Catapodium

Starrgras, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Catapodium umfasst etwa 9 Arten (Kew 2022) im weiten Mittelmeergebiet, in Westeuropa, Makaronesien und auf der Arabischen Halbinsel. Die meisten Arten sind in Marokko beheimatet (Kew 2022).
 

Catapodium marinum  

Strand-Starrgras,
Catapodium marinum  
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief:

Bis 20 cm hohe, aufsteigende Einjährige mit schmal-linealen Blättern und Blütenährchen in zweizeiliger Ähre oder Ährenrispe, sitzend bis kurz gestielt, dichtblütig. Hüllspelzen 2,3-3,3 mm lang, kürzer als die Ährchen, bleibend. Blütezeit April bis Mai.
 

Heimat:

Mittelmeergebiet und Westeuropa.
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Als Getreidebegleiter und Wolladventive eingeschleppt.
DEUTSCHLAND:
Angegeben für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), beim Getreidelager Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910), 1934 bei der Spinnerei Coßmannsdorf bei Dresden in Sachsen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023) und 2023 auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Hassler 2024).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ:
An Straßenrändern und Ruderalstellen in den Kantonen Genf und Waadt (Infoflora 2024).
ANDERE LÄNDER:
In Großbritannien sich seit den 1980er-Jahren im Landesinneren auf salzbehandelten Straßen ausbreitend. 

 

Quellen

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm

Hassler M. (2024): Nachträge und Korrekturen zu Flora Germanica Band 1 und 2 Online-Version [Ver. 83], Stand 5.3.2024 - 1713 NACHTRAG.indd (flora-germanica.de) 

Hegi G. (1998): Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band 1 (Teil 3, Poaceae), 3. Aufl., Parey, Berlin.



Infoflora (2024): Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora – https://www.infoflora.ch/de/

Kew (2022): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Probst R. (1949): Wolladventivflora Mitteleuropas – Solothurn. 192 Seiten.

Zimmermann F. (1910): Die Adventiv- und Ruderalflora von Mannheim, Ludwigshafen und der Pfalz nebst den selteneren einheimischen Blütenpflanzen und den Gefäßkryptogamen – Pollichia 26: 11-171.