Bidens

Zweizahn, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Bidens umfasst, exkl. Coreopsis und Cosmos, etwa 222 Arten (Kew 2022) und ist fast kosmopolitisch verbreitet (Mabberley 2008). Die meisten Arten sind in den (sub-)tropischen und warm-gemäßigten Regionen der Neuen Welt beheimatet mit Mannigfaltigkeitszentren in Mexiko und auf Hawaii. Die generischen Grenzen von Bidens sind noch unklar. Basierend auf molekularen Studien werden die Gattungen Bidens, Coreopsis und Cosmos gegenwärtig von einigen Botanikern zusammengeführt (Banfi & al. 2018), wobei aus Prioritätsgründen Bidens als ältester Name gültig ist. Da diese Gattungen morphologisch voneinander gut trennbar sind, wird diesbezüglich hier ein konservatives System beibehalten.
 

Bidens frondosa  

Schwarzfrüchtiger Zweizahn,
Bidens frondosa  
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief:

10–120 cm hohe Einjährige mit meist braunrotem, kahlem Stängel. Blätter gefiedert, mit 3–5 gestielten, lanzettlichen, lang zugespitzten, scharf gezähnten Teilblättern, Zähne fein ausgezogen. Blütenkörbe aufrecht, 0,6–1,6 cm im Ø, meist ohne gelbe Zungenblüten. Äußere Hüllblätter 5–8, 5–20 mm lang und 1–3 mm breit, bewimpert, laubblattartig. Innere Hüllblätter braun, 5–9 mm lang. Früchte flach, höckerig, rau, 6–10 mm lang, mit meist 2 Borsten. Blütezeit August bis Oktober.
Verwechslungsmöglichkeit: Der heimische Dreiteilige Zweizahn, Bidens tripartita, hat fiederschnittige, nicht gefiederte Blätter. Der Verwachsenblättrige Zweizahn, Bidens connata, hat ungeteilte, lanzettliche Blätter.
 
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Bereits 1762 vom Botanischen Garten Montpellier in Frankreich bekannt. 1834 erstmals subspontan in Italien und dann 1891 in Hamburg erstmals im Gebiet gefunden (Wagenitz 1979), 1903 erstmals in Sachsen (Gutte & al. 2013). Nach anderen Angaben bereits 1736 in Deutschland vorgekommen (Breitfeld & al. 2021).
 
Die nordamerikanische Art ist in erster Linie unabsichtlich durch Gütertransporte ins Gebiet gekommen und hat sich auf ihrem Weg quer durch Europa primär entlang größerer Flüsse ausgebreitet, aber auch Autobahnen fungieren als Ausbreitungswege. Die Fernausbreitung von Diasporen erfolgt vor allem durch Wasservögel und Fließgewässer (Burkart 2001). In Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten in rascher Ausbreitung befindlich (Rothmaler 2011), nördlich des Mains fast flächendeckend auftretend (Feder 2022).
 
DEUTSCHLAND:
1894 an der Havel bei Rathenow und 1896 an weiteren Orten im Bereich der Havel, Elbe, Oder und Spree nachgewiesen (Schumacher 1941). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1937 an den Maindämmen unterhalb der Staustufe Erlabrunn bei Würzburg (Meierott & al. 2024). Gegenwärtig in Deutschland flächendeckend verbreitet, im Süden seltener (BfN 2013).
ÖSTERREICH:
Alfred Neumann entdeckte im Juni 1957 einige Jungpflanzen dieser Art im südlichen Burgenland am Raabwehr bei Neumarkt neu für Österreich (Melzer 1958). 1959 wurde die Art auch in Niederösterreich an der March und Thaya gefunden, 1960 in Wien, 1967 neu für Oberösterreich im Donautal bei Schildorf (Grims 1972), 1971 neu für Kärnten, 1979 bei St. Veit an der Glan (Melzer 1982), um 1972 an der Mur in der Steiermark (Melzer 1973), 1975 neu für Salzburg vom Salzachufer in der Stadt Salzburg (Wittmann & Pilsl 1997), 2005 bei Kufstein neu für Nordtirol (Hofbauer 2005) usw. Gegenwärtig in allen Bundesländern zerstreut bis lokal häufig, in Osttirol bisher nicht festgestellt (Fischer & al. 2008, Glaser & al. 2025). In Südtirol im unteren Etschtal verbreitet und etabliert (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Erstmals 1946 bei Melide im Tessin gefunden (Wagenitz 1979). Gegenwärtig vor allem um den Genfer See und im südlichen Tessin, sonst nur zerstreut, aber in Ausbreitung begriffen (Infoflora 2023).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 2004 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 1814 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1984 in Lettland (Seebens & al. 2017), seit 1983 in Litauen (Seebens & al. 2017), seit 1973 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1950 in Slowenien (Seebens & al. 2017), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1944 in Spanien (Seebens & al. 2017), seit 1926 in den Niederlanden (FLORON 2021, Seebens & al. 2017), seit 1886 in Belgien, die flächendeckende Ausbreitung begann dort aber erst in den 1940er-Jahren (Verloove 2021), seit 1894 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1947 subspontan in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Bidens aurea

In Mexiko, Guatemala und Arizona ist der Gold-Zweizahn, Bidens aurea (Syn.: Bidens ferulifolia), beheimatet. In Europa seit spätestens 1799 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Er wird in Sommerrabatten gepflanzt und in verschiedenen Spielformen kultiviert, so in der zweifarbig gelb-weißen Sorten `Lemon Drop´. Bei den in Blumenkästen häufig kultivierten „Goldsternchen“, die immer wieder auch daraus verwildern, handelt es sich um Bidens triplinervia var. macrantha (Hassler & Muer 2022). Diese wird in Gärtnereien meist als B. aurea/B.ferulifolia gezogen und gehandelt. Dadurch dürften bei den Verwilderungsmeldungen von B. aurea/B.ferulifolia einige Falschmeldungen vorliegen.
 
Verwilderungsmeldungen aus dem Gebiet liegen zahlreich vor, so 1932 bei Ulm-Söflingen und 2014 bei Esslingen in Baden-Württemberg (Beck 2016), Bayern (Dickoré & Springer 2011, Meierott 2008, Hohla 2004, Hohla 2011), Hessen (Hand & Thieme 2023), Hafen Bleckede und Goslar in Niedersachsen (Brandes 2005, Brandes 2016), Bochum-Querenburg, Krefeld-Hüls, Aachen-Bäsweiler und Herzogenrath-Kohlscheid in Nordrhein-Westfalen (Jagel 2021, BBV 2015), 1941 Leipzig in Sachsen (Gutte 2006, Wagenitz 1979), 2018 in Hattstedt in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023 sub B. ferulifolia agg.), Jena-Leutra in Thüringen (Breitfeld & al. 2021), Friedhof Prellenkirchen in Niederösterreich (Nadler & Haug 2021 sub B. ferulifolia), Antiesenhofen, Bad Leonfelden, Schwand und Gutau in Oberösterreich (Hohla 2002, Hohla 2014 sub B. ferulifolia), Krimml und Saalfelden im Salzburger Pinzgau und Bayernstraße, Billrothstraße und Emil-Koller-Gasse in der Stadt Salzburg (Stöhr 2019, Hohla 2010, Stöhr & al. 2012), Ambras bei Innsbruck in Nordtirol (Brandes 2012), Amlach bei Lienz und St. Veit im Defereggental in Osttirol (Stöhr 2018) ), 2023 am Friedhof beim Rathaus in Dornbirn in Vorarlberg (Hohla & Király 2024) und 2020 Ecke Obere Donaustraße/Untere Augartenstraße in Wien (Reischütz & Gilli in: Gilli & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2001 (Glaser & al. 2025 sub B. ferulifolia). In der Schweiz ganz vereinzelt, so in den Kantonen Genf, Graubünden, Luzern, St. Gallen, Tessin und im Wallis (Infoflora 2023 sub B. ferulifolia).
 
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1963 in Spanien (Seebens & al. 2017) und seit 2006 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Bidens bipinnata

Nordamerikanischer Herkunft ist der Fiederblättrige Zweizahn, Bidens bipinnata, der fast weltweit in den Tropen und Subtropen subspontan auftritt. Die Art ähnelt B. subalternans und wird manchmal mit diesem verwechselt, doch hat dieses breitere Blattfiedern (Verloove 2021). In Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Südtirol tritt B. bipinnata verschleppt auf, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 2007 auf Bahngelände in Bamberg in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Hamburg (Schmidt 1893, Hand & Thieme 2023), Köln-Gereon und Waldbröl in Nordrhein-Westfalen (Wagenitz 1979, Hand & Thieme 2023), Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022), 1934 Löbau in Sachsen (Otto 1994, Hand & Thieme 2023), Steinfeld im Drautal in Kärnten (Wagenitz 1979, Glaser & al. 2025), Bahnhof Wiener Neustadt in Niederösterreich (Melzer & Barta 1996, Glaser & al. 2025), ehemals Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und ehemals Frastanz in Vorarlberg (Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1923 (Murr 1923–1926, Glaser & al. 2025). In Südtirol verbreitet im unteren Etsch- und Eisacktal (Naturmuseum Südtirol 2018). In der Schweiz 1954 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), bei Basel (Thellung 1915), Bern, in Graubünden, 1953 in Sargans in St. Gallen, mehrfach im südlichen Tessin und Bürglen im Thurgau (Welten & Sutter 1982, Wagenitz 1979, Infoflora 2023).
In Europa seit 1765 aus Südfrankreich bekannt (Wagenitz 1979), in Belgien seit 1885 (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021). Vielerorts verschleppt und besonders in den Tropen lokal eine Problempflanze (Hassler & Muer 2022).
 

Bidens connata

Der nordamerikanische Verwachsenblättrige Zweizahn, Bidens connata, ist 1865 aus dem Botanischen Garten Berlin heraus verwildert und tritt heute in Deutschland vor allem im Elbe-, Spree- und Maingebiet auf, andernorts weniger häufig wie z.B. in Wolfegg und Rheinsheim in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2004, Hassler 2021), in Bayern aktuell vor allem im Teichgebiet um Höchstadt-Erlangen und in Oberfranken (Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), Sternebeck, Peterhagen, Kohlsdorf, Beeskow und 2004 Potsdam in Brandenburg (Klemm 2008, Kummer & Buhr 2006), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Dornheim und Hückelhoven-Hilfarth in Hessen (Magin 1971, Kasperek 1999, Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), bei Celle, Heißum, Lochtum, Astfeld und im Hase- und Emsgebiet in Niedersachsen (Garve 1995, Bollmeier & al. 2004, Weber 1995), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), am Rheinufer bei Kaltenengers und bei Ayl-Biebelhausen im Moseltal in Rheinland-Pfalz (Hoffmann 2003, Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Dresden, Berbisdorf, Sobrigau und 1951 Leipzig-Connewitz in Sachsen, in Sachsen erstmals 1835 (Hardtke & al. 2013, Gutte 2006, Gutte & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023) und Glückstadt und Breitenburger Kanal in Schleswig-Holstein (Jansen 1986, Hand & Thieme 2023). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1946 am Mainufer zwischen Margotshöchheim und Erlabrunn (Meierott & al. 2024). In der Schweiz im Kanton Aargau in Kaiseraugst, Wallbach, Full, 1942 an der Aare bei Klingnau und 1943 bei Wettingen und Würenlos (Wagenitz 1979), 1952 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), weiters in den Kantonen Bern, Luzern, Neuenburg und Schaffhausen (Wagenitz 1979, Infoflora 2023).
Subspontan u.a. auch seit 1920 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1940 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Bidens laevis

In Nord- und Südamerika ist der Glatte Zweizahn, Bidens laevis, beheimatet. Er ähnelt stark dem heimischen Nickenden Z., B. cernua und spielt in der heimischen Gartengestaltung keine Rolle, wird aber ehemals für die Pfaueninsel in Potsdam in Brandenburg (Büttner 1884), 1907 für die Langenfelder Tongruben in Nordrhein-Westfalen (Christiansen 1928) und 1870 an der Neiße bei Muskau in Sachsen (Breitfeld & al. 2021) angegeben. Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
 

Bidens pilosa

Gelegentlich eingeschleppt, vor allem mit Wolle, Sojabohnen, Getreide und Ölfrüchten, tritt der südamerikanische Behaarte Zweizahn, Bidens pilosa, im Gebiet auf, so 1935 und 1950 in Salach, 1935 bei der Spinnerei Kuchen, Altenstadt, 1952 und 1954 Unterhausen, Atzenbach und 1972 Obermooweiler in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Müller 1948, Hand & Thieme 2023), ehemals Beyerlein bei Bayreuth in Bayern (Meierott & al. 2024), Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hessen (Hand & Thieme 2023), Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2006), Selm in Nordrhein-Westfalen (Raabe 2016), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), einst in Cossmannsdorf und 1967 und 1977 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013) und Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023). In Österreich ehemals bei Spittal an der Drau in Kärnten (Melzer 1968, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Seebens & al. 2017). Eine ehemalige Nennung für Nordtirol ist irrig (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz ehemals für Derendingen bei Solothurn angegeben (Thellung 1919).
 
Weiters subspontan u.a. seit 1903 in Belgien (Verloove 2021), seit 2007 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1805 in Estland (Seebens & al. 2017), seit 1912 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1911 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1981 in Tschechien (Pyšek & al. 2012). Gegenwärtig tritt die Art fast weltweit verschleppt auf und ist vielerorts eine Problempflanze (Hassler & Muer 2022). Andererseits dient sie auch als Gemüse, besonders in Ostafrika und in der TCM als Heilkraut. In vitro unterdrückten Extrakte aus B. pilosa das Wachstum isolierter lymphatischer Leukämiezellen (Nakama & al. 2011).
 

Bidens polylepis

Im zentralen Nordamerika ist der Polylepis-Zweizahn, Bidens polylepis, beheimatet. Im Gebiet subspontan für den Hamburger Hafen (Hand & Thieme 2023) angegeben. Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Bidens subalternans

Der Rio-Grande-Zweizahn, Bidens subalternans, ist in großen Teilen Südamerikas beheimatet und tritt in Teilen der Erde verschleppt mit Wolle, Ölfrüchten oder ähnlichem auf. In Spanien, Frankreich und Italien kommt er lokal eingebürgert vor, sonst nur unbeständig, so 1953 in Atzenbach in Baden-Württemberg (Baumgartner 1975, Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Lampertheim in Hessen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023), Döhren in Niedersachsen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023), Neuß, Ürdingen, Essen und Emmerich in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1936 und 1958 bei der Wollkämmerei in Leipzig und 1967 in Leipzig-Möckern in Sachsen (Gutte 2006) und Basel, Freiburg, Derendingen in Solothurn und im Tessin (Infoflora 2023, Wagenitz 1979). Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und seit 1903 in Belgien (Verloove 2021).
 

Biden triplinervia

In Süd- und Mittelamerika ist der Fiederblättrige Zweizahn, Bidens triplinervia, beheimatet. In Europa ist er seit spätestens 1861 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Er wird als Zierpflanze kultiviert, vor allem in der var. macrantha als „Goldsternchen“ in Fensterkästen, nicht selten auch in der zweifarbig orange-gelben Sortenreihe `Hawaiian Flare´. In Mexiko und Sri Lanka wird die Pflanze als Blattgemüse kultiviert (Mansfeld 1986).
Subspontan in München, Bad Königshofen, Bamberg, Gundelsheim, Pocking und Felding in Bayern (Dickoré & Springer 2011, Meierott 2008, Hohla 2004, Hohla 2011, Meierott & al. 2024), Krefeld-Hüls, am Friedhof Baesweiler, am Friedhof Kohlscheid, am Westfriedhof Aachen, am Friedhof Monschau, in Witten-Heven, in Bochum-Altenbochum und 2023 in Droslhagen-Bleche in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016, BBV 2021, BBV 2023, BBV 2024), in Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und 2021 in Gsies im Pustertal in Südtirol (Wilhalm & al. 2021). Subspontan u.a. auch in Belgien seit dem Jahr 2000 (Verloove 2021) und in Italien (Galasso & al. 2024). Wahrscheinlich gehören etliche Fundmeldungen von Bidens aurea/ferulifolia tatsächlich hierher. B. aurea/ferulifolia unterscheidet sich durch unbehaarte innere Hüllblätter, die 2–3mal so breit sind wie die äußeren - bei B. triplinervia sind die innere Hüllblätter nur wenig breiter und zerstreut behaart (Verloove 2021). Bidens triplinervia bildet mit B. aurea/ferulifolia sterile Hybriden, die sich von B. triplinervia nur durch die sterilen Früchte unterscheiden (Verloove 2021).
 
 

Bidens vulgata

Der Gelbgrüne Zweizahn, Bidens vulgata, ist in Nordamerika beheimatet und fand sich im Gebiet selten verschleppt in Mecklenburg-Vorpommern (Hassler & Muer 2022), 1941 bei Wiehlmühlen und 1959 bei Beuel in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015), 1939 und 1956 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Wagenitz 1979, Gutte 2006) und in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1983 (Glaser & al. 2025). Subspontan seit dem Jahr 2000 u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und in Norwegen (Gederaas & al. 2012). Die Art ähnelt stark B. frondosa und wird von manchen Autoren als konspezifisch angesehen (Verloove 2021). Durch die leicht gegebene Verwechslungsmöglichkeit mit B. frondosa sind die Fundmeldungen wahrscheinlich unterrepräsentiert.
 

Quellen

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