Tanacetum

Straußmargerite, Mutterkraut usw.; Korbblütler, Asteraceae

Gattung:

Tanacetum umfasst, inklusive Pyrethrum, etwa 138 Arten (Kew 2023) in Eurasien, Nordamerika und Nordwest-Afrika. Die meisten Arten sind auf die gemäßigten Regionen der Alten Welt beschränkt. Mannigfaltigkeitszentrum ist Südwest-Asien von Anatolien bis in den Iran (Oberprieler & al. 2007, Mabberley 2008). Aus den getrockneten Blüten von Tanacetum-Arten wird das Insektizid Pyrethrum gewonnen.
 

 

Tanacetum balsamita 

Balsamkraut,
Tanacetum balsamita 
Korbblütler, Asteraceae

 

Steckbrief: 

50−120 cm hohe Staude mit Minzeduft. Untere Blätter gestielt, obere sitzend, Spreite länglich-elliptisch, gekerbt, graugrün, unzerteilt, am Grund zuweilen mit 1−2 Abschnittpaaren. Blütenkörbe mit gelben Röhrenblüten, zu 30−100 in flachen Schirmrispen. Bei der subsp. balsamitoides mit weißen Zungenblüten, bei der subsp. balsamita fehlen die weißen Zungenblüten. Blütezeit Juli bis August.
 

Nutzung: 

Volksarznei- und Duftpflanze. Die frischen und getrockneten Blätter auch als Zutat für Suppen, Fleisch- und Hülsenfruchtgerichten und zur Likörherstellung (Mansfeld 1986).
 

Ausbreitung: 

Die südwestasiatische Art wird bereits seit Ende des 8. Jahrhunderts im Gebiet kultiviert, worauf die Landgüterverordnung Karl des Großen hinweist. Die subsp. balsamita ohne weiße Strahlenblüten ist wahrscheinlich in Kultur aus der subsp. balsamitoides entstanden, ihre Kultur als Heilpflanze ist im Gebiet seit dem Mittelalter belegt. Die subsp. balsamitoides ist seit mindestens dem Jahr 1792 aus der Gartenkultur in Europa bekannt (Jäger & al. 2008). Heute wird das Balsamkraut nur mehr selten, vor allem in Bauerngärten, kultiviert und ist daher zusehends selten verwildert oder verschleppt anzutreffen.
 
DEUTSCHLAND: 
Vereinzelt, so in Baden-Württemberg (Hand & Thieme 2024), 2014 am Wegrand bei der Einöde Ordenbrunnen bei Thurnau, in der Altmühlalb, 2015 Wüstung Geroldsee bei Hohenfels, 2019 Kapelle Klausen bei Hohenfels, 1976 bis 2019 bei Altdorf, 1951 eingebürgert am Wörnitzdamm bei Donauwörth, 2019 Wüstung Leislberg bei Schmidmühlen, 2004 bis 2018 an einer Straßenböschung bei Nassenfels, Sulzbach, Hersbruck, Pegnitz, Eschenfelden, Bayreuth und 1964 zwischen Memmingen und Amendingen in Bayern (Vollmann 1914, Dörr & Lippert 2004, Meierott & al. 2024), in Berlin (Seitz & al. 2012), Gerdshagen, Gulow und Lohm in Brandenburg (Fischer 2017), Frankfurt in Hessen (Buttler 2009), Osnabrück in Niedersachsen (Weber 1995), Nordrhein-Westfalen (Hand & Thieme 2024), ehemals beim Kloster Springiersbach in Rheinland-Pfalz (Hand & al. 2016), 1988 am Bahndamm Leipzig-Wahren, am Bahnhof Charlottenhof bei Görlitz und Oberau in Sachsen (Gutte 2006, Otto & al. 2002, Hardtke & al. 2013), Tilleda und Wallhausen in Sachsen-Anhalt (Barthel & Pusch 1999) und Harpersdorf und Esperstedt in Thüringen (Zündorf & al. 2006).
ÖSTERREICH: 
Sehr selten, so bei Neusiedl am See im Burgenland (Janchen 1977, Gilli & al. 2022), Hochosterwitz in Kärnten (Leute 1973, Glaser & al. 2025), Niederösterreich (Fischer & al. 2008), Oberösterreich (Hohla & al. 2009), Steiermark (Fischer & al. 2008), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und Wienerberg, Maroltingergasse und Nordbahngelände in Wien (Forstner & Hübl 1971, Glaser & al. 2025). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1960 (Glaser & al. 2025). Bei einer Fundmeldung aus dem Salzburger Lungau (Radacher 1965 sub Chrysanthemum balsamita) handelt es sich wahrscheinlich um kultivierte Pflanzen (Pflugbeil & Pilsl 2013). In Südtirol früher bei Welschnofen und Deutschenofen (Wagenitz 1987).
SCHWEIZ:
Sehr vereinzelt, so früher in Genf (Infoflora 2024), im Kanton Solothurn (Infoflora 2024), bei Coldrerio im Tessin (Wagenitz 1987) und in der Waadt (Infoflora 2024). In Infoflora (2024) allerdings als „kultivierter Neophyt“ angegeben.
ANDERE LÄNDER:
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021), seit 1941 in Belgien (Verloove 2021), in Italien (Galasso & al. 2024), Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1956 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).

 
Weitere Arten:

Tanacetum achilleifolium

Im östlichen Europa und in Westasien ist die Schafgarben-Straußmargerite, Tanacetum achilleifolium, beheimatet. Sie wird 1904 für Äcker in Hannover-Wulfel in Niedersachsen angegeben (Brandes 1909, Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2024).
 

Tanacetum cinerariifolium

Die Dalmatinische Straußmargerite, Tanacetum cinerariifolium, ist auf der westlichen Balkanhalbinsel beheimatet und wird neben dem Bertram, Anacyclus pyrethrum, zur Erzeugung des Insektizids Pyrethrum kultiviert. Gärtnerisch wird die Art seit spätestens 1824 genutzt (Jäger & al. 2008).
Subspontan angegeben 1910 für Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Zimmermann 1912, Hegi 1987, Hand & Thieme 2024) und in den Kantonen Waadt und Wallis (Infoflora 2024). Subspontan u.a. auch in Italien (Galasso & al. 2024).
 

Tanacetum coccineum

Die Rote Straußmargerite, Tanacetum coccineum, ist von Anatolien bis Kasachstan beheimatet und wird seit spätestens 1804 gärtnerisch genutzt (Jäger & al. 2008), vor allem in der Sorte `Robinsons Rot´ als Zierstaude, außerdem zur Gewinnung von Pyrethrum als Pflanzenschutzmittel. 
Subspontan angegeben wird sie 1909 von einem Spargelacker bei Oftersheim in Baden-Württemberg (Thellung & Zimmermann 1918, Wagenitz 1987, Hand & Thieme 2024), 2015 in einem waldnahen Halbtrockenrasen zwischen Nordheim und Ostheim in der Südrhön in Bayern (Lippert & Meierott 2018, Meierott & al. 2024), Hessen (Hand & Thieme 2024), Niedersachsen (Hassler & Muer 2022), Rheinland-Pfalz (Hand & Thieme 2024), Sachsen (Hassler & Muer 2022), Thüringen (Hassler & Muer 2022) und 1901 als Gartenflüchtling im Engadin in Graubünden (Wagenitz 1987).
Subspontan u.a. auch in den Niederlanden (FLORON 2021).
 

Tanacetum macrophyllum

Aus Südost-Europa und Südwest-Asien stammt die Großblättrige Straußmargerite, Tanacetum macrophyllum, auch Großblättrige Wucherblume genannt, die seit spätestens 1596 gärtnerisch genutzt wird (Jäger & al. 2008). Vereinzelt tritt sie verwildert auf mit Verbreitungsschwerpunkt in der nördlichen Frankenalb (Christensen & Hebbel 2019). Kultiviert wurde die Art vor allem in Parkanlagen, in der Nähe von Burgen, in den Gärten der großen Stadtvillen und in Bauerngärten. Aktuell wird die Art selten in naturnahen Anpflanzungen und botanischen Gärten genutzt. Im Pflanzenhandel findet sie sich oft fälschlich unter dem Namen der ähnlich aussehenden, aber kaum kultivierten Achillea macrophylla (Christensen & Hebbel 2019).
 
Von einer sehr alten Verwilderung berichtet Woerlein (1893), der feststellte, dass ein verwildertes Vorkommen im Nymphenburger Park in München seit mehr als 60 Jahren dort vorkam, also bereits vor 1833. Weiters etwa 1910 in Karlsruhe, 1994 Bötzingen und 1991 Krauchenwies in Baden-Württemberg (Sebald & al. 1996, Hand & Thieme 2024), 2016 Burgruine Neidenstein bei Hollfeld, 2017 Schloss Greifenstein, 2006 Burgberg Egloffstein, 1991 in einem Waldstück bei Ziegelstein, Fleckl, 2013 Nymphenburger Park in München, Münnerstadt, Seubrigshausen, Haßfurt, Weisendorf, Bayreuth, Litzendorf, Streitberg, Burggrub, Oberaufseß, Freienfels, Tüchersfeld und Pödeldorf in Bayern (Walter 1987, Breitfeld & al. 2017, Dickoré & Springer 2011, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Brandenburg (Hassler & Muer 2022), Hessen (Hand & Thieme 2024), Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern (Fukarek & Henker 2005), Riddagshausen in Niedersachsen (Brandes 2003), eingebürgert bei Augustdorf, weiters in Bochum-Querenburg, Lopshorn und Sennelager bei Detmold in Nordrhein-Westfalen (Sonnenborn & Sonnenborn 2018, Jagel 2021), Rheinland-Pfalz (Hassler & Muer 2022), Sachsen (Hand & Thieme 2024), Zöschen und Magdeburg in Sachsen-Anhalt (John 2019, Brandes 2020), in Altenholz bei Kiel in Schleswig-Holstein (Christensen & Hebbel 2019) und Weimar, Volkmannsdorf, zwischen Schleiz und Oberoschitz, Heinrichsruhe, Oberhof und Wernsdorf in Thüringen (Zündorf & al. 2006, Gutte 2001). Das kleine Vorkommen im Schlosspark Karlsruhe hält sich jetzt seit über 70 Jahren, wird aber auch nicht größer (Hassler 2021).
In Österreich bei St. Georgen am Längsee in Kärnten (Hartl & al. 1992, Glaser & al. 2025), am Grazer Schlossberg in der Steiermark (Hamburger 1948, Glaser & al. 2025) und in Nordtirol (Pagitz & al. 2023). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1947 (Glaser & al. 2025).
In der Schweiz ehemals in Bern (Thellung 1919), Rüfi bei Trimmis in Graubünden (Thellung 1915), 1998 im Park der Kantonsschulle Freudenberg in Zürich (Landolt 2001) und in den Kantonen Thurgau, Waadt und Zürich (Infoflora 2024), dort aber als „kultivierter Neophyt“ geführt. Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt.

 
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit 1882 in Belgien (Verloove 2021), den Niederlanden (FLORON 2021), in Italien (Galasso & al. 2024) und Tschechien (Pyšek & al. 2012).
 

Tanacetum niveum

Im Kaukasus ist das Graulaubige Mutterkraut, Tanacetum niveum, beheimatet. Es ähnelt stark dem Echten Mutterkraut, T. parthenium, und wird selten als zweijährige Zierpflanze, meist in der Sorte `Jackpot´ kultiviert. 
Für das Gebiet wird es subspontan ehemals mehrfach für Erfurt in Thüringen angegeben, so vom Geraufer an der Schleuse zwischen Gispersleben und Kühnhausen (Reinecke 1914). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2024) nicht geführt.
 

Tanacetum partheniifolium

Die westasiatische Grauhaarige Straußmargerite, Tanacetum partheniifolium, tritt im Gebiet lokal eingebürgert auf. 
Vor allem in Sachsen, hier seit 1850 (Gutte & al. 2013), so Kleinzadel, Meißen, Löbau, Dresden, Neundorf, Schmiedeberg und Bärenstein (Brandes 2006, Otto & al. 2012, Floraweb 2013, Hardtke & al. 2013), sonst sehr vereinzelt wie 2011 bei Hof, 1993 im Pflaster in Königsberg, 2023 auf einer ruderalisierten Böschung in Gerbrunn und 2018 im Kies im Friedhof Dünzling in Bayern (Lippert & Meierott 2014, Meierott 2008, Meierott & al. 2024), Nordrhein-Westfalen (Hassler & Muer 2022), Pölsfeld in Sachsen-Anhalt (Hoch 2003), ehemals in Thüringen (Zündorf & al. 2006), Nordtirol (Pagitz & al. 2023) und in Mauern im Schanzengraben in Zürich (Landolt 2001). Die Art wird in der „Flora von Zürich“ (Wohlgemuth & al. 2020) nicht genannt
Tanacetum partheniifolium wurde u.a. mit Korkeichenrinde eingeschleppt (Hardtke & al. 2013).
 

Tanacetum parthenium

Seit dem frühen Mittelalter ist das südosteuropäisch-südwestasiatische Echte Mutterkraut, Tanacetum parthenium, im Gebiet als geschätzte Heilpflanze in Kultur. Auch als Zierpflanze in Sorten wie `Tetraweiß´ und `Weißer Stern´ mit gefüllten Blüten, `Schneekrone´ mit cremefarbenen Blüten oder `Aureum´ mit gelbem Laub.
 
Aus Osterburken in Baden-Württemberg gibt es einen archäologischen Nachweis für das 2. bis 3. Jahrhundert n.Chr. (Sebald & al. 1996). Um das Jahr 800 scheint das Mutterkraut im Capitulare de villis und im 12. Jahrhundert bei Hildegard von Bingen auf. Der älteste literarische Nachweis einer Verwilderung für das Gebiet stammt aus der Umgebung von Ulm durch Leopold (1728). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1821 (Glaser & al. 2025).
 
Das Mutterkraut tritt fast im gesamten Gebiet verwildert bis eingebürgert auf, auch in gefülltblühenden Formen. Das Mutterkraut ist heute an vielen, teilweise auch siedlungsfernen Orten aufzufinden. Nach Hegi (1929) war diese aus dem Orient stammende Pflanze im griechischen und römischen Altertum gut bekannt und ist bereits frühzeitig über die Alpen gekommen. In der karolingischen Zeit wird sie bereits unter verschiedenen Namen erwähnt und allgemein als Zierpflanze und Volksmittel verwendet. Wahrscheinlich ist die Art daher besser als Archäophyt anzusehen.
Subspontan u.a. auch in Norwegen (Gederaas & al. 2012), seit dem 18. Jahrhundert in Belgien (Verloove 2021), eingebürgert lokal in den Niederlanden (FLORON 2021), in Tschechien (Pyšek & al. 2012) und seit 1791 in der Slowakei (Medvecká & al. 2012).
 

Quellen

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