Deschampsia danthonioides
Traubenhafer-Rasenschmiele,
Deschampsia danthonioides
Süßgras, Poaceae
Steckbrief:
Bis 60 cm hohe Einjährige mit linealischen, 0,5−2 mm breiten, an den Rändern umgerollten Blättern. Blütenrispen locker, 7−25 cm lang, mit aufsteigenden unteren Ästen. Hüllspelzen untereinander gleichartig. Blütezeit Mai bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Der Schmielenhafer, Ventenata dubia, hat Hüllspelzen, die deutlich ungleich lang sind.
Name:
Benannt von Palisot de Beauvois 1812 zu Ehren des französischen Arztes und Naturforschers Louis Auguste Deschamps (1765−1842). Deschamps war 1791 bis 1793 mit auf der (vergeblichen) Suche nach der verschollenen Expedition von Jean François de Galaup Comte de la Pérouse unter Kapitän Joseph Antoine Raymond Bruny d'Entrecasteaux. Deschamps interessierte sich vorrangig für Algen, Tiere und Mineralien und forschte auf Java und in Jakarta und praktizierte später in Saint-Omeran an der französischen Kanalküste (Burkhardt 2018).
Heimat:
Westliches Nordamerika von Alaska bis Mexiko.
Nutzung:
Keine.
Ausbreitung:
DEUTSCHLAND:
Unbeständig 1977 in Berlin-Spandau, 1978 in Berlin-Grunewald (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1999 in Seeheim in Hessen (Buttler 2001) und Borgholzhausen-Barnhausen bei Gütersloh in Nordrhein-Westfalen (Kulbrock & Lienenbecker 2002).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---