Artemisia

Beifuß, Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Artemisia umfasst etwa 477 Arten (Kew 2022) mit einer Hauptverbreitung in Eurasien und Nordamerika. Nur wenigen Arten sind in Afrika und Südamerika beheimatet. Ursprünglich nicht besiedelt wird Australien. Mehrere Arten von Artemisia werden als Zierpflanzen oder als Küchen- und Heilkräuter kultiviert (Verloove 2021).
 

Artemisia verlotiorum 

Verlot-Beifuß,
Artemisia verlotiorum 
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief:

50–250 cm hohe Staude mit langen Ausläufern, die überwinternde Blattrosetten treiben. Blätter von der Mitte des Stängels an aufwärts stets einfach fiederschnittig mit ganzrandigen, schmal-lanzettlichen Abschnitten, Endabschnitt der oberen Stängelblätter deutlich länger als die seitlichen. Blätter unterseits grau- bis weißfilzig, beim Zerreiben aromatisch, kampferartig riechend. Blütenkörbe kugelig. Aufgrund der späten Blütezeit werden keine Früchte ausgebildet. Blütezeit September bis November.
Verwechslungsmöglichkeit: Der heimische Echte Beifuß, Artemisia vulgaris, unterscheidet sich durch Endabschnitte der oberen Blätter, die nicht oder nur wenig länger als die Seitlichen sind, einer Blütezeit von Juli bis September, einer sexuellen Fortpflanzung und dem Fehlen von überwinternden Rosetten.
 
Anmerkung 1: Eine Hybride zwischen Artemisia vulgaris und A. verlotiorum wurde von den Britischen Inseln beschrieben (James & al. 2000).
Anmerkung 2: Der Artemisia vulgaris-verlotiorum-Komplex ist noch unzureichend bekannt. Weitere Arten könnten im Gebiet bisher übersehen worden sein. So wurden in einem rumänischen Bahnhof drei nahe verwandte Arten gefunden, A. verlotiorum, A. vulgaris und A. argyi (Sîrbu & Oprea 2011)Artemisia argyi wurde auch in den Niederlanden gefunden. Es erinnert stark an Artemisia verlotiorum, ist aber dichter behaart und hat ungeteilte obere Blätter (Verloove 2021).
 

Name:

Benannt zu Ehren der französischen Botaniker Pierre und Jean-Baptiste Verlot, welche die Pflanze 1873 erstmals vom Echten Beifuß unterschieden. Pierre Bernard Lazare Verlot (1836−1897) war Gärtner am Botanischen Garten in Orléans, arbeitete an der École nationale d'Horticulture in Versailles, am Muséum national d'Histoire naturelle in Paris und für die Firma Vilmorin-Andrieux. Er befasste sich vorrangig mit der alpinen Flora und schrieb u.a. `Les plantes alpines´ (Burkhardt 2018).
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Ostasiatische Art, in Europa 1873 erstmals durch die Gebrüder Verlot bei Grenoble und etwa gleichzeitig von Lamotte bei Clermont-Ferrand gefunden. Wahrscheinlich ist die Art im Zuge der französischen Militäroperationen in China zwischen 1856 und 1873 in Europa eingeschleppt worden (Brenan 1950). Im Gebiet 1902 erstmals bei Bignasco im Valle Maggia im Tessin festgestellt (Wagenitz 1987), ab 1920 dann im Bodenseegebiet. Gegenwärtig im Gebiet vielerorts etabliert mit weiterer Ausbreitungstendenz.
Vermehrt sich in Mitteleuropa vegetativ. Die Fernausbreitung geschieht über Rhizomstücke in Wurzelballen von Gartenpflanzen, Begrünungshumus und Erd- und Schüttmaterial (Pagitz & Pagitz 2005, Hohla 2006). Die Art steht in der Schweiz auf der „Schwarzen Liste der invasiven Neophyten“.
DEUTSCHLAND:
1920 am Bodensee bei Lindau und bei Wasserburg am Inn in Bayern nachgewiesen (Wagenitz 1987, Meierott & al. 2024). 1958 erstmals in Mecklenburg-Vorpommern festgestellt (Fukarek & Henker 2005), 1959 erstmals in Sachsen (Gutte & al. 2013). Gegenwärtig vor allem im Süden Deutschlands mit weiterer Ausbreitungstendenz (BfN 2013).
ÖSTERREICH:
Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1926 (Glaser & al. 2025). In Wien seit 1960 vom Flötzersteig bekannt (Janchen 1977). Gegenwärtig in allen Bundesländern und weiter in Ausbreitung begriffen (Fischer & al. 2008, Polatschek & Neuner 2013, Glaser & al. 2025). In Südtirol in den südlichen Landesteilen weit verbreitet und etabliert (Naturmuseum Südtirol 2018).
SCHWEIZ:
Im Tessin, seit 1920 auch nördlich der Alpen im Bodenseegebiet. Im Kanton Zürich 1929 aus der Stadt Zürich am Milchbuck belegt (Wohlgemuth & al. 2020), seit etwa 1940 in Basel (Lüthi 2018). Gegenwärtig in den tiefen Lagen der Schweiz weit verbreitet. Auch in Liechtenstein, so in Schaan und Gaflei (Waldburger & al. 2003).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1879 in Algerien (Sebald & al. 1996), seit 1908 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), seit 1913 in Spanien (Seebens & al. 2017), seit 1916 in Italien (Sebald & al. 1996, Galasso & al. 2024), seit 1935 in Polen (Seebens & al. 2017), seit 1937 in Belgien (Sebald & al. 1996, Verloove 2021), seit 1940 in Slowenien (Seebens & al. 2017), seit 1947 in Tschechien (Pyšek & al. 2012), seit 1979 auf Korsika (Seebens & al. 2017), seit 2012 in Albanien (Seebens & al. 2017), seit 2013 in der Slowakei (Seebens & al. 2017) und in den Niederlanden (FLORON 2021).

 
Weitere Arten:

Artemisia abrotanum

Die Eberraute, Artemisia abrotanum, deren Heimat wahrscheinlich Osteuropa und Westasien ist, wurde bereits im Altertum als Arzneipflanze genutzt. Im Gebiet dürfte sie seit etwa dem 9. Jahrhundert kultiviert werden. Der Abt Walahfrid Strabo (807−849) meinte, dass die Eberraute so viele Vorzüge wie Blätter besäße. Neben Heilzwecken nutzt(e) man die Pflanze auch als Repellent gegen Ungeziefer und als langlebige, trockenheitsverträgliche Einfassungshecke. Gegenwärtig ist sie als „Cola-Strauch“ ein angesagtes Kraut im Kräuterhandel. 
Verwildert tritt sie immer wieder mal auf, so von 1957 bis 1961 in Munderkingen, 1968 Rottenacker und von 1948 bis 1954 am Güterbahnhof Nord in Stuttgart in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Böcker & al. 2017), 1888 im Haidhauser Friedhof in München, 2004 in Bamberg-Malerviertel und 2007 in München-Berg am Laim in Bayern (Meierott 2008, Dickoré & Springer  2011, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2023), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Quernheim in Niedersachsen (Weber 1995, Hand & Thieme 2023), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), ehemals Neuerburg bei Bitburg und Wittlich in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), 1924 Leipzig-Gundorf und 1967 Leipzig-Johannistal in Sachsen (Gutte 2006), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und Neu-Mockern in Thüringen (Strumpf 1992, Hand & Thieme 2023). In Österreich im Burgenland (Traxler 1989, Walter & al. 2002), in Kärnten (Hartl & al. 1992), Oberösterreich (Glaser & al. 2024), ehemals in Salzburg (Pilsl & al. 2008), in der Steiermark (Glaser & al. 2025), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Strebersdorf und Liesing in Wien (Forstner & Hübl 1971, Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in Traxler (1989), Walter & al. (2002) und Fischer & al. (2008) für das Burgenland genannt, konkrete Funddaten fehlen aber (Gilli & al. 2022). Weiters in Südtirol und in den Kantonen Aargau, Bern, Luzern, Obwalden, Solothurn, Tessin, Wallis, Zug und Zürich (Infoflora 2023). Bei den Schweizer Angaben (Infoflora 2023) ist nicht klar, ob es sich nicht möglicherweise um kultivierte Pflanzen handelt. Unter Status/Indigenat wird angegeben: Kultivierte Pflanze, vor dem Jahr 1500 in der Schweiz aufgetreten. Subspontan u.a. seit 1872 auch in Belgien (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), Italien (Galasso & al. 2024), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 2008 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
 

Artemisia afra

Der Afrikanische Beifuß, Artemisia afra, ist im tropischen und südlichen Afrika beheimatet und wird dort als traditionelle Heilpflanze eingesetzt. Auch als Mottenschutzmittel und für organische Insektensprays nutzt man die Pflanze. Ebenso stand sie im Gespräch, gegen das Coronavirus zu wirken. Am 21. April 2020 hat Madagaskars Präsident Andry Rajoelina offiziell ein „Coronavirus-Heilmittel" namens "Covid-Organic" eingeführt. Der Kräutertee wurde vom „Madagascar Institute of Applied Research“ entwickelt und aus Artemisia afra, Artemisia annua und anderen Kräutern hergestellt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat jedoch seitdem gewarnt, dass es zum Zeitpunkt der Einführung von Covid-Organic keinen Beweis für eine Heilung des Coronavirus gab. Seit April 2020 werden am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam Studien an Zellkulturen durchgeführt, um Extrakte aus Artemisia auf ihre Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 zu untersuchen. Im Juni 2020 berichteten die Forscher von einer festgestellten antiviralen Wirkung des ethanolischen Blätter-Extrakts, welche sich durch die Hinzugabe von Kaffee noch erhöhte (Van der Kooy 2024).
Der Afrikanische Beifuß wird für das Gebiet subspontan von 1889 bis 1895 in Hannover-Döhren in Niedersachsen (Scheuermann 1919, Hand & Thieme 2023), 1937, 1939 und 1955 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Wagenitz 1987, Gutte 2006) und ehemals in Eisenach-Wilhelmstal in Thüringen (Haussknecht 1890, Hand & Thieme 2023) angegeben. Ein Vorkommen für Sachsen wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) als fraglich geführt. Subspontan u.a. auch 1891 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021).

 

Artemisia anethifolia

Der Dillblättrige Beifuß, Artemisia anethifolia, ist vom südlichen Sibirien über die Mongolei bis in das nördliche China verbreitet und wird für das Gebiet 1954 bis 1956 und 1958 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen angegeben (Gutte 2006, Hand & Thieme 2023).
 

Artemisia annua

Der Einjähriger Beifuß, Artemisia annua, ist von Südost-Europa bis Ostasien beheimatet, wobei nicht immer klar ist, ob ein Vorkommen indigen oder synanthrop ist (Meusel & Jäger 1991). Das in der Pflanze enthaltene, 1972 erstmals isolierte, Artemisinin wird in der chinesischen Medizin schon lange erfolgreich als Mittel gegen Malaria eingesetzt. 2015 wurde die chinesische Pharmakologin Tu Youyou für die Substanzgewinnung von Artemisinin mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Artemisia annua wird als Duft- und Arzneipflanze kultiviert, in Europa seit spätestens 1741 (Jäger & al. 2008). Das aus den oberirdischen Teilen gewonnene ätherische Öl wird zur Herstellung von Seifen und Kosmetika verwendet (Mansfeld 1986). Die Art tritt meist aber verschleppt auf. Sie gehört zu jenen Arten, die sich in Mitteleuropa nach einer längeren Latenzphase plötzlich ausbreiteten. In der Ausbreitung dürften vor allem der Eisenbahn- und Straßenverkehr eine Rolle spielen (Pilsl & al. 2008), genauso wie die Verbreitung mittels Getreidesaatgut (Brandes & Müller 2004) und Flüsse, da die Samen schwimmfähig sind (Burkart 2001)
Subspontan im Gebiet seit etwa 1835 bekannt (Nobanis 2018). Vielfach unbeständig, im Elbe- und Saale-Gebiet, im südlichen Südtirol und im südlichen Tessin auch eingebürgert bzw. zumindest etabliert. Genauer in Ulm, Söflingen und Welschingen in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Müller 1948, Hand & Thieme 2023), in Bayern 1953 bei Veitshöchheim und 1912 auf Schutt im Bamberger Hafen, dort auch 1997 bis 2004 (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), im westlichen Berlin (Seitz & al. 2012), in der Prignitz Brandenburgs seit 1964 bekannt und gegenwärtig in der Elbaue häufig (Fischer 2017), in Hamburg lokal eingebürgert (Poppendieck & al. 2011), Hessen (Hand & Thieme 2023), Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen (Weber 1995, Brandes 2003, Brandes & Janssen 1991), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2023), Trier im Moseltal in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Dresden, Zwickau, Görlitz, Bischofswerda und Leipzig in Sachsen, in Sachsen seit 1889 (Gutte & al. 2013, Gutte 2006), Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Brandes 2007, Brandes 2020), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023) und früher bei Schlotheim, Erfurt-Ilversgehofen, Weimar, Arnstadt und Gera-Zwöten in Thüringen (Zündorf & al. 2006). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1895 (Meierott & al. 2024).
In Österreich selten und unbeständig, so in Nickelsdorf im Burgenland (Raabe 2011), in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Fischer & al. 2008), 2020 in Linz in Oberösterreich (Lugmair 2021), in der Söllheimer Straße der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und ehemals bei Levis und Tosters in Vorarlberg (Murr 1923–1926). In Wien seit dem Jahr 1887 bekannt (Janchen 1977), so Kaiserebersdorf, Albern, Böschung der Donauuferautobahn und Donauinsel (Adler & Mrkvicka 2003). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1867 (Glaser & al. 2025). In Südtirol recht häufig und etabliert im südlichen Landesteil (Naturmuseum Südtirol 2018)
In der Schweiz mehrfach, vor allem im Tessin (Infoflora 2023), so bei Muralto, Cevio, Arbedo-Castione, Biasca, Serravalle, Cadezzano und Pianezzo (Möhl & al. 2014, Bellosi & al. 2011), früher in Basel, Liestal im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Trins in Graubünden, Buchs in St. Gallen, Solothurn, Renens im Kanton Waadt und im Kanton Zürich bei Seegraben, Schienengasse und Sihlhallenstraße in der Stadt Zürich (Wagenitz 1987, Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020). Auch in Liechtenstein, so früher in Schellenberg (Thellung 1915).
Subspontan u.a. auch in Belgien seit 1891 (Verloove 2021), in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), seit 1874 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1916 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

Artemisia biennis

Der nordamerikanische Zweijährige Beifuß, Artemisia biennis, tritt vor allem im deutschen Elbe-Gebiet eingebürgert auf, so am Elbufer bei Wittenberge in Brandenburg (Fischer 2017), sonst mehrfach, so 1952 in Sandhausen, 1939 bei Weiherfeld und Stuttgart in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Amarell 2010, Böcker & al. 2017), Elbufer bei Rühstädt in Brandenburg (Klemm 2000), Getreide-Lagerhaus im Hamburger Hafen, Rodewischhafen und auf Schlickdeponien bei Finkenwerder in Hamburg (Jehlik 1981, Poppendieck & al. 2010), Hessen (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Osnabrück, zwischen Weststadt und Timmerlah bei Braunschweig, Hannover und 2019 Elbufer bei Grippel in Niedersachsen (Weber 1995, Brandes 2003, Feder 2009, Hassler & Muer 2022, Kelm 2020), Fröndenberg-Ostbüren und 2020 tausende Pflanzen im Orsoyer Rheinbogen bei Rheinberg in Nordrhein-Westfalen (Mieders 2006, BBV 2021), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023), Dresden, Riesa, Pirna, Chemnitz, Hartenstein, Bautzen, Bad Muskau, Leipzig-Rückmarsdorf, Leipzig-Bienitz und Leipzig-Schönau in Sachsen, in Sachsen seit 1839 (Gutte 2006, Gutte & al. 2013, Otto & al. 2009), Schönebeck in Sachsen-Anhalt (Brandes 2007) und Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2023). In Österreich ehemals bei Bad Hofgastein in Salzburg (Stöhr & al. 2007) und auf dem Damm bei der Mündung des Alten Rheins in Vorarlberg (Amann 2016). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2005 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz in Ausbreitung begriffen (Lauber & al. 2012) und u.a. in den Kantonen Aargau, Bern, Thurgau, Waadt und Zürich, so Herdern, Walche, Tiefenbrunnen, Wieslerstraße, Hinter-Adlisberg, Hänsiried und Schürhölzlistraße in Zürich (Gasser & al. 2012, Infoflora 2023, Landolt 2001). Aus der Schweiz seit etwa 1918 aus Zürich bekannt (Wohlgemuth & al. 2020, Cabi 2021).
Subspontan u.a. 1895 auch in Belgien (Verloove 2021), 1904 in Irland (Seebens & al. 2017), 1925 in Norwegen (Cabi 2021, Gederaas & al. 2012), 1938 in Polen (Cabi 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), Frankreich (Toussaint & al. 2008), Italien (Galasso & al. 2024) und 1960 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Im Gegensatz zu A. annua ist der Zweijährige Beifuß nicht oder kaum aromatisch und unterscheidet sich habituell von diesem durch den schmalen, dichtköpfigen Blütenstand sowie die aufrechten und größeren Blütenköpfe. Die Art breitet sich hauptsächlich durch den Menschen aus, doch ist für Großbritannien auch eine Ausbreitung durch Zugvögel nachgewiesen (Sebald & al. 1996). Die Verschleppung erfolgt vor allem mit Ölfrüchten, Getreide, Wolle und Vogelfutter (Stace 1997, Verloove 2021). Auch ist ein Zusammenhang mit Zucker produzierenden Werken festgestellt worden, an deren Klärteichen Artemisia biennis mehrfach gefunden wurde.
 

Artemisia caerulescens

Im westlichen und nördlichen Mittelmeergebiet ist der Bläuliche Beifuß, Artemisia caerulescens, beheimatet. 
Im Gebiet unbeständig angegeben für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführtEine Fundmeldung für Schleswig-Holstein ist laut deutscher Florenliste (Hand & Thieme 2024) irrig

Artemisia chamaemelifolia

Lückenhaft vom Mittelmeergebiet über Bulgarien bis Vorderasien ist der Levante-Wermut, Artemisia chamaemelifolia, beheimatet, der selten als Zierstaude für Steingärten kultiviert wird. 
Im Gebiet 1915 unbeständig für den Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz angegeben (Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023).
 

Artemisia desertorum

In großen Teilen Zentral- und Ostasiens ist der Steppen-Beifuss, Artemisia desertorum, beheimatet, der 1881 für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg angegeben wird (Höck 1910, Hand & Thieme 2023). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt.
 

Artemisia dracunculus

Als Gewürz- und Arzneipflanze wird der Estragon, Artemisia dracunculus, schon seit historischer Zeit kultiviert. Das Kraut dient als Gewürz für Salate, Gurken- und Tomatenkonserven, Suppen, Geflügelgerichte sowie zur Herstellung von Estragon-Senf. Das ätherische Öl wird in der Parfümproduktion eingesetzt (Mansfeld 1986). `Russischer Estragon´ ist eine starkwüchsige, duftarme, fertile Dekaploide, `Deutscher´ und `Französischer´ Estragon sind aromatische, sterile Tetraploide, `Senior´ ist eine weißblättrige Zierform (Jäger & al. 2008).
Estragon ist von Osteuropa bis Ostasien und in Nordamerika heimisch und tritt im Gebiet vereinzelt subspontan auf, vor allem in Sachsen-Anhalt lokal auch etabliert (Floraweb 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1971 (Glaser & al. 2025). Die Art wird in Walter & al. (2002) und Fischer & al. (2008) für das Burgenland genannt, konkrete Funddaten fehlen aber (Gilli & al. 2022).
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1931 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Artemisia gilvescens

Aus China und Japan stammt der beim Zerreiben stark herb-aromatisch riechende Nickende Beifuß, Artemisia gilvescens. Er wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) für Moxa-Behandlungen verwendet. Moxa ist eine Methode der TCM, bei der Akupunkturpunkte durch glimmendes Beifußkraut erwärmt werden. 
Der Nickende Beifuß wird im Gebiet sehr selten als Heilpflanze kultiviert und tritt ganz vereinzelt subspontan auf, so 2012 und 2013 am Robberg bei Ettlingen in Baden-Württemberg (Hassler & Schmitt 2017, Amarell 2020) und in einer Schottergrube bei Senftenbach in Oberösterreich (Hohla 2018). Letzterer Fund wurde ursprünglich zu A. dubia gestellt und nachträglich zu A. gilvescens korrigiert (Hohla 2022). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2016 (Glaser & al. 2025).
 

Artemisia japonica

Von Afghanistan bis Korea und Japan ist der Japanische Beifuß, Artemisia japonica, beheimatet, der im Gebiet ehemals für den Hafen von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz angegeben wird (Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023).
 

Artemisia keiskeana

In Ostasien ist der Keiske-Beifuß, Artemisia keiskeana, ursprünglich. Im Gebiet wird er subspontan für Hamburg-Harburg angegeben (Meyer 1955). Die Art ist in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht enthalten. Benannt zu Ehren des japanischen Botanikers Ito Keisuke (1803−1901), Professor an der Universität von Tokio und Schüler von Philipp Franz Balthasar von Siebold in Nagasaki. Neben dem Beifuß sind 14 weitere Pflanzenarten nach ihm benannt, so Convallaria keiskei aus der Familie der Spargelgewächse und Leucothoe keiskei aus der Familie der Heidegewächse.
 

Artemisia lactiflora

Im südlichen Asien ist der Milchweiße Beifuß, Artemisia lactiflora, beheimatet, der im Gebiet als Zierstaude seit 1828 kultiviert wird (Jäger & al. 2008), auch in Sorten wie `Rosaschleier´ mit altrosa Blüten, `Guizhou´ mit purpurnen Stängeln oder `Variegata´ mit panaschiertem Laub. Die Art ist anfällig gegen Mehltau- und Rostpilze und wird deswegen nur relativ selten kultiviert (Jelitto & al. 1990)
Sehr selten tritt sie unbeständig verwildert auf, so ehemals als Gartenflüchtling in Fürstenried in Bayern (Süssenguth 1934, Meierott & al. 2024).
 

Artemisia ludoviciana

Der nordamerikanische Weiße Beifuß, Artemisia ludoviciana (Syn.: A. gnaphalodes; inkl. A. mexicana) wird in Europa seit 1894 als Gartenzierstaude kultiviert (Jäger & al. 2008), vor allem in der Sorte `Silver Queen´, die wahrscheinlich mit der natürlichen Varietät albula identisch ist (Jelitto & al. 1990). `Valerie Finnis´ erhielt 1993 den Award of Garden Merit AGM. Ludoviciana ist die latinisierte Form des Wortes Louisiana. 
Selten verwildert, so 1908 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1913, sub A. mexicana), 2004 auf einer Deponie in Memmelsdorf-Lichteneiche in Bayern (Meierott 2008, Meierott & al. 2024), 2008 bis 2011 in Bremen-Blumenthal (Breitfeld & al. 2021), 1928 in Hamburg-Wilhelmsburg (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2023), 1915 bis 1924 in der Rheinwerft Ürdingen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2023), Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1913, Hand & Thieme 2023) und in Sachsen (Hassler & Muer 2022). In der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) für Baden-Württemberg nicht angegeben. Auch in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt. Subspontan u.a. 1902 auch in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021), Großbritannien (Clement & Foster 1994) und 1971 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Artemisia repens

Von Osteuropa bis Zentralasien ist der Kriechende Beifuß, Artemisia repens, beheimatet, der subspontan gefunden werden konnte bei Sandhausen und Karlsruhe in Baden-Württemberg (Hassler 2021), 1957 Hainberg bei Gebersdorf, 1958 in einer aufgelassene Sandgrube im Stadtwald bei Deffingen und 1989 auf dem Flugplatzgeländer der Breitenau bei Bamberg in Bayern (Meierott & al. 2024), in Berlin (Hassler & Muer 2022), Hessen (Hassler & Muer 2022), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2023) und Thüringen (Hassler & Muer 2022). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1957 am Hainberg bei Nürnberg (Meierott & al. 2024). In Österreich im Nordburgenland (Gilli & al. 2022), im Marchfeld Niederösterreichs (FKÖ 2021), in Vorarlberg (Glaser & al. 2025) und am ehemaligen Frachtenbahnhof Breitenlee in Wien lokal eingebürgert (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1946 (Rechinger 1950, Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. 1872 auch in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1948 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 
Die Art ist dem Österreichischen Beifuß, A. austriaca, sehr ähnlich, wird teilweise auch in diese Art vereinigt und mit ihr öfters verwechselt. Sie ist aber zytologisch von dieser getrennt und unterscheidet sich durch schmälere, 1,8–2,8 mm breite Körbchen (bei A. austriaca 2,6–4 mm breit) und schmälere und stachelspitzige Blattzipfeln (bei A. austriaca ca. 1 mm breit, ohne Stachelspitze).
 

Artemisia salsoloides

Von Osteuropa bis Zentralasien ist der Salzkraut-Beifuß, Artemisia salsoloides, beheimatet, der im Gebiet auf Schutt beim Friedhof Mannheim in Baden-Württemberg (Höck 1914, Hand & Thieme 2023) und 1946 bei der Wollkämmerei Leipzig in Sachsen (Gutte 2006) angegeben wird. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1996) nicht geführt.
 

Artemisia sieversiana

Von Zentral- bis Ostasien ist der nach dem deutschen Botaniker und Forschungsreisenden Johann August Carl Sievers (1762−1795) benannte Sievers-Beifuß, Artemisia sieversiana (Syn.: A. siversiana) beheimatet. Sievers arbeitete zunächst als Apotheker in Hameln und kam um 1785 nach St. Petersburg an die Akademie der Wissenschaften, stieg dort zum kaiserlich-russischen Apotheker auf, unternahm im Auftrag von Katharina der Großen eine botanische Expedition nach Sibirien u.a. auf der Suche nach dem echten Medizinalrhabarber und nahm sich durch Gifteinnahme sein Leben in jungen Jahren (Burkhardt 2018).
Die Art hat in der heimischen Gartengestaltung keine Bedeutung, tritt im Gebiet aber trotzdem vereinzelt und unbeständig auf, so 1999 am Bahndamm Oberlaimbach und 2009 in der Münzstraße Würzburg in Bayern (Gatterer & Nezadal 2003, Meierott & al. 2024), Berlin (Hassler & Muer 2022), in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005, Hand & Thieme 2023) und 1952 in Leipzig-Gohlis, weiters Dresen, Bad Muskau, Freital und Köttewitz in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Gutte & al. 2013). Die Fundangabe für Berlin wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) als fraglich gesehen
Subspontan u.a. auch 1805 in Estland (Seebens & al. 2017), 1915 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017), 1953 in Tschechien (Hejný 1964, Pyšek & al. 2012), 1957 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012), 1958 in Polen (Seebens & al. 2017), 1963 in Litauen (Seebens & al. 2017), 1974 in Lettland (Seebens & al. 2017), 2005 in Norwegen (Gederaas & al. 2012, Seebens & al. 2017), seit 2011 in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Artemisia stelleriana

Stellers Wermut, Artemisia stelleriana, ist in Nordamerika und Ostasien beheimatet und wird seit spätestens 1870 gärtnerisch kultiviert (Bärtels & Schmidt 2014). Er wird in der Gartengestaltung als Zierstaude genutzt und kommt hier in mehreren Sorten wie `Nana´, `Elsworth´ und `Shemya´ zum Einsatz. Am bekanntesten ist wohl `Boughton Silver´ (=`Silver Brocade´), die oft auch als `Mori´ im Handel zu finden ist. Die englische Gärtnerin Valerie Finnis erhielt diese Form von einem Herrn Mori während ihrer Flitterwochen in Japan im Jahr 1970. Diese Auslese war aber auch als "Boughton Silver" bekannt, was sich auf den Garten ihres Mannes in Boughton House in Northamptonshire bezieht. Die Sorte wurde von Bruce McDonald nach Kanada gebracht und in "Silver Brocade" umbenannt.
 
Die Art ist zu Ehren des deutschen Arztes und Naturforschers Georg Wilhelm Steller (1709−1746) benannt. Steller war Leibarzt des Bischofs von Nowgorod und 1738 bis 1742 mit auf der 2. Expedition von Vitus Bering nach Kamtschatka. Er gelangte dann mit Bering bis nach Alaska, organisierte nach dem Tod Berings die Expedition, setzte seine botanischen und zoologischen Forschungen auf Kamtschatka bis 1744 fort, starb dann aber entkräftet auf dem Rückweg in Sibirien (Burkhardt 2018). Die Art wird im Gebiet 1909 auf Schutt für den Mannheimer Friedhof in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1913). Die Angabe fehlt in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) und eine Fundangabe für Schleswig-Holstein ist dieser zufolge irrig. Subspontan u.a. 1888 in Großbritannien (Seebens & al. 2017), 1891 in Irland (Seebens & al. 2017) und 1987 in Norwegen (Gederaas & al. 2012).
 

Artemisia tournefortiana

Seit dem Jahr 1851 tritt der von Armenien bis Afghanistan beheimatete, nach dem französischen Botaniker und Forschungsreisenden Joseph Pitton de Tournefort (1656−1708) benannte Armenische Beifuß, Artemisia tournefortiana, im Gebiet neophytisch auf, wo er sich in letzter Zeit vor allem an Autobahnen ausbreitet, so in der Oberrheinebene in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023), 2013 an der A73 bei Zapfendorf und 2014 bis 2017 Baiersdorf-Forchheim und 2020 an der A3 bei Nürnberg-Nord in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), in Brandenburg (Hand & Thieme 2023), Bremen (Feder 2012), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), Osnabrück, Braunschweig und Hannover in Niedersachsen (Brandes 2009, Weber 1995), 2024 Bad Oeynhausen A2, 2024 Kamen A2, 2024 Dortmund A45, 2024 Unna A44, 2024 Hagen A1, 2024 Schwerte A1, Krefeld, Ürdingen, Neuss, Emmerich und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen (Raabe 2025, Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023), 2017 bei Vogelbach, Carlsberg Kaiserslautern, Mehlingen, Sembach, Göllheim, Armshein und Gau-Bickelheim in Rheinland-Pfalz, alle an Autobahnen (Lang & Wolff 2018), Dresden, Leipzig-Volkmarsdorf, Leipzig-Seehausen und Großenhain in Sachsen (Hardtke & al. 2013, Gutte 2006), Halle-Trotha, bei Gröbers und Staßfurt in Sachsen-Anhalt (Wagenitz 1987, John & Stolle 2006, Korina 2021), Lübeck in Schleswig-Holstein (Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023) und Rositz, Sondershausen und Gangloffsömmern in Thüringen (Strumpf 1992, Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2023). 2022 dann der Erstnachweis für Österreich auf der Tauernautobahn A10 bei Grödig in Salzburg am Mittelstreifen (Hohla 2023, Glaser & al. 2025). In der Schweiz zwischen 1979 und 1983 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1985) und bei Genf (Wagenitz 1987). Subspontan u.a. 1898 auch in Polen (Mirek & al. 2002, Seebens & al. 2017), in Belgien (Verloove 2021), Italien (Celesti-Grapow & al. 2010, Galasso & al. 2024), Spanien (Navarro Andres & Sanchez Rodriguez 1982), in den Niederlanden (FLORON 2021), 1961 in Lettland (Gavrilova & Sulcs 1999, Seebens & al. 2017), 1964 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1991 im europäischen Russland (Seebens & al. 2017).
 

Artemisia umbrosa

In West-, Zentral- und Ostasien ist der Lavendelblättrige Beifuß, Artemisia umbrosa (Syn.: A. lavandulaefolia) beheimatet. Er tritt in großen Teilen Osteuropas eingebürgert auf und fand sich im Gebiet 2012 und 2013 im Rheinhafen Breisach in Baden-Württemberg (Amarell 2020). Im Leitental im Außerfern in Nordtirol tritt die Art über weite Strecken in ungestörter Hochstaudenvegetation auf (Schönswetter in: Pagitz & al. 2023).
 

Quellen:

Adler W. & Mrkvicka Ch. (2003): Die Flora von Wien - gestern und heute – Verlag des Naturhistorischen Mus. Wien, 831 S.

Amann G. (2016): Aktualisierte Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Vorarlbergs – Bucher-Verlag, 256 S.

Amarell U. (2010): Bemerkenswerte Neophytenfunde aus Baden-Württemberg und Nachbargebieten (2004–2008) - Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland 6: 3–21.

Amarell U. (2020): Bemerkenswerte Neophytenfunde aus Baden-Württemberg und Nachbargebieten (2012 – 2019). – Ber. Bot. Arbeitsgem. Südwestdeutschland 9: 41– 66.

Bärtels A. & Schmidt P. A. (2014): Enzyklopädie der Gartengehölze – Ulmer-Verlag Stuttgart, 883 S.

Baumgartner W. (1985): Die Adventivflora des Rheinhafens Basel-Kleinhüningen in den Jahren 1972-1984 - Bauhinia 8/2: 79-87.

BBV-Bochumer Botanischer Verein (2021): Beiträge zur Flora Nordrhein-Westfalens aus dem Jahr 2020 - Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 12: 199-278.

Bellosi B., Selldorf P. & Schoenenberger N. (2011) Exploring the Flora on Inert Landfill Sites in Southern Ticino (Switzerland). Bauhinia 23: 1-15. [http://botges.unibas.ch/pdf/bauhinia23(2011)01-15.pdf]

BfN (2013): Artemisia verlotiorum Lamotte, FloraWeb - Datenbank FLORKART, Netzwerk Phytodiversität Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz, http://www.floraweb.de/pflanzenarten/
artenhome.xsql?suchnr=617&

Böcker R., Hofbauer R., Maass I., Smettan H. & Stern F. (2017): Flora Stuttgart; 732 S.

Bonte L. (1930): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes. Verh. D. naturh. Ver. D. preuß. Rheinlande und Westfalens 86: 141−255.

Brandes D. (2003): Die aktuelle Situation der Neophyten in Braunschweig. — Braunschw. Naturk. Schr. 6: 705–760.

Brandes D. (2007): Die Neophyten der Elbufer im Raum Magdeburg – diverse botanische Arbeiten 72_2007: 1–23.

Brandes D. (2009): Autobahnen als Wuchsorte und Ausbreitungswege von Ruderal- und Adventivpflanzen - Braunschweiger Naturk. Schr. 8(2): 373-394.

Brandes D. (2020): Adventivpflanzen auf dem Magdeburger Domfelsen und ihr Turnover zwischen 2003 und 2020 - Braunschweiger Geobotanische Arbeiten 14: 35 – 42.

Brandes D. & Janssen C. (1991) Artemisia annua L. – ein auch in Deutschland eingebürgerter Neophyt. Flor. Rundbr. 25(1): 28-36.

Brandes D. & Müller M. (2004): Artemisia annua L. - ein erfolgreicher Neophyt in Mitteleuropa? – Tuexenia NS_24: 339–358.

Breitfeld M., Hertel E. & Baumann A. (2021): Flora Adventiva – Eine Zusammenstellung der in Deutschland nachgewiesenen Pflanzen, welche nicht in den Bestimmungswerken erwähnt werden; Markneukirchen, 677 S.
Brenan J.P.M. (1950): Artemisia verlotorum Lamotte and its occurrence in Britain. Watsonia 1: 209–223.

Burkhardt L. (2018): Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen Teil 1 - https://www.bgbm.org/sites/default/files/
verzeichnis_eponymischer_pflanzennamen
_2018_teil_1.pdf

Burkart M. (2001): River corridor plants (Stromtalpflanzen) in Central European lowland.— Global Ecol. Biogeography 10: 449-468.

CABI (2024): Invasive Species Compendium - https://www.cabi.org/publishing-products/invasive-species-compendium/

Celesti-Grapow L, Pretto F., Carli E. & C. Blasi (2010): Flora alloctona e invasiva d´Italia – Roma: Casa Editrice Universita La Sapienza.

Christiansen D.N. (1928): Die Adventiv- und Ruderalflora der Altoner Kiesgruben und Schuttplätze – Schriften der Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig-Holstein 18(2): 350-462.

Clement E. J. & Foster M. C. (1994): Alien plants of the British Isles. – London: Botanical Society of the British Isles.

DAISIE (2013): Artemisia verlotiorum. http://www.europe-aliens.org/speciesFactsheet.do?speciesId=22184

Dickoré W. B. & Springer S. (2011): Neues zur Flora von München – Ber. Bayer. Bot. Ges. 81: 79–108.

Essl F. & Follak S. (2010): Bemerkenswerte floristische Funde aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Teil VI – Stapfia 92: 15–20.

Essl F. & Rabitsch W. (2002): Neobiota in Österreich. – Wien, Umweltbundesamt; 432 S.

Feder J. (2009): Zweijähriger Beifuß (Artemisia biennis Willd.) in Niedersachsen erstmals westlich der Weser – Bremer Botanische Briefe - Floristische Berichte aus dem Bremer Beobachtungsgebiet – 4: 2.

Feder J. (2012): Der Armenische Beifuß, Artemisia tournefortiana, in Niedersachsen und Bremen – Bremer Botanische Briefe 16 - https://www.internetchemie.info/botanik/bbb/bremer-botanische-briefe-16.pdf

Fischer M., Oswald K. & Adler W. (2008): Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol; 3., verb. Aufl. der „Exkursionsflora von Österreich“ (1994). – Linz: OÖ Landesmuseum; 1392 S.

Fischer W. (2017): Flora der Prignitz – Verhandlungen des Botanischen Vereins von Brandenburg und Berlin, Beiheft 8 – Natur & Text, 484 S.

FKÖ (2021): Arbeits-Verbreitungskarten zum Atlas der Flora Österreichs - Projektdatenbank zur Floristischen Kartierung Österreichs.

FloraWeb (2013): Daten und Informationen zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands—http://www.floraweb.de/.

FLORON (2021): Floron Verspreidingsatlas Vaatplanten – www.verspreidingsatlas.nl

Forstner W. & E. Hübl (1971): Ruderal-, Segetal-und Adventivflora von Wien – Verlag Notring, Wien.

Fukarek F. & Henker H. (2005): Flora von Mecklenburg-Vorpommern – Farn- und Blütenpflanzen. Herausgegeben von Heinz Henker und Christian Berg, Weißdorn-Verlag Jena, 428 S.

Galasso G., F. Conti, L. Peruzzi, A. Alessandrini, N. M. G. Ardenghi, G. Bacchetta, E. Banfi, G. Barberis, L. Bernardo, D. Bouvet, M. Bovio, M. Castello, L. Cecchi, E. Del Guacchio, G. Domina, S. Fascetti, L. Gallo, R. Guarino, L. Gubellini A. Guiggi, N. Hofmann, M. Iberite , P. Jiménez-Mejíase, D. Longo, D. Marchetti, F. Martini, R. R. Masin, P. Medagli, C. M. Musarella , S. Peccenini, L. Podda, F. Prosser, F. Roma-Marzio, L. Rosati, A. Santangelo, A. Scoppola, A. Selvaggi, F. Selvi, A. Soldano, A. Stinca, R. P. Wagensommer, T. Wilhalm & F. Bartolucci (2024): A second update to the checklist of the vascular flora alien to Italy – Plant Biosystems 158: 297−340.

Gasser M., Bolliger M., Burger G. & Flöss I. (2012): Liste der Aargauer Pflanzenarten - https://www.ag.ch/.../Liste_Aargauer_Pflanzenarten-Meldestatus_Feb_2012.pdf

Gatterer K. & Nezadal W. (2003): Flora des Regnitzgebietes – Die Farn- und Blütenpflanzen im zentralen Nordbayern, 2 Bände, insg. 1058 S., IHW-Verlag, Eching.

Gavrilova G. & V. Sulcs (1999): Flora of Latvian vascular plants – Riga: Institute of Biology, University of Latvia.

Gederaas L., Loennechen Moen T., Skjelseth S. & Larsen L.-K. (2012): Alien species in Norway, with the Norwegian Black List - http://www.scales-project.net/NPDOCS/
AlienSpeciesNorway_2012_scr_9C0ee.pdf

Gilli G., L. Schratt-Ehrendorfer, U. Raabe, T. Barta, S. Weiss, G. Király, J. Weinzettl, K. Tkalcisics, R. Albert, S. Dunkl, P. Englmaier, K. Grafl, M. Hofbauer, G. Karrer, G. Kniely, H. Niklfeld, H. Schau u. E. Wukovatz (2022): Checkliste und Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen des Burgenlandes – Land Burgenland 21: 1−80.

Glaser M., C. Gilli, N. Griebl, M. Hohla, G. Pflugbeil, O. Stöhr, P. Pilsl, L. Ehrendorfer-Schratt, H. Niklfeld & F. Essl (2025): Checklist of Austrian neophytes (2nd edition) – Preslia 97: 413−539.


Gutte P. (2006): Flora der Stadt Leipzig, einschließlich Markkleeberg – Weißdorn-Verlag, Jena, 278 S.

Gutte P., Hardtke H.-J. & Schmidt P.A. (Hrsg. 2013): Die Flora Sachsens und angrenzender Gebiete. Ein pflanzenkundlicher Exkursionsführer. – 983 S. Wiebelsheim (Quelle & Meyer).

Hand R., Reichert H., Bujnoch W., Kottke U. & Caspari S. (2016): Flora der Region Trier – Verlag Michael Weyland. 1634 S.

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm

Hardtke H.-J., Klenke F. & Müller F. (2013): Flora des Elbhügellandes und angrenzender Gebiete – Sandstein-Verlag Dresden. 718 S.

Hartl H., Kniely G., Leute G.H., Niklfeld H. & M. Perko (1992): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Kärntens. — Klagenfurt, 451 S.

Hassler M. (2021): Flora des Landkreises Karlsruhe. Bildatlas und Datenbank. Version 4.16; Stand 13.7.2021

Hassler M. & Muer T. (2022): Flora Germanica – Bildatlas der Farn- und Gefäßpflanzen Deutschlands. 2 Bände.

Hassler A. & Schmitt B. (2017): World plants. Pflanzenwelt des Landkreises Karlsruhe – https://worldplants.webarchiv.kit.edu/

Haussknecht K. (1890): Bericht der Commission für die Flora von Deutschland 1889. VII. Hercynisches Gebiet – Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft 8: 120-122.

Hejný S. (1964): Artemisia sieversiana Willd., eine neue eingeschleppte Art in der Tschechoslowakei. Preslia 36: 392-402.

Höck F. (1910): Ankömmlinge in der Pflanzenwelt Mitteleuropas während des letzten halben Jahrhunderts, XXVI - Beihefte zum Botanischen Zentralblatt 26: 391-433.

Höck F. (1914): Ergänzungen zu meinen Arbeiten über Ankömmlinge in der Pflanzenwelt Mitteleuropas - Beihefte zum Botanischen Zentralblatt 32: 71-110.

Hohla M. (2006): (Über-)Lebensräume: Baumschulen & Gärtnereien ÖKO·L 28(1): 3-13.

Hohla M. (2018): Artemisia gilvescens, Oenothera macrocarpa und Pseudosasa japonica- neu für Österreich, sowie weitere Beiträge zur Adventivflora von Oberösterreich und der Steiermark – Neilreichia 9: 143–159.

Hohla M. (2022): Flora des Innviertels – Stapfia 115, 720 S., unter besonderer Mitwirkung von F. Grims†, R. Krisai†, P.A.Kraml, S. Kellerer, G. Kleesadl, G. Pflugbeil, P. Pilsl, J. Samhaber, C. Schröck, J.A. Stemper, O. Stöhr & W. Zahlheimer.

Hohla M. (2023): Artemisia tournefortiana (Asteraceae) – neu für Österreich sowie weitere Beiträge zur Kenntnis der Autobahn- bzw. Straßenrandflora des Burgenlands, Oberösterreichs und der Steiermark – Neilreichia 13-14: 227-241.

 



Hohla M., Diewald W. & Kiraly G. (2015): Limonium gmelini - eine Steppenpflanze an österreichischen Autobahnen sowie weitere Neuigkeiten zur Flora Österreichs – Stapfia 103: 127–150.

Infoflora (2023): Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora – https://www.infoflora.ch/de/

Jäger E. J., Ebel F., Hanelt P. & Müller G. K. (2008): In: Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, Band 5, Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum, 874 S.

James C.M., Wurzell B.S. & Stace C.A. (2000): A new hybrid between a European and a Chinese species of Artemisia (Asteraceae). Watsonia 23: 139-147.

Janchen E. (1977): Flora von Wien, Niederösterreich und Nordburgenland. — Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien 2. Aufl. 757 S.

Jehlik V. (1981): Beitrag zur synanthropen (besonders Adventiv-) Flora des Hamburger Hafens – Tuexenia 1: 81-97.

Jelitto L., Schacht W. & Feßler A. (1990): Die Freiland-Schmuckstauden – Ulmer Verlag Stuttgart, 4. Aufl. 683 S.

John H. & Stolle J. (2006): Wandlung der Flora durch Eingriffe des Menschen, dargestellt anhand aktueller Funde höherer Pflanzen in der Umgebung von Halle/Saale – Mitt. florist. Kart. Sachsen-Anhalt 11: 3–35.

Kelm H. (2020):  Floristischer Sammelbericht 2019 für Lüchow-Dannenberg - Rundbrief für den Botanischen Arbeitskreis in Lüchow-Dannenberg 29-38.

Kew (2022): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Klemm G. (2000): Bemerkenswerte Gefäßpflanzenfunde im Vereinsgebiet – Verh. Bot. Ver. Berlin-Brandenburg 133: 271–306.

KORINA (2021): Koordinationsstelle Invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts, Halle – www.korina.info

Landolt E. (2001): Flora der Stadt Zürich (1984–1998) Band 2 – Springer Verlag Basel. 706 S.

Lang W. & P. Wolff (2018): Vierter Nachtrag zur zweiten Auflage zur „Flora der Pfalz“ – Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen für die Pfalz und ihre Randgebiete – Mitteilungen der Pollichia 99: 55-60.

Lauber K., Wagner G. & Gygax P. (2012): Flora Helvetica – 5.Auflage, Haupt-Verlag Bern, 1946 S.

Lippert W. & Meierott L. (2018): Kommentierte Artenliste der Farn- und Blütenpflanzen Bayerns – Vorarbeiten zu einer neuen Flora von Bayern. 251 S.

Lugmair A. (2021): in Kleesadl G. & Schröck C. (Eds.): Floristische Kurzmitteilungen 01 (2021) – Stapfia 112: 225-253.

Lüthi R. (2018): Flora des Oberbaselbiets 2012−2015, Östlicher Teil des Kantons Basel-Landschaft, Schweiz, Verlag Basel-Landschaft, 848 S.

Mansfeld R. (1986): Verzeichnis landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturpflanzen – 3 Bände, Springer-Verlag.

Medvecká J., Kliment J., Májeková J., Halada Ľ., Zaliberová M., Gojdičová E., Feráková V. & Jarolímek J. (2012): Inventory of the alien flora of Slovakia. – Preslia 84: 257–309.

Meierott L. (2008): Flora der Haßberge und des Grabfeldes – Neue Flora von Schweifurt. 2 Bände, IHW-Verlag, Eching.

Mieders G. (2006): Flora des nördlichen Sauerlandes – Der Sauerländische Naturbeobachter Nr. 30, 608 Seiten, Lüdenscheid.

Meierott L., Fleischmann A., Klotz J., Ruff M. & W. Lippert (2024): Flora von Bayern – Haupt Verlag, Bern, 4 Bände.

Meusel H. & Jäger E. (1992): Vergleichende Chorologie der zentraleuropäischen Flora. Band III. Karten. Fischer-Verlag, Jena.

Meyer H. (1955): Zur Adventivflora von Harburg, Wilhelmsburg und Umgebung – Harburg, Jahrb. 5: 96−128.

Mirek Z., Piekos-Mirkova H., Zajac A. & M. Zajac (2002): Flowering plants and pteridophytes of Poland. A. Checklist – Biodiversity Poland 1, Krakow.

Möhl A., Helder S & Rometsch S. (2014): Info Flora plus – Fortschritte  https://www.infoflora.ch/de/neophyten/

Müller K. (1948): Beiträge zur Kenntnis der eingeschleppten Pflanzen Württembergs 1.Nachtrag – vnm-ulm.de/mitteilungen

Murr J. (1923–1926): Neue Übersicht über die Farn- und Blütenpflanzen von Vorarlberg und Liechtenstein. - Bregenz.

Naturmuseum Südtirol (2018): http://www.florafauna.it/index.jsp?project=florafauna&view=BOT&locale=de

Navarro Andres F. & Sanchez Rodriguez J. A. (1982): Artemisia tournefourtiana Rchb. Neofito de la flora Espanola – Stud. Bot. Univ. Salamanca 1: 27-31.

NOBANIS (2018) – European Network on Invasive Alien Species – www.nobanis.org

Oberprieler C., Himmelreich S. & Vogt R. (2007): A new subtribal classification of the tribe Anthemideae (Compositae). Willdenowia 37: 89-114.

Otto H.-W., Gebauer P. & Hardtke H.-J. (2009): Floristische Beobachtungen 2008 in Oberlausitz und Elbhügelland – Ber. d. naturforsch. Gesel. d. Oberlausitz 17: 99-114.

Pagitz K. & Pagitz C.L. (2005): Ergänzungen und Bemerkungen zu in Tirol wildwachsenden Pflanzensippen (IV). Ber. nat.-med. Verein Innsbruck 92: 55-77.

Pagitz K., O. Stöhr, M. Thalinger, I. Aster, M. Baldauf, C. Lechner-Pagitz, H. Niklfeld, L. Schratt-Ehrendorfer & P. Schönswetter (2023): Rote Liste und Checkliste der Farn- und Blütenpflanzen Nord- und Osttirols – Natur in Tirol Band 16.

Pilsl P., Schröck Ch., Kaiser R., Gewolf S., Nowotny G. & Stöhr O. (2008): Neophytenflora der Stadt Salzburg (Österreich) – Sauteria-Schriftenreihe f. systematische Botanik, Floristik u. Geobotanik 17: 1–596.

Polatschek A. & Neuner W. (2013): Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg, Band 6 – Innsbruck: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, 971 S.

Poppendieck H.H., Bertram H., Brandt I., Kreft K.A., Kurz H., Onnasch A., Preisinger H., Ringenberg J., Prondzinski J. & Wiedemann D. (2010): Rote Liste und Florenliste der Gefäßpflanzen von Hamburg - Dölling und Galitz Verlag München · Hamburg

Poppendieck H.H., Bertram H., Brandt I., Engelschall B. & Prondzinski J. (2011): Der Hamburger Pflanzenatlas - Dölling und Galitz Verlag München · Hamburg, 568 S.

Pyšek P., Danihelka J., Sádlo J., Chrtek J. jr., Chytrý M., Jarošík V., Kaplan Z., Krahulec F., Moravcová L., Pergl J., Štajerová K. & Tichý L. (2012): Catalogue of alien plants of the Czech Re­public (2nd edition): checklist update, taxonomic diversity and invasion patterns. – Preslia 84: 155–255.

Raabe U. (2011): Artemisia annua – Floristische Neufunde (99−123) – Neilreichia 6: 365−396.

Raabe U. (2025): Der Armenische Beifuß, Artemisia tournefortiana, als Autobahn-Pflanze in Westfalen – Natur und Heimat 85/1: 49-52.


Rechinger K.-H. (1950): Notizen zur Adventiv- und Ruderalflora von Wien – Österr. Bot. Z. 97: 114−123.

Scheuermann R. (1919): Beitrag zur Kenntnis der Adventivflora Hannovers – Jahresbericht der Naturhistorischen Gesellschaft zu Hannover 6-11: 62-80.

Sebald O., Seybold S, Philippi G. & Wörz A. (1996): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs, Bd. 6: Valerianaceae bis Asteraceae. Verlag E. Ulmer, Stuttgart.

Seebens H., Blackburn T. M., Dyer E. E., Genovesi P., Hulme P. E., Jeschke J. M., Pagad S., Pyšek P., Winter M., Arianoutsou M., Bacher S., Blasius B., Brundu G., Capinha C., Celesti-Grapow L., Dawson W., Dullinger S., Fuentes N., Jäger H., Kartesz J., Kenis M., Kreft H., Kühn I., Lenzner B., Liebhold A., Mosena A. (2017): No saturation in the accumulation of alien species worldwide. Nature Communications 8(2).

Seitz B., Ristow M., Prasse R., Machatzi B., Klemm G., Böcker R. & Sukopp H. (2012): Der Berliner Florenatlas – Verhandlungen des Bot. Vereins von Berlin und Brandenburg, Beiheft 7.

Sirbu C. & Oprea A.(2011): New records in the alien  flora of  Romania (Artemisia  argyi, A. lavandulaefolia) and Europe (A. lancea). Turk. J. Bot., 35: 717-728.

Stace C. (1997): New Flora of the British Isles. Second edition. — Cambridge.

Stöhr O., Pilsl P., Essl F., Hohla M. & Schröck C. (2007): Beiträge zur Flora von Österreich, II – Linzer biol. Beitr. 39/1: 155–292.

Strumpf K. (1992): Die Farn- und Blütenpflanzen des Altenburger Landes unter besonderer Berücksichtigung des Florenwandels in einer Industrie-Agrar-Landschaft – Mauritiana (Altenburg) 13: 339-523.

Süssenguth K. (1934): Neue Beobachtungen über die Phanerogamen- und Gefäßkryptogamenflora von Bayern VII – Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft 21: 1-60.

Thellung A. (1915): Beiträge zur Adventivflora der Schweiz (II) – Mitteilungen aus dem botanischen Museum der Universität Zürich.

Toussaint B., Mercier D., Bedouet F., Hendoux F. & Duhamel F. (2008): Flore de la Flandre française. C.B.N.B.B.L., Bailleul : 556 S.

Traxler G. (1989): Liste der Gefäßpflanzen des Burgenlandes - 2. Auflage – Veröffentlichungen der Internationalen Clusius-Forschungsgesellschaft Güssing – 7: 1 - 32.

Van der Kooy, F. (2024): Artemisia afra und COVID-19, der Mediensturm gegen den aktuellen Stand der Technik - Pfarrer Bras. Farmacogn. 34: 1265–1275.

Verloove V. (2021): Manual of the Alien Plants of Belgium –  http://alienplantsbelgium.be

Verloove F. & Andeweg R. (2020): Artemisia princeps L. (Asteraceae), an overlooked invasive Far Eastern weed in Western Europe. – Gorteria 42: 1 – 18.

Wagenitz G. (1987): in Gustav Hegi – Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band VI, Teil 4, 2.Auflage. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg. 863 S.

Waldburger E., Pavlovic V. & Lauber K. (2003): Flora des Fürstentums Liechtenstein – Haupt-Verlag Bern, 810 S.

Walter J., Essl F., Niklfeld H. & Fischer M. A. (2002): Gefäßpflanzen. – In: Essl F. & Rabitsch W.: Neobiota in Österreich: 46–173. – Wien: Umweltbundesamt.

Weber H. (1995): Flora von Südwest-Niedersachsen und dem benachbarten Westfalen – H. Th. Wenner, Osnabrück.

Wiedemann D. (2007): Seit mehr als 100 Jahren unbeständig in Hamburg: Der Zweijährige Beifuß (Artemisia biennis Willd.) - Berichte des Botanischen Vereins zu Hamburg, Heft 23 (2007): 99-108.

Wohlgemuth T., Del Fabbro C., Keel A., Kessler M. & M. Nobis (2020): Flora des Kantons Zürich. Zürcherische Botanische Gesellschaft. Haupt-Verlag, Bern.

Zimmermann F. (1913): 1. Nachtrag zur Adventiv- und Ruderalflora von Mannheim, Ludwigshafen– Pollichia 27-28: 1-44.  

Zündorf, H.J., Günther, K.F., Korsch, H. & Westhus, W. (2006): Flora von Thüringen. Weissdorn-Verlag, Jena: 764 S.