Cardamine

Schaumkraut, Kreuzblütler, Brassicaceae

Gattung:

Cardamine umfasst etwa 261 Arten (Kew 2022) und ist fast weltweit verbreitet. Die meisten Arten beheimaten die gemäßigten Zonen Eurasiens.
 
 

Cardamine occulta

Reisfeld-Schaumkraut,
Cardamine occulta
(Syn.: C. hamiltonii, C. flexuosa subsp. debilis)
Kreuzblütler, Brassicaceae

 

Steckbrief:

5–20 cm hohe Einjährige ohne Grundblattrosette oder mit nur sehr wenigen Rosettenblättern. Stängel aufsteigend bis aufrecht, kahl bis locker behaart, meist fast kahl, mit 1–10 Blättern, diese mit 1–8 Fiederpaaren. Fiederblättchen nicht selten dreiteilig, Oberseite der Fiederblättchen der Stängelblätter kahl. Blütenstand mehrblütig. Blüten mit je 6 Staubbeuteln. Die Fruchtschoten überragen die Blütenknospen. Hauptblütezeit November bis März, Nachblüten das ganze Jahr über. Die Art ist charakterisiert durch ihre kahlen Blattoberflächen, der stärkeren Lappung des Endblättchen, das Fehlens einer kompakten Grundblattrosette und des weniger behaarten Stängels.
Verwechslungsmöglichkeit: Das Behaarte Schaumkraut, Cardamine hirsuta, hat eine deutliche Blattrosette und meist 4 Staubbeuteln je Blüte. Das Dolden-Schaumkraut, Cardamine corymbosa, hat einen sehr niedrigen Wuchs. Stängel mit 0–3 Blättern, diese mit 0–3 Fiederpaaren. Blütenstand wenigblütig mit einer bis wenigen Blüten, die zur Hauptblütezeit im Frühjahr auffallend groß sind.
Das heimische Wald-Schaumkraut, Cardamine flexuosa, zu der die Sippe früher auch als Unterart debilis gerechnet wurde, hat die Hauptblüte von April bis Juni und damit später als C. occulta. Es hat eine wenigblättrige Grundblattrosette, die Schoten überragen die Blütenknospen kaum und der Stängel ist unten reich behaart.

 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Ostasiatische, oktoploide Art, die wahrscheinlich durch Hybridisierung aus den Tetraploiden C. scutata und C. kokaiensis entstand (Mandáková & al. 2014). Sie befindet sich in rascher Ausbreitung über Gärtnereien und Baumschulen. In Europa 1993 erstmals in Spanien aufgefunden, 2003 in Österreich und Italien, 2004 in Deutschland, 2007 in der Schweiz, und 2014 in Frankreich (Bleeker & al. 2008, Marhold & al. 2016, Wohlgemuth & al. 2020, Glaser & al. 2025). Das Vorkommen dieser fernöstlichen Art in Europa wurde 2004 molekular abgesichert erstmals am Ufer des Bodensees in Süddeutschland nachgewiesen (Bleeker & al. 2008). Herbariumsstudien konnte aber zeigen, dass C. occulta in Belgien seit mindestens 1968 vorkommt. Es wurde jedoch erst vor relativ kurzer Zeit erkannt und jahrzehntelang als Folge einer Verwechslung mit C. flexuosa übersehen (Verloove 2021). Wahrscheinlich wird die Art häufig übersehen oder verkannt und ist im Gebiet weiter verbreitet.
 
DEUTSCHLAND: 
Am Bodensee seit 2004 bekannt, sonst in Baden-Württemberg u.a. in Karlsruhe (Hassler & Schmitt 2017), 2018 bei Osterreinen, 2017 am Hauptbahnhof Bayreuth, 2015 Straßenpflaster in Nürnberg, 2015 in München-Obergiesing, 2016 im Spülsaum der Reutinger Bucht bei Lindau, 2014 Neuhaus am Inn, Pocking und 2014 Friedhof Simbach am Inn in Bayern (Bauer 2019, Dickoré & Springer 2016, Lippert & Meierott 2014, Hohla 2014a, Meierott & al. 2024), Berlin-Schöneberg (Ristow 2010), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), 2011 in Frankfurt am Main, in Wartenberg-Angersbach und 2020 Darmstadt-Arheiligen in Hessen (Gregor & al. 2012, Gregor 2022), Celle und Meetschow in Niedersachsen (Langbehn 2016, Kelm 2016), Aachen-Lemiers, Aachen-Laurensberg-Hand, Kohlscheid, Duisburg-Friemersheim, Solingen, Leichlingen, Friedhof Drolshagen im Kreis Olpe, Bielefeld-Heepen, Dinslaken-Hiesfeld, Witten-Annen, 2023 in einer Pflasterritze in der Bolandsgasse in Münster, 2024 Essen-Stoppenberg usw. in Nordrhein-Westfalen (Bomble 2014, BBV 2015, BBV 2016, BBV 2017, BBV 2022, BBV 2023, BBV 2024, BBV 2025), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Sachsen (Hand & Thieme 2024) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH:
In Kärnten u.a. in St. Veit an der Glan und im Innenhof des Stifts St. Georgen am Längsee (Gilli & al. 2016), in Wienersdorf bei Traiskirchen, Niederschleinz bei Hollabrunn und Rabengasse in Krems in Niederösterreich (Gilli & al. 2016), in Linz, Weilbach, Reichersberg, Bad Ischl und Schärding in Oberösterreich (Kleesadl 2011, Hohla 2017, Hohla 2012), in der Stadt Salzburg mehrfach in Liefering (Hohla & al. 2015), in Pflasterfugen und Blumenrabatten am Jakominiplatz und am Andreas-Hofer-Platz in Graz in der Steiermark (Hohla 2014), in Nordtirol (Pagitz & al. 2023), in einer Gärtnerei in Lienz in Osttirol (Stöhr 2021), in Dornbirn und um den Bodensee in Vorarlberg (Amann 2016 sub C. flexuosa subsp. debilis) und in Wien am Westbahnhof und am Irene-Harand-Platz (Gilli & al. 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
2017 mit 78 Fundmeldungen in der Schweiz (Buholzer & al. 2017). Tendenz steigend, so in den Kantonen Aargau, Basel, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, Schwyz, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug und Zürich (Infoflora 2024). Im Kanton Zürich wurde die Art 2014 auf Gartenerde bei Wädenswil entdeckt, seither gibt es Nachweise aus 5 Quadranten (Wohlgemuth & al. 2020).  
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und in Italien (Galasso & al. 2024).

 
Weitere Arten:

Cardamine chelidonia

In Italien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, auf Korsika und Sizilien ist die Schöllkraut-Zahnwurz, Cardamine chelidonia, beheimatet, die im Gebiet 1900 vom Park von Bautzen-Oberuhna in Sachsen angegeben wird (Barber & al. 1937, Hand & Thieme 2023)
Weiters u.a. auch in SW-Polen (Nowak & al. 2015) und 1930 in Tschechien (Jalas & Suominen 1994, Pyšek & al. 2012).
 

Cardamine corymbosa

Aus Neuseeland stammt das Dolden-Schaumkraut, Cardamine corymbosa, das vorrangig durch den Handel von Gartenpflanzen verbreitet wird. Im Jahre 1975 wurde es als Unkraut im Botanischen Garten von Edinburgh festgestellt. Daraufhin breitete es sich über Großbritannien aus und erreichte 1994 Irland. Seit 1999 ist das Neuseeland-Schaumkraut, wie die Art auch genannt wird, aus Belgien und den Niederlanden bekannt, wo sie wiederum über Gartencenter verbreitet wird und gebietsweise in Massen vorkommt. 
Der Erstfund für Deutschland erfolgte 2005 in einer Oldenburger Gärtnerei in Niedersachsen (Hoste & Mertens 2008), eine weitere Beobachtung liegt aus Hessen vor (Sauerwein 2010), wo diese Art im Kurpark von Bad Hersfeld entdeckt wurde (Gregor & al. 2012). 2009 dann in einem Garten in Karlstadt in Bayern beobachtet (Dunkel 2010), 2014 auch im Tiergehege Röhrensee bei Bayreuth (Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), bei Celle-Hehlentor und in Altencelle in Niedersachsen (Langbehn 2016, Ellermann 2018), Bochum-Höntrop, 2019 in Wickede an der Ruhr, 2021 in Bochum-Gerthe, 2022 am Friedhof in Essen-Heisingen und 2023 in Bochum-Weitmar in Nordrhein-Westfalen (BBV 2013, BBV 2020, BBV 2022, BBV 2023, BBV 2024, Buch 2024), 2022 am Friedhof Nordhackstedt in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023) und Thüringen (Hand & Thieme 2023). Im Jahr 2010 konnte C. corymbosa in einer Gärtnerei in Reichersberg im oberösterreichischen Innviertel neu für Österreich nachgewiesen werden (Hohla 2011). 2023 dann in Debant in Osttirol (Stöhr 2023). Auch in der Schweiz, so in den Kantonen St. Gallen, Waadt und Zürich (Infoflora 2024), wie etwa bei der Haltestelle Triemli in der Stadt Zürich (Brännhage 2018). Ähnlich Cardamine hirsuta nutzt das Dolden-Schaumkraut das Netzwerk der Gärtnereien, Gartencenter und Baumschulen, um schließlich in Privatgärten, Parks und Friedhöfe zu gelangen. Subspontan u.a. auch seit 2005 auch in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1994 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1975 in Großbritannien (Jalas & Suominen 1994, Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 
 

Cardamine glanduligera

In Osteuropa ist die Ausläufer-Zahnwurz, Cardamine glanduligera, beheimatet, die sehr selten als Zierstaude genutzt wird und die Helmut Melzer im Frühjahr 1961 erstmals im Gebiet bei Ehrenhausen in der südlichen Steiermark subspontan fand. Seither hat sie sich hier etabliert und ihren Bestand vergrößert. Aus den 1,5 m² (Melzer 1961) sind rund 50 m² geworden. 2017 dezimierte sich der Bestand durch Trassenschlägerungsarbeiten, die an der nahe gelegenen Südbahnstrecke durchgeführt wurden, geringfügig. 
Im Jahr 2020 wurde im Hausruckwald südöstlich von Lerz, Gemeinde Waldzell in Oberösterreich, die Ausläufer-Zahnwurz von Hans Hermandinger gefunden. Es handelte sich um knapp zwei Dutzend blühende Individuen an drei Stellen innerhalb eines halben Hektars eines Mischwaldes. 
Möglicherweise wurde sie im Innviertel vor langer Zeit mit Forstpflanzen eingeschleppt. Es wurden am Fundort vor über 30 Jahren Eiben gepflanzt. Eine Verschleppung über Gartenabfall ist dort nahezu ausgeschlossen. Die Stelle ist zu weit entfernt von Siedlungen und die Ausläufer-Zahnwurz wurde in den Gärten der umliegenden Orte noch nie gesehen (Hohla 2021, Hohla 2022).
 

Cardamine graeca

Im zentralen und östlichen Mittelmeergebiet und um das Schwarze Meer ist das Griechische Schaumkraut, Cardamine graeca, beheimatet. 
Es konnte im Gebiet 2024 in einem Bestand an einer Mauer in Würzburg in Bayern (Meierott & al. 2024) gefunden werden. Subspontan seit 2019 auch in den Niederlanden (Verloove & Barendse 2019) und seit 2019 in Belgien (Verloove & Barendse 2019)
Möglicherweise zeigt die Art zukünftig ein ähnliches Ausbreitungsverhalten wie Cardamine corymbosa, C. occulta und C. hirsuta (Verloove & Barendse 2019).
 

Cardamine hirsuta

Ob das europäisch-asiatisch-ostafrikanische Behaarte Schaumkraut, Cardamine hirsuta, im Gebiet zu den Neophyten gehört oder doch ursprünglich ist, wird unterschiedlich gesehen. Es ist im gesamten Gebiet häufig, tritt nur in den höheren Lagen der Alpen zurück. Hochgelegene Fundorte sind etwa die Mittelstation der Fellhornbahn in den Allgäuer Alpen auf 1780 m Seehöhe (Meierott & al. 2024)
Die Art befindet sich immer noch in Ausbreitung und wird unter anderem durch Baumschulpflanzen und Erdtransporte verschleppt. 
Vom fränkischen Gebiet um Bamberg und Schweinfurt ist es erst seit etwa dem Jahr 1900 bekannt und besiedelt dort seit etwa 1950 nahezu invasiv Sekundärstandorte wie Gärten, Friedhöfe und städtische Anlagen (Meierott 2008).
 

Quellen

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