Clematis

Waldrebe, Hahnenfußgewächs, Ranunculaceae

Gattung:

Clematis umfasst etwa 384 Arten (Kew 2022) und ist fast weltweit verbreitet, überwiegend in den gemäßigten Regionen der Erde. Mannigfaltigkeitszentrum ist China.
 

Clematis tangutica  

Gold-Waldrebe,
Clematis tangutica  
Hahnenfußgewächs, Ranunculaceae
 

Steckbrief:

1–4 m hoher, sommergrüner, kletternder Schlingstrauch mit windenden, verholzten Stängeln und doppelt-dreizähligen Blättern. Blüten nickend, mit 4 gelben Kronblättern und 10–20 Honigblättern. Früchte aus einzelnen Nüsschen, mit langem, abstehend behaartem Griffel. Giftig. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: In Gartenkultur befinden sich weitere gelb blühende Clematis-Arten, so etwa die Orientalische Waldrebe, Clematis orientalis, mit orangegelben Kronblättern, die Pagoden-Waldrebe, C. chiisanensis, mit gerippten Kronblättern oder die Koreanische Waldrebe, Clematis serratifolia, mit violetten Staubfäden.
 
 
 

Nutzung:

Kletterzierpflanze, in mehreren Sorten. `Bill MacKenzie´, eine Hybride der Wildart mit einer Auslese von C. tibetana subsp. vernayi aus dem Jahr 1968 und `Lambton Park´ (1985) bekamen als Auszeichnung den Award of Garden Merit. Im Pflanzenhandel werden vereinzelt auch andere gelbblühende Waldreben-Sippen wie C. orientalis als Clematis tangutica geführt.
 
 

Ausbreitung:

Zentralasiatische Art, die 1884 der russische Botaniker Carl Johann Maximowicz im Pamir-Gebirge entdeckte. 1898 gelangte sie nach Mitteleuropa, 1900 wurde sie im „Botanical Magazine“ vorgestellt und fortan kultiviert. Gegenwärtig nicht selten verwildert auftretend, vereinzelt auch etabliert, so am Kyffhäuser in Thüringen und im Vinschgau in Südtirol.
DEUTSCHLAND: 
Verwilderte und offenbar stabile Vorkommen, meist als Einzelpflanzen, sind seit etwa dem Jahr 1990 mehrfach aus Pflaster- und Rasengitterfugen oder auf Schotterflächen bekannt (Hetzel 2006), so etwa in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 2009 in Mindelheim, 2003 am Osserweg in Augsburg, in Bamberg, 2019 in Obergünzburg und gehäuft um Ingolstadt in Bayern (Bauer 2011, Dunkel 2006, Bauer 2020, Meierott & al. 2024), Berlin (Kowarik 1992), 1990 und 1991 in Kyritz und 2014 in Hennigsdorf in Brandenburg (Fischer 1993, Lauterbach 2015), 2012 in Hamburg (Wiedemann 2014), Niedersachsen (Müller & al. 2021), 2006 in Hilden, 2019 auf einer Industriebrache in Wiemelhausen und 2024 im Kalkmagerrasen auf der ehemaligen Deponie Lüntenbecker Berg in Wuppertal-Lüntenbeck in Nordrhein-Westfalen (Adolphi 2013, Jagel 2021, BBV 2025), Sachsen (Hand & Thieme 2023), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023), 2022 Timmendorfer Strand, Ortsteil Niendorf in Ostholstein in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023) und von Bad Frankenhausen und Camburg in Thüringen (Barthel & Pusch 2005, Sänger 2006, Schönfelder 2014). Teilweise mit Einbürgerungstendenzen, so am Kyffhäuser (Barthel & Pusch 2005). Historische Vorkommen sind nicht bekannt.
ÖSTERREICH: 
Vereinzelt, so am Weißensee in Kärnten (Brandes 2012), bei Stiefern im Kamptal und 2024 Tribuswinkel in Niederösterreich (Melzer & Barta 2005, Sauberer & al. 2025), 2018 zwischen Gesteinsblöcken am Donauufer bei Freinberg und 2013 Schlossberg in Ried im Innkreis in Oberösterreich (Hohla 2018, Hohla 2013), Lastenbahnhof und Itzling in der Stadt Salzburg, Hallein und Lamprechtshausen im Land Salzburg (Wittmann & Pilsl 1997, Pflugbeil 2015), im Gleisschotter in Graz-Andritz in der Steiermark (Leonhartsberger 2018), Imst und Landeck in Nordtirol (Polatschek 2000), Iselsberg, Schrottendorf, Moos bei Matrei und Lienz in Osttirol (Polatschek 2000, Stöhr 2012, Brandes 2011) und am Wiener Hauptbahnhof (Baldinger 2017). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1975 (Polatschek 1980, Glaser & al. 2025). In Südtirol vor allem im Vinschgau, dort ziemlich verbreitet und beständig (Wilhalm & al. 2002).
SCHWEIZ: 
Vereinzelt, so bei Thun im Kanton Bern, La Chaux de Fonds in Neuenburg, Yverdon in der Waadt und Siders im Wallis (Buholzer & al. 2017), weiters u.a. in den Kantonen Appenzell-Außerrhoden, Graubünden, St. Gallen und Zug (Infoflora 2024).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. 2000, 2007 und 2010 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und seit 1953 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 
Weitere Arten:

Clematis flammula

Im Mittelmeergebiet und in Südwest-Asien, östlich bis Pakistan reichend, ist die Brennende Waldrebe, Clematis flammula, beheimatet. Sie ist seit 1590 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014) und war vom 17. bis zum 19. Jahrhundert eine in Mitteleuropa beliebte und häufige Gartenpflanze, die gegenwärtig nur mehr selten als Spätblüher im Pflanzenhandel zu finden ist, meist unter dem Namen „Mandel-Waldrebe“. 
Sie wird ehemals aus der Gartenkultur verwildert für Reihardtsrod in Asbach in Hessen (Pfeiffer 1844), für Dellach im Drautal in Kärnten (Hegi 1975) und für Chambésy im Kanton Genf (Hegi 1975) angegeben. Bei den Fundmeldungen aus Baden-Württemberg und Thüringen handelte es sich um einen Irrtum (Hand & Thieme 2023, Zündorf & al. 2006). Die Fundmeldung aus Hessen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt, die Fundmeldung aus Kärnten wird in Glaser & al. (2025) nicht geführt
Subspontan u.a. auch 1869 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), 1903 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), Ungarn (Jalas & Suominen 1989), 1927 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Clematis glauca

Von Kasachstan und China bis zur Mongolei und ins russische Sibirien reicht die ursprüngliche Verbreitung der Songarischen Waldrebe, Clematis glauca. Sie findet sich sehr selten im heimischen Pflanzenhandel und ähnelt stark der Orientalischen Waldrebe, von der sie sich vor allem durch blaugrüne Blätter und weniger intensiv gelbe Blüten unterscheidet. Aus dem Gebiet subspontan nur einmal gemeldet, nämlich ehemals in Nordtirol (Murr 1931, Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025). Murr (1931) nennt sie als verwildert an einem Zaun ob dem Stubaitalbahnhof in Innsbruck. Die Fundmeldung wird von Pagitz & al. (2023) nicht angegeben, sehr wohl aber von Glaser & al. (2025).
 
 

Clematis graveolens

Die Ruch-Waldrebe, Clematis graveolens, ist im Gebirge von Afghanistan bis Nepal beheimatet und konnte im Gebiet einmal 1904 beim Belvoir in Zürich subspontan gefunden werden (Wohlgemuth & al. 2020). Die Art hat nickende, kleine, hellgelbe Blüten und wird nur sehr selten als Zierpflanze kultiviert, traditionell wird sie in ihrer Heimat auch als Arzneipflanze, etwa bei Erkältungen und Kopfschmerzen, verwendet.
 

Clematis orientalis

Weit verbreitet von der Ukraine und von Anatolien bis zum Oman und nach China ist die Orientalische Waldrebe, Clematis orientalis. Die Art ist seit spätestens 1731 in gärtnerischer Kultur (Bärtels & Schmidt 2014), wird in Mitteleuropa aber nur selten als Zierpflanze kultiviert. 
Im Gebiet sehr selten verwildert, so 2012 auf einer Brachfläche beim ehemaligen Diamalt-Gelände in München-Allach in Bayern (Meierott & al. 2024) und 2013 in der Bahnhofstraße Paderborn in Nordrhein-Westfalen (Junghans 2016). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt. In Österreich ehemals in der Traunau bei Traun in Oberösterreich (Hamann 1966, Hohla & al. 2009). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1966 (Hamann 1966, Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Italien (Jalas & Suominen 1989), seit 2000 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 1953 in Tschechien (Seebens & al. 2017) und in Spanien (Jalas & Suominen 1989). In Teilen der USA invasiv.
 

Clematis serratifolia

In Ostasien ist die Koreanische Waldrebe, Clematis serratifolia, beheimatet. Sie wird als Zier-Kletterpflanze in Sorten wie `Golden Tiara´ kultiviert und findet sich im Gebiet sehr selten subspontan, so 2009 in München-Lochhausen und 2014 an Gleisen am Münchner Hauptbahnhof in Bayern (Meierott & al. 2024).
 

Clematis viticella

Die mediterrane, seit spätestens 1569 in Gartenkultur (Jäger & al. 2008) befindliche Italienische Waldrebe, Clematis viticella, ist Kreuzungspartner für zahlreiche Clematis-Hybriden und dient als Unterlage für Veredelungen von Clematis-Zierformen. Die Sorten `Etoile Violette´ (vor 1885), `Madame Julia Correvon´ (vor 1900), `Purpurea Plena Elegans´ (vor 1899) und `Venosa Violacea´ (1883) wurden mit dem „Award of Garden Merit“ ausgezeichnet. Die Art ist wärmeliebend und wird nicht von der Clematis-Welke befallen (Bruns 2009).
 
Sie ist stellenweise verwildert bis eingebürgert, so etwa bei Riesburg-Pflaumloch, Tunau und Insel Reichenau bei Konstanz in Baden-Württemberg (Fischer 2002, Dörr & Lippert 2001, Thellung 1915), bei Schloss Graheim zwischen Birnfeld und Wetzhausen, 1972 bis zumindest 2012 bei Kreuzwertheim im Ufergebüsch am Main und am Bodenseeufer bei Wasserburg in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), 2006 im Naturschutzgebiet Kühkopf in Hessen (Buttler 2009), 1920 am Neckar bei Münster, am Rheinufer bei Bad Honnef und am Rheinufer Widdig in Nordrhein-Westfalen (Böcker & al. 2017, Gorissen 2015), Wincheringen und Koblenz in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Wirtgen 1842), in Sachsen (Hand & Thieme 2023), 1994 in Thale in Sachsen-Anhalt (Adolphi & Böcker 2006), Lauterbach bei Eisenach in Thüringen (Bliedner 1913, Zündorf & al. 2006), bei Altenburg am Kamp und Laxenburg in Niederösterreich (Pilsl 1984, Melzer & Barta 1994, Glaser & al. 2025) und 2021 am ehemaligen Verschiebebahnhof Breitenlee in Wien-Donaustadt (Lefnaer 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1885 (Seebens & al. 2017, CABI 2024). Eine ehemalige Angabe für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz in den Kantonen Aargau, Basel, Genf, Luzern, Waadt, Wallis, Zug und 2011 an der Sihluferböschung bei der Kaserne in der Stadt Zürich (Infoflora 2024, Wohlgemuth & al. 2020). Bis auf das Zürcher Vorkommen ist mir nicht bekannt, ob es sich dabei um subspontane oder kultivierte Pflanzenfunde handelt, weshalb sie hier keinen Eingang finden.
 
Subspontan u.a. auch 1838 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), 1864 in Belgien (Jalas & Suominen 1989, Seebens & al. 2017), Frankreich (Jalas & Suominen 1989), Tschechien (Pyšek & al. 2012), Ungarn (Jalas & Suominen 1989), 1807 in Estland (Seebens & al. 2017), 1966 in Norwegen (Seebens & al. 2017), 1945 in Schweden (Seebens & al. 2017) und 1880 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017).
 

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