Cerastium

Hornkraut, Nelkengewächs, Caryophyllaceae

Gattung:

Cerastium umfasst etwa 212 Arten (Kew 2022) und ist fast weltweit verbreitet, am artenreichsten in den gemäßigten bis kühlen Gebieten der Nordhalbkugel. Sie fehlt ursprünglich Australien. Die Gattung ist nahe mit Stellaria, den Sternmieren verwandt.
 

Cerastium tomentosum 

Filz-Hornkraut,
Cerastium tomentosum 
Nelkengewächs, Caryophyllaceae

 

Steckbrief:

10–30 cm hohe, Rasen bildende Staude mit dicht weißfilzig behaarten Blättern und Trieben. Blätter linealisch-lanzettlich, am Rande umgeschlagen, 10–30 mm lang. In den Achseln meist Blattsprosse tragend. Blütenstand 7–15-blütig, Tragblätter breit hautrandig. Blüten 12–18 mm im Ø. Kronblätter zweispaltig. Frucht 9−12 mm lang. Blütezeit Mai bis Juni.
Verwechslungsmöglichkeit: Das sehr ähnliche Cerastium biebersteinii hat 35−45 mm lange Blätter und eine 12−14 mm lange Frucht.
 

Nutzung:

Zierstaude, auch für Dachbegrünungen. In wenigen Sorten wie `Senior´, `Silberteppich´ und `Yo Yo´.
 

Ausbreitung:

Endemit Italiens. 1594 in Mitteleuropa erstmals in Gartenkultur belegt, gegenwärtig im Gebiet häufig verwildert bis eingebürgert. Viele der verwilderten Pflanzen Mitteleuropas zeigen Merkmale des sehr ähnlichen Krim-Hornkrautes, Cerastium biebersteinii, das im 19. Jahrhundert Mitteleuropa erreichte, zur gleichen Zeit kam auch Cerastium candidissimum aus den griechischen Gebirgen ins Gebiet. Die an sich schon ähnlichen Arten hybridisierten und sind nur mehr schwer bestimmbar. Zudem wird die Unterscheidung der Sippen durch Polyploidisierung erschwert (Walters 1989). Außerdem bezieht sich ein Teil der Fundmeldungen auf C. ×maureri, der Hybride aus C. arvense × C tomentosum (Hassler & Muer 2022).
 
DEUTSCHLAND:
Auf weite Strecken verwildert bis örtlich eingebürgert von Schleswig-Holstein bis ins bayrische Oberinntal (Smettan 2016).
ÖSTERREICH:
In allen Bundesländern subspontan (Walter & al. 2002, Glaser & al. 2025), stellenweise auch eingebürgert (Fischer & al. 2008), ebenso in Südtirol. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1895 (Glaser & al. 2025).  
SCHWEIZ:
Häufig verwildert bis eingebürgert, vor allem im Westen des Landes und im Kanton Zürich (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich aktuell in 23 % der Quadranten nachgewiesen, vor 1931 hier nicht bekannt (Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein, so am Rheindamm (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch seit 1873 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1974 in Belgien (Seebens & al. 2017), seit 2004 in Island (Seebens & al. 2017), seit 1930 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1992 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1909 in Großbritannien (Clement & Foster 1994, Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1961 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012) und seit 1926 in Kanada (Seebens & al. 2017).

 
Weitere Arten:

Cerastium biebersteinii

Auf der Halbinsel Krim ist das Bieberstein-Hornkraut, Cerastium biebersteinii, beheimatet, benannt zu Ehren des deutschen Botanikers Friedrich August Freiherr Marschall von Bieberstein (1768−1826). Marschall von Bieberstein beschrieb die Art 1808 ungültig als "Cerastium repens" und führte sie in die Gartenflora Mitteleuropas ein. Hier vermischte es sich mit Cerastium tomentosum, sodass eine strikte Trennung von C. biebersteinii und C. tomentosum oft nicht möglich ist. 
Subspontan u.a. in Bayern (Hand & Thieme 2023), Sachsen (Hand & Thieme 2023), Niederösterreich (Glaser & al. 2025), Antiesenhofen in Oberösterreich (Hohla 2021), Seekirchen am Wallersee, Bahnhof Hallwang-Elixhausen und Makartkai und Itzlinger Hauptstraße in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2002, Pilsl & al. 2008), Steiermark (Glaser & al. 2025) und 2009 Südostflanke des Bisamberges am Hohlweg vom Falkenberg zum Steinernen Kreuz und 2019 Breitenlee, knapp nördlich vom Nordende der Schukowitzgasse in Wien (Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001. Eine ehemalige Nennung für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). Laut aktueller österreichischer Neophytenliste (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon wahrscheinlich irrtümlich für Österreich gemeldet.
 

Cerastium dichotomum

Das mediterrane Gabelige Hornkraut, Cerastium dichotomum, tritt im Gebiet ganz vereinzelt verschleppt auf. 
So Friesenheimer Insel Mannheim in Baden-Württemberg (Amarell 2013), in Bayern 1998 bei Althausen in Franken in einer Begrünungsansaat, 2004 in einem Getreideacker bei Bottenweiler und 1964 bei Ungerhausen im Allgäu am Rand eines Straßenneubaus (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Meierott & al. 2024), 1894 Rüdersdorf in Brandenburg (Behrendsen 1896, Hand & Thieme 2023), Hessen (Hemm 2008), 1980 in Quitzenow in Mecklenburg-Vorpommern in einem Perserklee-Acker (Fukarek & Henker 2005), 1928 und 1929 im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023), 1937 bei Coswig in Sachsen, hervorgegangen durch Getreideabfälle aus Kleinasien (Huber-Morath 1962) und 2008 zwischen Raasdorf und Rutzendorf im Marchfeld Niederösterreichs (Stingl & Fischer 2008). Eine Fundangabe aus Schleswig-Holstein ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2023) irrig
Subspontan u.a. 1945 auch in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), 1953 in Schweden (Seebens & al. 2017) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Cerastium grandiflorum

Auf der westlichen Balkanhalbinsel von Kroatien bis Albanien ist das Großblütige Hornkraut, Cerastium grandiflorum, beheimatet. Es ähnelt C. tomentosum und wird in Europa seit spätestens 1818 gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008)
Subspontan wird die Art mehrfach für Friedhöfe um Parchim in Mecklenburg-Vorpommern angegeben (Kintzel & Möller 2008). Die Art findet in der Florenliste von Deutschland (Hand & Thieme 2023) keinen Eingang.
 

Cerastium ligusticum

Das in Italien, Malta, auf Korsika und der westlichen Balkanhalbinsel verbreitete Ligurische Hornkraut, Cerastium ligusticum, tritt in den Unterarten subsp. ligusticum, granulatum, palustre und trichogynum auf. 
Im Gebiet konnte es subspontan 1884 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023), ehemals im Etschtal Südtirols (FloraFaunaSüdtirol 2023), im Kanton St. Gallen, mehrfach im Tessin, im Wallis (Infoflora 2024) und 1902 am Vorbahnhof Zürich (Wohlgemuth & al. 2020) gefunden werden. Die Art ist in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1990) nicht angegeben.
Subspontan u.a. ehemals auch in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

Cerastium ×maureri

Als Zierpflanze wird das Maurer-Hornkraut, Cerastium ×maureri, kultiviert, die Hybride aus C. arvense × C. tomentosum. Sie hat eine grünfilzige Behaarung, während C. tomentosum weißfilzig ist und tritt im Gebiet vielfach verwildert auf, möglicherweise auch mit Spontanhybriden. Viele Meldungen von „C. tomentosum“ beziehen sich wahrscheinlich auf diese Hybride (Hassler & Muer 2022)
U.a. vielfach um Ingolstadt in Bayern (Breitfeld & al. 2017, Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2023), Niedersachsen (Hand & Thieme 2023), verwildert aus einem Garten bei Staumühle in Nordrhein-Westfalen (Sonnenborn & Sonnenborn 2018), in Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), bei Morgenröthe, Marieney, Wohlbach, Adorf, Breitenfeld, Klingenthal, Erlbach, Aschberg und Markneukirchen in Sachsen (Breitfeld 2021), Nordost-Land auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023) und 2022 bei Debant nahe Lienz in Osttirol (Stöhr 2023). Die Verbreitung im Gebiet ist noch völlig unzureichend bekannt.
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Cerastium nemorale

In Osteuropa und im weiten Kaukasus-Gebiet ist das Hain-Hornkraut, Cerastium nemorale, beheimatet. Es wird ehemals adventiv für Dessau-Rößling in Sachsen-Anhalt angegeben (Zschacke 1901). Die Art findet in der Florenliste von Deutschland (Hand & Thieme 2023) keinen Eingang.
 

Cerastium siculum

Fundmeldungen des Sizilianischen Hornkrautes, Cerastium siculum, für Deutschland beziehen sich auf C. subtetrandrum, so etwa die Fundmeldung für Marburg in Hessen (Ludwig 1997), weiters Haeupler & Muer (2000), Dickoré (2011), Jäger & al. (2016), Parolly (2016). Vergleiche dazu etwa Schanz & al. 2019 und Hand & Thieme (2023).
 

Quellen

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