Heimat:
Mittelmeerraum von Marokko bis Anatolien.
Nutzung/Ausbreitung:
Die natürliche Varietät purpurascens wird seit dem 16. Jahrhundert als Zierpflanze genutzt (Hegi 1975) und gärtnerisch meist als Sorte `Purpurascens´ gehandelt.
DEUTSCHLAND:
Unbeständig, so ehemals Rengershausen, Wildbad, Treffelhausen, Geislingen, Reutlingen, Ulm und Farrenberg in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), 1846 bei Eschwege in Hessen (Gregor & al. 2012), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Krefeld in Nordrhein-Westfalen (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023), 1903 in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2023) und ehemals auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022). Die Angabe von Fiedler (1944) von der Mitteldeutschen Großmarkthalle Leipzig findet hier keinen Eingang, weil es sich bei den Funden um Pflanzenteile im Verpackungsmaterial und 1941 um 3 Keimlinge in der var. strigosa (?) gehandelt hat.
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ:
Ehemals Riehen bei Basel (Hegi 1975), ehemals Pérolles bei Freiburg (Hegi 1975), 1872 bis 1875 bei Sitten im Wallis (Hegi 1975) und 1916 bis 1917 am Güterbahnhof Zürich (Hegi 1975).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Norwegen (Gederaas & al. 2012).