Brunnera

Kaukasusvergissmeinnicht, Raublattgewächs, Boraginaceae

Gattung:

Brunnera umfasst 3 asiatische Arten (Kew 2022), die vom östlichen Mittelmeerraum bis Sibirien beheimatet sind.
 

Brunnera macrophylla  

Echtes Kaukasusvergissmeinnicht,
Brunnera macrophylla
Raublattgewächs, Boraginaceae

 

Steckbrief:

20–60 cm hohe, oben verzweigte Staude mit rauhaarigem Stängel und lang gestielten Grundblättern. Spreite 8–20 cm lang, mit tiefer, runder Stielbucht. Obere Blätter eiförmig, sitzend. Blütenstand nicht drüsig, doppeltraubig, 40–100-blütig. Krone blau, mit ca. 1 mm langer Röhre und ausgebreitetem 5-teiligem Saum, 4–8 mm im Ø, Saum ohne weiße Radialstreifen. Teilfrüchte länglich-eiförmig, an der Basis mit kragenartigem Ring. Blütezeit April bis Mai.
Verwechslungsmöglichkeit: Bei Brunnera orientalis sind die Grund- und Stängelblätter an der Basis verschmälert, der Blütenstand ist drüsig behaart, die Blütenkrone ist 7–10 mm im Ø. Bei den ähnlichen Gattungen Vergissmeinnicht, Myosotis, und Gedenkmein, Omphalodes, fehlt der kragenartige Ring an der Basis der Teilfrüchte.
 

Name:

Benannt zu Ehren des Schweizer Botanikers, Naturforschers und Ethnologens Samuel Brunner (1790–1844). Brunner arbeitete ab 1813 als Militärarzt, reiste für botanische und ethnologische Forschungen zwischen 1826 und 1838 nach Italien, Malta, Krim, Südrussland und später in den Senegal, nach Gambia und auf die Kapverdischen Inseln (Burkhardt 2018).
 

Nutzung:

Zierstaude, in mehreren Sorten, so `Jack Frost´, `Blaukuppel´ und `Silver Wings´.
 

Ausbreitung:

1801 vom deutschen, in russischen Diensten stehenden Botaniker und Naturforscher Johann Friedrich Adam (1780−1838) im Zuge einer mineralogisch-naturkundlichen Forschungsreise im Kaukasus gefunden. 1825 kam die Art nach Europa, in Deutschland blieb Brunnera lange Zeit nur den Fachleuten bekannt und erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts findet sie vermehrt Eingang in die allgemeine Gartenkultur (Krausch 2003). Die zahlreichen Fundorte an Waldrändern lassen auf Verschleppungen durch Gartenabfälle schließen.
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so bei Mochenwangen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2023), Schloss Callenberg, Stadthag Lichtenberg, Glasermühle, Erbrechtshausen bei Königsberg, Obergünzburg, Kempten und Oberzollhaus in Bayern (Hetzel 2006, Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004), mehrfach in Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Poppendieck 2010), Hessen (Hassler & Muer 2022), Ravensruh in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Uelzen, Braunschweig und Lüchow in Niedersachsen (Feder & Langbehn 2010, Brandes 2016, Brandes 2001), Liebigstraße im Kreuzviertel in Dortmund, Schwerte im Kreis Unna, Bochum-Grumme, Herne-Wanne, Nachrodt-Wiblingwerde, Bochum-Hiltrop, Holzwickede, Mülheim an der Ruhr-Heimaterde und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (BBV 2009, BBV 2010, BBV 2015, BBV 2016, BBV 2022), Minheim und Horath in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Tannenbergsthal, Adorf, Meißen-Niederspaar und Leipzig in Sachsen (Breitfeld 2021, Gutte 2006, Hardtke & al. 2013), Halle und Nißmitz in Sachsen-Anhalt (John 2019), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und in Thüringen (Hassler & Muer 2022).
ÖSTERREICH: 
Häufig kultiviert, selten subspontan, in allen Bundesländern (Glaser & al. 2025), so 2016 am Leithaufer bei Bruck an der Leitha im Nordburgenland (Gilli & al. 2022, Barta in: Pachschwöll & al. 2025), so im Nordburgenland (Gilli & al. 2022), Kärnten (Glaser & al. 2025), in Niederösterreich an der Westbahn bei Tullnerbach-Pressbaum, im Stiftsgarten von Seitenstetten, bei Perchtoldsdorf und 2022 bei Tribuswinkel (Janchen 1977, Essl & Rabitsch 2002, Essl & Follak 2010, Sabor 2017, Sauberer & al. 2025), Allerding bei Taufkirchen an der Pram, Roßleithen, Mauerkirchen, Eitzing und 2020 in einer Schottergrube bei Schönberg, Gemeinde Lohnsburg in Oberösterreich (Hohla 2006, Hohla & al. 2009, Hohla 2022), Oberndorf bei Salzburg im Flachgau (Schröck & al. 2004), auch im Pinzgau und Tennengau (Pflugbeil & Pilsl 2013), Schloss Gutenberg, 2007 in Eibiswald, am Präbichl, 2024 bei Pischelsdorf und 2024 bei St. Radegund in der Steiermark (Maurer 1998, Essl 2008, Kniely 2025), Innsbruck und Kufstein in Nordtirol (Polatschek 1997, Glaser & al. 2025), Osttirol (Glaser & al. 2025), Möggers, Oberstein, Bromatsreute, Backenreute und Sulzberg in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und Lainzer Tiergarten und Wilhelminenstraße in Wien (Essl & Follak 2010). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach, vor allem in den Kantonen Bern und Zürich (Infoflora 2023). Genauer u.a. im Aargau (Infoflora 2023), Reigoldswil, Unterdorf, Tenniken und Maisprach im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Basel-Stadt, Bern, Genf, Graubünden, Jura, Schaffhausen, St. Gallen, Tessin, Lausanne im Kanton Waadt, Wallis, am Friesenberg und zwischen Kilchberg und Wollishofen in Zürich (Infoflora 2023, Landolt 2001). Im Kanton Zürich erstmals von Landolt 1984−1998 in der Stadt Zürich in 18 Flächen festgestellt, ab dem Jahr 2000 in 15 % der Quadranten mit Schwerpunkten im Albisgebiet und entlang des Tösstals (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1870 auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1899 in Schweden (Seebens & al. 2017), in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1990 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1926 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1991 in Irland (Seebens & al. 2017), in Italien (Galasso & al. 2024), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1942 in Belgien (Verloove 2021), seit 1965 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1982 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Art:

Brunnera orientalis

Das Östliche Kaukasusvergissmeinnicht, Brunnera orientalis, ist von Ostanatolien bis in den Iran beheimatet. Es spielt in der heimischen Gartengestaltung praktisch keine Rolle, konnte aber 2023, seit mindestens 10 Jahren bestehend, in vitaler Population auf zwei Rasenflächen und am Mauerfuß in Memmingen-Steinheim beobachtet werden (Sonnberger 2023).
 

Quellen

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