Argyrolobium

Silberhülse, Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Gattung:

Argyrolobium umfasst etwa 80 Arten (Kew 2022) in Afrika, Südeuropa, Südwest- und Südasien.
 

Argyrolobium zanonii 

Silberhülse,
Argyrolobium zanonii  
Hülsenfrüchtler, Fabaceae

 

Steckbrief:

Niedriger, 5−30 cm hoher, seidig behaarter Halbstrauch mit dreizähligen Blättern und dunkelgelben Schmetterlingsblüten, die am Ende der Zweige einzeln oder bis zu dreien gebüschelt stehen. Hülsenfrucht seidig behaart, mit kurzem Schnabel. Blütezeit April bis Juni.
 

Name:

Zu Ehren des italienischen Botanikers Giacomo Zanoni (1615−1682) benannt. Zanoni war Vorsteher des Botanischen Gartens Bologna, legte ein naturhistorisches Raritätenkabinett an und schrieb u. a. eine `Istoria botanica´ (Burkhardt 2018).
 

Heimat:

In vier Unterarten im westlichen und zentralen Mittelmeergebiet, nördlich bis in die Südalpen reichend.
 

Nutzung:

Keine.
 

Ausbreitung:

Die Art wurde am Monte Baldo bereits 1665 von John Ray 1665 entdeckt und 1675 von Giacomo Zanoni an anderer Stelle in Italien wiedergefunden (Hegi 1975).
DEUTSCHLAND:
1883 und 1901 verschleppt für den Hafen von Mannheim in Baden-Württemberg angegeben (Zimmermann 1910, Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH: ---
SCHWEIZ: ---

 

Quellen

Burkhardt L. (2018): Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen Teil 1 - https://www.bgbm.org/sites/default/files/
verzeichnis_eponymischer_pflanzennamen_2018_teil_1.pdf

Hand R. & Thieme M. (2023): Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler. https://www.kp-buttler.de/florenliste/index.htm



Hegi G. (1975): Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band 4 (Teil 3). 2.Aufl. – Paul Parey, Berlin und Hamburg. 1114–1750.

Kew (2022): Kew science – Plants of the World Online - Plants of the World Online | Kew Science

Zimmermann F. (1910): Die Adventiv- und Ruderalflora von Mannheim, Ludwigshafen und der Pfalz nebst den selteneren einheimischen Blütenpflanzen und den Gefäßkryptogamen – Pollichia 26: 11-171.