 1996, Glaser & al. 2025) und Oberlaaerstraße in Wien (Loibl 1993, Adler & Mrkvicka 2003). In Südtirol u.a. in Terlan an der alten Möltner Straße (Wilhalm & al. 2004). In der Schweiz sehr selten im Rhonetal des Wallis und im Tessin (Infoflora 2024)
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1937 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Euphorbia ×martini

Euphorbia ×martini, die Busch-Wolfsmilch, ist eine immergrüne Naturhybride aus Mandel-Wolfsmilch, Euphorbia amygdaloides, und Palisaden-Wolfsmilch, E. characias, die in Südfrankreich erstmals spontan gefunden wurde. 
Sie zeichnet sich durch leuchtendrote Nektarien aus und findet sich verbreitet im heimischen Pflanzenhandel. Die Rückkreuzung aus Euphorbia ×martini mit E. amygdaloides findet sich als Euphorbia `Charam´ oder E. `Redwing´ im Pflanzenhandel und wird der Zuchtarbeit von Bernard Ticker aus Fullers Mill Garden in Suffolk zugeschrieben. 
Sie ist gleich den Elternsippen immergrün und zeigt einen rötlichen Austrieb. Ebenfalls zu dieser Kreuzung gehört `Helena´s Blush´, die im Jahr 2000 von Garry Grüber in Gensingen als spontane Mutation gefunden wurde und ursprünglich `Helena´ benannt wurde, doch war dieser Sortenname bereits vergeben. `Helena´s Blush´ zeichnet sich durch farbenfrohes Laub und Widerstandsfähigkeit gegenüber Mehltau aus. Bisher ist Euphorbia ×martini im Gebiet noch nicht subspontan gefunden worden, ist aber zu erwarten.
 

Euphorbia myrsinites

Vom östlichen Mittelmeerraum bis in den Nord-Iran ist die Walzen-Wolfsmilch, Euphorbia myrsinites, beheimatet. Sie ist im 16. Jahrhundert nach Deutschland gekommen und war 1570 im Leuschnerschen Garten in Meißen vorhanden (Krausch 2003).
 
Auch gegenwärtig wird sie häufig als Zierpflanze, vor allem in Steingärten, Trögen, extensiven Dachbegrünungen und als Grabschmuck genutzt. Verwildert im Gebiet selten, vor allem auf Schuttstellen, an Bahndämmen, Steinhaufen und Kiesflächen.
 
Im Gebiet vereinzelt, so in Deutschland an den Bahngleisanlagen bei Kreßbronn und bei Esslingen in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004, Beck 2016), in Babetsberg, Schlüsselfeld, Stadtsteinach, Kemmern, Breitengüßbach, Bamberg, Greding und im oberen Inntal in Bayern (Schuhwerk 2011, Hetzel 2006, Breitfeld & Horbach 2014, Meierott 2008, Smettan 2016), Hessen (Hand & Thieme 2023), in Paderborn, am Buscheyplatz in Querenburg, in Köln-Dellbrück, Soest, in Herne-Wanne und 2023 in Bochum-Eppendorf in Nordrhein-Westfalen (Junghans 2019, Jagel 2021, BBV 2020, BBV 2011, BBV 2024), Rheinland-Pfalz (Hassler 2020), Saarland (Hand & Thieme 2023), Adorf und Schönlind in Sachsen (Breitfeld 2021), bei Salzwedel in Sachsen-Anhalt (Brennenstuhl 2011) und in Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022). Eine Fundangabe für Niedersachsen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt.
 
In Österreich vereinzelt mit zunehmender Tendenz, so am Friedhof Hornstein und in Pamhagen im Burgenland (Berger, Gilli, Hofbauer & Raabe in: Gilli & al. 2021), Kärnten (Fischer & al. 2008), in Oberwaltersdorf, Laxenburg, Leobersdorf, Langenlois, Lengenfeld, Auersthal, Spitz a.d. Donau und St. Georgen bei Emmersdorf in Niederösterreich (Sauberer & Till 2015, Melzer & Barta 1994, Melzer & Barta 2003, Essl 2006, Essl & Stöhr 2006), in Schardenberg, Schärding, Braunau, Rossbach, Weilbach, Mauerkirchen, Treubach, Waldzell, Eberschwang, St. Pantaleon und Friedburg in Oberösterreich (Hohla 2002, Grims 2008), Acharting, Hallwang und Oberndorf in Salzburg, mehrfach auch in der Stadt Salzburg (Wittmann & Pflugbeil 2017, Schröck & al. 2004, Pilsl & al. 2008), Judenburg, Zeltweg, Knittelfeld, Peggau, Frauental, 2019 Raaba und Graz in der Steiermark (Melzer 1987, Melzer 2001, Eigenfund Griebl 2019), Innsbruck-Wilten in Nordtirol (Pagitz & al. 2023), Osttirol (Pagitz & al. 2023), Schruns in Vorarlberg (Polatschek & Neuner 2013) und Winterhafen und Nordbahngelände in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025), nach anderen Angaben bereits vor 1935 (Seebens & al. 2017). In Südtirol u.a. in Auer am Fuß des Mitterberges (Wilhalm & al. 2013). In der Schweiz vielfach, so im Kanton Aargau (Infoflora 2024), Liestal und Seltisberg im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Schaffhausen, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis und Zug (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich 2013 bis 2016 in Adliswil, Affoltern am Albis, Dinhard, Diesldorf, Opfikon, Rümlang und Uster (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan u.a. auch seit 1995 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1998 in Tschechien (Pyšek & al. 2012). In Teilen der USA invasiv. Landbesitzer in Colorado sind verpflichtet, ihren Grund frei von Walzen-Wolfsmilch zu haben und erhalten hierzu bebilderte Anleitungen vom Landwirtschaftsministerium (Colorado Departement 2005). 2007 wurde ihr Verkauf auch im Landkreis Salt Lake County in Utah verboten.
 

Euphorbia nicaeensis

Mediterran verbreitet ist die Bithynien-Wolfsmilch, Euphorbia nicaeensis, die in der heimischen Gartengestaltung fast keine Rolle spielt, aber im Gebiet unbeständig für den Hafen Mannheim in Baden-Württemberg (Zimmermann 1912), Frankfurt an der Oder in Brandenburg (Ascherson 1896), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023) und ehemals für Thüringen (Zündorf & al. 2006) angegeben wird. Die Fundangabe für Brandenburg wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt
Der botanische Artbeiname dürfte sich nicht auf die bekannte französische Stadt Nizza, sondern auf die türkische Stadt Nicaea in Bithynien beziehen. 

Euphorbia nuda

Auf der Balkanhalbinsel ist die Velenovsky-Wolfsmilch, Euphorbia nuda (Syn.: E. velenovskyi) beheimatet. Sie wird im Gebiet 1909 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023 sub E. velenovskyi) angegeben. Der deutsche Name und das Synonym ehrt den böhmischen Botaniker Josef Velenovský (1858−1949). Er war von 1892 bis 1927 Professor für Botanik an der Karls-Universität Prag. Velenovský forschte vor allem an der bulgarischen Flora und der Moosflora Böhmens, beschäftigte sich aber auch mit philosophischen Themen.
 

Euphorbia nutans

Nordamerikanischer Herkunft ist die Nickende Wolfsmilch, Euphorbia nutans (Syn.: Chamaesyce nutans), die sich Anfang des 19. Jahrhunderts im Mittelmeergebiet einbürgerte (Hegi 1975) und im Gebiet seit dem Jahr 1883 bekannt ist. 
Sie tritt hier vereinzelt unbeständig bis örtlich etabliert auf, so 1976 am Güterbahnhof Freiburg, 1983 am Bahnhof Weil, 1986 am Bahnhof Reichenau bei Wollmatingen und in Karlsruhe in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Hassler 2021), 1948 München-Südbahnhof, 2009 am Bahngelände Bamberg und 2006 und 2010 am Bahngelände des Hauptbahnhofes Landshut in Bayern (Adler & al. 2017, Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Hamburg (Hassler & Muer 2022), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 1989 in Leipzig-Seehausen in Sachsen (Gutte 2006), 2008 und 2009 bei Parndorf im Burgenland (Barta 2009, Barta in: Pachschwöll & al. 2025), Klagenfurt, Villach, Grafenstein, Greifenburg, St. Veit a.d. Glan, Oberdrauburg, Bleiburg und Dellach im Drautal in Kärnten (Leute 1973, Pehr 1932, Melzer 2001, Essl 2008), Niederösterreich (Glaser & al. 2025), 2001 im Gleisschotter bei Pergern an der Steyr und 2003 am Bahnhof Linz-Kleinmünchen in Oberösterreich (Essl 2002, Kleesadl 2003), in der Steiermark (Glaser & al. 2025), bei Kufstein in Nordtirol (Stöhr 2019) und am Bahnhof Dölsach, Matrei und Lienz in Osttirol (Stöhr & Brandes 2014, Brandes 2011). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1932 (Glaser & al. 2025). In Südtirol bei Auer, Salurn, Branzoll und Bozen (Wilhalm 2014, Hegi 1975). Vielfach in der Schweiz, so am Bahnhof Sissach im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in Basel-Stadt, Biel im Kanton Bern, ehemals in Graubünden, Luzern, Biberist und Olten in Solothurn, Melide im Tessin, Kreuzlingen im Thurgau, in der Waadt, St. Maurice im Wallis und am Bahnhofsgelände in Zürich (Röthlisberger 2007, Bellosi & al. 2011, Lauber & al. 2012, Landolt 2001, Hegi 1975, Welten & Sutter 1982). Im Kanton Zürich seit 1946 in der Stadt Zürich nachgewiesen. Die wenigen aktuellen Funde liegen im Stadtgebiet und in Wädenswil (Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Euphorbia paralias

Im weiten Mittelmeergebiet und in Westeuropa, nördlich bis England und in die Niederlande, kommt die Strand-Wolfsmilch, Euphorbia paralias, ursprünglich vor. Im Gebiet erstmalig 2013 an der Westküste der Insel Norderoogsand in Schleswig-Holstein gefunden, mehrere Jahre auch auf Amrum und Sylt (Hebbel 2023) und auch auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Haaks & al. 2016). Bei diesen Vorkommen dürfte es sich um eine natürliche Arealsausweitung handeln. Aktuell stabile Vorkommen gibt es auf Norderoogsand und Helgoland. 2016 auch adventiv in Frankfurt-Höchst in Hessen aufgetreten (Gregor 2018). Eine Fundangabe für Baden-Württemberg wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als irrig geführt.
 
Die Art hat in den letzten Jahren auch die dänische Westküste bei Esbjerg, an der Küste von Vendsyssel im nördlichen Jütland und auf der Insel Fanø erreicht (Arter 2023). In Südaustralien gilt die Art lokal als invasiv.
 

Euphorbia peplis

Auf Sandböden im Mittelmeergebiet und in Südwest-Asien ist die Küsten-Wolfsmilch, Euphorbia peplis, beheimatet, die namentlich nicht zu verwechseln ist mit der Garten-Wolfsmilch, E. peplus. Subspontan wird sie im Gebiet für den Güterbahnhof Freiburg in Baden-Württemberg (Jauch 1938) angegeben. Die belegte Angabe aus BW stellte sich als E. helioscopia heraus (Sebald & al. 1992). Kurz nach 1900 auch zweimal irrtümlich für Zürich angegeben (Röthlisberger 2007). Subspontan für Belgien angegeben (Verloove 2021).
 

Euphorbia polygonifolia

Im östlichen Nordamerika ist die Knöterichblättrige Wolfsmilch, Euphorbia polygonifolia (Syn.: Chamaesyce polygonifolia) beheimatet. Sie wird als „lästiges Unkraut“ im Hofgarten Karlsruhe in Baden-Württemberg (Kneucker 1895) und 1875 als Unkraut im Botanischen Garten Jena in Thüringen (Höck 1904) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992). Subspontan u.a. 1974 in Spanien (Seebens & al. 2017).
 

Euphorbia procera

Im weiten Kaukasus-Gebiet ist die Hohe Wolfsmilch, Euphorbia procera, beheimatet. Sie wird 1886 für Karlsruhe-Durlach in Baden-Württemberg (Kneucker 1888) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Euphorbia prostrata

Die amerikanische Liegende Wolfsmilch, Euphorbia prostrata (Syn.: Chamaesyce prostrata), tritt im Gebiet unbeständig bis eingebürgert auf, in der Schweiz 1945 in Melide im Tessin gefunden (Becherer 1952), in Deutschland seit 1946 nachgewiesen (Hügin & Hügin 1997)
Genauer u.a. in Esslingen, Maulbronn, Kehl, Bruchsal, Eggenstein-Leopoldshafen und Wiesloch in Baden-Württemberg (Beck 2016, Amarell 2010, Hassler 2021), 2009 München-Aubing, 2017 Friedhof Großhartpenning, Pocking, 2018 Gärtnereigelände in Neuhaus am Inn, 2019 Würzburg Randersacker Straße, 2018 Friedhof Falkenfels, am Bahnhof Oberwerrn und Bamberg in Bayern (Hohla 2014a, Meierott 2008, Dickoré & Springer 2011, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Marburg, Erda und 1985 am Bahnhof Kranichstein in Hessen (Ludwig 2005, Gutte 2014, Sebald & al. 1992), Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), Bochum, Bonn, Hattingen, Drensteinfurt-Rinkerode, Aachen-Hörn und Aachen-Kornelimünster in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021, Gorissen 2015, BBV 2013, BBV 2015, BBV 2023), Neumagen und 1990 zwischen Oppau und Edigheim in Rheinland-Pfalz (Gutte 2004, Mazomeit 1995), Sachsen (Hand & Thieme 2023), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte nach 1990 (Meierott & al. 2024)
In Österreich in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), so Purbach im Burgenland (Vitek & al. 2011), Villach in Kärnten (Melzer 2003), Traiskirchen in Niederösterreich (Sauberer & Till 2015), Burgkirchen und Trimmelkam in Oberösterreich (Hohla 2004), Oberarnsdorf, Anthering, Nussdorf am Haunsberg und Oberndorf in Salzburg (Schröck & al. 2006), 2018 Graz und 2018 Hausmannstätten in der Steiermark (Hohla 2018), Hall in Nordtirol (Brandes 2012), Sillian in Osttirol (Stöhr & Brandes 2014), Hörbranz und Hohenems in Vorarlberg (Hohla 2014) und in Wien (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025). In Südtirol Salurn, Neumarkt, Bozen, Terlan, Lana und Untermais (Wilhalm & al. 2002, Wilhalm & Hilpold 2006).
In der Schweiz in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Puschlav in Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, St. Finden in St. Gallen, Goldau im Kanton Schwyz, Solothurn, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug und Zürich (Röthlisberger 2007, Infoflora 2024, Bellosi & al. 2011, Moser & al. 2005). Im Kanton Zürich wurde die Art in der Stadt Zürich in den 1950er-Jahren angesät und vor 2000 dreimal verwildert gefunden. Aktuelle ist sie aus 10 Quadranten belegt, die sich vor allem im Limmattal und Oberen Glatttal befinden (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

 

Euphorbia pterococca

Im Mittelmeergebiet ist die Flügelfrüchtige Wolfsmilch, Euphorbia pterococca, beheimatet. Unbeständig verschleppt wird sie für den alten Hafen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern angegeben (Fukarek & Henker 2005).
 

Euphorbia saratoi

Die wahrscheinlich von Osteuropa bis Westasien heimische Sarato-Wolfsmilch, Euphorbia saratoi (Syn.: E. virgultosa, inkl. E. boissieriana), ist eine noch nicht ganz geklärte Sippe, die lange Zeit nicht von Euphorbia esula bzw. E. virgata unterschieden wurde und später als Hybride aus diesen beiden Arten angesehen wurde (Euphorbia ×pseudovirgata). Erst seit Ende des vergangenen Jahrhunderts wird sie allgemein als eigene Art akzeptiert. Möglicherweise ist die Art im pannonischen Osten Österreichs auch indigen (Pachschwöll & al. 2015)
Benannt ist sie zu Ehren von César Honoré Sarato (1829−1893), der in Nizza lebte und sich als Botaniker und Meeresbiologe verdient machte.
Zu Beginn der Einwanderung war sie offensichtlich eine typische Eisenbahnpflanze. Neuere Funde werden vor allem von trockeneren Ruderalstellen an Weg- und Straßenrändern gemeldet (Hand & al. 2016). Gegenwärtig im Gebiet in Ausbreitung begriffen. In den Weidegebieten der Prärien Nordamerikas gilt sie lokal als invasiver Neophyt (Nowierski & Pemberton 2002)
In Deutschland in allen Bundesländern, in Ausbreitung begriffen und vielerorts eingebürgert, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Passau, Bamberg, Coburg und Bayreuth in Bayern (Grims 2001, Hetzel 2006, Lippert & Meierott 2014), in Berlin (Hand & Thieme 2023), Potsdam in Brandenburg (Buhr & al. 2016, sub E. virgultosa), Hamburg (Wiedemann 2014), 2020 bei Weiperz in Hessen (Gregor 2022), Mecklenburg-Vorpommern (Reichert 2013, Buhr & Kummer 2009), Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Dortmund-Holthausen, Augustdorf bei Detmold und 2024 Iserlohn-Letmathe in Nordrhein-Westfalen (BBV 2013, Sonnenborn & Sonnenborn 2018, BBV 2025), Wittlich-Wengerohr, Klüsserath, Neumagen-Dhron, Mertesdorf, Waldrach und Hermeskeil in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Wohlbach, Adorf, Gunzen, Schönlind, Bad Elster, Landwüst, Dresden, Riesa und Brand-Erbisdorf in Sachsen (Breitfeld 2021, Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Fehmarn, Heiligenhafen und 2021 am Falkensteiner Strand bei Kiel in Schleswig-Holstein (Romahn 2012, Hebbel 2023) und in Thüringen (Reichert 2013). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1896 in Nürnberg (Meierott & al. 2024). In Österreich u.a. in Bad Sauerbrunn, Schützen und Buchschachen im Burgenland (Gilli & al. 2022), Moosbrunn, Mödling, Pfaffstätten, Breitenfurt und Lanzendorf in Niederösterreich (Pachschwöll & al. 2015), Linz, Wels, Wippenham und Aselkam in Oberösterreich (Pachschwöll & al. 2015), 2020 in Bergheim im Flachgau Salzburgs (Stöhr 2021), Graz, Bruck a.d. Mur und Leoben-Donawitz in der Steiermark (Pachschwöll & al. 2015), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), 2020 in Dölsach bei Lienz in Osttirol (Stöhr 2021), Bregenz, Meiningen und Rankweil in Vorarlberg (Amann & al. 2016) und Stadlau, Salmannsdorf, Lobau und Süßenbrunn in Wien (Pachschwöll & al. 2015). Die Sippe wurde in Österreich schon 1855 auf der Welser Heide entlang der historischen Pferdeeisenbahnstrecke bei Neubau gesammelt (Pachschwöll & al. 2015). Sie ist auch in den anderen österreichischen Bundesländern zu erwarten (Pachschwöll & al. 2015). In Südtirol 2000 bei Bozen und 2015 bei Kaltern gefunden (Wilhalm & al. 2021).
 

Euphorbia segetalis

Im Mittelmeergebiet und in Westasien ist die Saat-Wolfsmilch, Euphorbia segetalis, beheimatet. Sie tritt im Gebiet vor allem in kalkreichen Getreideäckern unbeständig auf, so in Mannheim in Baden-Württemberg (Hegi 1975), 1877 bei den Lagerhäusern bei der Eisenbahnstation München-Thalkirchen in Bayern (Hegi 1975, Meierott & al. 2024), in Hessen (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), Rheine in Nordrhein-Westfalen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Großkarlbach in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975), ehemals Schloßhof im Marchfeld Niederösterreichs angegeben (Walter & al. 2002) und 2010 im Schönbrunner Park in Wien (Barta & al in: Pachschwöll & al. 2025). Die auf Gombocz (1906) zurückgehende Angabe für „Medgyes“ (heute Fertőmeggyes = Mörbisch am See), bereits von Janchen (1956–1960) als zweifelhaft gewertet, ist sicher irrig (Gilli & al. 2022). Die Fundangabe für Niederösterreich wird bei Glaser & al. (2025) als fraglich angegeben. Duftschmid (1885) hat die Angaben dieser mediterranen Art von Sailer (1841) „ein häufiges Unkraut der Sandäcker“ und von Brittinger (1862) „auf der Welser Haide“ nicht aufgenommen; sie waren sehr wahrscheinlich irrig (Hohla & al. 2009). In der Schweiz ehemals Ruchfeld bei Basel (Hegi 1975), im Kanton Bern (Welten & Sutter 1982), Bad Lostorf im Kanton Solothurn (Hegi 1975), Yvorne in der Waadt (Hegi 1975), Sitten im Wallis, in Zug und 1880 in Trüllikon im Kanton Zürich und 1917, 1942 und 1992 in der Stadt Zürich (Hegi 1975, Welten & Sutter 1982, Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan seit 1830 auch in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Euphorbia serpens

Die amerikanische Schlängel-Wolfsmilch, Euphorbia serpens (Syn.: Chamaesyce serpens) tritt im Gebiet seit 1890 (Hensen & al. 2011) vereinzelt verschleppt auf, in Baden-Württemberg und Hessen lokal mit Etablierungstendenz (Hand & Thieme 2023)
Im Gebiet u.a. Maulbronn in Baden-Württemberg (Amarell 2010), 2017 in Teisendorf, 2012 Fichtelgebirgshof in Himmelkron, 2018 Dehner-Parkplatz Straubing, 2022 in Pflasterfugen in München-Schwabing, 2022 Bahnhof-Vorplatz in München-Pasing, 2003 Garagenpflaster Ergolding und 2008 alter Friedhof Pfarrkirchen in Bayern (Dickoré & Dickoré 2019, Breitfeld & al. 2017, Zahlheimer 2004, Hohla 2014, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Potsdam-Teltower Vorstadt in Brandenburg (Buhr & al. 2016), bei Homberg/Efze und Seeheim in Hessen (Gregor & al. 2012), Süpplingenburg in Niedersachsen (Feder 2010), zwischen Muffendorf und Rolandseck, in Bochum-Dahlhausen, in Bornheim-Hersel und Münster-Gremmendorf in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2016, BBV 2019, BBV 2023), auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022) und in Thüringen (Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1996 (Meierott & al. 2024)
In Österreich 2025 in der Stadiongasse in Oberpullendorf im Burgenland (Hohla & al. 2025), Ried im Innkreis und Pischelsdorf am Engelbach in Oberösterreich (Hohla 2013), in der Mildenburggasse in der Stadt Salzburg (Schröck & al. 2006), 2024 in Köflach in der Steiermark (Stöhr 2025), 2018 Schlins in Vorarlberg (Amann 2019) und 1992 im 18. Wiener Gemeindebezirk (Hügin & Starlinger 1998, Essl & Rabitsch 2002, Diran 2016). In der Schweiz in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Genf, Luzern, St. Gallen, Waadt, Wallis, Zug und Zürich (Infoflora 2024).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Euphorbia serpillifolia

In großen Teilen Nordamerikas von Mexiko bis Kanada ist die Quendelblättrige Wolfsmilch, Euphorbia serpillifolia (Syn.: Chamaesyce serpillifolia) beheimatet. Im Gebiet wird sie unbeständig verschleppt für Karlsruhe in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Hand & Thieme 2023), 1998 für das Bahnareal in Marbach im Kanton St. Gallen, für das südlichste Tessin und für die Waadt (Röthlisberger 2007, Infoflora 2024) angegeben.
 

Euphorbia serrata

Mediterraner Herkunft ist die Gesägte Wolfsmilch, Euphorbia serrata
Sie wird im Gebiet 1909 für den Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023) angegeben. Bei der Angabe für Salzburg in Gruber (1991) handelt es sich nach Auskunft des Sammlers E. Rouschal um einen Irrtum (Pflugbeil & Pilsl 2013).
 

Euphorbia sulcata

Die Gefurchte Wolfsmilch, Euphorbia sulcata, ist im zentralen und westlichen Mittelmeerraum und auf den Kanaren beheimatet und wird ehemals adventiv für Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) für Thüringen als irrig angegeben.
 

Euphorbia taurinensis

Im weiten Mittelmeergebiet ist die Turiner Wolfsmilch, Euphorbia taurinensis, verbreitet. Im Gebiet unbeständig angegeben für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006). Lokal etabliert in Purbach, Parndorf und Zurndorf im Burgenland (Melzer & Barta 1996, Melzer & Barta 2005), 1957 in Tattendorf, 1987 bei Fischamend, nahe dem Bahnhof Petronell, 1991 Gramatneusiedl, am Bahnhof Himberg, 2014 in Theresienfeld, in Ziersdorf, Gänserndorf, Felixdorf und St. Egyden in Niederösterreich (Melzer 1957, Melzer & Barta 1991, Sauberer & Mrkvicka 2020, Melzer & Barta 2005), 1896 bis 1944 in Linz zwischen Eisenbahngleisen am Umschlagplatz auf der ehemaligen Straßerinsel und Bahnhof Wegscheid in Linz in Oberösterreich (Melzer 1957, Hohla & al. 2005), Werndorf und Ehrenhausen in der Steiermark (Hegi 1975, Glaser & al. 2025) und Landstraße, Auhof, Siemensstraße, Breitenlee und Simmering in Wien (Adler & Mrkvicka 2003, Melzer & Barta 2005). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1896. Euphorbia taurinensis ist eine Art, deren Samen lange Zeit im Boden überdauern dürften. Bei den Vorkommen in Linz, wo E. taurinensis jeweils nach ca. 50 Jahren bereits zum dritten Mal beobachtet wurde, ist eine Etablierungstendenz anzunehmen (Hohla & al. 2009).
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), 1930 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), 1947 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und 1957 in Polen (Seebens & al. 2017).
 
 

Euphorbia terracina

Nach der Stadt Terracina am Golf von Gaeta in Latium ist die im weiten Mittelmeerraum beheimatete Terracina-Wolfsmilch, Euphorbia terracina, benannt. 
Sie wird im Gebiet 1902 und 1903 adventiv für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Höck 1910, Hand & Thieme 2023).
 

Euphorbia vermiculata

Nordamerikanisch ist die Wurm-Wolfsmilch, Euphorbia vermiculata (inkl. E. hirsuta), die u.a. mit Bauholz in Belgien eingeschleppt wurde und im Gebiet für den Überseehafen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005) angegeben wird. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

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