Verbena

Eisenkraut, Eisenkrautgewächs, Verbenaceae

Gattung:

Verbena umfasst bei Ausschluss von Glandularia etwa 50 Arten, die hauptsächlich in Amerika beheimatet sind. Inklusive Glandularia umfasst die Gattung etwa 150 Arten (Kew 2023).
 

Verbena bonariensis  

Patagonisches Eisenkraut,
Verbena bonariensis  
Eisenkrautgewächs, Verbenaceae

 

Steckbrief: 

Aufrechte, 0,6–1,6 m hohe Staude mit steifem, stark verzweigtem Wuchs und rauen, sandpapierartigen Stämmchen. Stängel und Ästchen im Querschnitt viereckig. Blätter länglich-lanzettlich, 7−13 cm lang, überwiegend in einer Rosette an der Stängelbasis. Blütenkrone violettrosa. Blütezeit Juni bis Oktober.
 

Nutzung:

Zierpflanze. Wegen ihrer Frostempfindlichkeit wird die Staude im Gebiet meist einjährig gezogen. In sehr wintermilden Gebieten Mitteleuropas ist die Art bereits ausdauernd.
 

Ausbreitung:

Südamerikanische Art, seit 1737 in Europa kultiviert (Jäger & al. 2008), aber erst seit etwa dem Jahr 1980 häufig in der Gartengestaltung eingesetzt. Dementsprechend jung sind die immer häufiger werdenden Verwilderungsmeldungen im Gebiet.
DEUTSCHLAND:
Stellenweise verwildert, so bei Kreßbronn und Mannheim in Baden-Württemberg (Junghans 2015), 2002 Coburg, 1995 Forchheim, 2018 Passau Innkai zwischen Marienbrücke und Innsteg, 2015 Neubeuren, Bamberg, 2000 Memmelsdorf-Lichteneiche, Pocking, 1987 Nonnenhorn, 1998 Memmingen, 1989 zwischen Kempten und Heiligkreuz und 2011 München-Marienhof in Bayern (Smettan 2016, Meierott 2008, Hohla 2002, Dörr & Lippert 2004, Dickoré & Springer 2011, Meierott & al. 2024), Berlin (Hand & Thieme 2024), Potsdam in Brandenburg (Buhr & al. 2009), 1892 Hamburg-Blankenese (Höck 1902, Hand & Thieme 2024), Frankfurt-Gutleut in Hessen (Ottich 2009), 2011 Mueßer Holz Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Sluschny & Schlüter 2012), Braunschweig und Wolfsburg in Niedersachsen (Brandes 2016), Hersel, Bonn, Leverkusen-Manfort, Gelsenkirchen-Ückendorf, Bochum-Grumme, Bo-Querenburg, Bo-Langendreer, Köln-Lindenthal, Münster-Kinderhaus, Hamm, Oberhausen-Osterfeld, Hilden, Bergkamen, Soest, Olpe-Rosenthal, Olpe-Tecklinghausen, 2023 Witten, 2023 Hagen-Berchum und 2023 Langenfeld-Wiescheid in Nordrhein-Westfalen (Gorissen 2015, Adolphi 2015, BBV 2010, BBV 2013, BBV 2015, BBV 2022, BBV 2023, BBV 2024), ab 1999 am Bahnhof Neustadt-Böbig bei Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 2005), bei Moritzburg, Leipzig, Görlitz, am Elbufer bei Laubegast und 2019 bei Niesky in Sachsen (Gutte 2006, Hardtke & al. 2013, Otto & al. 2014, Wünsche & al. 2020), Elbufer in Magdeburg in Sachsen-Anhalt (Brandes 2020), Schleswig-Holstein (Hand & Thieme 2024) und im Schutt der Alten Ziegelei bei Reisdorf nahe Apolda in Thüringen (Peterlein 2024). Der Erstnachweis für Bayern erfolgte 1987 am Bodensee (Meierott & al. 2024).
ÖSTERREICH:
Selten, so bei Oberwaltersdorf und Tribuswinkel in Niederösterreich (Sauberer & Till 2015, Till 2011), Kalvarienberg in Bad Ischl, 2010 in Schärding, 2011 in Hörsching und bei Taufkirchen in Oberösterreich (Hohla 2011, Stöhr & al. 2012, Hohla 2006), Kuchl im Salzburger Tennengau und Liefering, Dr. Franz Rehrl-Platz, Parsch und Neustadt in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2012, Eichberger & al. 2014, Pflugbeil & al. 2017), 2019 in Markt Hartmannsdorf und 2018 Raaba bei Graz (Zernig & al. 2019, Eigenfund Griebl 2018), Osttirol (Pagitz & al. 2023), Mündung der Bregenzer Ach und Bregenz-Tannenbach in Vorarlberg (Dörr & Lippert 2004) und Kagran, Lothringerstraße, Schweizergarten und Wiedner Hauptstraße in Wien (Lechner 2010, Barta & al. 2018). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2005 (Glaser & al. 2025). 2015 im Auffangbecken des Naifer Baches in Meran neu für Südtirol gefunden (Wilhalm & al. 2018).
SCHWEIZ:
Vielfach, so in den Kantonen Aargau und Basel-Stadt (Infoflora 2024), Reigoldswil, Bennwil, Sissach, Liestal und Diegten im Oberbaselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Tessin, Thurgau (Infoflora 2024), Lausanne im Kanton Waadt, im Wallis (Infoflora 2024) und in Zürich u.a. in der Restelbergstraße, in Werdhölzli und Juchhof (Landolt 2001, Krüsi & Trachsel 2012). Im Kanton Zürich ab dem Jahr 2000 aus 9 Quadranten bekannt, 7 davon im urbanen Bereich im Glatttal und im Rafzerfeld (Wohlgemuth & al. 2020).

 
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. seit 1893 in Belgien (Verloove 2021), seit 1949 in Großbritannien (CABI 2023), seit 2003 in Norwegen (Gederaas & al. 2012), lokal eingebürgert in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1983 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).

 
Weitere Arten: 

Verbena bracteata

Im Rheinhafen bei Mannheim in Baden-Württemberg ist die nordamerikanische Tragblatt-Verbene, Verbena bracteata, offensichtlich eingebürgert (Sebald & al. 1996).
Vorübergehend auch anderwärts, so 1980 Dammäcker westlich Rohrhof in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996), Wiesbaden-Dotzheim in Hessen (Streitz 2005), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), 1922 bei der Gottschalk-Mühle im Hafen Krefeld in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024), auf einem ehemaligen Militärgelände im südöstlichen Saarland (Hanselmann 2021), 1934 bei der Baumwollspinnerei Zittau-Pethau in Sachsen (Barber & Militzer 1942, Hand & Thieme 2024), St. Andrä im burgenländischen Seewinkel (Gilli & al. 2022), Großkrut in Niederösterreich (Essl & Rabitsch 2002), 2001 in Ranshofen, Gemeinde Braunau in Oberösterreich (Hohla 2001, Essl & Rabitsch 2002) und 1864 bei der Baumwollspinnerei Feldkirch in Vorarlberg (Essl & Rabitsch 2002, Thellung 1919, Polatschek 2001, Stocker in: Hegi 1975)
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021) und 2016 und 2018 in Belgien (Verloove 2021).
 

Verbena brasiliensis

In Südamerika ist die Brasilianische Verbene, Verbena brasiliensis, beheimatet. 
Sie wird für das Gebiet als Wolladventive angegeben. 
So 1894 für Hamburg (Probst 1949, Hand & Thieme 2024), 1930 für Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen (Probst 1949, Hand & Thieme 2024) und 1937 für Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz (Probst 1949, Hand & Thieme 2024).
 

Verbena hastata

Die nordamerikanische, gelegentlich als Zierstaude kultivierte Lanzen-Verbene, Verbena hastata, wird vereinzelt subspontan angetroffen. 
So in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), 2017 Kempten, 2018 Bad Füssing und 2003 in einer Schottergrube bei Kirchdorf am Inn in Niederbayern (Bauer 2018, Hohla 2004, Meierott & al. 2024), im Technologiequartier in Bochum-Querenburg in Nordrhein-Westfalen (BBV 2015a), Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022), 2019 Ockholm-Speicherkoog in Schleswig-Holstein (Hebbel 2023), Obernberg, Reichersberg und Brunnenthal in Oberösterreich (Hohla 2022), Wals, Gasteig und 2017 Nußdorf südlich Pinswag in Salzburg (Pflugbeil & Pilsl 2013, Pflugbeil & al. 2017, Eichberger & al. 2021) und Empersdorf bei Liebensdorf nahe Graz in der Steiermark (Rinofner persönl. Mitt. 2019). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2009 (Glaser & al. 2025). Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), 1902 in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Verbena litoralis

Die Strand-Verbene, Verbena litoralis, ist in Süd- und Mittelamerika beheimatet und reicht in ihrer Verbreitung nördlich bis Mexiko. Im Gebiet wird sie ehemals eingeschleppt angegeben bei der Humboldt-Mühle in Berlin-Tegel (Ascherson 1900, Hand & Thieme 2024) und 1916 bei der Rheinwerft Ürdingen in Nordrhein-Westfalen (Bonte 1930, Hand & Thieme 2024). Subspontan u.a. 1993 auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Verbena rigida

Selten als Zierpflanzen gezogen und verwildert tritt die südamerikanische Aufrechte Verbene, Verbena rigida (Syn.: V. venosa) im Gebiet auf. 
Sie kam 1830 nach England und wenig später nach Deutschland und wird als Zierpflanze vor allem in Blumenrabatten in Sorten wie `Fliederblau´ oder `Santos´ verwendet. 
Subspontan in Stuttgart-Hohenheim in Baden-Württemberg (Böcker & al. 2017), 1999 Bamberg und 1998 Gosberg bei Erlangen in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), im Hafen Hamburg (Mang 1991), Wolfsburg in Niedersachsen (Brandes 2019), 1937 im Brühler Park Bonn in Nordrhein-Westfalen (Hupke 1938, Hand & Thieme 2024), mehrfach in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Mazomeit 1995, Mazomeit 2005) und 2002 in Markkleeberg in Sachsen (Gutte 2006). In Österreich in Jedlersdorf und bei Seyring in Niederösterreich (Lefnaer 2020, Lefnaer 2021) und in Wien-Floridsdorf (Lefnaer 2019). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 2019 (Glaser & al. 2025). In der Schweiz ehemals für Seengen im Aargau und 1913 für den Güterbahnhof Zürich (Hegi 1975) angegeben. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), 1951, 1953, 1975 und 2010 in Belgien (Verloove 2021), in den Niederlanden (FLORON 2021) und seit 1967 in Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Verbena supina

Mediterraner Herkunft ist die Liegende Verbene, Verbena supina, die ganz vereinzelt im Gebiet vorkommt, so 1991 in der Pingstweidestraße in Mannheim-Neckarau in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2024). Subspontan auch in Belgien (Verloove 2021).
 

Verbena urticifolia

Im zentralen und östlichen Nordamerika ist die Nesselblättrige Verbene, Verbena urticifolia, beheimatet. Sie tritt sehr selten unbeständig verschleppt auf, so in Berlin-Grunewald (Hand & Thieme 2024). Subspontan u.a. seit 1996 auch in Belgien (Verloove 2021) und in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

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