Bromus

Trespe, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Bromus umfasst, inkl. Anisantha, Bromopsis, Ceratochloa und Serrafalcus, etwa 155 Arten (Kew 2022) und ist fast weltweit verbreitet.
 

Bromus lanceolatus

Großähren-Trespe,
Bromus lanceolatus
(Syn.: Bromus macrostachys, Serrafalcus lanceolatus)
Süßgras, Poaceae

 

Steckbrief:

30–80 cm hohe, lang begrannte Einjährige mit weich behaarten Blättern und Blattscheiden. Blätter bis 30 cm lang, 3–5 mm breit. Rispenäste kahl, Rispe anfänglich dicht, aufrecht, 8–12 cm lang, mit fortschreitender Blütezeit locker. Ährchen 8–12-blütig, kahl oder kurzhaarig. Deckspelzen meist behaart, 12–15 mm lang. Blütezeit Mai bis Juli.
Verwechslungsmöglichkeit: Im Gebiet mehrere ähnliche Trespen-Arten, sowohl ursprünglicher als auch eingeschleppter Natur. Zum Bestimmen ist entsprechende Fachliteratur notwendig.
 

Nutzung:

In Samenkatalogen gelegentlich als Ziergras (meist als Bromus macrostachys) angeboten, auch für Trockensträuße kultiviert.
 

Ausbreitung:

Beheimatet vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien. Selten und unbeständig verschleppt, etwa als Begleiter von Südfrüchten (Müller 1935, Jauch 1938), auch in und über Gärtnereien.
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt und unbeständig, so 1994 in Karlsruhe, 2011 bis 2015 in Stuttgart-Olgaeck und 1980 in einer Gärtnerei in Ludwigsburg-Oßweil in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Böcker & al. 2017), 2001 bei Salmsdorf, 1982 in Würzburg, 1992 in Theilenhofen, 1984 im Wittelsbacher Park in Augsburg, 1985 bei Randersacker und 1970 am Bahnhof Mindelheim in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), Neuruppin, Guben und Ullersdorf in Brandenburg (Höck 1904, Otto 2012), Hamburg-Wilhelmsburg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 2021 in einem Getreideacker bei Obersteden in Hessen (Klärner 2022, Hand & Thieme 2023), Neukloster in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Bösperde, am Bahnhof Steinhagen, Dortmund, 1927 Gütebahnhof Düsseldorf-Derendorf und Essen in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker 1978, Mieders 2006, Runge 1979, Scheuermann 1930 sub B. macrostachys, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), 1967 Leipzig-Möckern, Coßmannsdorf und Ullersdorf in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2004), Kiel in Schleswig-Holstein (Junge 1913, Hand & Thieme 2023) und ehemals in Erfurt in Thüringen (Reinecke in Torges 1899, Conert 1998, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Unbeständig 1968 in der Steiermark bei Knittelfeld eingeschleppt (Melzer 1981, Conert 1998, Glaser & al. 2025). In Südtirol ehemals am Bahnhof Lana und bei Bozen (Wilhalm & al. 2007).
SCHWEIZ:
Sehr selten, so 1915 beim Bahnhof Wildegg im Aargau (Scheuermann 1930 sub B. macrostachys, Conert 1998), 1915 Güterbahnhof Wolf in Basel (Scheuermann 1930 sub B. macrostachys, Brodtbeck & al. 1998), Genf, 1918 Bahnhof Buchs in St. Gallen, Solothurn und Lausanne im Kanton Waadt (Infoflora 2023, Conert 1998, Scheuermann 1930 sub B. macrostachys). Im Kanton Zürich 1903 am Vorbahnhof Zürich und 1925 in Samstagern (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1872 auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1878 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1888 in Belgien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1807 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1962 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1908 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1848 in Tschechien (Seebens & al. 2017) und seit 1955 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Bromus alopecurus

Im südlichen Mittelmeergebiet von Marokko bis Syrien ist die Fuchsschwanz-Trespe, Bromus alopecurus, beheimatet. Sie konnte 2009 und 2013 im Neckarhafen in Stuttgart in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Hand & Thieme 2023), 1997 im Pfarrgarten Kempten-St.Mang in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2023), 1933 am Güterbahnhof Dortmund-Süd und 1840 in Köln in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Fiedler 1944, Hand & Thieme 2023) und 1958 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) gefunden werden. Eine Angabe aus dem Saarland ist zufolge der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) irrig.
 

Bromus arenarius

In Südaustralien ist die Sand-Trespe, Bromus arenarius, beheimatet. Sie tritt in Nordamerika neophytisch auf, im Gebiet verschleppt 1978 für Volkerode in Niedersachsen (Conert 1998), 1935 und 1938 Coßmannsdorf in Sachsen (Conert 1998) und 1920, 1922 und 1926 für Derendingen im Kanton Solothurn (Conert 1998) angegeben. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Bromus berteroanus

Im westlichen Südamerika von Ecuador bis Südchile ist die Berteroa-Trespe, Bromus berteroanus, beheimatet. Sie ist nach dem italienischen Arzt und Botaniker Carlo Giuseppe Luigi Berteroa (1789−nach 1831) benannt, der Südamerika und den Pazifik bereiste und auf See zwischen Tahiti und Chile verschollen ist. Eingebürgert in den südöstlichen USA, verschleppt 1937 für Derendigen und 1938 für Langendorf im Kanton Solothurn (Conert 1998 sub B. berterianus) angegeben.
 

Bromus briziformis

Die südwestasiatische Zittergras-Trespe, Bromus briziformis (Syn.: Serrafalcus briziformis) wird zuweilen für Trockensträuße seit 1830 kultiviert (Jäger & al. 2008) und tritt in Europa vielfach unbeständig verschleppt auf. 
Im Gebiet mit durchwegs alten Funden, so 1901 in Mannheim in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hand & Thieme 2023), 1889 auf Schutt nächst dem Zentralfriedhof Nürnberg, 1890 in Nürnberg-Herrnhütte und 1890 bei Forshof in Nürnberg in Bayern (Vollmann 1914, Höck 1904, Meierott & al. 2024), 1896 in Berlin-Heinersdorf (Höck 1904, Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), 1904 Dampfmühle Hamburg-Wandsbek (Junge 1913, Hand & Thieme 2023), 1868 in einem Luzerneacker bei Darmstadt in Hessen (Höck 1904, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), um 1907 und 1924 in Quedlingburg in Sachsen-Anhalt (Herdam 1995, Hand & Thieme 2023), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und früher Ohrdruf, Gera und Erfurt-Ilversgehofen in Thüringen (Diedicke 1897, Zündorf & al. 2006). Weiters 1941 und 1948 in Graz-Gösting in der Steiermark (Hamburger 1948, Walter & al. 2002, Englmaier & Wilhalm 2018) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1941 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals in Basel, 1951 Arosa in Graubünden, Aarbon in St. Gallen, 1907 St. Jakob im Kanton Solothurn und 1912 Münster im Wallis (Conert 1998). Gegenwärtig nirgends mehr aus dem Gebiet bekannt. In Nordamerika dagegen subspontan weit verbreitet und lokal invasiv (Hassler & Muer 2022), sie heißt hier Klapperschlangen-Trespe, Rattlesnake Brome, weil die Früchte dem Klapperschlangenschwanzende ähneln. Weiters subspontan u.a. seit 1922 auch in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1881 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1938 in Lettland (Seebens & al. 2017), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1929 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Bromus carinatus

Die nord- und mittelamerikanische Plattähren-Trespe, Bromus carinatus (Syn.: Bromus luzonensis, Ceratochloa carinata), die mit Begrünungssaaten verbreitet wird, tritt im Gebiet seit den 1930er-Jahren zerstreut auf. Sie wird in ihrer Heimat zum Erosionsschutz und zur Wiederbegrünung von degradiertem Land genutzt und auch als Weidegras fürs Vieh geschätzt. Andererseits gilt sie in der Landwirtschaft auch als Ungras. Sie ist vermutlich durch Saatmischungen aus Nordamerika nach Mitteleuropa gelangt (Juillerat & al. 2017).
Im Gebiet u.a. 1993 in Nordheim, 1995 Winzerhausen und 1988 bis 1997 Denzlingen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2023), 1965, 1969 und 1985 bei Memmingen, 2004 in Schwebheim, 2007 am Bahnhof Westerham, 2022 bei Metten, in Bamberg und München in Bayern (Sebald & al. 1998, Meierott 2008, Sigl 2012, Dickoré & Springer 2016, Meierott & al. 2024), seit 1958 vielfach in Berlin (Scholz & Sukopp 1960, Seitz & al. 2012), mehrfach in der Prignitz Brandenburgs (Fischer 2017), Hamburg (Hand & Thieme 2023), 1994 Darmstadt-Griesheim in Hessen (Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2023), Greifswald und Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Gittelde, Vechta, Seerau und Naulitz in Niedersachsen (Bollmeier & al. 2004, Weber 1995, Kelm 2015, Kelm 2020), Witten-Bommern, Tönisvorst im Kreis Viersen, Voerde-Möllen und Köln-Weidenpech in Nordrhein-Westfalen (BBV 2013, BBV 2014, BBV 2016), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Saarland (Hand & Thieme 2023), Leipzig, Großpösna, Lützschwitz, Triebischtal, Chemnitz, Wiesa, Zimpel und Klitten in Sachsen (Gutte & al. 2013), Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt (John & Stolle 2006), Schleswig-Holstein (Müller & al. 2021) und Etzelsrode, Kirchworbis, Mellingen, Löbichau, Ilmenau, Tegau, Berkach und Dingsleben in Thüringen (Zündorf & al. 2006).
In Österreich u.a. in Kärnten (Engelmaier & Wilhalm 2018), Zwentendorf in Niederösterreich (Bernhardt & al. 2013), Kronstorf, Reichersberg und Allerding in Oberösterreich (Essl 2004, Hohla 2010), Salzburg (Pilsl & al. 2008), 1972 beim Messegelände Graz, weiters Gundersdorf, St. Stefan ob Stainz, Spielfeld-Strass, Kitzeck, St. Peter am Ottersbach, Riegersburg, Preg, Kraubath, Graz und Hieflau in der Steiermark (Melzer 1977, Conert 1998, Zernig & al. 2020, Melzer 1995, Essl & Rabitsch 2002, Essl 2006), Innsbruck in Nordtirol (Neumann & Polatschek 1974, Pagitz & Lechner-Pagitz 2015), St. Gallenkirch in Vorarlberg (Kniely 1993, Glaser & al. 2025) und Simmering und Hütteldorf in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). In Österreich seit 1971 bekannt (Glaser & al. 2025 sub B. luzonensis). Die Fundmeldung für Niederösterreich ist unsicher und wird hier nicht berücksichtigt, sie wird auch in der aktuellen Neophytenliste von Österreich (Glaser & al. 2025 sub B. luzonensis) als fraglich für Niederösterreich geführt. In Südtirol in Meran, St. Felix und Laatsch (Naturmuseum Südtirol 2018) und in den Kantonen Freiburg, Genf, Graubünden, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Waadt, Wallis, Zug und Zürich (Infoflora 2018, Landolt 2001). Im Kanton Zürich wurde die Art seit den 1990er-Jahren in 28 Quadranten nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).
Die bei uns [Bayern] auftretenden Ansaatsippen sind vermutlich hybridogenen Ursprungs und können oft nicht zweifelsfrei B. carinatus oder B. sitchensis zugeordnet werden. Es wäre daher sinnvoll, beide Sippen unter dem Namen B. sitchensis zu vereinen [Amarell] (Meierott & al. 2024). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1934 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1982 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Bromus catharticus

Die südamerikanische Pampas-Trespe, Bromus catharticus (Syn.: Ceratochloa cathartica, Bromus uniloides, B. willdenowii), ist in ihrer Heimat ein wichtiges Futtergras und ist seit etwa 1920 aus der Schweiz bekannt. Sie ist Bestandteil von Saatgutmischungen zur raschen Begrünung offener Stellen. Die in etlichen Ländern invasive Art ist vermutlich durch Ansaaten nach Mitteleuropa gelangt (Juillerat & al. 2017). Versuchsweise Aussaaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Norddeutschland schlugen allerdings fehl (Sebald & al. 1998). In Deutschland, Österreich, Südtirol, der Schweiz und Liechtenstein vielerorts angesät, verwildert, etabliert oder verschleppt. 
In Deutschland besonders in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auftretend (Hassler & Muer 2022). In Bremen seit 1894 von der Hansamühle bekannt, im Hamburger Hafen seit 1888 (Misskampf & Züghart 2000). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1897 in Nürnberg (Meierott & al. 2024). In Österreich u.a. in Kärnten (Englmaier & Wilhalm 2018), Bad Vöslau und Tribuswinkel in Niederösterreich (Melzer & Barta 1997, Sauberer & al. 2020), Elisabeth-Vorstadt in Salzburg (Eichberger & al. 2015), Steiermark (Fischer & al. 2008), Innsbruck-Mühlau in Nordtirol (Maier & al. 2001), Tosters bei Feldkirch in Vorarlberg (Murr 1923-1926, Maier & al. 2001) und 2015 in Wien Donaustadt (Diran 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Glaser & al. 2025). Die Art wird bei Englmaier & Wilhalm (2018) für Osttirol angegeben, bei Pagitz & al. (2023) und Glaser & al. (2025) nicht.
Auch in Südtirol (Englmaier & Wilhalm 2018). In der Schweiz in Ausbreitung begriffen und u.a. in den Kantonen Basel-Landschaft, Genf, 2011 Bahnhof St. Finden in St. Gallen, 2011 Ascona und 2012 Versico im Tessin, 2010 Gland und 2012 Oron-la-Ville im Kanton Waadt, 2011 Saillon im Wallis und 1913 bis 1995 wenige Funde in der Stadt Zürich (Bellosi & al. 2011, Möhl & al. 2014, Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2023). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1853 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1982 in Polen (Conert 1998) und seit 1990 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012). Gegenwärtig fast weltweit verschleppt (Hassler & Muer 2022).

 

Bromus chrysopogon

Die Goldbart-Trespe, Bromus chrysopogon, ist im südlichen und östlichen Mittelmeergebiet beheimatet und wird für 1931 adventiv am Güterbahnhof Dortmund Süd in Nordrhein-Westfalen (Jauch 1938) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in der „Illustrierten Flora von Mitteleuropa“ (Conert 1998).
 

Bromus ciliatus

Die Gefranste Trespe, Bromus ciliatus (Syn.: Bromopsis canadensis) ist in großen Teilen Nordamerikas beheimatet. Sie gilt als wertvolles Futtergras und ist tolerant gegenüber starker Beweidung und Schatten. Für das Gebiet wird sie ehemals adventiv von der Humboldtmühle in Berlin-Tegel (Schulz 1898, Hand & Thieme 2023), von der Wollwäscherei Bremen-Lesum und der Dampfmühle Bremen (Bitter 1893) angegeben.
 

Bromus danthoniae

Die Danthoine-Trespe, Bromus danthoniae, ist in Südwest-Asien vom Oman und Kirgistan bis Westchina beheimatet und wird für das Gebiet 1953 eingeschleppt für Atzenbach in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975, Conert 1998) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt, auch nicht in „den Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996)
Subspontan u.a. auch seit 1905 in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021). Die Art ist zu Ehren des französischen Botanikers und Agronomens Étienne Danthoine (1739−1794) aus Manosque und Marseille benannt. Danthoine war Spezialist für Gräser und Kräuter der Provence. 

Bromus diandrus

Vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien ist die Gussone-Trespe, Bromus diandrus (Syn.: Anisantha diandra), beheimatet. Sie wird auch als Großährige Trespe bezeichnet. Heute ist die Art in großen Teilen der Erde verbreitet und gilt mancherorts als Ungras in Getreidekulturen und als unerwünscht im Weideland, weil es von geringem Nährwert ist und sich die Früchte in der Wolle der Schafe verheddern können und so deren Wert vermindern. Außerdem wird es in den Sommermonaten sehr trocken und fördert Buschbrände.
 
Im Gebiet subspontan unter anderem 1974 am Güterbahnhof Wangen, in Karlsruhe, Friedrichstal, Knielingen und Mannheim in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Amarell 2004, Dörr & Lippert 2001), 1988 im Hauptbahnhof Kempten, 1974 im Güterbahnhof Ottobeuren, 1965 am Güterbahnhof Lindau-Reutin, in Benk, 1990 und 1991 im Neuen Hafen Würzburg und 1970 bis 2007 im Hafen Bamberg in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Breitfeld & al. 2017, Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1990 in Berlin (Böcker & al. 1990, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), 1926 bis 1930 in Düsseldorf-Derendorf und Beelen in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998, Kulbrock & Lienenbecker 2002, Hand & Thieme 2023), seit 1993 in Mundenheim in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 2005) und Sachsen (Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1914 in Würzburg (Meierott & al. 2024).
In Österreich ehemals Villach in Kärnten (Pehr 1935, Glaser & al. 2025), Hart bei Reichersberg in Oberösterreich (Hohla 2006), 1948 von Karl Kögeler in der Göstinger Heide in Graz nachgewiesen, 1949 von Helmut Melzer am Grazer Frachtenbahnhof und 2020 von Susanne Leonhartsberger in der Weinzöttlstraße in Graz-Andritz in der Steiermark (Kögeler 1948, Melzer 1954, Leonhartsberger 2022), Innsbruck in Nordtirol (Wilhalm & Pagitz 2001) und Lochau-Hörbranz in Vorarlberg (Maier & al. 2001). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1948. Auch in Südtirol (Englmaier & Wilhalm 2018) und im südlichen Etschtal eingebürgert (Conert 1998). In der Schweiz 1958 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), 1938 bis 1940 in Langendorf im Solothurn (Conert 1998), im Tessin, in der Waadt und im Wallis (Infoflora 2023).
 
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), seit 1991 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1988 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1868 in Norwegen (Seebens & al. 2017), seit 1835 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und seit 1866 in Irland (Seebens & al. 2017). Der deutsche Name und ein altes Synonym ehren den italienischen Botaniker Giovanni Gussone (1787−1866) der den Botanischen Garten Boccadifalco bei Palermo gründete und leitete (Burkhardt 2018).
 

Bromus fasciculatus

Mediterran-westasiatisch ist die Büschel-Trespe, Bromus fasciculatus (Syn.: Anisantha fasciculata), die von Nordwest-Afrika bis in den Sudan und nach Turkmenistan beheimatet ist. Im Gebiet sehr selten und unbeständig, so 1916 am Güterbahnhof Karlsruhe in Baden-Württemberg (Jauch 1938, Hand & Thieme 2023), 2010 in Essen-Frohnhausen in Nordrhein-Westfalen (Fuchs & al. 2011) und 1902 am Vorbahnhof Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).
 

Bromus intermedius

Im Mittelmeergebiet ist die Mittlere Trespe, Bromus intermedius beheimatet. Sie tritt vereinzelt eingeschleppt auf, im Gebiet 1938 und 1940 als Südfruchtbegleiter am Ulmer Güterbahnhof in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1998, Hand & Thieme 2023), 1930 und 1932 am Güterbahnhof Essen-Segeroth und weiters in Dortmund und Köln in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Fiedler 1944, Conert 1998, Hand & Thieme 2023). Eine Fundmeldung aus Thüringen dürfte falsch sein (Zündorf & al. 2006, Hand & Thieme 2023). In der Schweiz 1916 in Basel (Conert 1998, Infoflora 2023), am Genfer See in der Waadt, 1951 Sitten im Wallis und 1902 und 1903 beim Hardplatz in Zürich (Conert 1998, Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2023). Die Art taucht adventiv schon seit mehr als 100 Jahren immer wieder in der Schweiz auf (Juillerat & al. 2017). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Bromus macrocladus

Von Anatolien bis in den Iran ist die Großzweigige Trespe, Bromus macrocladus, beheimatet. Sie fand sich unbeständig 2004 und 2005 in Schwebheim in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024) und in Hessen (Hand & Thieme 2023).
 

Bromus madritensis

Die mediterrane Mittelmeer-Trespe, Bromus madritensis (Syn.: Anisantha madritensis) wurde zuerst von Madrid bekannt und bekam deshalb ihren botanischen Artbeinamen. Sie findet sich in Teilen der Erde eingeführt oder eingeschleppt. Seit spätestens 1789 vor allem für Trockensträuße in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Nach Nordamerika wurde es 1848 gebracht, wo es seit etwa 1890 eingebürgert ist. B. madritensis gilt vielerorts als Ungras in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen, so in Weizen, Gerste und Kulturen in Fruchtfolge mit Getreide wie Zuckerrüben, Sonnenblumen und Bohnen, aber auch in Weinbergen und Obstgärten (Hamal & al. 2001)
Im Gebiet tritt die Art selten auf, früher als klassischer „Südfruchtbegleiter“ (Conert 1998). So am Bahnhof Kehl und in Ulm-Söflingen in Baden-Württemberg (Amarell 2010, Müller 1948), 1999 im Hafen Bamberg, 1937 am Münchner Südbahnhof, 1990 als Vogelfutterpflanze Lindau-Insel und 1964 am Güterbahnhof Lindau-Reutin in Bayern (Meierott 2008, Dörr & Lippert 2001, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Groß-Schwaß bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig und Osnabrück in Niedersachsen (Brandes 2003, Weber 1995), Köln-Deutz in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016), Rheinland-Pfalz (Müller & al. 2021), Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Fiedler 1936), am Campingplatz beim Freibad in Jennersdorf im Burgenland (Raabe 2025), Bahnanlagen in Graz in der Steiermark (Melzer 1953, Glaser & al. 2025), in Nordtirol (Fischer & al. 2008) und 2023 im Innenhof des Amtsgebäudes von Umweltinstitut, Lebensmittelkontrolle und Naturschutz in Bregenz in Vorarlberg (Beiser 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1949 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in der aktuellen Checkliste für Nord- und Osttirol (Pagitz & al. 2023) nicht angegeben, für Tirol auch nicht in der aktuellen Neophytenliste Österreichs (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Bozen, 1923 bei Kardaun und 1974 bis 1975 am Bahnhof Untermais und 2024 im Industriegebiet Bozen (Conert 1998, Engelmaier & Wilhalm 2018, Wilhalm & al. 2024). In der Schweiz in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, um den Genfer See (Moser & al. 2005), in Graubünden, Schaffhausen (Infoflora 2023), im südlichen Tessin eingebürgert (Conert 1998), Sierre im Wallis (Conert 1998) und in den Bahnhöfen Feuerthalen, Zollikon und Stäfa, sowie bei der Seenaufschüttung Tiefenbrunnen im Kanton Zürich (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. seit 1848 auch in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), seit 1878 in Norwegen (Seebens & al. 2017), seit 1927 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1716 in Großbritannien (Seebens & al. 2017) und seit 1926 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 
 

Bromus marginatus

Die Berg-Trespe, Bromus marginatus, ist im westlichen Nordamerika beheimatet und wird dort als Weidegras und zur Wiederbegrünung von Steppen genutzt, so etwa in den Sorten `Bromar´, `Garnet´ und `Tacit´. Im Gebiet unbeständig eingeschleppt in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) aufgetreten. Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Bromus parvispiculatus

Die von H. Scholz 2008 aus Griechenland erstbeschriebene, südosteuropäische Kleinährige Trespe, Bromus parvispiculatus, trat unbeständig in Karlsbad-Ittersbach in Baden-Württemberg (Amarell 2013), 2009 bei der Kläranlage Harsdorf bei Bad Berneck in Bayern (Breitfeld & al. 2011, Meierott & al. 2024) und im Saarland auf (Hand & Thieme 2023). Die Angabe für Baden-Württemberg wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich angesehen. Insgesamt handelt es sich um eine fragliche Sippe (Amarell & Meierott in: Meierott & al. 2024).
 

Bromus pectinatus

In Afrika von der Sahara bis Kenya und Madagaskar ist die Kamm-Trespe, Bromus pectinatus (Syn.: B. capensis), ursprünglich. Im Gebiet 1958 und 1960 verschleppt bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Hand & Thieme 2024). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Bromus pumpellianus

Die Nordische Trespe, Bromus pumpellianus (Syn.: Bromopsis pumpelliana, B. inermis subsp. pumpellianus), ist in Nordamerika und Nordasien beheimatet und findet sich in neuerer Zeit vermehrt mit Grassamen eingeschleppt, so in Baden-Württemberg (Müller & al. 2021), 1982 Benediktushöhe bei Retzbach, 2006 in einem Grünstreifen in Bamberg, 2001 in Gundelsheim, 2004 in Zell und 1971 bei der Kleingartenanlage Mühldorfer Landstraße in München-Riem in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Franking in Oberösterreich (Hohla 2009), Salzburg (Hohla 2009), Matrei in Osttirol (Stöhr 2017), 2015 in Wien-Donaustadt (Diran 2016) und in den Kantonen Basel-Stadt, Graubünden, St. Gallen und Wallis in der Schweiz (Infoflora 2023). Die subarktische Art taucht, vermutlich aus Ansaaten hervorgegangen, lokal adventiv auf (Juillerat & al. 2017).
Bromus pumpellianus steht der heimischen Wehrlosen Trespe, Bromus inermis habituell nahe, ist aber durch behaarte Stängelknoten, behaarte Rispenäste und behaarte Deckspelzen von dieser unterschieden. Allerdings gibt es Populationen mit Introgression von B. inermis, was Vorkommen und Status zum Teil unklar macht (Hassler & Muer 2022). Benannt ist die Art zu Ehren des US-amerikanischen Geologen Raphael Pumpelly (1837−1923), der u.a. die Wüste Gobi vermaß und an der Harvard-Universität Bergbau unterrichtete. Neben der Trespe trägt auch das Mineral Pumpellyit seinen Namen.
 

Bromus rigidus

Von der mediterranen Steifen Trespe, Bromus rigidus (Syn.: Anisantha rigida) sind Funde im Gebiet bekannt u.a. von Stuttgart, Kehl und Ulm in Baden-Württemberg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1914 nächst Himmelspforten bei Würzburg in Bayern (Meierott & al. 2024), 1854 in Frankfurt a. d. Oder in Brandenburg (Büttner 1883, Hand & Thieme 2023), 1964 bis 1980 bei der Wollkämmerei Bremen (Conert 1998), 1926 in Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2023), bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), Düsseldorf, Münster, Duisburg, Ürdingen, Dortmund und 1926 und 1927 Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Leipzig und 1901 Görlitz in Sachsen (Conert 1998, Gutte 2006), 1910 in Rodleben in Sachsen-Anhalt (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Erfurt in Thüringen (Conert 1998, Zündorf & al. 2006). Eine Fundangabe vom Hauptbahnhof Kempten (Dörr & Lippert 2001) wurde von Amarell zu B. diandrus revidiert (Meierott & al. 2024). In Österreich vor 1938 für Villach in Kärnten angegeben (Conert 1998, Fischer & al. 2008), wobei es sich hier wahrscheinlich um B. diandrus handelt. In der aktuellen Neophytenliste Österreichs (Glaser & al. 2025) wird die Art nicht gelistet. In Südtirol 1923 in Bozen (Conert 1998). In der Schweiz 1973 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985), 1919 Bellach in Solothurn (Conert 1998), 1915 in Disentis in Graubünden (Conert 1998), 1958 Sargans und 1959 Flums in St. Gallen (Conert 1998), 1915 Wildegg im Aargau (Conert 1998), in den Kantonen Genf, Luzern, Schwyz, Tessin, Thurgau, Waadt und Zürich (Infoflora 2023), so aus Altstetten, Flurstraße und Glattbrugg in Zürich (Landolt 2001). Im Kanton Zürich 1912 erstmals am Güterbahnhof Zürich nachgewiesen (Wohlgemuth & al. 2020).
Subspontan u.a. seit 1929 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1996 in Irland (Seebens & al. 2017), seit 1882 in Norwegen (Seebens & al. 2017), seit 1904 in Polen (Seebens & al. 2017) und seit 1834 in Großbritannien (Seebens & al. 2017). Die Art tritt als Neophyt auch im Weizengürtel von Südaustralien auf, von wo sie als Ungras beschrieben wird, das den Weizenertrag halbieren kann (Wohlgemuth & al. 2020). Die Abgrenzung zur oben beschriebenen Gussone-Trespe, B. diandrus, ist mitunter kritisch und so mussten mehrere Herbarbelege von Bromus rigidus nachträglich zu B. diandrus gestellt werden, wie etwa ein Fund aus Kärnten (Hohla 2006).
 

Bromus riparius

Osteuropäisch-westasiatischer Herkunft ist die Ufer-Trespe, Bromus riparius (Syn.: Bromopsis riparia), die im Gebiet vereinzelt subspontan auftritt, so u.a. 2018 in Karlsruhe und 2012 in Ettlingen in Baden-Württemberg (Amarell 2020), 2016 in München-Neuperlach, 2007 in München-Allach, 2019 in einer Baumscheibe in der Arnulf-/Nibelungenstraße in München und 2019 über dem Luise-Kieselbach-Tunnel in München in Bayern (Dickoré & Springer 2016, Meierott & al. 2024), Görlitz und Ebersbach in Sachsen (Wünsche & al. 2016), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022), Kärnten (FKÖ 2021), St. Marienkirchen, Weitersfelden und Lasberg in Oberösterreich (Hohla & al. 2015, Kleesadl 2021) und Mühlbach am Hochkönig in Salzburg (Hohla 2011). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2010 (Glaser & al. 2025). Vielfach in der Schweiz (Infoflora 2023), so 2007 Suhr im Aargau (Schmid-Hollinger 2007), in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden (Infoflora 2023), so 2007 Ardez und Sent im Unterengadin in Graubünden (Schmid-Hollinger 2007), Jura, Luzern, Neuenburg, Nidwalden, St. Gallen, Solothurn, Tessin, Thurgau, Waadt und Wallis (Infoflora 2023), so 2005 in Salgesch im Wallis (Schmid-Hollinger 2007) und im Kanton Zürich 2014 in Knonau und 2016 bei Nänikon (Wohlgemuth & al. 2020, Infoflora 2023). Subspontan u.a. seit 1807 auch in Estland (Seebens & al. 2017)
Die Art hat sich in den letzten Jahren in Mitteleuropa, vermutlich über Saatmischungen, eingebürgert. Sie kann leicht mit der ihr nahestehenden B. erectus verwechselt werden (Juillerat & al. 2017). Vermutlich handelt es sich (in Bayern?) zum großen Teil um Hybriden mit B. inermis, die in den 1970er-Jahren künstlich erzeugt wurden und in Amerika zu Ansaaten genutzt werden (Meierott & al. 2024).
 

Bromus rubens

Im weiten Mittelmeergebiet ist die Rötliche Trespe, Bromus rubens (Syn.: Anisantha rubens, Bromus madritensis subsp. rubens), beheimatet, die in Nordamerika, Japan, Südafrika, Australien, Neuseeland und Großbritannien neophytisch auftritt. Im Gebiet vereinzelt unbeständig verschleppt, so 1901 im Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023), 1926 in Hamburg-Harkensee und in Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2023), 1991 in Gifhorn in Niedersachsen (Borkowsky 1999), 1928 in einem Stück in Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Hand & Thieme 2023), Altliebel bei Görlitz und 1936 Cossmannsdorf bei Dresden in Sachsen (Conert 1998, Otto & al. 2015, Hardtke & al. 2013) und Basel-Stadt, Genf, Neuenburg, 1960 St. Fiden in St. Gallen, Solothurn, Waadt und im Wallis (Infoflora 2023). In der Schweiz in Ausbreitung begriffen, in Basel-Kleinhüningen stabil etabliert (Hassler & Muer 2022). Die Art breitet sich von Westen her in der Schweiz aus (Juillerat & al. 2017). Subspontan u.a. seit 1827 auch in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1960 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1930 in Polen (Seebens & al. 2017) und seit 1961 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

 

Bromus scoparius

Vom Mittelmeergebiet bis Indien ist die Besen-Trespe, Bromus scoparius, beheimatet. Im Gebiet unbeständig in Lörrach, Mönchsberg bei Untertürkheim, 1937 Güterbahnhof Karlsruhe, 1938 am Hauptgüterbahnhof Stuttgart und 1938 und 1940 Ulm in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Conert 1998, Böcker & al. 2017, Sebald & al. 1998), ehemals Mering bei Augsburg, 1999 im Hafen Bamberg und 1995, 1996 und 1998 am Hauptbahnhof Kempten in Bayern (Dörr & Lippert 2001, Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), 1896 Spremberg in Brandenburg (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1894 in Hamburg- Wandsbek (Junge 1913, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Güterbahnhof Dortmund-Süd, Düsseldorf-Derendorf und 1930 bis 1932 Essen-Segeroth in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1939 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Fiedler 1944, Hand & Thieme 2023) und 1954 Au in St. Gallen und Solothurn (Conert 1998). Subspontan u.a. seit 1827 auch in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), seit 1807 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1933 in Polen (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1920 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Bromus sitchensis

Aus dem westlichen Nordamerika stammt die Sitka-Trespe, Bromus sitchensis (Syn.: Ceratochloa sitchensis). Sie tritt im östlichen Bayern selten im Donau-, Isar- und Inngebiet auf, so etwa 1990 in Geisling, 2020 Niederaichbach, 2014 Bad Füssing, 2017 Würding und 2013 Simbach am Inn (Lippert & Meierott 2014, Hohla 2014, Meierott & al. 2024), in Hessen (Hand & Thieme 2023) und Bochum-Stiepel, Witten-Bommern und Hattingen, 2024 in Haltern bei Recklinghausen, 2024 in Bochum-Querenburg und 2024 in Finnentrop-Heggenin Nordrhein-Westfalen (BBV 2023, Hand & Thieme 2023, BBV 2025) gefunden wurde. In Österreich 2023 in Sieggraben nahe der Jakobskapelle im Burgenland (Hohla & Király 2024), 2024 in Kärnten an der A2 beim Rasthaus Dreiländereck (Hohla & Király 2024), in Oberösterreich 2003 am Auwaldrand in der Nähe des Sportplatzes in St. Martin im Innkreis. Es ist zu vermuten, dass diese Art durch Saatgut eingeschleppt wurde. 2008 in St. Oswald bei Freistadt, 2009 am Ackerrand an der Straße in Kammer, Gemeinde Reichersberg, 2010 auf dem Lagerplatz eines Baggerunternehmens in Kammer, Gemeinde Reichersberg, 2014 am Waldrand und entlang eines Waldweges im Hartwald, Gemeinde Reichersberg, 2019 an der Zufahrtsstraße zum Campingplatz und auf dessen Parkplatz in Obernberg am Inn und 2020 auf einer Ruderalstelle am Straßenrand am Südrand des Steinbruches in Allerding, Gemeinde St. Florian am Inn (Kleesadl 2017, Hohla 2022) und 2024 an einer Straßenböschung in Pichling bei Mooskirchen in der Steiermark (Hohla & Király 2024). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2003 (Glaser & al. 2025). In Südtirol von Kaltenbrunn und Tartsch im Obervinschgau bekannt (Hohla 2017, Wilhalm & al. 2017). In der Schweiz wird die Art als Futtergras kultiviert und ist hier seit dem Jahr 2000 verwildert, vor allem in den westlichen Kantonen (Möhl & al. 2014, Infoflora 2023), so 2012 Cronay, 2012 Syens, 2013 La Sarraz und 2011 Ballens in der Waadt (Möhl & al. 2014), 2012 Sembrancher und 2012 Aproz im Wallis (Möhl & al. 2014) und in den Kantonen Bern und Graubünden (Infoflora 2025).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021). Bei den im Gebiet auftretenden Pflanzen handelt es sich um Kultivare, die morphologisch meist nicht eindeutig der reinen Art C. sitchensis s. str. zugeordnet werden können (Hassler & Muer 2022). Möglicherweise handelt es sich bei so mancher Fundmeldung von Bromus carinatus tatsächlich um Bromus sitchensis.
 

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