Avena

Hafer, Süßgras, Poaceae

Gattung:

Avena umfasst etwa 25 Arten (Kew 2022) in Eurasien, Makaronesien, Nord- und Ostafrika.
 

Avena barbata 

Bart-Hafer,
Avena barbata  
Süßgras, Poaceae
 

Steckbrief:

Bis 70 cm hohe Einjährige mit einseitswendiger Blütenrispe und zur Reife leicht zerfallenden Ährchen. Deckspelze an der Spitze mit 2 feinen, 3−5 mm langen, grannigen Spitzen, auf dem Rücken mit 3−6 cm langer Granne, in der unteren Hälfte mit 2−6 mm langen, geraden, zuletzt braunen Haaren. Blütezeit Mai bis Juni.
 

Heimat:

Mittelmeergebiet und Südwest-Asien, östlich bis Pakistan und Nepal.
 

Nutzung:

Keine, aber in der Getreidezucht wird Bart-Hafer genutzt, um seine Mehltauresistenz in Saat-Hafer, Avena sativa, einzukreuzen (Mansfeld 1986).
 

Ausbreitung:

DEUTSCHLAND:
Unbeständig, so Ulm, Mannheim, Karlsruhe und Weil am Rhein in Baden-Württemberg (Hassler 2021, Sebald & al. 1998), 1878 am Südbahnhof München, 1999 im Hafen von Bamberg und 2007 am Bahnhof Bamberg in Bayern (Meierott & al. 2024), Bremen, Hamburg (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Halle-Künsebeck, Bielefeld, Kreishaus bei Siegburg, Dortmund und Detmold in Nordrhein-Westfalen (Lienenbecker 1980, Kulbrock & Lienenbecker 2002, Gorissen 2015), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), Görlitz und 1965 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Conert 1998, Gutte 2006) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Leonhartsberger 2023), ehemals Innsbruck-Wilten in Nordtirol (Maier & al. 2001) und Bregenz und Feldkirch in Vorarlberg (Maier & al. 2001). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1954 (Glaser & al. 2025). In Südtirol in Bozen, Virglberg, Kardaun, Pfatten, Schrambach und Sigmundskron (Kiem 1978, Conert 1998, Wilhalm 2001).
SCHWEIZ:
Vor allem um den Genfer See (Infoflora 2023), sonst vereinzelt wie am Neuenburger See und bei Maroggia im Tessin (Conert 1998, Infoflora 2023). Im Kanton Zürich 1912 und 1921 am Güterbahnhof Zürich, 1931 in Friesenberg am Uetliberg und 1949 an der Schmelzbergstraße (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1824 in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), seit 1930 in Polen (Seebens & al. 2017) und in Tschechien (Pyšek & al. 2012). Genetische Untersuchungen zeigen, dass die argentinischen und nordamerikanischen Populationen aus Südwest-Spanien stammen (Guma & al. 2006). In Kalifornien breitet sich die Art auf Kosten einheimischer Gräser aus (CABI 2021).

 
Weitere Arten:

Avena brevis

Der Kurz-Hafer, Avena brevis, ist auf den Azoren, Kanaren und Madeira beheimatet, wird vor allem in Westeuropa kultiviert und tritt im Gebiet selten unbeständig auf, so in Hamburg (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Osnabrücker Hafen in Niedersachsen (Weber 1995), 1958 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und ehemals bei Eisenstadt gegen St. Margareten im Burgenland angegeben (Pill 1916, Conert 1998). Die auf Pill (1916) zurückgehende Angabe einer „Avena brevis“ für das Burgenland ist fraglich. Ob diese wie von Walter & al. (2002) zu A. strigosa zu stellen ist, bleibt zu prüfen (Gilli & al. 2022). Die Wild- und frühen Kultursippen von Avena waren im 19. Jahrhundert noch nicht im heutigen Sinn verstanden. Angaben von A. brevis wie die von Sailer (1841) für Oberösterreich sind so gut wie sicher irrig (Hohla & al. 2009). Laut aktueller Neophytenliste für Österreich (Glaser & al. 2025) wurde das Taxon fälschlicherweise für Österreich erfasst. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Avena byzantina

Von Nordwest-Afrika bis in den Iran ist der Mittelmeer-Hafer, Avena byzantina, verbreitet. Er wird seit tausenden von Jahren kultiviert und eignet sich besonders für warme Gebiete. EURISCO kennt 564 Sorten der Art, etwa 10 % des weltweiten Haferanbaus bezieht sich auf A. byzantina (Boczkowska & al. 2016). Im Gebiet tritt er selten unbeständig auf, so in Freiburg im Breisgau, am Güterbahnhof Karlsruhe und 1939 in Ulm-Söflingen in Baden-Württemberg (Jauch 1938, Sebald & al. 1998, Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1914 in Hannover-Döhren in Niedersachsen (Probst 1949, Hand & Thieme 2023), 1928 am Güterbahnhof Dortmund-Süd in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), 1957 und 1968 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), Disentis und Davos in Graubünden, Schaffhausen, Murg, Vals und Walenstadt in St. Gallen, Bironica und Morcote im Tessin, Zermatt und Törbel im Wallis und im Kanton Zürich 1898 bis 1919 mehrfach in der Stadt Zürich, 1913 in Schlieren, 1919 Dietlikon, 1920 und 1923 Rüschlikon, 1920 bis 1921 in Kempttal-Töss und 1935 in Andelfingen (Conert 1998, Wohlgemuth & al. 2020).
 

Avena sativa

Der in seiner Stammsippe wahrscheinlich westasiatische Saat-Hafer, Avena sativa, ist nur aus Kultur bekannt. Er wird sehr häufig und großflächig als Getreidepflanze kultiviert und findet sich immer wieder unbeständig im Gebiet. Hafer wurde schon im Altertum angebaut. In Deutschland war er bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Roggen das wichtigste Getreide, dann ist der Anbau stark zurückgegangen. Heute wird er vor allem als Futterpflanze für Tiere gebaut (Düll & Kutzelnigg 2022). Saat-Hafer ist auch in Vogelfutter und in Ansaaten zur Bodenbefestigung enthalten.
Ernährungsphysiologisch ist Hafer die hochwertigste Getreideart, die im Gebiet angebaut wird. Die Haferkörner werden lediglich entspelzt. Der übrigbleibende Haferkern wird nicht geschält, die äußeren Randschichten, Frucht- und Samenschale, sowie der Keimling bleiben erhalten. Es handelt sich also um ein Vollkornprodukt. Hafer sorgt aufgrund seiner enthaltenen Beta-Glucane für die Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels und bewirkt, dass nach den Mahlzeiten der Blutzuckerspiegel weniger ansteigt. Er verringern so das Risiko für einen Herzinfarkt (Düll & Kutzelnigg 2022). Hafermehl kann infolge des geringen Kleberanteils (Gluten) nur eingeschränkt zur Herstellung von Brot verwendet werden. Ein Haferanteil von 20 bis 30 Prozent im Brot ist möglich. In einigen Regionen wird aus Hafer Whiskey hergestellt, als Futtermittel wird Hafer vor allem an Pferde, Rinder und Geflügel verfüttert.
Der früheste Nachweis für den Haferanbau ist durch die bronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen in der Schweiz belegt. Auch die Germanen schätzten den Hafer. Heute wird Hafer weltweit auf ca. 9,4 Mio. Hektar angebaut mit einer Gesamterntemenge von rund 23 Mio. Tonnen.
Der
Nördliche Hafer, Avena ×vilis ist die spontan entstandene Hybride aus A. fatua × A. sativa. Sie findet sich subspontan u.a. in Polen und Tschechien. Im Gebiet u.a. mehrfach in Bayern (BIB 2018) und in Österreich u.a. in Oberösterreich und Salzburg (Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1880 (Glaser & al. 2025).
 

Avena sterilis

Mediterran-südwestasiatischer Herkunft ist der Taube Hafer, Avena sterilis, der in Süd- und Westeuropa eingebürgert auftritt und dort ein Acker-Ungras ist. Im Gebiet nur unbeständig, so 1933 am Güterbahnhof Crailsheim, 1934 in Ravensburg, 1941 am Güterbahnhof Stuttgart und Ulm in Baden-Württemberg (Dörr & Lippert 2001, Sebald & al. 1998, Böcker & al. 2017), 1989 Winterhafen Regensburg, 2010 Bayreuth-Hohlmühle, 2011 Bayreuth-Edelberg, 1996 Bahnhof Laaber, Forsthof bei Nürnberg und 1937 und 1938 München-Südbahnhof in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Berlin (Conert 1998, Hand & Thieme 2023), 1933 Guben in Brandenburg (Müller 1950), Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2023), 1965 in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrücker Hafen und 1934 in Langendorf in Niedersachsen (Weber 1995, Conert 1998), ehemals Güterbahnhof Dortmund-Süd, Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf, Emmerich und Essen in Nordrhein-Westfalen (Scheuermann 1930, Conert 1998, Hand & Thieme 2023) und Dresden, Maxen und Lungkwitz in Sachsen (Hardtke & al. 2013). Eine Angabe für Hessen ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2023) irrig. In Österreich in Polling in Oberösterreich (Hohla 2006), Graz in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), Andelsbuch in Vorarlberg (Maier & al. 2001) und in Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1859 (Glaser & al. 2025, Seebens & al. 2017). Eine Angabe Innsbruck-Hötting in Nordtirol (Maier & al. 2001) ist irrig (Pagitz & al. 2023). In Südtirol im Vinschgau, in Bozen, Lana, Meran, Brixen und Reschen (Kiem 1978, Wilhalm 2001). In der Schweiz sehr selten, so in den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, Genf und Tessin (Infoflora 2023).
Subspontan u.a. auch seit 1811 in Belgien (Verloove 2021, Seebens & al. 2017), seit 1905 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 1923 in Estland (Seebens & al. 2017), in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1910 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1965 in Tschechien (Seebens & al. 2017) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Avena strigosa

Der Sand-Hafer, Avena strigosa, ist in Südwest-Europa beheimatet und wurde bis etwa Ende des 19. Jahrhunderts in Regionen angebaut, die für den Saat-Hafer nicht mehr geeignet sind, so etwa im Norden Schottlands. Die Nutzung erfolgte wie beim Saat-Hafer. Nach Werneck (1950) spielte der „Sauhafer“ früher im oberösterreichischen Mühlviertel eine eigenartige Rolle. Er wurde teils bewusst, neben dem Saathafer bis zu 30−40 % gebaut, teils als Unkraut geduldet. Aktuell wird der Sand-Hafer oft als abfrierende Gründüngerpflanze im Acker- und Gemüsebau verwendet.
Er tritt im Gebiet vereinzelt vorübergehend auf, so beispielsweise 1968 bei Bärnreuth, 2012 bei Neuschleichbach und 1929 in Hafenäckern in München in Bayern (Meierott & al. 2024) und 2022 bei Parndorf im Burgenland (Raabe & Gilli in: Pachschwöll & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1854 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in „Plants of the world“ (Kew 2024) als für das Gebiet nicht heimisch angegeben, in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) hingegen als indigen geführt.
 

Quellen

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