Anemone

Windröschen, Hahnenfußgewächs, Ranunculaceae

Gattung:

Anemone (inkl. Anemonoides und Eriocapitella, exkl. Anemonastrum, Hepatica und Pulsatilla) umfasst etwa 64 Arten (Kew 2023) vor allem in den gemäßigten und subtropischen Zonen der Erde.
 

Anemone blanda

Balkan-Windröschen,
Anemone blanda (Syn.: Anemonoides blanda)  
Hahnenfußgewächs, Ranunculaceae

 
 

Steckbrief:

7–20 cm hohe Staude mit knolligem Rhizom. Stängel mit einem Wirtel aus gestielten, den Grundblättern ähnlichen Hochblättern. Grundblätter dreiteilig, die Abschnitte fast sitzend, tief und stumpf gelappt, Blattunterseite kahl, oberseits angedrückt behaart. Blütenstiel abstehend behaart. Perigonblätter 10–18, kahl, blau, weiß oder rosa. Sammelfrüchte nickend. Blütezeit März bis April.
Verwechslungsmöglichkeit: Das ähnliche, ebenfalls kultivierte Apennin-Windröschen, Anemone apennina, ist auf der Unterseite der Laub- und Kronblätter behaart.
 

Nutzung:

Zierpflanze, in mehreren Sorten wie `Bridesmaid´, `Blue Shades´, `Radar´ und `Violet Star´.
 

Ausbreitung: 

Beheimatet in Südosteuropa und Südwestasien. Durch die deutschen Gärtner Max Leichtlin und Walter Siehe um das Jahr 1890 nach Deutschland gekommen (Krausch 2003), fortan häufig kultiviert und vor allem im urbanen Gebiet, etwa in Friedhöfen und Parkanlagen, verwildert. Lokal in Wäldern auch mit Einbürgerungstendenzen (Nowack & Mückschel 2002, Stöhr & al. 2006).
 
DEUTSCHLAND:
U.a. bei Heidenheim in Baden-Württemberg (Trittler 2006), in Niederaudorf, Oberaudorf, Lindauer Insel, Schlosspark Graheim, Bundorf, Friedhof Hofheim, München und am Friedhof Simbach am Inn in Bayern (Smettan 2016, Meierott 2008, Dickoré & al. 2012, Hohla 2014), Berlin (Seitz & al. 2012), Hamburg (Hand & Thieme 2023), Hoher Taunus in Hessen (Gregor & al. 2012), Mecklenburg-Vorpommern (Hand & Thieme 2023), 2021 im Osterbruch im Landkreis Celle in Niedersachsen (Langbehn 2022), Dortmund-Lütgendortmund, 2021 in Dorsten-Hervest, 2021 in Gelsenkirchen-Buer, 2021 Dortmund-Bodelschingh, 2021 Holzwickede, 2021 Hagen-Haspe, 2021 Oberhausen-Osterfeld und 2022 Nordkirchen im Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016, BBV 2022, BBV 2023), Körperich, Manderscheid, Seinsfeld, Bitburg, Altrich und Morbach in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), Saarland (Hand & Thieme 2023), Leipzig-Großzschocher, Markneukirchen, Adorf, Klingenthal und Friedhof Breitenfeld in Sachsen (Gutte 2009, Breitfeld 2017, Breitfeld 2021), auf den Friedhöfen Gerbstedt, Könnern, Eisleben, Schraplau und Leuna in Sachsen-Anhalt (John 2019), Schleswig-Holstein (Hassler & Muer 2022) und Thüringen (Hand & Thieme 2023).
ÖSTERREICH:
U.a. 2004 am Rand eines Schwarzföhrenforstes in Strasshof in Niederösterreich (Stöhr & al. 2007), Stadl-Paura, Rainbach, St. Marienkirchen, Überackern und in der Krautschicht eines Auwaldrestes am Ufer der Traun bei Lambach in Oberösterreich (Hohla 2006), mehrfach in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), 2004 am Innsbrucker West-Friedhof in Nordtirol (Stöhr & al. 2007) und im Erholungspark Laaerberg, im Schlosspark Schönbrunn, am Friedhof Hütteldorf und in der Obere Lobau in Wien (Stöhr & al. 2007, Pachschwöll & al. 2020). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1998 (Glaser & al. 2025).
SCHWEIZ:
Vielfach, vor allem in Parks und Siedlungsnähe, u. a. in den Kantonen Aargau (Infoflora 2023), Basel-Landschaft (Lüthi 2018), Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Neuenburg, Schaffhausen, Waadt, Wallis und Zürich (Infoflora 2023). Landolt kartierte die Art ab 1980 in rund der Hälfte seiner Stadtzürcher Flächen mit geringer Tendenz zur Verwilderung. Gegenwärtig sind es im Kanton Zürich 24 Quadranten, vor allem im Stadtgebiet Zürich und in der Albiskette, mit weiteren Funden in den Regionen Kronauer Amt, Oberes Glatttal und Weinland (Wohlgemuth & al. 2020).
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), in den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).

 
Weitere Arten:

Anemone apennina

Das Apennin-Windröschen, Anemone apennina (Syn.: Anemonoides apennina) ist in Südeuropa beheimatet und findet sich seit spätestens 1575 in gärtnerischer Kultur (Jäger & al. 2008). Es wird in einer gefülltblühenden Form `Plena´ und in mehreren natürlichen Farbvarianten kultiviert. Verwilderungen und Einbürgerungen sind im Gebiet seit dem 19. Jahrhundert bekannt (Neilreich 1859, Janchen 1972).
U.a. aus Baden-Württemberg, Lindau, 2014 Neudrossenfeld, München und Nürnberg-Reichelsdorf in Bayern (Gatterer & Nezadal 2003, Dickoré & al. 2012, Meierott & al. 2024), Hamburg (Höck 1894, Hand & Thieme 2023), 2011 in Klein-Pritz in Mecklenburg-Vorpommern (Kiesewetter & Möller 2012), Niedersachsen (Müller & al. 2021), Dortmund-Gartenstadt in Nordrhein-Westfalen (BBV 2016), Morbach-Merscheid und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016, Lang & Wolff 1993) und im Naturschutzgebiet Flachstal bei Reiser in Thüringen (Fickel & Fickel 2009). Die Fundmeldung für Schleswig-Holstein auf Helgoland (Theisinger & Hebbel 2022) betrifft Verwilderungen in Gärten und wird deshalb hier nicht berücksichtigt. In Österreich u.a. bei Güssing im Burgenland (Traxler 1986, Glaser & al. 2025), in Niederösterreich im Auwald der Leitha bei Seibersdorf auf Tausenden von Quadratmetern bestandsbestimmend seit mindestens dem Jahr 1972 (Melzer 1994), im Schlosspark von Niederleis im Weinviertel (Janchen 1977), in Gresten (Walter & al. 2002) und in Wien im Kurpark Oberlaa (Adler 2013). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1851 (Fenzl 1852, Glaser & al. 2025). Die ehemalige Angabe für Nordtirol dürfte irrig sein (Pagitz & al. 2023). In der Schweiz in den Kantonen Basel-Landschaft, Bern, Genf, Graubünden, Waadt und Wallis (Infoflora 2023).
 
Subspontan weiters u.a. seit 1807 in Belgien (Seebens & al. 2017, Verloove 2021), seit 1966 in Norwegen (Seebens & al. 2017, Gederaas & al. 2012), seit 1902 in Schweden (Seebens & al. 2017), seit 1827 in den Niederlanden (Seebens & al. 2017, FLORON 2021), seit 1724 in Großbritannien (Seebens & al. 2017, Clement & Foster 1994), seit 1795 in Irland (Seebens & al. 2017) und seit 1967 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

 

Anemone hortensis

Als Gartenzierstaude wird auch das nordmediterrane Stern-Windröschen, Anemone hortensis, genutzt. In sommerfeuchten Regionen Mitteleuropas können die Knollen nach dem Einziehen der Blätter leicht verfaulen, weshalb sie in Gartenkultur den Sommer über oft aus dem Boden genommen werden. 
Im Gebiet lokal verwildert angegeben für Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2023) und Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2023).
 

Anemone ×hybrida

Häufig als langlebige Zierstaude in Gartenkultur findet sich das Herbst-Windröschen, Anemone ×hybrida (inkl. A. hupehensis, inkl. A. japonica, inkl. A. tomentosa, inkl. A. vitifolia; Syn.: Eriocapitella ×hybrida), das oft auch Herbst-Anemone genannt wird. Ausgangsarten dieser Gruppe sind die ostasiatischen Arten Anemone hupehensis, A. japonica, A. tomentosa und A. vitifolia. Anemone vitifolia kam 1829 aus Nepal nach Europa, A. japonica 1844 aus China. Seit spätestens 1848 wird in Großbritannien, Deutschland und Frankreich gezüchtet und ausgelesen. Es entstanden zahlreiche Sorten von alphabetisch `Alice´ bis `Whirlwind´. Besonders häufig im Pflanzenhandel finden sich Sorten wie `Honorine Jobert´ (1858), `Prinz Heinrich´ (1902) oder `September Charme´ (1932) (Jelitto & al. 1990).
 
Vereinzelt verwildert die langlebige Pflanze auch daraus, so in Baden-Württemberg (Hassler & Muer 2022), mehrfach in Bayern mit auffallender Häufung um Ingolstadt (Smettan 2016, Lippert & Meierott 2014, Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2023), in Braunschweig in Niedersachsen (Brandes 2016), am Rhein-Herne-Kanal, in Bochum-Wiemelhausen, Bochum-Querenburg , Dortmund-Huckarde, Witten-Bommern, Hagen-Wehringhausen, Herne-Wiescherstraße und Nottuln-Domherrengasse, 2023 in Unna, 2024 in Essen-Margarethenhöhe, 2024 in Ratingen-Homburg und 2024 in Solingen-Ohligs in Nordrhein-Westfalen (BBV 2010, BBV 2011, BBV 2012, BBV 2015, BBV 2020, BBV 2023, BBV 2024, BBV 2025), Leipzig und 2014 bei Adorf in Sachsen (Gutte 2006, Breitfeld 2021), 2021 Lauenburg in Schleswig-Holstein (Theisinger & Hebbel 2022, Hebbel 2023 sub Eriocapitella japonica agg.), 2018 bei Greilitz nördlich vom Forstsee zwischen Klagenfurt und Villach in Kärnten (Jacq 2023), 2024 Wienersdorf in Niederösterreich (Glaser & al. 2025, Sauberer & al. 2025 sub Eriocapitella ×hybrida), ehemals in einem alten Steinbruch bei Windischgarsten und 2010 bei Lindenberg, Gemeinde Schardenberg in Oberösterreich (Walter & al. 2002, Hohla 2022), in der Stadt Salzburg (Pilsl & al. 2008), 2024 Gradenberg in Köflach und 2024 Schafittelgraben in Maria Lankowitz Steiermark (Glaser & al. 2025, Stöhr 2025 sub Eriocapitella ×hybrida), Weißenbach am Lech, Hall, Forchach und St. Martin in Nordtirol (Polatschek & Neuner 2013), unbeständig in Osttirol (Pagitz & al. 2023 sub A. hupehensis) und 2020 am Friedhof Hadersdorf und 2010 am Hochstädtplatz in Wien (Jacq 2022, Vitek & al. 2021). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1977 (Speta 1978, Glaser & al. 2025). In der Schweiz Reigoldswil im Baselbiet im Kanton Basel-Landschaft (Lüthi 2018), in den Kantonen Bern, Genf, Schwyz, St. Gallen, Waadt, Walis, Zug (Infoflora 2023) und seit 1998 mehrfach im Kanton Zürich, so in der Münchhaldenstraße (Landolt 2001, Wohlgemuth & al. 2020). Subspontan u.a. auch in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021) und in Großbritannien (Clement & Foster 1994).
 

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