Dysphania

Drüsengänsefuß, Amarantgewächs, Amaranthaceae

Gattung:

Ursprünglich war Dysphania eine vage umschriebene australische Gattung mit 7−10 Arten (Aellen 1930). Mosyakin & Clemants (2008) haben Dysphania erheblich erweitert. Die Gattung umfasst nun alle drüsenbesetzten Taxa, die früher zu Chenopodium gestellt wurden. Damit zählt Dysphania, inklusive Cycloloma, zurzeit etwa 46 Arten (Kew 2022), die in tropischen, subtropischen und warmgemäßigten Regionen der Erde beheimatet sind. In wenigen Jahren hat sich dieses neue generische Konzept weitgehend durchgesetzt und wurde auch durch molekulare und phylogenetische Studien bestätigt (Uotila & al. 2021).
 

Dysphania ambrosioides

Mexikanischer Drüsengänsefuß,
Dysphania ambrosioides s. lat
(inkl. D. anthelmintica;
Syn.: Chenopoidum ambrosioides, Chenopodium suffruticosum)  
Amarantgewächs, Amaranthaceae

 

Steckbrief:

30–120 cm hohe, kampferartig riechende Einjährige, von sitzenden Drüsen klebrig. Stängel meist rot gestreift. Blätter kurz gestielt, Spreite lanzettlich, ganzrandig oder buchtig-gezähnt, 4–12 cm lang. Blütenstand reich verzweigt und beblättert. Blütenknäuel klein, sitzend, dicht gedrängt, oft rötlich, mit herausragenden, gelben Staubbeuteln. Blütezeit Juli bis September.
 
Anmerkung: Neuere Autoren erkennen D. anthelmintica vermehrt als eigene Art an. Sie unterscheidet sich durch Blütenstände, die nicht durchblättert sind, zumindest in der oberen Hälfte nicht, während bei D. ambrosioides die Blütenstände bis oben hin durchblättert sind. Heute wird die ehemalige var. anthelmintica allgemein als eigene Art Wurmsamen-Drüsengänsefuß, D. anthelmintica, anerkannt. Dem war früher nicht so, eine Zuordnung älterer Funde ist deshalb oft nicht möglich, weshalb hier beide Sippen unter D. ambrosioides s.lat. geführt werden. 
 

Nutzung:

Als Heilpflanze, vor allem als Wurmmittel, Tee- und Gewürzpflanze für die Mexikanische Küche, aber auch für die Kosmetik aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle, sowie als Duft- und Färbepflanze. Die Pflanze wirkt insektizid und wird als Repellent gegen Moskitos, als Zusatz in Substraten gegen Insektenlarven sowie gegen Läuse und Bettwanzen eingesetzt. 
D. ambrosioides ist Wirt des Echten Mehltaupilzes Erysiphe betae, der u.a. für Tomatenkulturen schädlich sein kann (CABI 2024).

 

Ausbreitung:

Die amerikanische Art ist Anfang des 17. Jahrhundert nach Europa gekommen (Jäger & al. 2008), seit Anfang des 18. Jahrhunderts ist sie auch aus dem Gebiet bekannt. Sie wurde vor allem in der Varietät anthelmintica kultiviert (Jäger & al. 2008), die heute als eigene Art D. anthelmintica gesehen wird. Gegenwärtig nur mehr selten kultiviert und sehr vereinzelt unbeständig auftretend mit Verbreitungsschwerpunkt im Rheintal. Eingeschleppt vor allem mit Rohwolle, Getreide und Südfrüchten (Hegi 1979).  
DEUTSCHLAND:
Sehr zerstreut, so Stutensee-Friedrichstal, Karlsruhe, 1953 am Bahnhof Ulm und 1932 in Salach in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Sebald & al. 1990, Hegi 1979), Metten, 1997 im Hafen Bamberg, 2000 im Botanischen Garten Erlangen, 1984 im Osthafen Regensburg und in München-Ebenau in Bayern (Vollmann 1914, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg-Altona (Poppendieck & al. 2010), 2020 in Lorch am Rhein in Hessen (Gregor 2022), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Hannover in Niedersachsen (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), Mondorf, Niederdollendorf, Rhöndorf, Duisburg-Bruckhausen, Duisburg-Neuenkamp, Duisburg-Rheinhausen, Duisburg-Homberg, Krefeld-Linn, Köln-Worringen und Halle-Künsebeck in Nordrhein-Westfalen (Buch & Keil 2012, Gorissen 2015, BBV 2013, BBV 2014, BBV 2016, BBV 2017, Weber 1995, Lienenbecker 1980), Mainz und Wörth in Rheinland-Pfalz (Kadereit 2007, Vollmann 1914), Zittau, Görlitz, Weißwasser, Dresden und 1961 und 1995 in Leipzig-Zentrum in Sachsen (Gutte & al. 2013, Gutte 2006), Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Unbeständig und sehr vereinzelt, so 2022 in Neusiedl am See im Burgenland (Nadler 2022), in Kärnten (Fischer & al. 2008), ehemals Pachfurth bei Bruck a. d. Leitha in Niederösterreich (Janchen 1977, Glaser & al. 2025). Für Oberösterreich gibt Sailer (1841, 1844) die Art ohne Fundortsnennung an, Ritzberger (1913): „Auf dem Schloßberg in Steyr, dem Karl-Ludwigs-Platze und in der Lauberleiten bei Steyr (Pehersdorfer)“ (Hohla & al. 2009). Früher in Graz zwischen Liebenau und Engelsdorf und ehemals vielfach zwischen Straß und Bad Radkersburg in der Steiermark (Hamburger 1948, Melzer 1954, Maurer 1996), 2022 erneut in Graz, im Stadtbezirk Eggenberg gefunden (Leonhartsberger 2023) und in Wien (Fischer & al. 2008). Bei Walter & al. (2002) irrtümlich für das Bundesland Tirol angegeben (Pagitz & al. 2023). In Südtirol ehemals bei Bozen (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Vereinzelt, so ehemals am Bahnhof Zofingen im Aargau (Hegi 1979), 1984 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985), 1938 in Wöschnang bei Biel im Kanton Bern (Hegi 1979), ehemals in Derendingen und bei Langendorf in Solothurn (Thellung 1915), bei Locarno, Bellinzona und Melide im Tessin (Hegi 1979), Lausanne im Kanton Waadt (Hegi 1979), Martigny im Wallis (Hegi 1979) und 1917 am Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1979). Die Art wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit dem 19. Jahrhundert auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1920 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021), Portugal (Jalas & Suominen 1980), Spanien (Jalas & Suominen 1980), Frankreich (Jalas & Suominen 1980), Italien (Jalas & Suominen 1980, Galasso & al. 2024), Slowenien (Jalas & Suominen 1980), Kroatien (Jalas & Suominen 1980), Bosnien-Herzegowina (Jalas & Suominen 1980), Montenegro (Jalas & Suominen 1980), Albanien (Jalas & Suominen 1980), Serbien (Jalas & Suominen 1980), Nordmazedonien (Jalas & Suominen 1980), Griechenland (Jalas & Suominen 1980), Bulgarien (Jalas & Suominen 1980), Rumänien (Jalas & Suominen 1980), Moldawien (Jalas & Suominen 1980), Ukraine (Jalas & Suominen 1980), Polen (Jalas & Suominen 1980), Estland (Seebens & al. 2017), Ungarn (Jalas & Suominen 1980), Großbritannien (Clement & Foster 1994), 1835 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1865 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Dysphania atriplicifolia

Im zentralen Nordamerika ist der Blaurauten-Drüsengänsefuß, Dysphania atriplicifolia (Syn.: Cycloloma atriplicifolium) beheimatet. Die Art wurde früher zur monotypischen Gattung Cycloloma gerechnet. Sie wird in ihrer Heimat als Wildgemüse genutzt. In Deutschland ist sie seit 1801 in Botanischen Gärten in Kultur (Hegi 1979) und wurde ehemals mit nordamerikanischem Getreide eingeschleppt (Hegi 1979): Angegeben 1901 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), bei der Dampfmühle Reiherstieg in Hamburg (Pieper 1905, Hand & Thieme 2023), 1901 im Luitpoldhafen Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1916) und 1898 bei Übigau in Sachsen (Schorler 1909, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), Frankreich (Jalas & Suominen 1980), Italien (Jalas & Suominen 1980, Galasso & al. 2024), Albanien (Jalas & Suominen 1980) und Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 
 

Dysphania bonariensis

In Uruguay und Argentinien ist der Buneos Aires-Drüsengänsefuß, Dysphania bonariensis (Syn.: Chenopodium haumanii) beheimatet. Sein Synonym ist zu Ehren des belgischen Botanikprofessors Lucien Hauman (geb. 1880) benannt, der von 1904 bis 1925 in Südamerika botanisch forschte (Hegi 1979) und Professor an der Universität von Buenos Aires war. Hauman schuf neue Forschungslinien auf den Gebieten der Taxonomie, Pflanzenphysiologie, Phytopathologie und der landwirtschaftlichen Mikrobiologie. Er führte phytogeographische Studien und Monographien über die Río Negro-Region, den Valdivianischen Regenwald und die Anden von Mendoza durch. Der Botanische Garten der Universität Buenos Aires ist nach ihm benannt.
Im Gebiet wird die Art sehr selten mit Wolle eingeschleppt angegeben, so 1914 und 1916 in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023) und in Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022).

 
 

Dysphania botrys

Der südeuropäisch-asiatische Klebrige Drüsengänsefuß, Dysphania botrys (Syn.: Chenopodium botrys) hat einen intensiven, aromatischen Geruch und wurde früher deswegen als Motten- und Schabenkraut vor allem in Bauerngärten gezogen (Hegi 1979, Mansfeld 1986).
 
In Duftkissen dienen die aromatischen Pflanzen zur Raumerfrischung. Die ganze Pflanze kann zum Färben für gelbe und grüne Farbtöne genutzt werden.
 
Dysphania botrys ist eine einjährige, wärmeliebende Pionierpflanze, die oft magerste und trockenste Standorte besiedelt. So findet sie sich vor allem auf Schutt, Bahn- und Hafengelände, zunehmend aber auch an Autobahnen und Hauptstraßen (Fleischmann 2022). Maßgeblich für diese Art sind offene Flächen und eine regelmäßige Störung. Ohne eine solche würden sie innerhalb weniger Jahre verschwinden bzw. von der umgebenden Vegetation verdrängt werden. An den Straßen- und Autobahnrändern wächst D. botrys auf den freien Schotter- bzw. Kiesflächen am seitlichen Rand oder am Autobahn-Mittelstreifen (Fleischmann 2022).
 
Die Art ist im Mannheimer Raum und im Karlsruher Hafen auf Industriebrachen mittlerweile fest eingebürgert (Hassler 2021). Im Hafen Aschaffenburg in Bayern kommt sie schon seit etwa dreißig Jahren vor und zeigt dort Einbürgerungstendenz (Fleischmann 2022). In Oberösterreich ist der Klebrige Drüsengänsefuß vor allem auf den Schlackenhalden der Voest zu finden und dort vermutlich bereits etabliert (Hohla & al. 2002, Fleischmann 2022). Weiters etwa zwischen Rheinau und Rohrdorf und im Rheinhafen in Karlsruhe in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1993, Hand & Thieme 2023), in Bayern 1973 Verladestelle am Mainufer in Homburg, 1983 bis 2016 im Hafen Aschaffenburg, in Bayern findet sich die Art mittlerweile auf Autobahnmittelstreifen vielfach in Ausbreitung (Meierott 2008, Lippert & Meierott 2018, Hohla 2023, Meierott & al. 2024), in Berlin seit 1889 bekannt und vielfach (Seitz & al. 2012), Zeestow, Deetz, Potsdam und Wittenberg in Brandenburg (Buhr & Kummer 2009, Fischer 2017), Hamburg (Kuschel 1998, Poppendieck & al. 2010), Darmstadt, Marburg und Gießen in Hessen (Ludwig 1972, Hand & Thieme 2023), Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück-Wilhelmstraße in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), in Beuel, Rüngsdorf, am Rheinufer in Duisburg-Bruckhausen, in Bochum-Querenburg und in der Ripshorster Straße in Oberhausen-Borbeck in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, BBV 2009, BBV 2017), Strohn und Luitpoldhafen bei Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Mazomeit 1995), Saarland (Hand & Thieme 2023), Weißwasser, Böhlitz-Ehrenberg und Forsthaus Leipzig-Gundorf in Sachsen (Tippmann 1998, Gutte 2006, Hegi 1979), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023), früher bei Steigerthal, Nordhausen, Ilversgehofen und Erfurt in Thüringen (Zündorf & al. 2006), Purbach im Burgenland (Walter 1992, Glaser & al. 2025), Bleiburg in Kärnten (Walter 1993, Glaser & al. 2025), Zwentendorf, Bruck an der Leitha und Prellenkirchen in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013, Essl 2003, Nadler & Haug 2021), Linz und Steyr in Oberösterreich (Hohla & al. 2002), 2022 auf der Tauernautobahn A10 bei Grödig in Salzburg (Hohla 2023), Graz-Feldkirchen, St. Margarethen bei Knittelfeld und Zeltweg in der Steiermark (Hamburger 1948, Melzer 2006, Melzer & Ocepek 2009), Mühlau in Nordtirol (Glaser & al. 2025), Debant in Osttirol (Polatschek 1999, Glaser & al. 2025) und mehrfach in Wien (Janchen 1977, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025). In Südtirol vielfach im Etsch-Eisack-Gebiet (FloraFaunaSüdtirol 2023). Vielfach in der Schweiz, so beispielsweise im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985), Sissach und Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Biel im Kanton Bern, Genf (Infoflora 2024), 2006 in Soazza in Graubünden (Möhl & Helder 2020), 2005 Olten im Kanton Solothurn (Möhl & Helder 2020), mehrfach im Tessin (Möhl & Helder 2020), in der Waadt (Infoflora 2024) und vielfach im Walliser Rhonetal (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich in den 1830er-Jahren bei Winterthur und 1917 am Vorbahnhof in Zürich (Wohlgemuth & al. 2020 sub Chenopodium botrys).
 
Weiters subspontan u.a. seit 1827 in Belgien (Verloove 2021), seit 1876 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021), Polen (Jalas & Suominen 1980), Tschechien (Jalas & Suominen 1980, Pyšek & al. 2012), seit 1791 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), Weißrussland (Jalas & Suominen 1980), seit 1807 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1836 in Litauen (Jalas & Suominen 1980, Seebens & al. 2017), seit 1826 in Lettland (Jalas & Suominen 1980, Seebens & al. 2017) und seit 1779 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017). Subspontan weiters u.a. in Kamerun, West-Australien, in großen Teilen der USA und im südlichen Kanada (Hegi 1979).
 

Dysphania carinata

Im östlichen Australien ist der Gekielte Drüsengänsefuß, Dysphania carinata (Syn.: Chenopodium carinatum) beheimatet. Er wurde ehemals mit australischer Wolle ins Gebiet eingeschleppt und fand sich adventiv 1891 beim Karbonisier-Werk Spremberg in Brandenburg (Ascherson 1898, Hand & Thieme 2023), bei den Wollkämmereien Hamburg-Reiherstieg und Hamburg-Wilhelmsburg (Pieper 1898, Meyer 1955, Hand & Thieme 2023), 1980 im Überseehafen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 1889 bis 1895 und 1917 bei der Wollwäscherei Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1924, Hand & Thieme 2023), von 1911 bis 1928 mehrfach in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz (Suessenguth 1934, Hand & Thieme 2023), 1978 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) und Luterbach in Solothurn (Hegi 1979). Adventiv außerdem u.a. in Großbritannien (Clement & Foster 1994), 1940 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (Hegi 1979) und in Schweden (Hegi 1979).
 
 

Dysphania cristata

Der Kamm-Drüsengänsefuß, Dysphania cristata (Syn.: Chenopodium cristatum) ist in Australien beheimatet und wurde in Europa mit Wolle eingeschleppt (Hegi 1979). Im Gebiet ehemals selten und unbeständig, so 1931 in Guben in Brandenburg (Lademann 1937, Hand & Thieme 2023), 1913 bis 1935 mehrfach in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023), 1925 in Forst in Rheinland-Pfalz (Probst 1949), 1934 und 1937 bei Cossmannsdorf und mehrfach beim Rohwolleschuppen der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Fiedler 1936, Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), bei Langendorf in Solothurn (Hegi 1979) und Bürglen im Thurgau (Hegi 1979).
 

 

Dysphania glomulifera

In Australien ist der Knäueltragende Drüsengänsefuß, Dysphania glomulifera (Syn.: D. myriocephala) ursprünglich. Verschleppt wird er im Gebiet 1923 auf Wollabfall in der Zeppelinstraße in Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan auch in Großbritannien (Clement & Foster 1994) und 1882 in Belgien (Seebens & al. 2017).
 

Dysphania incisa

Der Eingeschnittene Drüsengeänsefuß, Dysphania incisa (Syn.: D. graveolens, Chenopodium graveolens), ist vom südlichen Nordamerika bis Südamerika beheimatet. Mit Wolle eingeschleppt wird er 1895 für die Wollkämmerei Hamburg-Reiherstieg (Schmidt 1895) und 1940 und 1941 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Hand & Thieme 2023 sub D. graveolens) angegeben.
 

Dysphania melanocarpa

Der Dunkelfrüchtige Drüsengänsefuß, Dysphania melanocarpa (Syn.: Chenopodium carinatum var. melanocarpum), ist in Australien beheimatet und wird mit Wolle eingeschleppt bei der Wollkämmerei Leipzig und Coßmannsdorf in Sachsen (Fiedler 1936, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Dysphania multifida

Der Gefiederte Drüsengänsefuß, Dysphania multifida (Syn.: Chenopodium multifidum) ist in Südamerika beheimatet und ist vor allem mit Rohwolle, Ölsaaten und Getreide im Gebiet eingeschleppt worden (Hegi 1979). Die Art ist dürreresistent und auch dann noch grün, wenn die Nachbarpflanzen durch Trockenheit verdorren. In Südafrika ist sie lokal invasiv (Hegi 1979). Im Gebiet ehemals vereinzelt eingeschleppt, so 1933 in Salach in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2023), 1889 und 1890 im Hafen Bremen (Bitter 1893), 1895 in Hamburg-Reiherstieg (Höck 1903, Hand & Thieme 2023), in Hannover-Döhren in Niedersachsen (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), 1912 mit Ölsaat in Emmerich und 1912 mit Getreide in Homberg in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1914, Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), 1940 und 1941 in Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), 1911 bei Rodleben in Sachsen-Anhalt (Ascherson & Graebner 1919, Hand & Thieme 2023), Elmshorn in Schleswig-Holstein (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), Güterbahnhof St. Johann in Basel und Birsfelden in Basel-Landschaft (Hegi 1979) und Killwangen und Wädenswil in Zürich (Hegi 1979). Die Art wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
Außerdem u.a. subspontan in Portugal (Jalas & Suominen 1980), Spanien (Jalas & Suominen 1980), Frankreich (Jalas & Suominen 1980), Italien (Jalas & Suominen 1980, Galasso & al. 2024), Albanien (Jalas & Suominen 1980), Montenegro (Jalas & Suominen 1980), Griechenland (Jalas & Suominen 1980), Bulgarien (Jalas & Suominen 1980), europäische Türkei (Jalas & Suominen 1980), Rumänien (Jalas & Suominen 1980), Großbritannien (Clement & Foster 1994), Belgien (Hegi 1979), Niederlande (Hegi 1979), Dänemark (Hegi 1979), Schweden (Hegi 1979) und Australien (Hegi 1979).

 
 

Dysphania nepalensis

Von Afghanistan bis Ost-China ist der Nepal-Drüsengänsefuß, Dysphania nepalensis (Syn.: Chenopodium nepalense) beheimatet. Er konnte im Gebiet eingeschleppt in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) und 1937 in Wien (Glaser & al. 2025) gefunden werden.
 

Dysphania pumilio

Der australische Australien-Drüsengänsefuß, Dysphania pumilio (Syn.: Chenopodium pumilio) tritt vor allem im Oberrheingebiet und in Südhessen eingebürgert auf. Im Landkreis Karlsruhe breitet sich die Art in den letzten Jahren rund um Karlsruhe vom Hafengebiet aus kommend in die sandigen, offenen Kiefernwäldern der Hardt aus und kann mittlerweile als stabil etabliert gelten (Hassler 2021). Auf Schotterstandorten am deutschen Unterrhein hat sich Dysphania pumilio innerhalb weniger Jahre massiv ausgebreitet und gehört dort zu den häufigen Neophyten (Schmitz 2002). In den letzten Jahren hat sich die Art auch in Wien merklich ausgebreitet und gehört in den inneren Bezirken zu den eingebürgerten, aber häufig übersehenen Neophyten (Essl 2006).
 
Die Art wurde vor allem mit Rohwolle und Getreide aus Australien eingeschleppt und ist in Deutschland seit spätestens 1891 nachgewiesen (Hegi 1979, Meierott 2008). Sie wächst vor allem an trockenfallenden Flussufern, in kurzlebiger Ruderalvegetation an Bahnhöfen, Schuttplätzen oder an Wegen.
 
So etwa 1976 im Hafen Rheinau in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2023), 2013 im Industriegebiet Stockstadt, 1996 bis 2019 in Pflasterritzen in Nürnberg, 2017 in Erlbach und im alten Nordfriedhof in München in Bayern (Hegi 1979, Meierott & al. 2024), in Berlin mehrfach in der Innenstadt (Seitz & al. 2012), 1920 in Spremberg und 2006 Potsdam in Brandenburg (Hegi 1979, Kummer & Buhr 2006), Bremen (Feder 2012), 1896 in Hamburg-Reiherstieg (Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), Frankfurt-Schwanheim, 1954 bei Neu-Isenburg, Darmstadt-Eberstadt und Wiesbaden in Hessen (Feder 2022, Ludwig 1972, Hegi 1979, Streitz 2005), Rostock-Bramow in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2003), Königswinter, Bonn-Godesberg, Dülmen, Dortmund-Schüren, Oberhausen-Borbeck, Bochum, Lünen und Witten in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Hegi 1979, BBV 2014, BBV 2016, BBV 2017), Kaiserslautern und Edigheim in Rheinland-Pfalz (Hegi 1979, Mazomeit 1995, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Meißen, Bretnig, Neustadt, Leipzig und Dresden in Sachsen (Gutte 2003, Hardtke & al. 2013), Obselau in Sachsen-Anhalt (Willing & Willing 2008), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1944 in München (Meierott & al. 2024). In Österreich im Nordburgenland (Gilli & al. 2022), 2003 Donauufer bei Fischamend, bei Zwentendorf, Prellenkirchen, Fischamend, Schrattenberg, Bernhardsthal und Hohenau in Niederösterreich (Gilli & al. 2024, Bernhardt & al. 2013, Nadler & Haug 2021, Melzer & Barta 1995, Melzer & Barta 2005), 2013 bei Engelhartszell, 2020 in Pflasterritzen in Schärding, Kleinmünchen und im unteren Trauntal in Oberösterreich (Hohla 2013, Hohla 2022, Essl & Rabitsch 2002), 2015 und 2016 in Graz-Gries, 2018 in Graz-Jakomini und 2019 in Graz-Lend in der Steiermark (Kniely 2016, Leonhartsberger 2019), Lechtal in Nordtirol (FKÖ 2021) und Tendlergasse, Spitalgasse, Hernalser Hauptstraße, Kreuzung Universumsstraße/Kampstraße und Kreuzung Martinstraße/Leo Slezakgasse in Wien (Essl 2006). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Bozen (Wilhalm & al. 2017). In der Schweiz 1979 und 1982 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen im Kanton Basel-Stadt (Baumgartner 1985), in den Kantonen Genf, Luzern, Solothurn (Infoflora 2024), Locarno im Tessin (Hegi 1979), 1950 in Bürglen im Thurgau (Hegi 1979), Lausanne im Kanton Waadt und Rhonetal im Wallis (Infoflora 2024).
 
Subspontan u.a. seit 1887 auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1997 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021), Italien (Galasso & al. 2024), seit 1890 in Tschechien (Jalas & Suominen 1980, Pyšek & al. 2012), seit 1926 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und seit 1911 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017). In Frankreich bei Paris bereits 1913 als eingebürgert gemeldet (Hegi 1979). Der Australien-Drüsengänsefuß gilt in Australien als Unkraut in Weideland, Gärten und Äckern. Er produziert ein Gift, das die Keimung und das Wachstum von Kulturpflanzen verringert und kann bei Schafen unter bestimmten Bedingungen eine Blausäurevergiftung hervorrufen (Herbiguide Australia 2021).
 

Dysphania rhadinostachya

Der Aufgeblasene Drüsengeänsefuß, Dysphania rhadinostachya (Syn.: Chenopodium inflatum) ist in Australien beheimatet und wird 1923, mit Wolle eingeschleppt, für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Dysphania schraderiana

Früher als Gewürzpflanze und als Repellent gegen Motten kultiviert und in Franken traditionell als Würzbüschel zum Erntedankfest genutzt (Meierott 2008) wurde der aus Afrika und Südwest-Asien stammende Schrader-Drüsengänsefuß, Dysphania schraderiana (Syn.: Chenopodium schraderianum), der im Gebiet seit dem 18. Jahrhundert in Botanischen Gärten kultiviert wird (Meierott 2008) und selten unbeständig auftritt.
 
So 1988 im Schlosspark von Freudental in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2023), 2013 Deponie Puchheim bei München, bei Salmsdorf, 2002 Deponie Schwebheim, 1991 Bauschuttdeponie Scheßlitz und 1997 Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Potsdam in Brandenburg (Dickoré & Springer 2014, Hegi 1979, Hand & Thieme 2023), 1934 mit auf Wollabfällen gedüngten Spargelfeldern bei Lampertheim in Hessen (Ludwig 1972, Hand & Thieme 2023), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Wilsum im Kreis Grafschaft Bentheim und 2000 bei Bollersen in Niedersachsen (Weber 1995, Langbehn & Gerken 2001), Ruderalflur in Steinhagen, Steinbruch Klosterbusch in Bochum-Querenburg und Aachen-Innenstadt in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & al. 2003, Jagel 2021, Schmitz 2017), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), 1997 Löbau und 1957 in Leipzig-Paunsdorf in Sachsen (Gutte & al. 2013, Hegi 1979, Gutte 2006), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), Thüringen (Zündorf & al. 2006), Schiltern in Niederösterreich (Glaser & al. 2025), Linz und Steyr in Oberösterreich (Negrean 2004, Glaser & al. 2025), Bad Radkersburg und Münzenberg bei Leoben in der Steiermark (Stöhr & al. 2006, Maurer 1996, Melzer 1963), Afling in Nordtirol (Polatschek 1999, Glaser & al. 2025) und Göfis in Vorarlberg (Polatschek 1999, Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1880 (Glaser & al. 2025). Ehemals in Südtirol (FloraFaunaSüdtirol 2023). In der Schweiz in Basel (Hegi 1979), Romanshorn im Thurgau (Hegi 1979) und Zürich (Hegi 1979). Die Art wird in der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht geführt.
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), (seit) 1886 in Belgien (Verloove 2021), in Rumänien (Jalas & Suominen 1980, Hegi 1979), Moldawien (Jalas & Suominen 1980), Ukraine (Jalas & Suominen 1980), Weißrussland (Jalas & Suominen 1980), Ungarn (Hegi 1979, Jalas & Suominen 1980), Polen (Jalas & Suominen 1980), südliches europäisches Russland (Jalas & Suominen 1980), in Großbritannien (Clement & Foster 1994), Schweden (Hegi 1979), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Dänemark (Hegi 1979), Italien (Galasso & al. 2024), seit 1864 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1948 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Eingebürgert in der Ukraine und in Südrussland, verschleppt in Afghanistan (Hegi 1979).

 
Die Art ist zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Heinrich Adolph Schrader (1767−1836) benannt. Schrader war Professor und Direktor des Botanischen Gartens Göttingen und Verfasser zahlreicher botanischer Schriften, so einer Monografie der Gattung Verbascum (Hegi 1979). Mehrere Pflanzenarten und Gattungen tragen seinen Namen, so die Gattung Schradera aus der Familie der Rötegewächse und Schraderanthus aus der Familie der Nachtschattengewächse. Auch mehrere Moosgattungen wurden nach ihm benannt (Pusch & al. 2015).
 
 

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