Echinochloa

Hühnerhirse, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Echinochloa umfasst etwa 33 Arten (Kew 2022), die vor allem in den Tropen und wärmeren Regionen der ganzen Erde verbreitet sind. Mannigfaltigkeitsgebiete sind das tropische Afrika, Australien und Mexiko.
 

Echinochloa muricata 

Stachelige Hühnerhirse,
Echinochloa muricata 
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief:

30–100 cm hohe, am Grund oft verzweigte Einjährige mit rauen, 8–15 mm breiten Blättern. Rispenzweige aufrecht-abstehend bis stark spreizend. Ährchen mit starr abstehenden Borstenhaaren. Deckspelzen stark glänzend und hart, ohne Absatz in die wenig krautige, steife, nicht welkende Spitze verschmälert. Blütezeit Juli bis Oktober.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei der häufigen Acker-Hühnerhirse, Echinochloa crus-galli, sind die stark glänzenden und harten Deckspelzen mit einer durch eine Querlinie aus feinen, kurzen Härchen von den krautigen, welkenden Spitzen abgesetzt.
 
Anmerkung: Innerhalb der Echinochloa muricata-Gruppe wird teilweise auch eine weitere Sippe namens Echinochloa wiegandii unterschieden. Sie vermittelt vom Aussehen der Rispen und Ährchen zu E. crus-galli s. l., gehört aber aufgrund charakteristischer Merkmale der Deck- und Vorspelzen in die E. muricata-Gruppe. Merkmale von E. wiegandii gegenüber E. muricata s. str. sind ein früherer Blühbeginn, schlankere, schwächer bestachelte, dunkler gefärbte Ährchen sowie eine tendenziell längere Begrannung der Ährchen (Bomble 2016).
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Beheimatet in großen Teilen Nordamerikas. Vor allem mit importierten Futtermitteln und als Vogelfutterbegleiter eingeschleppt. Der Erstnachweis aus dem Gebiet stammt von Berlin aus dem Jahr 1915 (Lohmeyer & Sukopp 2001). Lokal in Einbürgerung begriffen bzw. regional fest etabliert. In England auch in Getreidefeldern (Conert 1998). Echinochloa-Arten sind Wärmekeimer, weshalb sie in Mitteleuropa erst ab dem Frühsommer erscheinen. Hühnerhirsen allgemein breiten sich im Zuge des großflächigen Maisanbaus weiter aus.
DEUTSCHLAND: 
1950 im Wollschutt in Salach und 1989 auf einem Misthaufen bei Sauggart in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2023), 2009 Wunsiedel, 2013 Isenaue bei Schwindegg und 1998 Hafen Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), ehemals Berlin (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Lenzen und Schönberg-Deich in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Tiesmesland in Niedersachsen (Kelm 2015), am Kassenberg bei Mülheim an der Ruhr, in Bochum-Laer, Bonn-Godesberg und vielfach im Aachener Raum in Nordrhein-Westfalen (BBV 2010, BBV 2010a, Gorissen 2015, Bomble 2016), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), 2002 Leipzig-Leinestraße in Sachsen (Gutte 2006), bei Steckby in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2008), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Reisdorf, Alte Ziegelei und Eckartsberga unterhalb der Altenburg bei Apolda in Thüringen (Peterlein 2024). In Berlin wieder verschwunden (Seitz & al. 2012).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so St. Martin an der Raab und Mogersdorf im Süd-Burgenland (Hohla & al. 2019), in Elbach bei Lavamünd in Kärnten (Wetschnig 1979), die Fundangabe Zwentendorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013) ist unsicher und wird hier nicht berücksichtigt, Micheldorf im Kremstal, Mühlheim am Inn, Weireth bei Zell und Hocheben bei Taiskirchen in Oberösterreich (Hohla 2001, Grims 2008), Nußdorf am Haunsberg und Liefering in Salzburg (Schröck & al. 2004), Graz, Schloss Dornegg bei Groß-St. Florian und Lassnitztal in der Steiermark (Essl & Rabitsch 2002, Maurer 2006) und in Wien-Augarten (Soukup 2009). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1979 bzw. 1993 (Wetschnig 1979, Glaser & al. 2025). Der Fund für Kärnten wird in Glaser & al. (2025) als fraglich geführt.
SCHWEIZ: ---

ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Echinochloa colonum

Als Futtermittel- und Wollbegleiter eingeschleppt tritt die in den Tropen und Subtropen beheimatete Kolonisten-Hühnerhirse, Echinochloa colonum (Syn.: E. colona), auch Schamahirse genannt, auf. In Indien wird sie als Körnerfrucht und Futtergras gebaut, in Ostafrika wird aus den Früchten Pombe gebraut. Körner der Art konnten in 5000 bis 6000 Jahre alten Mumien in Ägypten gefunden werden (Conert 1998). Die Art ist ein fast kosmopolitisches Unkraut, vor allem in Reis-, Mais-, Baumwolle-, Erdnuss-, Raps- und Gemüsekulturen (CABI 2023).
Im Gebiet u.a. 1972 in Obermooweiler bei Wangen, Stuttgart, Ulm, 1940 Söflingen und Atzenbach in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Conert 1998, Dörr & Lippert 2001, Baumgartner 1975, Hand & Thieme 2023), 1971 in Sonthofen-Rieden, 1971 in Rothenstein bei Grönenbach, 1994 Deponie Guggenberg, 1996 im Westhafen Regensburg, Buxheim, 2002 im Schutt in der Mainaue bei Zeil und 1996 Bamberger Hafen in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), Hamburg-Altona (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock und Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 2014 in Altencelle in Niedersachsen (Langbehn 2015), Dortmund in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 1937 in Leipzig-Probstheida in Sachsen (Gutte 2006), Altenburg-Poschwitz in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2023), Kärnten (Englmaier & Wilhalm 2018), Schirmitzbühel bei Kapfenberg, Graz, Premstätten und bei Köflach in der Steiermark (Melzer 1961, Melzer 1968, Maurer 2006), Osttirol (Glaser & al. 2025) und Breitenlee und Simmeringer Lände in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1961 (Melzer 1961). In der Schweiz 1969 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973) und ehemals im Kanton Solothurn (Infoflora 2024). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1974 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1999 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1980 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 1957 in Portugal, seit 1930 in Polen (Seebens & al. 2017) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 

Echinochloa esculenta

Die Japanische Hühnerhirse, Echinochloa esculenta (inkl. E. utilis) ist eine hexaploide Kulturform von Echinochloa crus-galli japanischen Ursprungs.
 
Sie wird als Grünfutterpflanze und zur Gewinnung von Vogelfutter kultiviert und immer wieder mal vorübergehend eingeschleppt.
 
Im Gebiet vorübergehend subspontan, so 1976 in Unterriexingen, 1991 bei Wagshurst, in Ubstadt, Daxlanden und Karlsruhe in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Hassler 2021), im Tiergehege Röhrensee Bayreuth, bei Schaffhauserhof und in Franken Bayerns (Breitfeld & Horbach 2014, Adler & al. 2017, Hetzel & Meierott 1998), 1963 in Berlin-Steglitz (Scholz 1967, Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hemm 2008), Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Wesendorf in Niedersachsen (Feder 2005), am Gellershagener Bach in Schildesche, Bochum und Fröndenberg-Ostbüren in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & Lienenbecker 2002, Goos 1998, Mieders 2006), Maudach, Ludwigshafen und am Flussufer von Rhein und Ahr in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Scholz 1995, Hand & Thieme 2023) und vielfach in Dresden und 1981 Leipzig-Möckern in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Gutte 2006). In Österreich in Klagenfurt in Kärnten (Melzer 1988, Glaser & al. 2025), Felixdorf und Zwentendorf in Niederösterreich (Melzer & Barta 1991, Holzner 1988, Engelmaier & Wilhalm 2018, Bernhardt & al. 2013), 2000 bei Reichersberg in Oberösterreich (Hohla 2001), Bergheim in Salzburg (Schröck & al. 2004), Knittelfeld in der Steiermark (Melzer 2001), Debant in Osttirol (Stöhr 2014) und Hadersdorf-Weidlingau in Wien (Melzer & Barta 1999, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1983 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals bei Hürstholz in Zürich (Landolt 2001). Die Art wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), (seit) 1961 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1913 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1971 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1993 in Polen (Seebens & al. 2017) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Echinochloa frumentacea

Vermutlich afrikanisch-südasiatisch ist die Sawa-Hühnerhirse, Echinochloa frumentacea, die als Kulturform wahrscheinlich aus Echinochloa colonum entstanden ist (Scholz 1995) und als Getreidepflanze in Indien im Gebrauch ist, sowie als Futter- und Gründüngungspflanze in zahlreichen Ländern. In Ägypten wird sie bei der Rückgewinnung von salzhaltigen Böden eingesetzt. Vielfach wird sie zum Schutz vor Erosionen auf frisch umgebrochenen, sandigen Böden angepflanzt (Mansfeld 1986). Die Art wächst schnell und braucht unter guten Bedingungen von der Aussaat bis zur Ernte lediglich 6 Wochen.
 
Im Gebiet vor allem als Vogelfutterpflanze vielfach unbeständig, so etwa früher bei Ubstadt, Daxlanden, Graben, 1940 Ulm-Söflingen und Neu-Ulm in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Sebald & al. 1998), 1969 bei Oberstdorf, bei Bad Berneck, Herbstadt, Untermerzbach, Trunstadt, Breitengüßbach, Bamberg und Gaustadt in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008), Berlin (Hand & Thieme 2023), 1965 im Alten Hafen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück und Mell-Eickholt in Niedersachsen (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Brackwede, Halle-Künsbeck, Ürdingen, Neuß und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & Lienenbecker 2002, Lienenbecker 1980, Weber 1995), Kleinsaubernitz, 2001 und 2002 Markkleeberg, Leipzig und 2016 in Dresden-Pieschen in Sachsen (Otto 2012, Gutte 2006, Wünsche & al. 2017), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Hörtendorf bei Klagenfurt in Kärnten (Melzer 1986, Glaser & al. 2025), bei Mühlheim und St. Georgen bei Obernberg in Oberösterreich (Hohla 2001), Siggerwiesen in Salzburg (Schröck & al. 2004), Knittelfeld, Köflach und Weinburg in der Steiermark (Maurer 2006), Elmen in Nordtirol (Maier & al. 2001), 1989 St. Anna bei Lingenau in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2001), am Wienfluss bei Hadersdorf-Weidlingau in Wien (Adler & Mrkvicka 2003), in der Vintlergasse in Bozen in Südtirol (Wilhalm & al. 2006) und ehemals in Zürich (Conert 1998). Die Art wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Echinochloa oryzoides

Als Reis-Unkraut gilt die Reis-Hühnerhirse, Echinochloa oryzoides. Sie ist in Asien beheimatet, findet sich neophytisch aber auch in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika und Australien. Im Gebiet nur unbeständig, so 1935 und 1937 in Karlsruhe in Baden-Württemberg (Jauch 1938, Hand & Thieme 2023), ehemals im Mertinger Wald bei Donauwörth in Bayern (Conert 1998, Meierott & al. 2024), 1927 in einem Maisfeld bei Grubschütz nahe Bautzen in Sachsen (Otto 2012), Liefering und Golling in Salzburg (Fritsch 1891, unsichere Angabe, weil nicht sicher ist, ob Fritsch mit E. oryzoides nicht E. crus-galli meinte (Pflugbeil & Pilsl 2013)). Andererseit unterscheidet Fritsch (1891) klar zwischen E. oryzoides und E. crus-galli (Englmaier & Wilhalm 2018). Laut aktueller Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon wahrscheinlich fälschlicherweise für Österreich erfasst.
Subspontan u.a. seit 1950 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1950 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 

Echinochloa pyramidalis

In Afrika und Südwest-Asien ist die Antilopen-Hühnerhirse, Echinochloa pyramidalis, beheimatet. In den warmen Erdteilen tritt sie vielerorts neophytisch auf, im Gebiet nur vorübergehend angegeben für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) und 1966 bis 1969 für Blaichach in Bayern (Eschelmüller 1973). Die Art wird für Bayern weder in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023), noch in der Flora von Bayern (Meierott & al. 2024) geführt.
 
 

Echinochloa stagnina

In großen Teilen Afrikas und Südasiens ist die Sumpf-Hühnerhirse, Echinochloa stagnina (Syn.: Panicum stagninum) beheimatet. Sie findet sich synanthrop in Sardinien, im Gebiet ehemals angegeben für Hamburg-Wilhelmsburg und Hamburg-Georgswerder (Meyer 1955, Pieper 1898, Hand & Thieme 2023).
 

Echinochloa turneriana

Aus dem tropischen Australien stammt die Australische Hühnerhirse, Echinochloa turneriana, die ganz vereinzelt verschleppt auftritt, so 2010 in Hohenzell im oberösterreichischen Innviertel – hier vielleicht durch Papageienfutter eingeführt (Hohla 2011) und ehemals in Derendingen im Kanton Solothurn (Conert 1998). Die Art eignet sich als Futter- und Körnerpflanze für aride Gebiete. Sie hat die Eigenschaft, mit nur einer Bewässerung von der Keimung bis zur Reife zu gelangen (Mansfeld 1986). Die Art ist zu Ehren des australischen, in England geborenen Botanikers Fred Turner (1856−1939) benannt. 1874 ging Turner nach Queensland, wo er den Hyde-Park in Sydney umgestaltete, Gründungsmitglied des Landwirtschaftsministeriums wurde und sich mit der Ökologie australischer Gräser und Halophyten befasste.
 

Echinochloa wiegandii

Die nordamerikanische Wiegand-Hühnerhirse, Echinochloa wiegandii, gehört zur E. muricata-Gruppe und wird von manchen Taxonomen nicht von E. muricata getrennt. Daher ist ihre Verbreitung ungenügend bekannt. Sie wird aus den Niederlanden, aus Aachen und 2021 aus Rurberg in Nordrhein-Westfalen genannt (Bomble 2016, BBV 2022). Die Art ist zu Ehren des US-amerikanischen Botanikers Karl McKay Wiegand (1873−1943) benannt, der u.a. 1921 über die Gattung Echinochloa in Nordamerika schrieb. Wiegand leitete 28 Jahre lang die Abteilung der Botanik an der Cornell-Universität und war 1939 Präsident der Botanical Society of America.
 

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