Crepis

Pippau, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Crepis umfasst, inklusive Barkhausia, Lagoseris und Rodigia, exklusive Lapsana und Rhagadiolus, etwa 204 Arten (Kew 2022), die hauptsächlich auf der Nordhalbkugel beheimatet sind. Neuere molekular-phylogenetische Studien zeigen, dass Barkhausia und Lagoseris innerhalb von Crepis geführt werden sollten (Enke 2009).
 

Crepis sancta

Hasen-Pippau,
Crepis sancta
(= Crepis nemausensis, Syn.: Lagoseris sancta
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief:

3–40 cm hohe, vielgestaltige Einjährige mit meist unbeblätterten, kahlen bis steifhaarigen, ein- bis wenigkörbigen Stängeln. Blattspreiten oval bis lanzettlich, buchtig gezähnt bis fiederteilig, in den geflügelten Stiel verschmälert. Hülle zylindrisch, 6–11 mm lang, nach dem Verblühen zurückgebogen. Äußere Hüllblätter 1/3–1/8× so lang wie die inneren Hüllblätter. Blütezeit Mai bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Sehr ähnlich ist der Stinkende Pippau, Crepis foetida, bei dem die äußeren Hüllblätter aber 1/2−1/3× so lang wie die inneren Hüllblätter sind und der meist einen beblätterten Stängel hat.
 

Name:

Der eigenartige deutsche Name Pippau entstammt dem polnischen pępawa, dem dortigen Namen für den Löwenzahn, Taraxacum. Der Umstand erschließ sich daraus, dass aufgrund der vielen gelbblütigen Korbblütlergattungen, die alle einen eigenen Namen brauchten, auf die Eindeutschung eines slawischen Namens zurückgegriffen wurde.
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Im östliches Mittelmeergebiet von Griechenland bis Syrien und Irak beheimatet, im anderen mediterranen Raum eingebürgert. In Italien etwa ist die Art seit Ende des 19. Jahrhunderts stark in Ausbreitung begriffen (Pignatti 1982). Im Gebiet gegenwärtig vereinzelt und unbeständig, in der Schweiz mit Ausbreitungstendenzen (Infoflora 2024).
Anhand des Hasen-Pippaus konnte nachgewiesen werden, wie rasch sich Pflanzen auf geänderte Wuchsbedingungen evolutionär einstellen können. So konnte der französische Biologe Pierre-Olivier Cheptou vom Centre d'Ecologie Fonctionnelle et Evolutive nachweisen, dass die Art im städtischen Gebiet weniger Pappus ausbildet als im ländlichen Gebiet, wo die Fallschirme für die Fernausbreitung wesentlich sind (De Swaaf 2008).

 
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so ehemals vorübergehend am Güterbahnhof Ulm und neuerdings mit Etablierungstendenz in Baden-Württemberg (Müller 1948, Hanselmann 2020, Hand & Thieme 2023, Treuter & al. 2025), 1938 am Münchner Südbahnhof in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1895 bei der Dampfmühle in Hamburg-Wandsbek (Schmidt 1895, Hand & Thieme 2023), im Hafen und am Güterbahnhof Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), Gelsenkirchen, Mengede, Dortmund, Bochum und Duisburg in Nordrhein-Westfalen (Höppner & Preuss 1926, Jagel 2021, Wagenitz 1987), 2017 in Worms in Rheinland-Pfalz, dort 2019 bereits tausende Pflanzen (Hanselmann 2020) und 1920 mit Erzen aus Makedonien eingeschleppt in Aken an der Elbe in Sachsen-Anhalt (Schuster 1922, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: 
Vorübergehend in der Auerspergstraße in der Stadt Salzburg (Eichberger & al. 2014). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2014 (Glaser & al. 2025). In Südtirol im Mittelvintschgau am Sonnenberg von Eyrs (Wilhalm & al. 2013).
SCHWEIZ: 
Vereinzelt und unbeständig, so etwa in den Kantonen Aargau, Genf, ehemals Graubünden, ehemals St. Gallen, Waadt, Wallis (Infoflora 2024, Welten & Sutter 1982) und ehemals Lugano, Taverne und Bironico im Tessin (Wagenitz 1987). Nach 1945 in Teilen der Schweiz als Unkraut in Luzerneäckern und Weinbergen zeitweilig ausgebreitet, dann aber wieder zurückgegangen (Wagenitz 1987) und danach wieder in Ausbreitung befindlich (Gasser & al. 2012, Infoflora 2024).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. 1948 in Belgien (Verloove 2021), nach anderen Quellen dort bereits seit 1862 (Seebens & al. 2017), in Italien (Galasso & al. 2024), Estland (Seebens & al. 2017) und Polen (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Crepis bursifolia

Der Täschelkrautblättrige Pippau, Crepis bursifolia, ist eine west- und zentralmediterrane Art, die bisher nördlich nur bis in die Schweiz und in die Region Paris verwildert gefunden wurde. Da sie in Frankreich, Italien und Spanien weit verbreitet in Scherrasen und auch auf Campingplätzen zu finden ist, erklärt sich die Verschleppung relativ einfach. Im Juni 2024 konnte auf einem Campingplatz in Neuenburg in Südbaden eine große, offensichtlich schon längere Zeit etablierte Kolonie von Crepis bursifolia gefunden werden (Vogt & al. 2026). Im Gebiet subspontan weiters am Genfer See in der Schweiz (Infoflora 2024). Subspontan u.a. 2003 auch in Belgien (Seebens & al. 2017) und seit 1985 auf Korsika (Seebens & al. 2017). Die kleine, rosettenbildende Art ist durch ihren Blattschnitt unverwechselbar und erinnert an Sonchus tenerrimus.
 


 

Crepis commutata

Der Veränderliche Pippau, Crepis commutata (Syn.: Rodigia commutata), ist von Albanien und Bulgarien bis in den Iran beheimatet. 
Er wird 1915 auf Schutt für Solothurn eingeschleppt angegeben (Wagenitz 1987).
 

Crepis dioscorides

Im nordöstlichen Mittelmeergebiet ist der Dioskoros-Pippau, Crepis dioscorides, beheimatet. Adventiv wird er ehemals für Jena in Thüringen angegeben (Reichenbach 1842). Die Angabe ist nach Hand & Thieme (2023) fraglich. Subspontan u.a. in Italien (Galasso & al. 2024).
 

Crepis micrantha

Der Kleinkörbige Pippau, Crepis micrantha (Syn.: C. parviflora) ist im östlichen Mittelmeergebiet in Südwest-Asien, nördlich bis zur Ukraine reichend, beheimatet. Namentlich kann er leicht mit dem Kleinköpfigen Pippau, C. capillaris, verwechselt werden. Eingeschleppt wird er 1912 für Schöngrün bei Solothurn und 1915 für die Solothurner Malzfabrik angegeben (Wagenitz 1987).
 

Crepis neglecta

Im südlichen Europa ist der Nickende Pippau, Crepis neglecta, beheimatet. 
Er konnte im Gebiet 1974 adventiv an der Biber westlich Radegg und 1974 am Ostende von Gailingen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hassler & Muer 2022) gefunden werden. Eine Angabe für Schleswig-Holstein ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2023) irrig.
Subspontan u.a. 1931 auch in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Crepis nicaeensis

Südeuropäisch mit Verbreitungsgebiet von Spanien bis Bulgarien ist der Nizza-Pippau, Crepis nicaeensis
Im Gebiet vereinzelt eingeschleppt, so 1947 Dammerstock, 1992 bei Grießheim, 1950 Sigmaringendorf, in Karlsruhe und Knielingen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hassler 2021), 1980 bei Regensburg, 1987 bei Scheuchenberg, 1884 Megenthau bei Augsburg und 1941 Föhringer Kanal bei Ismaning in Bayern (Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), bei Perleberg und Lübzow in Brandenburg (Fischer 2017), Hamburg (Hand & Thieme 2023), bei Rheinbach in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023), ehemals Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). In Österreich ehemals in Niederösterreich (Walter & al. 2002). Für Oberösterreich berichtet Vierhapper (1886): „einmal am Bahndamme bei Mehrnbach“. Es existiert ein Herbarbeleg, gesammelt von Friedrich Vierhapper 1884 am Bahndamm zwischen Mehrnbach und Wippenham (Hohla 2022). Weiters in Nordtirol (Pagitz & al. 2023), eine ehemalige Fundmeldung für Osttirol wird in Fischer & al. (2008) und Glaser & al. (2025) angegeben, in Pagitz & al. (2023) allerdings als irrig geführt. In Wien ehemals in Döbling, Mauerbach und zwischen Pötzleinsdorf und Salmannsdorf (Neilreich 1846). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1845 (Glaser & al. 2025). Die Belege von J. Hinterhuber im Herbarium Salzburg sind allesamt Crepis biennis (Pflugbeil & Pilsl 2013). Die Angaben von Seekirchen und Neumarkt (Sauter 1879, Fugger & Kastner 1891) sind wohl ebenfalls Verwechslungen (Pflugbeil & Pilsl 2013). Glaser & al. (2025) geben C. nicaeensis als fraglich für Oberösterreich und als irrig für Salzburg an. In der Schweiz u.a. in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Graubünden, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Waadt und Wallis (Infoflora 2024, Welten & Sutter 1982). Im Kanton Zürich um das Jahr 1900 unstet in der Stadt Zürich, am Uetliberg und gemäß einem Beleg von 1925 im Tösshügelland bei Fehraltdorf (Wohlgemuth & al. 2020). Ende des 20. Jahrhunderts Wolfbachtobel und zwischen Stadttheater und See in Zürich (Landolt 2001), aktuell ein Fund bei Niederhasli im Unteren Glattal (Wohlgemuth & al. 2020).
 
Subspontan weiters u.a. 1860 in Belgien (Verloove 2021), 1901 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), in Dänemark (Seebens & al. 2017), Finnland (Seebens & al. 2017), Schweden (Seebens & al. 2017), 1874 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1881 in Polen (Seebens & al. 2017), 1872 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1857 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Crepis rubra

Der Rosa Pippau, Crepis rubra, ist in Südeuropa und Anatolien beheimatet und wird seit etwa dem Jahr 1600 gärtnerisch als Zierpflanze genutzt (Jäger & al. 2008), gegenwärtig kaum mehr. 
Eingeschleppt angegeben 1905 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg (Thellung & Zimmermann 1918, Hand & Thieme 2023), ehemals am Südbahnhof München in Bayern (Woerlein 1893, Meierott & al. 2024) und in Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023).
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Crepis zacintha

Im weiten Mittelmeergebiet ist der Zakynth-Pippau, Crepis zacintha (Syn.: Zacintha verrucosa), beheimatet. 1901 und 1903 wird er für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1910), 1948 in Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1954 sub Zacyintha verrucosa, Glaser & al. 2025) und 1904, 1905 und 1908 bei Solothurn angegeben (Wagenitz 1987). Die Fundangaben aus Deutschland sind nach Hand & Thieme (2023) irrig.
 

 

Quellen

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