Coreopsis

Mädchenauge, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Coreopsis umfasst etwa 88 Arten (Kew 2022). Die meisten sind in Nordamerika beheimatet, einige erstrecken sich südlich bis ins tropische Amerika. Mannigfaltigkeitsgebiete sind Mexiko und das östliche Nordamerika. „Coreopsis“-Arten aus den Tropen der Alten Welt, insbesondere aus dem tropischen Afrika, gehören zur Gattung Bidens (Mabberley 2008). Aufgrund von molekularen Untersuchungen werden Coreopsis und Cosmos von manchen Taxonomen zu Bidens gestellt (Banfi & al. 2018). Da diese Gattungen morphologisch voneinander gut trennbar sind, wird diesbezüglich hier ein konservatives System beibehalten. Auch der Aufsplitterung von Coreopsis in Gattungen wie Gyrophyllum für Coreopsis tripteris (Gyrophyllum tripteris) und Coreopsis verticillatum (Gyrophyllum verticillatum), wie es neuerdings manche Taxonomen präferieren, wird hier nicht gefolgt.
 
 

Coreopsis lanceolata 

Lanzett-Mädchenauge,
Coreopsis lanceolata
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief:

20–60 cm hohe, in der oberen Hälfte kaum beblätterte Staude. Blätter lanzettlich, fein marmoriert, ganzrandig, 3–12 cm lang, 0,5–1,5 cm breit. Blütenkörbe endständig auf 10–30 cm langen Stielen, 4–6 cm im Ø. Zungen- und Röhrenblüten gelb, meist 8 Zungenblüten, diese ca. 1 cm breit, vorne grob gezähnt. Früchte breit geflügelt, Achänen 3–4 mm lang. Blütezeit Juni bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Das sehr ähnliche Großblütige Mädchenauge, Coreopsis grandiflora, ist auch oberhalb der Stängelmitte beblättert, hat 2–3 mm lange Achänen und oft gefiederte Blätter. Aufgrund der gärtnerischen Zucht sind die beide Arten nicht immer trennbar.
 

Nutzung:

Zierstaude. In mehreren Sorten wie `Goldfink´ (1960) oder `Sterntaler´ (1962) (Jelitto & al. 1990).
 

Ausbreitung:

Das im östlichen Nordamerika beheimatete Lanzett-Mädchenauge brachte der englische Pflanzensammler Mark Catesby (1682–1749) nach Europa. Es blühte 1725 erstmals in Eltham bei London (Krausch 2003). In China und Japan wurde die Art vor allem für Begrünungsprojekte genutzt, was nur allzu gut gelang, sodass sie hier seit 2006 als invasiv gilt und bekämpft wird. Auch in Ostaustralien ist das Lanzett-Mädchenauge als invasiv eingestuft (Batianoff & Halford 2002). Im Gebiet hingegen nur vereinzelt und vorübergehend verwildert.
 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, so bei Böseneck, Trunstadt, Regendorf und Kelheim in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott 2008), Potsdam und Werder in Brandenburg (Buhr & Kummer 2009), 2002 in Darmstadt in Hessen (Buttler 2002), Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Dahnke 1935), Osnabrück-Wüste in Niedersachsen (Weber 1995), Köln, 2021 auf der Halde Großes Holz in Bergkamen und 2024 auf der Halde Humbert in Hamm-Herringenin Nordrhein-Westfalen (Sumser & al. 2015, Jung 2002, BBV 2022, BBV 2025), Chemnitz, 2005 Bahnhof Leipzig-Rückmarsdorf, Dürrbach, Dresden, Görlitz und Weißwasser in Sachsen (Grundmann 1992, Gutte 2006, Otto & al. 2006, Gutte & al. 2013), in Rekultivierungen von Braunkohletagebauen in Sachsen-Anhalt in Einbürgerung begriffen (Krumbiegel & Weiss 2022) und 2014 Gotha in Thüringen (Breitfeld & al. 2021).
ÖSTERREICH:
Mehrfach, so bei Eisenstadt im Burgenland (Traxler 1971, Gilli & al. 2022), Wiener Neustadt und 2025 Möllersdorf in Niederösterreich (Janchen 1977, Glaser & al. 2025, Sauberer & al. 2025), Wilhering an der Donau, Ort im Innkreis, Ried im Innkreis und Peterskirchen in Oberösterreich (Essl & Hauser 2005, Hohla 2006), in einem Wiesenrand am Ortsende von Kleinstübing in der Steiermark (Eigenfund Griebl 2024) und Stammersdorf, Breitenlee und 2022 Franz Grill-Straße beim Arsenal in Wien (Essl & Rabitsch 2002, Baldinger 2022). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1970 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vereinzelt, so in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Genf, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Waadt und Wallis (Infoflora 2024). Inwieweit es sich bei den Infoflora-Fundangaben um subspontane oder kultivierte Pflanzen handelt, ist mir unbekannt. Im Text findet sich: „Gelegentlich aus Gärten verwildert“.

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 2001 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1962 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Die Hybride aus Coreopsis grandiflora × C. lanceolata wird von Krumbiegel & Weiss (2022) für den Schwemmfächer des Muldedurchbruches bei Pouch in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Nordsachsen in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt angegeben. Da es sich bei vielen Mädchenauge-Kulturformen um Hybriden dieser beiden Arten handelt, ist es wahrscheinlich, dass bei kritischer Begutachtung öfters Coreopsis grandiflora × C. lanceolata zu finden ist. Allerdings mendelt die Hybride auf und es finden sich gleitende Reihen von Elternarten und Hybriden (Krumbiegel & Weiss 2022).
 
Weitere Arten:

Coreopsis auriculata

In den südöstlichen USA ist das Geöhrte Mädchenauge, Coreopsis auriculata, beheimatet. Es wird selten als Zierstaude in Sorten wie `Zamphir´, `Nana´ oder `Elfin Gold´ kultiviert und wird 1947 subspontan für Kiesbänken im Rhein bei Neuried-Altenheim in Baden-Württemberg angegeben (Kappus 1956). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996).
 

Coreopsis grandiflora

Auch das nordamerikanische Großblütige Mädchenauge, Coreopsis grandiflora, wird in Europa seit 1826 als Zierpflanze (Jäger & al. 2008) kultiviert. In mehreren Sorten wie `Sonnenkind´, `Badengold´, `Presto´ und `Sunray´ (1980). `Early Sunrise´ wurde mit dem „Award of Garden Merit“ ausgezeichnet. 
Vereinzelt tritt die Art im Gebiet subspontan auf, so in Kemmern und 2008 in der Altstadt Heidelberg in Baden-Württemberg (Ziegler 2010, Breunig 2010), auf Bahngleisen in Bamberg in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), in Sandmagerrasen in Berlin mit Tendenz zur Einbürgerung (Seitz & al. 2012), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), 1930 in Mülheim-Saarn in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2023), 2003 im ehemaligen Bergwerksgelände Reden in Saarland (Weicherding & al. 2006) und 2009 Dresden-Leuben, Weißwasser, Mücka und Niesky in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Otto & al. 1999). In Österreich nordwestlich von Wiener Neustadt in Niederösterreich (Essl & Rabitsch 2002), Altheim in Oberösterreich (Hohla & al. 2019), Anthering in Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013), Osttirol (Glaser & al. 2025) und Wien (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1963 (Glaser & al. 2025), nach anderen Angaben 1885 (Seebens & al. 2017). In der Schweiz ehemals im Kanton Solothurn (Infoflora 2024) und mehrfach im Tessin (Infoflora 2024).
Subspontan u.a. auch seit 2002 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1943 in Schweden (Seebens & al. 2017) und 1912 in Großbritannien (Seebens & al. 2017).
 

Coreopsis rosea

Im östlichen Nordamerika ist das Rosa Mädchenauge, Coreopsis rosea, beheimatet. Es wird als (kurzlebige) Zierstaude in Sorten wie `Little Penny´, `Twinklebells Pink´ oder `American Dream´ kultiviert und wird subspontan für Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023) angegeben.
 

Coreopsis tinctoria

Das einjährige Färber-Mädchenauge, Coreopsis tinctoria, stammt aus Nordamerika, wird in Europa seit spätestens 1835 gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008) und in Sorten wie `Roulette´ oder `Mahogany Midget´ kultiviert.
Die Art findet sich nicht selten in Blumenwiesenansaaten und tritt daraus vereinzelt subspontan auf, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), am Quellhof bei Donauwörth, München, Nürnberg, bei Breitengüßbach, Gundelsheim und Bamberg in Bayern (Vollmann 1914, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Potsdam in Brandenburg (Buhr & Kummer 2009), Hamburg (Poppendieck & al. 2010), Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Weber 1995, Brandes 2016), Bottrop-Kirchhellen, Augustdorf bei Detmold und 2023 in Hagen-Berchum in Nordrhein-Westfalen (BBV 2021, Sonnenborn & Sonnenborn 2018, BBV 2024), Dresden-Leuben in Sachsen (Hardtke & al. 2013), beim Hagmeier-Haus auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022), Königsdorf im Burgenland (Traxler 1976, Gilli & al. 2022), ehemals Villach in Kärnten (Pehr 1932, Glaser & al. 2025), bei Pressbaum und in der Schwechatau bei Tribuswinkel in Niederösterreich (Janchen 1977, Sauberer & al. 2019), Hackenbuch, Mühlheim am Inn, Hochburg-Ach und Schwand in Oberösterreich (Stöhr & al. 2009, Hohla 2011), in der Jakob-Auer-Straße in Salzburg (Pilsl & al. 2008), Steiermark (FKÖ 2021), Wörgl und Mühlau in Nordtirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025), Patriasdorf in Osttirol (Polatschek & Neuner 2013), Bregenz in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1912 (Glaser & al. 2025), nach anderen Angaben 1855 (Seebens & al. 2017). In der Schweiz Aarau im Kanton Aargau, 1963 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), Liestal in Basel-Landschaft, Solothurn und ehemals beim Bahnhof Tiefenbrunnen in Zürich (Landolt 2001, Thellung 1919, Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. 1946 auch in Belgien (Verloove 2021), 1933 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), 1926 in Schweden (Seebens & al. 2017), 1958 in Litauen (Seebens & al. 2017), 1905 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1980 in der Slowakei (Seebens & al. 2017) und 1883 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Coreopsis tripteris

Im zentralen und östlichen Nordamerika ist das Hohe Mädchenauge, Coreopsis tripteris (Syn.: Gyrophyllum tirpteris) beheimatet. Es wird als Zierstaude kultiviert, so in der Sorte `Gold Standard´. 
Selten verwildert oder verschleppt, so ehemals in einem Föhrengehölz auf der Schwäbisch-Fränkischen Alb beim Lichtenstein nahe Pommelsbrunn in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), in Hessen (Hemm 2008), ehemals Rheine in Nordrhein-Westfalen (Löffler 1902, Hand & Thieme 2023) und 2011 in Markneukirchen in Sachsen (Breitfeld 2020).
 

Coreopsis verticillata

Das im östlichen Nordamerika beheimatete, seit 1779 im Gebiet kultivierte Quirlige Mädchenauge, Coreopsis verticillata (Syn.: Gyrophyllum verticillatum, Bidens verticllata) findet sich in mehreren Sorten wie `Grandiflora´, `Zagreb´ oder `Moonbeam´ im Pflanzenhandel. 
Es tritt vereinzelt subspontan auf, so 1999 in Memmelsdorf-Lichteneiche und 2007 Pocking in Bayern (Meierott 2008, Hohla 2008), im Taunus in Hessen (Buttler 2009), Nordrhein-Westfalen (Hassler & Muer 2022), 2019 in Breitenfeld in Sachsen (Breitfeld 2021), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023) und Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022). In Österreich in der Michael-Waiz-Gasse in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008) und auf einer Deponie in Lavant in Osttirol (Stöhr 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025).
Subspontan u.a. auch 1935 in Norwegen (Seebens & al. 2017, Gederaas & al. 2012), 1958, 2002 und 2008 in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

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