Vicia

Wicke, Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Gattung:

Vicia umfasst, exkl. Lens, etwa 242 Arten und ist vor allem in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel beheimatet.
 

Vicia faba  

Ackerbohne,
Vicia faba  
Hülsenfrüchtler, Fabaceae

 

Steckbrief: 

50−100 cm hohe, kahle Einjährige mit aufrechten, dicken, unverzweigten, vierkantigen, hohlen Stängeln. Blätter blaugrün, paarig gefiedert mit 2−3 Fiederpaaren. Blütenkrone meist weiß mit schwarzem Fleck, selten lila, purpurn oder bräunlich. Frucht 8−12 cm lang, blaugrün, zuletzt braun. Blütezeit Mai bis Juli.
 

Name:

Medikus nannte die Pflanze 1787 „Faba bona“, wonach bis heute die Familie der Hülsenfrüchtler benannt ist.
 

Nutzung: 

Futter-, Gemüse- und Gründüngungspflanze. Wegen des hohen Eiweißgehaltes wird die Pflanze in den letzten Jahren wieder vermehrt als Sojaersatz für Viehfutter genutzt, so etwa auf Wildäckern zur Wildäsung, aber auch in Verbindung mit Dinkel zur Herstellung von eiweißreichem Brot angebaut (Düll & Kutzelnigg 2022). Ackerbohnen sind reich an Folsäure, Mangan, Phosphor, Magnesium und Eisen und weisen das höchste Protein-Kohlenhydrat-Verhältnis unter den gängigen Hülsenfrüchten wie Kichererbsen, Erbsen und Linsen auf. Ihr Verzehr wird zusammen mit Getreide empfohlen, da beide Lebensmittel komplementär alle essenziellen Aminosäuren liefern (Sharan & al. 2020). Die Art kann Aluminium in ihrem Gewebe anreichern und zur Phytosanierung von aluminiumverschmutzten Böden genutzt werden.
 
Ackerbohnen können für Menschen mit der Erbkrankheit G6PD-Mangel, einem Enzym, zu einem verstärkten Zerfall roter Blutkörperchen führen, zum sogenannten Favismus. Beim Einatmen des Blütenstaubs bzw. beim Verzehr der rohen Bohnen, seltener auch der gekochten Bohnen, kann es zum Krankheitsbild des Favismus kommen. In Mitteleuropa sind etwa 1 % der Bevölkerung, in wärmeren Gebieten ist ein größerer Prozentsatz von diesem Gendefekt betroffen (Roth & al. 2012).
 

Ausbreitung: 

Die Ackerbohne ist nur als Kulturpflanze bekannt. Sie stammt wahrscheinlich von einer mediterranen bzw. asiatischen Art ab, möglicherweise von der indischen Vicia paucijuga, der im Vorderen Orient beheimateten V. galilaea bzw. der algerischen V. pliniana. Im Gebiet erscheint die Ackerbohne erstmals in der späten Bronzezeit, vor allem in Südwestdeutschland und der Nordschweiz und östlich der Elbe. Von 1200–700 v. Chr. hat sich die Kultur der Art stark ausgebreitet. Nach der Zeitwende verlagerte sich der Schwerpunkt des Anbaus auf die Küstengebiete Norddeutschlands (Körber-Grohne 1995). Im Mittelalter zählte die Ackerbohne zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Im 17. Jahrhundert ging der Anbau durch die Ankunft der Gartenbohnen, Phaseolus, zurück, ohne allerdings aufzuhören. In neuerer Zeit erlebt die Ackerbohne in Europa eine Renaissance und gewinnt wieder an Bedeutung. Sie gilt als ökologische Alternative zu umstrittenem Importsoja aus Südamerika, auch fügt sie sich gut in die Fruchtfolge mit anderen Nutzpflanzen ein. Durch ihre stickstoffbindende Eigenschaft bleiben nach der Ernte bis zu 125 kg Stickstoff je Hektar im Boden, was den zusätzlichen Düngerbedarf für die Folgefrucht erheblich verringert (Hoferichter 2020). In Deutschland wurden im Jahr 2021 auf fast 60.000 Hektar Ackerbohnen kultiviert (Schmidt 2021). Die Welternte lag 2002 bei ca. 4 Mio. t., 2018 bei 5 Mio. t.
Die Ackerbohne findet sich immer wieder vorübergehend subspontan, ohne Anzeichen einer Etablierung.

 
DEUTSCHLAND:
Vereinzelt und unbeständig, so Ostfildern-Ruit, Bruchsal und Mönchswald in Baden-Württemberg (Smettan 2015, Hassler 2021), bei Harlaching, 1928 Schuttplatz in München-Pasing, Schweinfurt, Haßfurt, Sonthofen, Böserscheidegg, Mindelheim und Eisenbolz in Bayern (Vollmann 1914, Meierott 2008, Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), im südwestlichen Niedersachen (Weber 1995), Bochum-Querenburg in Nordrhein-Westfalen (BBV 2009), 1900 bis 1905 Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1907, Hand & Thieme 2024), Dresden, Radeburg, Weinböhla und Tharandt in Sachsen (Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und Erfurt in Thüringen (Reinecke 1914, Hand & Thieme 2024).
ÖSTERREICH: 
Vereinzelt, so etwa bei Villach in Kärnten (Pehr 1932), Perchtoldsdorf, 2024 Traiskirchen und Tribuswinkelin Niederösterreich (Adler 2012, Sauberer & al. 2025), Gurten, Kirchheim und St. Peter am Hart in Oberösterreich (Hohla 2016), Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013), Steiermark (Fischer & al. 2008), im Navistal bei Matrei am Brenner in Nordtirol (Polatschek 2000), Osttirol (Pagitz & al. 2023), westlich St. Anna bei Lingenau in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und in Wien (Walter & al. 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1932 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach vorübergehend vor allem im Mittelland (Welten & Sutter 1982, Infoflora 2024), so 1952 und 1966 im Rheinhafen Basel-Kleinhüningen (Baumgartner 1973), zwischen 1873 und 1915 in der Stadt Zürich, 1928 bei Horgen, bei Uitikon, Elsau, Altikon und Mettmenstetten im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020).  
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und der Slowakei (Medvecká & al. 2012 sub Faba bona).
 

 
Weitere Arten:

Vicia abbreviata

Die Gestutzte Wicke, Vicia abbreviata (Syn.: V. truncatula) ist von Südost-Europa bis in den Iran beheimatet. Verschleppt wird sie im Gebiet 1893 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Höck 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024 sub V. truncatula) angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt.
 

 

Vicia argentea

Die Silber-Wicke, Vicia argentea, ist in den Pyrenäen beheimatet und wird 1909 für den Mannheimer Hafen in Baden-Württemberg (Zimmermann 1913, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) eingeschleppt angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt.

 

Vicia articulata

Aus dem Mittelmeergebiet stammt die Einblütige Wicke, Vicia articulata (Syn.: Ervilia articulata, Ervilia monanthos), auch Glieder-Wicke genannt. Im Gebiet sehr selten und vorübergehend seit spätestens 1829, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), Bayern (Hand & Thieme 2021), Berlin (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2024), 1952 Haßleyer, Hagen-Holthausen, Bielefeld und Theesen in Nordrhein-Westfalen (Mieders 2006, Kulbrock & al. 2006), in Rheinland-Pfalz lokal mit Einbürgerungstendenzen (Hand & Thieme 2024), am Helfenberger Grund und am Plauenschen Grund in Sachsen (Hardtke & al. 2013), Sachsen-Anhalt (Hand & Thieme 2024), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und Thüringen (Hand & Thieme 2024). In Österreich in Niederösterreich (Fischer & al. 2008), Oberösterreich (Hohla & al. 2009), Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013) und Wien (Fischer & al. 2008). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1873 (Glaser & al. 2025 sub Ervilia monanthos). In der Schweiz 1915 und 1917 in Arosa in Graubünden (Hegi 1975). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), (seit) 1874 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und (seit) 1858 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Vicia benghalensis

Mediterraner Herkunft ist die Purpur-Wicke, Vicia benghalensis, die im Gebiet vereinzelt verschleppt auftritt. 
So 1939 in Ulm-Söflingen in Baden-Württemberg (Müller 1948, Hand & Thieme 2024), 1960 Berlin-Kladow (Scholz & Sukopp 1965, Seitz & al. 2012), 1927 Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), 1927 in Dortmund-Huckarde in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), 1957 bei der Kläranlage Leipzig-Rosental in Sachsen (Gutte 2006) und ehemals auf Helgoland in Schleswig-Holstein (Krause 1901, Hegi 1975, Theisinger & Hebbel 2022). Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. In Österreich Hargelsberg bei Linz in Oberösterreich (Gilli & Dullinger 2016) und 1850 in Rechenhof bei Innsbruck in Nordtirol (Hegi 1975). Ein Vorkommen für Nordtirol wird in Glaser & al. (2025) als fraglich geführt, in der aktuellen Roten Liste für Nordtirol (Pagitz & al. 2023) wird die Art für Nordtirol angegeben. In der Schweiz Aarau und 1917 am Bahnhof Wildegg im Kanton Aargau, Basel, bei Arosa in Graubünden, La Corbatiére in Neuenburg, 1920 bei der Bahnhoferweiterung Luterbach im Kanton Solothurn und bei Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1975, Brodtbeck & al. 1998, Thellung 1919). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Vicia biennis

Die Zweijährige Wicke, Vicia biennis, ist in Osteuropa, westlich bis Ungarn reichend, und Westasien beheimatet. Im Gebiet wird sie für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), Hamburg-Finkenwerder (Meyer 1955, Hand & Thieme 2024) und Sachsen-Anhalt (Hassler & Muer 2022) eingeschleppt angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Eine Fundangabe aus Thüringen ist nach Hand & Thieme (2024) irrig.

 

Vicia bithynica

Unbeständig und vereinzelt erscheint im Gebiet die mediterrane Bithynische Wicke, Vicia bithynica
So 1941 am Hauptgüterbahnhof Stuttgart, am Güterbahnhof Karlsruhe und 1931 bis 1945 am Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017, Jauch 1938, Müller 1948, Fiedler 1936, Sebald & al. 1992), 2015 am Bahnhof Bamberg und 1905 in Gochsheim bei Schweinfurt in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), 1932 in Guben in Brandenburg (Lademann 1937), 1902 in Hamburg-Bahrenfeld (Pieper 1902, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), 1950 Groß-Felda in Hessen (Gregor 2018), 1932 und 1933 am Güterbahnhof Essen-Segeroth in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937, Hand & Thieme 2024), 1934 und 1936 bei der Großmarkthalle Leipzig in Sachsen (Gutte 2006), 1948 Graz-Gösting in der Steiermark (Melzer 1954, Glaser & al. 2025), 1915 am Bahnhof Wolf in Basel-Stadt (Scheuermann 1930, Brodtbeck & al. 1998), ehemals im Kanton Genf (Infoflora 2024), Malleray im Berner Jura (Thellung 1919), Hauterive bei Freiburg (Thellung 1919), 1904 in Solothurn und 1913 und 1917 am Güterbahnhof Zürich (Scheuermann 1930, Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021) und 1949 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Vicia dalmatica

Die Dalmatiner Wicke, Vicia dalmatica, ist im östlichen Mittelmeergebiet, nördlich bis zur Slowakei und zur Krim reichend, beheimatet. 
Subspontan konnte sie im Gebiet u.a. 1953 in Stuttgart-Warmbronn, 1954 in Stuttgart-Feuerbacher Heide, 1983 Apfelberg bei Gamburg, 1990 Goldbachtal bei Dörzbach und 1983 Oberglashütte in Baden-Württemberg (Ludwig 1992, Sebald & al. 1992, Hassler & Muer 2022), 2017 in einem Halbtrockenrasen am Abtsberg bei Karbach nahe Marktheidenfeld in Bayern, die anderen bayrischen Angaben sind unsicher (Ludwig 1992, Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Frankfurt und Lorch in Hessen (Ludwig 1992, Hand & Thieme 2024), 1990 Warbsen in Niedersachsen (Ludwig 1992, Hand & Thieme 2024) und in Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024). Bei Tiefenbach in Baden-Württemberg ist die Art in Gebüschsäumen im Kreuzberg-Trockenrasen schon seit den 1980-er Jahren bekannt und kommt hier in mehreren großen Stöcken vor. Sie wurde dort lange Zeit als V. tenuifolia angesehen und erst 2008 als Vicia dalmatica bestimmt (Hassler 2021). In Österreich in Helmahof bei Straßhof in Niederösterreich (Melzer & Barta 2005) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2004 (Glaser & al. 2025)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).

Vicia hybrida

Im weiten Mittelmeergebiet, östlich bis Tadschikistan reichend, ist die Haarfahnen-Wicke, Vicia hybrida, beheimatet.
Sie unterscheidet sich von V. pannonica u.a. durch ungleich lange Kelchzipfeln.
Die Art tritt im Gebiet vereinzelt unbeständig auf, so 1946 am Güterbahnhof Ulm in Baden-Württemberg (Müller 1950, Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024), 1886 in Hamburg-Altona (Prahl & Timm 1888, Hand & Thieme 2024), 1932 am Güterbahnhof Dortmund-Süd in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1937), 1899 im Wormser Hafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), 1939 Chromerzlager Rietschen in Sachsen (Wesenberg & al. 2017), Sachsen-Anhalt (Hassler & Muer 2022), ehemals im Eisacktal in Südtirol (FloraFaunaSüdtirol 2023), 1917 in Basel, Wangen an der Aare und Valbirse-Malleray in Bern (Hegi 1975), Fuyens in Freiburg, Solothurn (Hegi 1975), ehemals im Tessin (Welten & Sutter 1982), Romanshorn im Thurgau (Hegi 1975), um 1800 bei Cossonay und 1870 Montreux in der Waadt (Hegi 1975) und Collombey im Wallis (Hegi 1975). Im Kanton Zürich 1902 beim Hardplatz, 1920 beim Belvoir und 1917 am Vorbahnhof Zürich, außerdem 1919 in Winterthur-Töss und 1991 in Eglisau (Hegi 1975, Wohlgemuth & al. 2020)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Vicia johannis

Die Maus-Wicke, Vicia johannis, auch Schwarze Ackerbohne genannt, ist disjunkt von Spanien bis Zentralasien beheimatet und wurde früher als Teil von V. narbonensis oder V. serratifolia angesehen. 1954 wurde sie von V. narbonensis abgetrennt.
Sie findet sich im Gebiet eingebürgert am Isteiner Klotz in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024). In Rauenberg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg seit neuestem eine größere Kolonie der farbvariablen var. procumbens (Hassler 2021). Sonst unbeständig, so 1984 Gambach bei Würzburg, 2015 Naturschutzgebiet Mäusberg bei Karlburg und 2007 geschotterter Waldwegsaum bei Eußenheim in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Baarstraße in Iserlohn in Nordrhein-Westfalen (Mieders 2006), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) und Thüringen (Zündorf & al. 2006). In Österreich 2020 bei Herzogbirbaum unweit Stockerau und 2022 in Blumau-Neurißhof in Niederösterreich (Glaser & al. 2025, Sauberer & al. in: Pachschwöll & al. 2025).
 

Vicia melanops

Ebenfalls im Mittelmeergebiet beheimatet ist die Grünblütige Wicke, Vicia melanops
Sie ist eine auffällige Erscheinung, bei der die Flügel der Blüten schwarzbraun gefärbt sind. 
Sehr vereinzelt tritt die Art im Gebiet verschleppt auf, so 1902 in Ulm in Baden-Württemberg (Hegi 1975, Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024), 1906 in Roggenfeldern bei Gochsheim nahe Schweinfurt in Bayern (Vollmann 1914, Meierott & al. 2024), Berlin (Seitz & al. 2012), bei Hohenvier und Rüdersdorf in Brandenburg (Fischer 2017, Hegi 1975), 1894 bei Bremen (Hegi 1975), Hamburg (Hand & Thieme 2024), Unterer Vogelsberg in Hessen (Klein 1994, Hand & Thieme 2024), Lüneburg in Niedersachsen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), 1905 Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Hand & Thieme 2024), Böhlen in Sachsen (Gutte & al. 2013), bei Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt (John & Zenker 1996, Müller & al. 2021), 2022 in Lübeck-Krummesse in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023), Thüringen (Hand & Thieme 2024) 1904 Ruchfeld bei Basel und Orbe in der Waadt (Hegi 1975, Brodtbeck & al. 1998)
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), 1900 in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und 1972 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Vicia monantha

Im Mittelmeergebiet und in Südwest-Asien, östlich bis Indien reichend, ist die Sporn-Wicke, Vicia monantha (Syn.: V. calcarata), beheimatet.
Im Gebiet wird sie eingeschleppt angegeben für Wertheim in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Hand & Thieme 2024), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und 1918 für Zürich-Tiefenbrunnen (Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt. Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (Hegi 1975).
 

Vicia narbonensis

Die mediterrane Narbonne-Wicke, Vicia narbonensis, tritt im Gebiet vereinzelt verwildert bis lokal etabliert auf. 
So in Fischingen, Grenzach, Stuttgart und Blaubeuren in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Müller 1948, Hand & Thieme 2024), für Bayern angegeben etwa 1906 in Roggenfeldern bei Gochsheim und bei Forchheim in Bayern (Meierott 2008, Vollmann 1914) aber kritisch zu sehen, siehe weiter unten, Berlin (Hand & Thieme 2024), Hamburg (Hand & Thieme 2024), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Ludwigshafen, Landau und Nack in Rheinland-Pfalz (Vollmann 1914, Müller & al. 2021), Sachsen (Hand & Thieme 2024) und Thüringen (Hand & Thieme 2024). In Österreich zwischen Eisenstadt und Loretto im Burgenland (Traxler 1958), im Schwadorfer Holz, am Kalten Berg bei Fischamend, Gruberholz bei Gallbrunn und Sommerein im Leithagebirge in Niederösterreich (Janchen 1977). In der Schweiz im Kanton Aargau (Lauber & al. 2012, Gasser & al. 2012), ehemals in Basel-Landschaft und Basel-Stadt (Welten & Sutter 1982), Kanton Bern und Genf (Infoflora 2024), Neuenburg (Welten & Sutter 1982), um Lausanne in der Waadt (Lauber & al. 2012, Gasser & al. 2012) und 1903 zwischen Zürich-Affoltern und dem Katzensee im Kanton Zürich (Wohlgemuth & al. 2020). Zumindest die älteren Angaben sind kritisch zu sehen, weil die Arten V. narbonensis, V. johannis und V. serratifolia oft in V. narbonensis subsummiert wurden. So schreibt etwa Meierott (2015) „Eine Prüfung der wenigen in bayerischen Herbarien erhaltenen Belege ergab Nachweise von V. johannis und V. serratifolia. V. narbonensis s.str. konnte nicht nachgewiesen werden“. In der aktuellen deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) wird V. narbonensis s.str. als fraglich für Bayern angegeben, für Schleswig-Holstein als irrig.
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), Norwegen (Gederaas & al. 2012), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 

Vicia noeana

In Anatolien und Syrien ist die Noë-Wicke, Vicia noeana, beheimatet. Sie wird 1904 für einen Hühnerhof bei der Ölfabrik Mannheim in Baden-Württemberg (Lutz 1910, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) eingeschleppt angegeben. Die Art wird in den „Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs“ (Sebald & al. 1992) nicht geführt. Benannt ist sie zu Ehren des deutsch-österreichischen Apothekers und Botanikers Friedrich Wilhelm Noë (1798−1858). Noë war Direktor des Botanischen Gartens in Konstantinopel, unterrichtete dort Botanik an der Medizinschule und sammelte Pflanzen in Südost-Europa und Südwest-Asien (Burkhardt 2018). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Vicia peregrina

Im Gebiet gelegentlich verschleppt tritt die mediterrane Fremde Wicke, Vicia peregrina, auf. 
So 1952 am Güterbahnhof Ulm und 1906 am Kuhberg bei Ulm in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1992, Hassler & Muer 2022), 1882 Lagerhaus der Bayerischen Handelsbank am Ostbahnhof München in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), 1964 Berlin-Schmargendorf (Scholz 1967, Hand & Thieme 2024), ehemals in Bremen (Bitter 1893, Hegi 1975), 1927 Hamburg-Altona (Christiansen 1928, Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hegi 1975, Hand & Thieme 2024), 1927 Neuß in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), 1900 Fußgönheim in Rheinland-Pfalz (Hegi 1975, Vollmann 1914, Hand & Thieme 2024), 1948 bei Rauchenwarth in Niederösterreich (Hegi 1975, Glaser & al. 2025), Neumarkt und ehemals Branzoll in Südtirol (Naturmuseum Südtirol 2018, Hegi 1975), 1917 Ruchfeld in Basel-Landschaft, 1912 in Malleray im Berner Jura (Thellung 1919, Hegi 1975), im westlichen Tessin (Infoflora 2024), im Kanton Uri (Infoflora 2024), 1870 bei Montreux in der Waadt (Hegi 1975), bei Econe im Wallis (Hegi 1975) und in Zürich (Thellung 1919, Hegi 1975). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Vicia pyrenaica

In den Gebirgen von Südfrankreich und Spanien ist die Pyrenäen-Wicke, Vicia pyrenaica, ursprünglich. 
Verschleppt wird sie im Gebiet 1910 für Ismaning bei München in Bayern (Vollmann 1914, Hegi 1975, Hand & Thieme 2024) angegeben. Die unbelegte Fundangabe wird in der Flora von Bayern (Meierott & al. 2024) angezweifelt.
 

Vicia sativa

Die mit ihrer Stammsippe mediterrane Saat-Wicke, Vicia sativa s.str. wird als Futterpflanze, zur Gründünung und als Fruchtfolge in zahlreichen Sorten angebaut. Besonders in Australien mit jährlich rund 500.000 Hektar Anbaufläche (en.wikipedia.org 2022)
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand eine Mutante mit linsenförmigen Samen, die denen der Linse ähnelten, was zu Wickeninvasionen in Linsenfelder führte und auf eine einzige rezessive Mutation zurückzuführen war. Die Wende zur mechanischen Landwirtschaft löste dieses Problem (Gould 1991). Die Gruppe um die Saat-Wicke umfasst Sippen, die auch in Mitteleuropa heimisch sind, wie Vicia angustifolia und die von manchen Taxonomen als Unterarten zu V. sativa gestellt werden. 
In fast dem gesamten Gebiet tritt die Saat-Wicke s.str. immer wieder vorübergehend auf. Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1846 (Neilreich 1846, Glaser & al. 2025).
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Vicia serratifolia

Die Gezähntblättrige Wicke, Vicia serratifolia, auch Gezähnte Maus-Wicke genannt, ist im Mittelmeergebiet und in Transkaukasien beheimatet. 
Unbeständig wird sie im Gebiet angegeben 1902 für Ulm in Baden-Württemberg (Dalla Torre 1908, Müller 1957, Hand & Thieme 2024), 1934 Tivolimühle München, ehemals Nikolausberg Würzburg, 1902 Äcker der Ehrenburg, 1906 Äcker bei Gochsheim und 1914 Herzogenaurauch in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), 1902 in Berlin (Schulz 1902), Brandenburg (Hand & Thieme 2024), ehemals Hamburg-Wandsbek (Schmidt 1890, Hand & Thieme 2024), 1916 Gelnhausen in Hessen (Gregor 2018, Müller & al. 2021), Niedersachsen (Hand & Thieme 2024), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024) und Sachsen (Hand & Thieme 2024). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2022) für Hessen als falsch angegeben. In Österreich bei Sauerbrunn und Neusiedl am See im Burgenland (Gilli & al. 2022), in Niederösterreich (Melzer & Barta 1997, Walter & al. 2002), Salzburg (Walter & al. 2002), 1929 in Graz-Eggenberg in der Steiermark (Hamburger 1948, Walter & al. 2002) und ehemals am Nussberg bei Nussdorf in Wien (Adler & Mrkvicka 2003). Die Salzburger Angabe bezieht sich auf Janchen (1956-1960). Da jedoch keine genaue Quellenangabe genannt wird, bleibt die Angabe kritisch (Pflugbeil & Pilsl 2013). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021) und den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Quellen

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