Crataegus

Weißdorn, Rosengewächs, Rosaceae

Gattung:

Crataegus umfasst etwa 220 Arten auf der Nordhalbkugel (Kew 2022). Dazu kommen in Nordamerika noch rund 1000 schwer abgrenzbare, durch Hybridisierung entstandene, sich meist apomiktisch entwickelnde Kleinarten mit Mannigfaltigkeitszentrum im östlichen Nordamerika.
Weißdorne neigen zur Bastardierung. Aus Hybridisierung hervorgegangene Weißdorne sind häufig polyploid statt diploid. Diese pflanzen sich meist apomiktisch fort, so dass alle Nachkommen identische Klone der Mutterpflanze sind. Bis etwa 1920 neigten die Botaniker dazu, Abweichungen als eigenständige Arten zu beschreiben. Mit dem Auftauchen von Hinweisen auf Hybridisierung und Polyploidie setzte ein Umdenken ein, das zu einer Überprüfung und zu einer starken Reduzierung der akzeptierten Arten führte.

 

Crataegus coccinea

Scharlachdorn,
Crataegus coccinea
(Syn.: C. pedicellata)  
Rosengewächs, Rosaceae

 

Steckbrief:

Bis 5 m hoher, sommergrüner, bewehrter Strauch oder Kleinbaum mit breit-eiförmigen Blättern, diese mit gelbroter Herbstfärbung. Blattspreite mit 4–5 Paar kurzen Lappen, am Rand scharf und meist doppelt gesägt, Basis breit keilförmig bis gestutzt, oberseits dunkelgrün, rau, unterseits heller und kahl. Blüten 15−20 mm im ∅, in vielblütigen Trugdolden. Kronblätter weiß, 10 Staubblätter mit rosa bis purpurnen Staubbeuteln. Früchte groß, kuglig, scharlachrot, mit 4−5 Steinkernen. Blütezeit April bis Mai.
 

Heimat:

Östliches Nordamerika.
 

Nutzung:

In Europa als industriefeste, trockenheitsvertragende, windresistente, anspruchslose Pflanze vor allem für „Naturhecken“ und Vogelschutzpflanzungen genutzt. Die großen, saftigen Früchte können zu Saft, Kompott oder Likör verarbeitet werden.
 

Ausbreitung:

Seit etwa 1683 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014). Subspontan auftretend vor allem durch Vogelausbreitung und Gartenablagerungen.
 
DEUTSCHLAND:
Selten, so 1990 im Wernhaldepark Stuttgart in Baden-Württemberg (Schäfer 1992), in Bayern 57 Angaben aus 39 Quadranten, so bei Klosterzimmern, Kemmern und im Studentenwald bei Bayreuth (Meierott & al. 2024, Adler & al. 2017, Gatterer & Nezadal 2003, Lauerer & Rösch 2009 sub C. pedicellata), Berlin (Kowarik 1992), Potsdam in Brandenburg (Buhr & al. 2016), Kamen, Bochum-Hordel, Bonn-Godesberg, Rheinufer bei der Fähre Rolandseck, Rheinufer Gronau und Erpel in Nordrhein-Westfalen (Loos 1997, Jagel 2021, Gausmann 2008, Gorissen 2015), 1991 bei Ludwigsdorf, 1997 in Steinbach bei Radebeul und 1997 im Stadtgebiet Dresden in Sachsen (Otto & al. 1993 sub C. pedicellata, Otto & al. 1999, Hand & Thieme 2023) und Gera in Thüringen (Falkenberg & Zündorf 1987).
ÖSTERREICH:
2010 im Schlosspark Wolkersdorf im Weinviertel Niederösterreichs (Griebl & Rožánek in: Gilli & al. 2021), am Südufer des Wolfgangsees bei Strobl in Salzburg (Stöhr & al. 2009), Graz und über Gartenabfall in einem Waldstück in Kalsdorf bei Graz in der Steiermark (Schrammel & al. 2019, Griebl und Rožánek in: Gilli & al. 2021) und 2007 im Lainzer Tiergarten nahe dem Wirtschaftsgebäude, 2009 im Sternwartepark und 2011 im ehemaligen Jüdischen Friedhof Währing in Wien (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2007.
SCHWEIZ: ---
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Crataegus azarolus

Der Azarol-Weißdorn, Crataegus azarolus, ist im südlichen Mittelmeergebiet, östlich bis Turkmenistan reichend, beheimatet. Er wird dort seit alter Zeit als Obstgehölz kultiviert und in Europa seit etwa 1640 gärtnerischer genutzt (Bärtels & Schmidt 2014), auch in Sorten wie `Fruto Blanco´ und `Julieta´. Die Früchte sind roh oder zu Fruchtsaft und Konfitüre verarbeitet nutzbar.
Im Gebiet wird die Art ehemals für Hamburg-Uhlenhorst subspontan angegeben (Prahl 1892).
 

Crataegus chrysocarpa

Der Goldfrüchtige Weißdorn, Crataegus chrysocarpa, hat entgegen seinem Namen reif rote Beeren und wird seit spätestens 1906 gärtnerisch genutzt (Bärtels & Schmidt 2014). Er ist im temperierten Gebiet Nordamerikas weit verbreitet und wird in Mitteleuropa sehr selten in der Landschaftsgestaltung genutzt. Subspontan wird er für den Krefelder Stadtwald in Nordrhein-Westfalen angegeben (Quitzow & Schrätz 2000). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Crataegus crus-galli

Der nordamerikanische Hahnensporn-Weißdorn, Crataegus crus-galli, ist stadtklimafest, rauchhart, windfest und salztolerant (Bruns 2009). Er ist seit etwa 1691 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014) und wird vielfach in der heimischen Garten- und Landschaftsgestaltung genutzt. 
Vereinzelt verwildert er daraus, so bei Wiflingshausen und beim Naturschutzgebiet Alter Neckar bei Esslingen und in Stuttgart in Baden-Württemberg (Beck 2016, Böcker & al. 2017, Hand & Thieme 2023), in Bayern 48 Angaben aus 42 Quadranten, aber aufgrund möglicher Fehlbestimmungen vermutlich überkartiert (Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Prenzlau und Boitzenburg in Brandenburg (Büttner 1884, Hand & Thieme 2023), Weimar in Hessen (Kämpfe 2017), 1990 bis zumindest 1994 in Oldenburg in Niedersachsen (Herrmann 1994), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Leipzig, Connewitz und Paunsdorfer Wäldchen in Sachsen (Gutte 2006) und Saaleböschung in Halle, Dölau und Möckern in Sachsen-Anhalt (Stolle & Klotz 2004, John & Frank 2008, Gutte 2006). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Crataegus flabellata

Im östlichen Nordamerika ist der Fächer-Weißdorn, Crataegus flabellata, beheimatet. Er ähnelt stark dem Scharlachdorn, C. coccinea, und wird wie dieser in Anlagen, als Straßenbegleitgrün und in Hecken gepflanzt. Subspontan wird er für den Hauptbahnhof Schweinfurt und 2009 für Bayreuth in Bayern angegeben (Meierott 2008, Breitfeld & al. 2021, Meierott & al. 2024). Subspontan u.a. seit 1993 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012), in Norwegen (Seebens & al. 2017) und seit 1928 in Polen (Seebens & al. 2017).
 

Crataegus intricata

Im östlichen Nordamerika ist der Dickicht-Weißdorn, Crataegus intricata, beheimatet. Er ist seit etwa 1730 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014) und wird von manchen Botanikern als Synonym zu C. pedicellata gesehen. Er spielt in der heimischen Gartengestaltung kaum eine Rolle, wird aber subspontan für Thüringen angegeben (Zündorf & al. 2006, Hand & Thieme 2023).
 

Crataegus ×lavallei

Der Lederblättrige Weißdorn, Crataegus ×lavallei, ist eine Kulturhybride aus dem nordamerikanischen Hahnensporn-W., C. crus-galli, mit dem in Mexiko und Guatemala heimischen Mexikanischen Weißdorn, C. pubescens. Die Hybride entstand um 1870 im Arboretum Segrez in Frankreich und wird aufgrund ihrer Stadtklimaverträglichkeit und des ansehnlichen Fruchtschmuckes vor allem als Stadtbaum kultiviert. `Grignonensis´ hat eiförmige Blätter und wurde 1873 in Frankreich ausgelesen (Bärtels & Schmidt 2014). Selten subspontan, so gibt es 8 Angaben aus 6 Quadranten in Bayern (Meierott & al. 2024) und eine vage für Industriebrachen in Wien (Radler & Punz 1999).
 

Crataegus microphylla

Der Kleinblättrige Weißdorn, Crataegus microphylla, ist in Osteuropa und Westasien beheimatet. Er spielt in der Gartenkultur Mitteleuropas keine Rolle, wird aber subspontan für Berlin (Mang 1968, Hand & Thieme 2023) und Hamburg (Mang 1968, Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Crataegus (×)persimilis

Der Pflaumenblättrige Weißdorn, Crataegus (×)persimilis (Syn.: C. prunifolia), ist eine seit 1783 bekannte, artgewordene Hybride aus den nordamerikanischen Arten Hahnensporn-Weißdorn, Crataegus crus-galli, und Dickblättriger Weißdorn, C. succulenta (Böhlmann 2009 sub C. ×prunifolia)
Die Sippe ist stadtklimafest, rauchhart, windfest, schnittverträglich, hitzeertragend und trockenheitstolerant und in Deutschland seit 1783 in Kultur (Bruns 2009). Sie kann sich generativ vermehren und wird in wenigen Sorten wie `Prunifolia´ und `Splendens´ als Ziergehölz kultiviert und verwildert daraus vereinzelt. 
So in Bayern (Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2023), Königswinter, am Rheinufer Lülsdorf, in Leverkusen-Manfort, Köln, Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund-Groppenbruch in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Fuchs & al. 2006, Sumser 2015, BBV 2010, BBV 2013, BBV 2015), Edigheim und Oggersheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 2005) und in Burghölzli, beim Hardturmsteg und in Allmend Affoltern in Zürich (Landolt 2001)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Crataegus pinnatifida

In Ostasien ist der China-Weißdorn, Crataegus pinnatifida, beheimatet. Seine großen Früchte werden in Asien kulinarisch genutzt, etwa zur Herstellung von Saucen oder als Beigabe zu Ketchup. Er ist seit etwa 1860 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014), spielt aber in der heimischen Gartengestaltung praktisch keine Rolle. 
Subspontan wird er im Gebiet für das Lammer Holz bei Braunschweig in Niedersachsen (Brandes & Schlender 1999) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Crataegus punctata

Im östlichen Nordamerika ist der Punktierte Weißdorn, Crataegus punctata, beheimatet. Er ist seit etwa 1746 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014) und wird in Sorten wie der gelbfruchtigen `Aurea´ oder der ebenfalls gelbfruchtigen `Ohio Pioneer´ kultiviert, spielt aber in der mitteleuropäischen Landschaftsgestaltung praktisch keine Rolle. Subspontan wird er für Berlin angegeben (Höck 1910).
 

Crataegus sanguinea

Der nordostasiatische Sibirische Weißdorn, Crataegus sanguinea, wird im Gebiet seit etwa 1822 gärtnerischer genutzt (Bärtels & Schmidt 2014) und selten als Zier- und Fruchtgehölz für Marmeladen gezogen.
Er tritt sehr selten subspontan auf, so 2018 im Forst bei Spardorf, Lankreis Erlangen-Höchstadt in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Berlin (Höck 1910), in Niederösterreich (Walter & al. 2002) und in Wien (Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Janchen 1956-1960, Glaser & al. 2025).
 

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