Diplotaxis

Doppelsame, Kreuzblütler, Brassicaceae

Gattung:

Diplotaxis umfasst etwa 38 Arten (Kew 2022), die in Europa, Westasien und Nord- und Ostafrika beheimatet sind. Mannigfaltigkeitsgebiete sind das westliche Mittelmeergebiet und die Kapverdischen Inseln.
 

Diplotaxis erucoides  

Rauken-Doppelsame,
Diplotaxis erucoides  
Kreuzblütler, Brassicaceae

 

Steckbrief:

10–50 cm hohe, ästige, rau behaarte Ein- bis Zweijährige mit meist grundständiger Blattrosette aus leierförmig-fiederspaltigen Blättern. Blattspreiten mit abstehenden, ovalen bis dreieckigen Abschnitten. Kronblätter weiß, beim Abblühen lila, 7–13 mm lang, kurz genagelt. Schoten aufrecht abstehend, 2–4 cm lang und 1,5–3 mm dick, mit 2–4 mm langen, abgeflachten Schnäbeln. Samen in jedem Fruchtfach zweireihig. Blütezeit April bis Oktober.
 

Nutzung:

Als `Wasabi-Rauke´ vereinzelt im Kräuterpflanzenhandel.  
 

Ausbreitung:

Beheimatet im Mittelmeergebiet, in Südwest-Asien und Ostafrika. In wärmebegünstigten Lagen des Gebietes sehr vereinzelt, aber zunehmend verschleppt anzutreffen, hier mittlerweile auch zur Samenreife gelangend und in milden Wintern gelegentlich durchblühend.
 
DEUTSCHLAND: 
Selten eingeschleppt, so in Ulm, Freiburg, 1933 Heilbronn, Stuttgart und 1933 Rottenacker in Baden-Württemberg (Müller 1948, Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2023), 1997 auf einer Bauschuttdeponie bei Gaustadt, 1998 auf der Deponie Gosberg bei Forchheim, 2007 an einem Feldrain in München-Allacher Lohe, 2022 in Pflasterfugen in der Barthstraße München und 1937 Güterbahnhof München-Süd in Bayern (Hetzel & Meierott 1998, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), 1929 im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023) und 1932 bei der Großmarkthalle Leipzig und in Dresden in Sachsen (Fiedler 1936, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013).
ÖSTERREICH:
Unbeständig und vereinzelt, so im Seewinkel des Burgenlandes (Fischer & al. 2008), bei Rutzendorf, Trasdorf, Atzenbrugg, Zwentendorf, Pischelsdorf und Dürnrohr in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2008), 2024 am Lendplatz in Graz in der Steiermark (Hohla 2024, Hohla & Kiràly 2024), Oberösterreich (Fischer & al. 2008) und Breitenlee in Wien (Essl & Rabitsch 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025). Die Art wird in Fischer & al. (2008) für den Seewinkel genannt, konkrete Funddaten fehlen aber (Gilli & al. 2022). Die Angabe für Oberösterreich wird in Glaser & al. (2025) als irrig geführt. Die Fundangaben für Niederösterreich sind unsicher und werden hier nicht berücksichtigt. In Südtirol u.a. in Schlinig, Reschen und bei Schrambach Richtung Feldthurns (Hügin & Hügin 1996, Wilhalm & al. 2002).
SCHWEIZ: 
Selten eingeschleppt, so in Basel-Landschaft (Infoflora 2024), Neuenstadt und Biel im Kanton Bern (Moser & al. 2005), in den Kantonen Freiburg, Schwyz und St. Gallen (Infoflora 2024), Orbe, Lausanne, Pully und Vevey im Kanton Waadt (Moser & al. 2005), im Wallis (Infoflora 2024) und im Kanton Zürich 1899 bis 1927 mehrfach in der Stadt Zürich und später in Winterthur-Dättnau (Scheuermann 1930, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein (Bernhardt 2006).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1928 auch in Dänemark (Seebens & al. 2017), seit 1920 in Belgien (Verloove 2021), seit 1840 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1857 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1597 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1777 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1825 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1883 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1936 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1861 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), seit 1887 in der Ukraine (Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).

 
Weitere Arten:

Diplotaxis muralis

Im weiten Mittelmeergebiet ist der Mauer-Doppelsame, Diplotaxis muralis, beheimatet. Er wird als Wildsalat genutzt und findet sich im Gebiet seit spätestens dem 18. Jahrhundert neophytisch (Müller & al. 2021)
Die Art ist in großen Teilen des Gebiets eingebürgert, die Vorkommen sind aber selten und lokal rückläufig (Müller & al. 2021). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1799 in Kalmut bei Wertheim (Meierott & al. 2024).
Subspontan u.a. seit 1778 auch in Großbritannien (Wohlgemuth & al. 2020), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
Diplotaxis ×wirtgenii, die Hybride aus D. muralis × D. tenuifolia wird 2000 für eine Aufschüttung bei Gundelsheim in Bayern angegeben (Meierott & al. 2024). In Anbetracht der Vielgestaltigkeit der Elternarten ist eine solche Hybride aber nur schwer bestimmbar. Benannt ist die Hybride nach dem deutschen Botaniker und Paläontologen Philipp Wirtgen (1806−1870), der sich besonders um die Erforschung der Flora des Rheintals verdient machte. Zu seinen Ehren ist u.a. die Gattung Wirtgenia aus der Familie der Korbblütler benannt. In Köln und Koblenz führen Straßen seinen Namen.
 

Diplotaxis tenuifolia

Im nördlichen Mittelmeergebiet ist der Schmalblättrige Doppelsame, Diplotaxis tenuifolia, beheimatet. Die Blätter riechen beim Zerreiben nach Schweinsbraten. Biochemisch ist die Pflanze bemerkenswert, weil sie als einzige Art der mitteleuropäischen Flora einen intermediären Weg zwischen C3- und C4-Photosynthese beschreitet (Düll & Kutzelnigg 2022)
Der größte Teil des als „Rucola“ gehandelten Salats bezieht sich tatsächlich auf diese Art. Neophytisch findet sich der Schmalblättrige Doppelsame im Gebiet seit spätestens 1768 (Müller & al. 2021). Die meisten Nachweise finden sich seit den 1980er-Jahren, als sie sich besonders an Straßenrändern und Autobahnen ausbreitete. Parallel dazu wird sie bei uns mit zunehmender Beliebtheit der mediterranen Kost verstärkt angebaut.
Die Gewürzraukensorte `Runway´ und die Sorte `Speedy´ sind Hybriden zwischen Eruca sativa und Diplotaxis tenuifolia und vermitteln in ihren Eigenschaften zwischen diesen (Düll & Kutzelnigg 2022).
 
Gegenwärtig im Gebiet weit verbreitet und großflächig eingebürgert. Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1802 in Regensburg (Meierott & al. 2024). Im pannonischen Gebiet Österreichs dürfte die Art ein Archäophyt sein (Essl & Rabitsch 2002). Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Diplotaxis tenuisiliqua

In Marokko und Algerien ist der Schmalschotige Doppelsame, Diplotaxis tenuisiliqua, beheimatet. Adventiv wird er 1928 in einem Stück für den Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen als Südfruchtbegleiter angegeben (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023).
 

Diplotaxis viminea

Ebenfalls gelb blühend ist der mediterrane Ruten-Doppelsame, Diplotaxis viminea, der im Gebiet seit spätestens 1813 subspontan auftritt (Müller & al. 2021). Selten und unbeständig, so in Schwetzingen, 1956 Wingertsbuckel bei Oftersheim, 1947 Daxlanden und ehemals bei Sasbach am Kaiserstuhl in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1990, Hand & Thieme 2023), 1997 auf einer Erdschüttung bei Aubstadt, Weyer, ab 1983 in Hackfruchtäcker bei Gochsheim, 1992 Weinberg bei Retzbach, 2014 Marktsteft, 1888 bei Markt Einersbach, 1889 am Güterbahnhof Nürnberg-Gostenhof und Schwebheim in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), im Bremer Hafen (Misskampf & Züghart 2000), Hamburg (Hand & Thieme 2023, Meierott & al. 2024), früher bei Kastel, Kostheim und Geisenheim in Hessen (Streitz 2005), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), ehemals Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Georgii 1894) und früher in Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2021). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als indigen für Deutschland geführt, bei Kew Science (Kew 2022) als subspontan. In der Schweiz ehemals im Kanton Genf (Infoflora 2024) und 1917 in einem Exemplar am Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930) angegeben. In der „Flora des Kantons Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) wird die Art nicht geführt. Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und (seit) 1881 in Rumänien (Seebens & al. 2017).
 

Diplotaxis virgata

Im westlichen Mittelmeergebiet beheimatet ist der Ruten-Doppelsame, Diplotaxis virgata. Adventiv wird er 1923 und 1924 als Wollbegleiter im Schutt für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan 1892 und 1997 auch in Belgien aufgetreten (Seebens & al. 2017, Verloove 2021).
 

Quellen

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