Cenchrus

Lampenputzergras, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Cenchrus umfasst, inklusive Pennisetum, etwa 107 Arten (Kew 2022). Bei Chemisquy & al. (2010) finden sich für die Zusammenführung der beiden Gattungen Pennisetum und Cenchrus zwingende Argumente. Pennisetum wurde von der bereits von Linné beschrieben Gattung Cenchrus anhand der freien haarförmigen Borsten abgetrennt (bei Cenchrus an der Basis verbunden und schuppenförmig oder stechend borstig). Seit Langem bestehen Schwierigkeiten, einzelne Arten einer dieser Gattungen zuzuweisen. Dies führte dann anhand von phylogenetischen Untersuchungen zu der Erkenntnis, dass eine generische Trennung nicht zu halten ist. Für die nun erforderliche gemeinsame Gattung musste nach den Nomenklaturregeln der ältere Name Cenchrus verwendet werden, obwohl die frühere Gattung Pennisetum viel artenreicher war. Die Überführung der Pennisetum-Arten in die Gattung Cenchrus gestaltete sich teilweise schwierig, weil das jeweilige Artepitheton in Cenchrus bereits vergeben war und so teils völlig neue Namen entstanden.
 

Cenchrus alopecuroides

Japanisches Lampenputzergras,
 Cenchrus alopecuroides
(= Cenchrus purpurascens,
Syn.: Pennisetum alopecuroides; inkl. C. compressus
Süßgras, Poaceae   

 

Steckbrief:

40–100 cm hohe, horstbildende Staude mit 30–80 cm langen und 0,4–1 cm breiten Blättern, die sich im Herbst gelb färben. Blattscheiden gekielt, pergamentartig. Blüten am Ende der Halme in 7–20 cm langen Scheinähren mit dicht gedrängten Ährchen, in ihrer borstig-fedrigen Form an Lampenputzerbürsten erinnernd. Ährchen zweiblütig, mit einer basalen sterilen und einer fruchtbaren oberen Einzelblüte. Blütezeit Juli bis September.
Verwechslungsmöglichkeit: Typisch für C. alopecuroides ist die große, 7–20 cm lange Ährenrispe mit dicht behaarter Rispenachse, weiters die 15–30 mm lange Borstenhülle der fertilen Ährchen, wobei die Borsten deutlich in 2 Reihen angeordnet sind, die Borsten der inneren Reihe sind deutlich länger als die der äußeren.
 

Nutzung:

Häufig als Ziergras, in zahlreichen Sorten, alphabetisch von `Black Beauty´ bis `Weserbergland´. Die im Gebiet am meisten verwendete Sorte ist die kompakt wachsende `Hameln´, die bereits im Frühsommer blüht. `Little Bunny´, eine Sämlingsauslese von `Hameln´ ist mit etwa 30 cm Höhe der Zwerg unter den Lampenputzern. `Cassian´ ist eine Auslese mit elfenbeinfarbenen Blütenständen und auffallender Herbstfärbung des Laubes und ist nach Cassian Schmidt, dem ehemaligen Leiter des Sichtungsgartens Hermannshof benannt. `Moudry´ zeigt einen interessanten Violettton in ihren Blütenähren.
 

Ausbreitung:

Südostasiatsch-australische Art. 1824 erstmals in Europa kultiviert, hat sich das Gras aber erst in den letzten Jahrzehnten als Gartenstaude durchgesetzt. Verwilderungsmeldungen aus dem Gebiet sind seit etwa der Jahrtausendwende bekannt und häufen sich in den letzten Jahren. Generativ vermehrte Pflanzen von Zierformen zeigen oft ein anderes, „zerrupfteres“ Aussehen als die Mutterpflanzen und sind so nicht immer leicht als Lamperputzergras bestimmbar.
Die Art samt in der Umgebung von Anlagen willig aus, Jungpflanzen können sogar in dichten Rasenflächen keimen (Hohla 2022). Allerdings sind die Sämlinge oft unansehnlich, blühen weit weniger als die teuren, vegetativ vermehrten und getopft angebotenen Pflanzen und fallen daher meist nicht auf. Die Art bildet rasch kräftiges Wurzelwerk, was ihr einen Konkurrenzvorteil gegenüber heimischen Arten verschafft. Eine Tendenz zum Eindringen in Naturstandorte ist zu befürchten (Englmaier & Münch 2019).

 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt, so im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 2002 auf einer Erddeponie bei Hambach, 2003 Bamberg, 2000 in einer Mauerfuge in Forchheim-Reuth, 2017 bei Simbach am Inn und 2000 Memmelsdorf-Lichteneiche in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Braunschweig und Göttingen in Niedersachsen (Brandes & Nitzsche 2013, Dickoré & al. 2009), 2014 in der Schützstraße in Köln-Rodenkirchen und 2024 in Essen-Fulerum in Nordrhein-Westfalen (BBV 2014, BBV 2025), 1990 bis 1992 in Oggersheim und 1909 im Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023), am Abtnaundorfer Park im sächsischen Leipzig (Gutte 2015) und in Sachsen-Anhalt (Hassler & Muer 2022, sub C. compressus).
ÖSTERREICH:
Vereinzelt, so 2021 außerhalb des Friedhofs Rudersdorf und 2021 bei der Burg Schlaining im Burgenland (Gilli & al. 2022, Gilli & al. in: Pachschwöll & al. 2025), in Hadersdorf und 2019 in Tribuswinkel in Niederösterreich (Hohla & al. 2015, Sauberer & al. 2020), Moosbach, Taufkirchen, Obernberg am Inn und Trimmelkam in Oberösterreich (Hohla 2002, Hohla 2006), Salzburg (Glaser & al. 2025 sub C. purpurascens), Graz und 2019 Grafendorf in der Steiermark (Stöhr & al. 2009, Kniely 2019), Nordtirol (Pagitz & al. 2023), Dölsach in Osttirol (Stöhr 2019) und Donauinsel und Wiedner Hauptstraße in Wien (Baldinger 2018, Gilli 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2002 (Glaser & al. 2025 sub C. purpurascens). In Südtirol u.a. in Bozen nahe der Talfer (Wilhalm & al. 2014). Die Art wird in FloraFaunaSüdtirol (2023) nicht für Südtirol angegeben.
SCHWEIZ:
Vereinzelt, so in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Genf, Tessin, Waadt (Infoflora 2024 sub Pennisetum alopecuroides) und 1998 beim Römerhof in Zürich, 2003 bei Adliswil, in Uster und bei Afoltern am Albis (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020 sub Pennisetum alopecuroides).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 2002 in Tschechien (Pyšek & al. 2012, sub Pennisetum alopecuroides) und in Armenien, Aserbaidschan und Georgien (Verloove 2012).
 

 
Weitere Arten:

Cenchrus americanus

Entgegen seinen botanischen Namen ist das Perlhirse-Federborstengras, Cenchrus americanus (Syn.: Pennisetum glaucum, Panicum americanum), oft auch nur Perlhirse genannt, in Zentralafrika beheimatet. Es ist ein wichtiges Körnergetreide, wird aber auch als Futtergras und zum Zwecke des Erosionsschutzes kultiviert. Vor allem in dunklen Sorte wie `Purple Baron´ wird es als einjähriges Ziergras geschätzt.
 

 
Gegenwärtig findet es sich in großen Teilen der Erde eingebürgert, im Gebiet sehr selten ehemals in Derendigen im Kanton Solothurn (Conert 1998). Durch die zunehmende Kultur als Zierpflanze wird die Art zukünftig wahrscheinlich häufiger subspontan auftreten.

Cenchrus caudatus

Vereinzelt als Ziergras und in seiner Heimat als Erosionsschutz (Mansfeld 1986) kultiviert wird auch das südafrikanische Südafrikanische Federborstengras, Cenchrus caudatus (Syn.: Cenchrus macrourus, Pennisetum macrourum), welches bis zu 1,8 m hoch werden kann. 
Ganz vereinzelt tritt es subspontan auf, so in Jedlersdorf im Weinviertel Niederösterreichs (Lefnaer 2020), bei Hallein in Salzburg (Stöhr & al. 2007) und in Wien-Floridsdorf (Lefnaer 2019). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2006 (Glaser & al. 2025).
 

Cenchrus ciliaris

In Afrika und Südasien ist das Wimpern-Federborstengras, Cenchrus ciliaris (Syn.: Pennisetum ciliare) beheimatet. Es wird in wärmeren Regionen zum Erosionsschutz gepflanzt und wird für das Gebiet sehr selten als unbeständig angegeben, so 1901 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023) und 1985 in Babenhausen-Langstadt und 2009 in Lohfelden in Hessen (Gregor & al. 2012, Gregor 2011). Die Art ist in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1998) nicht angegeben
 

Cenchrus echinatus

Von Nord- bis Südamerika ist das Igel-Federborstengras, Cenchrus echinatus, beheimatet, das in den Küstengebieten Australiens invasiv und auch sonst in großen Teilen der warmen Erdregionen auftritt. Im Gebiet sehr selten und unbeständig 1953 im Baumwollabfall-Kompost in Atzenbach in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975, Hand & Thieme 2023), ehemals Bayreuth in Bayern (Suessenguth 1943, Maierott & al. 2024), 1891 in Hamburg-Altona (Prahl 1892, Hand & Thieme 2023) und ehemals in Basel und Solothurn (Conert 1998). Subspontan u.a. auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Cenchrus flaccidus

Das zentral- und ostasiatische Schlaffe Federborstengras, Cenchrus flaccidus (Syn. Pennisetum flaccidum, Pennisetum centrasiaticum), wird selten als Zierstaude genutzt und tritt im Gebiet sehr selten subspontan auf, so in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 2009 bei Seeheim-Jungenheim in Hessen (Gregor & al. 2012), Oggersheim und Kaiserwörthdamm Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Mazomeit 2005) und Saarland (Hassler & Muer 2022). Beim Fund 1995 im Freibad Marktheidenfeld in Bayern ist nicht klar, ob es sich um eine Verwilderung gehandelt hat (Meierott & al. 2024). In Südtirol 2008 am Guntschnaberg in Bozen (Wilhalm & al. 2014). Die Art wird in FloraFaunaSüdtirol (2023) nicht für Südtirol angegeben. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Cenchrus longisetus

In Ostafrika und auf der südlichen Arabischen Halbinsel ist das Zottige Federborstengras, Cenchrus longisetus (Syn.: Pennisetum villosum, Cenchrus villosus) beheimatet. In Europa ist es seit spätestens 1891 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008 sub Pennisetum villosum). Es wird als Zierstaude genutzt und tritt im Gebiet unbeständig auf, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), Spremberg in Brandenburg (Breitfeld & al. 2021), Volkmarshausen in Niedersachsen (Dickore & al. 2009), 1924 Klosters bei Dortmund in Nordrhein-Westfalen und 1906 in der Nähe einer Gärtnerei bei Speyer in Rheinland-Pfalz (Conert 1998, Vollmann 1914, Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), aber auch in Algerien, Marokko, Spanien, Italien, Griechenland, auf den Kanaren, Balearen, auf Korsika und Sardinien (Verloove 2012).
 

Cenchrus orientalis

Von Marokko bis Myanmar ist das Östliche Federborstengras, Cenchrus orientalis (Syn.: Pennisetum orientale) beheimatet. 
Es findet sich in der heimischen Garten- und Landschaftsgestaltung auch als Zartes Lampenputzergras und wird in Sorten wie `Speyerer Sommerfreude´, `Karley Rose´ oder `Flamingo´ genutzt. 
Subspontan konnte es im Gebiet 2022 am Conrad von Hötzendorfplatz vor dem Bahnhof Baden in Niederösterreich gefunden werden (Glaser & al. 2025, Sauberer & Prinz in: Pachschwöll & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2022 (Glaser & al. 2025)

Cenchrus setaceus

Das Nordafrikanische Federborstengras, Cenchrus setaceus (Syn.: Pennisetum setaceum) ist in Nord- und Ostafrika und in Südwest-Asien beheimatet. Der schwedische Botaniker Peter Forsskål (1732−1763) entdeckte die Art in Ägypten auf einer vom dänischen König finanzierten Forschungsreise nach Ägypten und Arabien, auf der er im Jemen an der Malaria starb (Burkhardt 2018). Die Art wird in mehreren Sorten von alphabetisch `Cherry Sparkler´ bis `Sky Rocket´ gärtnerisch kultiviert, im Sahel-Gebiet Afrikas aber auch als Futter- und Weidegras genutzt (Mansfeld 1986).
 
Im Mittelmeergebiet breitet sich die Art in Spanien, auf den Kanaren, in Südfrankreich und in Italien derzeit massiv aus. Sie ist als Weidegras unbeliebt und entwertet Weiden, zudem bestehen Probleme mit einer einhergehend zunehmenden Brandneigung, insbesondere in den Wintermonaten. Deshalb fand die Art 2017 Aufnahme in der „Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung“ (Nehring & Skowronek 2023 sub Pennisetum setaceum), womit der weitere Handel verboten ist. Der Zentralverband Gartenbau plädiert dafür, dass die bisher als Pennisetum setaceum `Rubrum´ benannte rotblättrige Form nicht in dieses Handelsverbot fällt, weil diese in Wirklichkeit nicht zu dieser Art gehöre. Der Verwaltungsausschuss Invasive Arten der EU-Mitgliedstaaten entschied am 5. Dezember 2017, dass die Kulturform damit zunächst nicht unter die Vorschriften zu den invasiven Arten der EU fällt. Die Handhabung der Behörden in der Angelegenheit ist bisher uneinheitlich. Unter dem Namen „Afrikanisches Lampenputzergras“ im Handel angebotene Sorten werden zumindest bisher offenbar geduldet. Sorten erscheinen nun öfters unter den nächst verwandten Arten Cenchrus orientalis oder C. advena im Pflanzenhandel.
 
Im Gebiet 2021 auf einer Ruderalfläche beim Bahnhof Gargazon im Etschtal Südtirols (Wilhalm & al. 2021) und im südlichen Tessin (Infoflora 2024) subspontan festgestellt. In der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich für Bayern angegeben(?). Subspontan u.a. seit 2004 auch in Norwegen (Seebens & al. 2017).
 

Cenchurs spinifex

Vom südlichen Nordamerika bis zur Karibik und in Südamerika ist das Küsten-Federborstengras, Cenchurs spinifex (Syn.: C. incertus) beheimatet, das in Südafrika, Südeuropa und Ostaustralien eingebürgert auftritt, ganz vereinzelt und vorübergehend auch im Gebiet, so 1932 in Salach in Baden-Württemberg (Müller 1935, Hand & Thieme 2023), 1922 auf Schutt in München in Bayern (Springer 2020, Meierott & al. 2024), 1960 in Berlin-Grunewald (Scholz & Sukopp 1965, Hand & Thieme 2023), 1940 in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Dresden und 1932 und 1937 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Fiedler 1938 sub C.pauciflorus, Hand & Thieme 2023), Rodleben in Sachsen-Anhalt (Conert 1998, Hand & Thieme 2023) und 1952 am Frachtenbahnhof Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025).
 

Cenchrus tribuloides

Das Dünen-Lampenputzergras, Cenchrus tribuloides, ist im östlichen Nordamerika beheimatet, tritt aber auf Hawai invasiv und auch sonst in Mittelamerika und Brasilien lokal eingebürgert auf. Für das Gebiet sehr selten eingeschleppt angegeben, so 1901 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023), 1891 in Hamburg-Altona und 1896 auf dem Kleinen Grasbrook in Hamburg (Höck 1904, Junge 1913, Hand & Thieme 2023), 1927 und 1928 in je einem Stück im Düsseldorfer Hafen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023) und 1902 bei der Hautwollfabrik Rodleben in Sachsen-Anhalt (Ascherson & Retzdorff 1904). Die Art ist in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1998) nicht angegebenDie Angabe für Sachsen-Anhalt wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich gesehen (?).
 
 

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